Innere Unruhe, fiepsen, nicht beruhigen können.
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Hallo zusammen,
ich wende mich heute mit einem Problem an euch was mir sehr am Herzen liegt.
Mein großer, nun bald 7 Jahre alt, intakt, zeigt die letzten Monate (es steigerte sich langsam) folgendes Verhalten.
Sobald es zum spazieren gehen geht "flippt" er aus, sprich er ist am fiepsen, wird unruhig und fährt sich hoch, hat somit enormen Streß mit seiner - Erwartungshaltung. Wir haben keine festen Gassi Zeiten.Das selbe Problem haben wir mittlerweile im Zug (ich führe eine Fernbeziehung mit meinem Freund, somit fährt er einmal die Woche für ca. 1 Stunde Zug) er ist am Anfang wie immer sehr ruhig und super brav, weiß natürlich aber auch wann wir ungefähr ankommen und dann geht das gefiepse (und dies ziemlich laut) los. Das ist mir natürlich auch extrem unangenehm aber am meisten stört mich das er solchen Streß aufbaut, was ihm natürlich nicht gut tut.
Ansonsten ist er ein absolut gelassener Kerl den nichts so schnell aus der Ruhe bringen kann.Was ihm hilft ist wenn er den Streß "abkauen" kann, sprich er bekommt etwas in die Schnauze gesteckt und kann (entweder wirklich etwas zum kauen oder einen Predummy zum "festhalten" - physisch wie auch psychisch), aber das ist ja nun nur eine Symptom Behandlung bzw. Abschwächung und nicht die Ursache.
Ein Gedanke wäre ab nun feste Gassizeiten einzuführen (ab morgen), vielleicht hilft ihm diese Routine die es davor nie gab. Zum Tierarzt geht es nächste Woche auch um körperliche Probleme/Mangel etc. abklären zu lassen.
Nun wäre ich euch dankbar wenn Ihr mir eure Einfälle, Ideen und Gedanken mitteilen könntet.
Was übersehe ich, was könnte der entscheidende Fehler sein den ich begehe.Viele Grüße und euch allen einen hübschen Montag.
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5. März 2012 um 09:00
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
ich kann mir vorstellen, dass Deine Einschätzung, dass Dein Hund aus einer Erwartungshaltung heraus so fiept und sich so hineinsteigert, absolut richtig ist.Meist ist das ein antrainiertes "menschliches" Problem.
Man macht sich fertig zum Spazieren gehen, Hund fängt an vor Vorfreude zu quietschen, wir sagen "ja, ja, geht ja gleich los" und beeilen uns noch, die Winterklamotten überzuschmeissen, damit es endlich losgeht.
Am nächsten Tag fängt der Hund bereits etwas eher an zu quietschen, hält länger durch und wir sagen nicht nur "ja, ja, bin ja schon dabei" , sondern auch noch "moment, ich muss noch die Schuhe zuschnüren" und beeilen uns noch ein wenig mehr - Du weisst schon, die Nachbarn....der Hund soll sich nicht stressen...etc.Und so nimmt das Drama seinen Lauf.
Immer dann, wenn der Hund aus Erwartungshaltung heraus in Streß gerät und seine Erwartungshaltung bestätigt wird, lernt er: mach ich Theater, geht es gleich los. Irgendwann gehört für ihn das Theater zum "Spazier-Geh-Vorbereiten" dazu.Um das wieder "umzupolen" muss man im Grunde nur genau das Gegenteil machen.
Jeder Quietscher des Hundes bedeutet ein Einfrieren der Spaziergeh-Vorbereitungen.
Sprich - Du nimmst als erstes Deine Jacke vom Haken, Hund fängt an zu quietschen - Jacke wird wieder aufgehängt, ein paar Minuten passiert gar nichts. Hund ist ruhig, Jacke kommt vom Haken. Hund quietscht, Jacke wieder aufgehängt. Hund ruhig, Jacke runter und Hund immer noch ruhig, Jacke anziehen. Griff zu den Schuhen, Hund quietscht, Schuhe stehen lassen....Usw, usf.
DAS ist die Variante für den Hund - mit Quietschen und Ungeduld erreiche ich gar nichts.
Bei Profi-Quietschern kann man noch die Variante "nicht jedes Jacke/Leine vom Haken bedeutet auch Spazieren-Gehen" dazu nehmen, indem man gefühlt zwöfendrölfzigmillionenmal am Tag die Leine vom Haken nimmt und wieder hinhängt.
Zusätzlich kann man sich angewöhnen, den Hund in den Quietschpausen ruhig und lobend anzusprechen, als zusätzliche Bestätigung.
Wie man das Ganze nun in einem fahrenden Zug üben soll, da fällt mir grad auch nix zu ein. Man kann ja schlecht mit Hund aus dem Fenster hopsen.
Aber oft ist es so, dass ein Hund, der gelernt hat, dass ihm Quietschen in einer Situation nun gar nichts mehr bringt, dies auch auf andere Situationen überträgt und man kann den Hund im Zug ja auf jeden Fall für Ruhe belohnen. Die Kauartikel finde ich gar nicht verkehrt, gerade in Momenten, die man nur schlecht beeinflussen kann - unter Pferdeleuten ist das "Kauen beruhigt" viel verbreiteter als unter Hundeleuten.Wichtig ist nur, dass Du an die Besonderheit unserer Hundis in Sachen Lernverhalten denkst:
Wenn Quietschen bisher Erfolg hatte, wird Dein Hund es in der nächsten Zeit verstärkt einsetzen (hat ja schliesslich immer geklappt und wenn Du das offensichtlich nicht kapieren willst, muss Hund halt länger quietschen, lauter quietschen oder gar anfangen auffordernd zu bellen) - das ist aber nur eine Übergangsphase, die sich bei genügend Konsequenz von Dir bald geben wird.
Du darfst nur nicht einen Rückfall erleiden und dem Quietschen einmal nachgeben - das ist dann die variable Bestätigung für den Hund, eine der effektivsten Methoden überhaupt, einem Hund ein Verhalten fest beizubringen....Also - anfangen zu üben, wenn der Hund nicht grad dringend pieseln muss und man selbst genug Zeit und Geduld hat.
LG, Chris
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Was mich bei der ganzen Sache irritiert: Der Hund ist sieben Jahre alt. Vorher gab es das Problem nicht?
Eine starke Verhaltensänderung in diesem Alter würde ich immer medizinisch abklären lassen. In dem Fall besonders hormonell bedingte Erkrankungen wie Schilddrüse etc...
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Hallo ihr beiden,
vielen Dank für eure Gedanken. :)Ja da dieses Verhalten relativ neu ist, irritiert es mich auch. Früher gab es in dieser Hinsicht überhaupt kein Problem, darauf habe ich immer Wert gelegt dass es für "quengeln" keine Bestätigung gibt.
Deinen Vorschlag Chris hatte ich bereits, das hätte ich vorher dazu schreiben sollen, umgesetzt.
Leider ohne Erfolg. Wie gesagt wüßte ich auch nicht wann er hinsichtlich des gequietsches (also quasi Gequietsche Nr. 0) bestätigt worden wäre.Nun werde ich es nun so versuchen:
Erstens wird gesundheitlich alles abgedeckt, passenderweise habe ich nächste Woche auch gleich eine Schilddürsen Untersuchung

Probeweise werden feste Gassizeiten eingeführt, vielleicht helfen ihm die festen Zeiten
Des weiteren werde ich - sollte gesundheitlich alles ok sein - an der Quietschproblematik wie von Chris vorgeschlagen wieder ansetzen. Nur möchte ich davor den gesundheitlichen Aspekt abgeklärt haben, nicht dass sich hier etwas in die Quere kommt.Wie erwähn ist er ansonsten ein ruhiger cooler Kerl.
Danke euch :)
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Hallo,
ich kann mir vorstellen, dass Deine Einschätzung, dass Dein Hund aus einer Erwartungshaltung heraus so fiept und sich so hineinsteigert, absolut richtig ist.Meist ist das ein antrainiertes "menschliches" Problem.
Man macht sich fertig zum Spazieren gehen, Hund fängt an vor Vorfreude zu quietschen, wir sagen "ja, ja, geht ja gleich los" und beeilen uns noch, die Winterklamotten überzuschmeissen, damit es endlich losgeht.
Am nächsten Tag fängt der Hund bereits etwas eher an zu quietschen, hält länger durch und wir sagen nicht nur "ja, ja, bin ja schon dabei" , sondern auch noch "moment, ich muss noch die Schuhe zuschnüren" und beeilen uns noch ein wenig mehr - Du weisst schon, die Nachbarn....der Hund soll sich nicht stressen...etc.Und so nimmt das Drama seinen Lauf.
Immer dann, wenn der Hund aus Erwartungshaltung heraus in Streß gerät und seine Erwartungshaltung bestätigt wird, lernt er: mach ich Theater, geht es gleich los. Irgendwann gehört für ihn das Theater zum "Spazier-Geh-Vorbereiten" dazu.Um das wieder "umzupolen" muss man im Grunde nur genau das Gegenteil machen.
Jeder Quietscher des Hundes bedeutet ein Einfrieren der Spaziergeh-Vorbereitungen.
Sprich - Du nimmst als erstes Deine Jacke vom Haken, Hund fängt an zu quietschen - Jacke wird wieder aufgehängt, ein paar Minuten passiert gar nichts. Hund ist ruhig, Jacke kommt vom Haken. Hund quietscht, Jacke wieder aufgehängt. Hund ruhig, Jacke runter und Hund immer noch ruhig, Jacke anziehen. Griff zu den Schuhen, Hund quietscht, Schuhe stehen lassen....Usw, usf.
DAS ist die Variante für den Hund - mit Quietschen und Ungeduld erreiche ich gar nichts.
Bei Profi-Quietschern kann man noch die Variante "nicht jedes Jacke/Leine vom Haken bedeutet auch Spazieren-Gehen" dazu nehmen, indem man gefühlt zwöfendrölfzigmillionenmal am Tag die Leine vom Haken nimmt und wieder hinhängt.
Zusätzlich kann man sich angewöhnen, den Hund in den Quietschpausen ruhig und lobend anzusprechen, als zusätzliche Bestätigung.
Wie man das Ganze nun in einem fahrenden Zug üben soll, da fällt mir grad auch nix zu ein. Man kann ja schlecht mit Hund aus dem Fenster hopsen.
Aber oft ist es so, dass ein Hund, der gelernt hat, dass ihm Quietschen in einer Situation nun gar nichts mehr bringt, dies auch auf andere Situationen überträgt und man kann den Hund im Zug ja auf jeden Fall für Ruhe belohnen. Die Kauartikel finde ich gar nicht verkehrt, gerade in Momenten, die man nur schlecht beeinflussen kann - unter Pferdeleuten ist das "Kauen beruhigt" viel verbreiteter als unter Hundeleuten.Wichtig ist nur, dass Du an die Besonderheit unserer Hundis in Sachen Lernverhalten denkst:
Wenn Quietschen bisher Erfolg hatte, wird Dein Hund es in der nächsten Zeit verstärkt einsetzen (hat ja schliesslich immer geklappt und wenn Du das offensichtlich nicht kapieren willst, muss Hund halt länger quietschen, lauter quietschen oder gar anfangen auffordernd zu bellen) - das ist aber nur eine Übergangsphase, die sich bei genügend Konsequenz von Dir bald geben wird.
Du darfst nur nicht einen Rückfall erleiden und dem Quietschen einmal nachgeben - das ist dann die variable Bestätigung für den Hund, eine der effektivsten Methoden überhaupt, einem Hund ein Verhalten fest beizubringen....Also - anfangen zu üben, wenn der Hund nicht grad dringend pieseln muss und man selbst genug Zeit und Geduld hat.
LG, Chris
hallo,
ich muss leider mich mal hier breit machen...chris deine erklärung finde ich sehr aussagekräftig...ich habe ein ähnliches problem...nur hat es nix mit dem gassi los geh prozess in der wohnung zu tun...unser wuff ist genauso am quitschen wenn wir im auto zu unseren bekannten gassigroßrunden uns aufmachen, sprich wenn wir mit dem auto losfahren, um mit ihm in den wald, oder sonst wohin zum trainieren fahren. dann ist er immer sehr aufgeregt und quiescht in einer tour während der autofahrt, was ich bisher immer komplett ignoriert habe...aber er hört damit nicht auf, und fängt nun auch zu hause damit an, in situationen wo er meint jetzt aufmerksamkeit bekommen zu wollen...dies mit einen gequischte zu untermalen...was er vorher nicht gemacht hat..! beim normalen gassi gehen, macht er es nicht...da gehen wir normal ausser haus, eben nur bei der autofahrt...ich denke er hat damit verbunden, wenn er ins auto einsteigt, das da immer was tolles im anschluss passiert...in form von...oh wir gehen eine große runde im wald...oh wir fahren in die huta...etc. nur bisheriges ignorien half nix, und auch wenn er aufhörte und ich dies lobte...so hat er bisher keine verbesserung erzielt..( raffi ist ja ein angsthund gegenüber menschen, sodass wir bisherige strecken gut eingelaufen haben, aber wir haben immer bei den großen touren eine fahrtstrecke zu bewältigen, diese strecken fahre ich auch immer in abgeänderter strecke, was auch nix half)...vielleicht hast du einen rat für mich...

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ich rate in erster linie, wenn der hund das sonst nicht gemacht hat, medizinisch mal abklären zu lassen. vielleicht liegt es läufigkeit/hormoneller veränderung/prostata...sollte medizinisch alles in ordnung sein, was wir natürlich hoffen. dann würde ich schauen, bei welcher deiner handlungen er anfängt und die frage, wo bist du mit deinem kopf zu diesem zeitpunkt. bist du gedanklich auch schon draußen. dann die frage, inwieweit beschäftigst du ihn drinnen auch, oder ist spaziergang die einzige alternative, die er hat, um überhaupt stress abzubauen. stress bitte nicht negativ bewerten. auch hast du die möglichkeit, ihn auf einen liegeplatz zu schicken, während du dich anziehst. dann kannst du auch einfach mal rausgehen und er muss sich erst runterfahren, bevor es losgeht. im zug würde ich dir anbieten mit einem gefüllten kong zu arbeiten. da kann der hund beim kauen stress abbauen. auch interessant und im zug durchaus durchzuführen sind futterspiele, suchspiele von futter...
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Zitat
Nun werde ich es nun so versuchen:Erstens wird gesundheitlich alles abgedeckt, passenderweise habe ich nächste Woche auch gleich eine Schilddürsen Untersuchung

Probeweise werden feste Gassizeiten eingeführt, vielleicht helfen ihm die festen Zeiten
Des weiteren werde ich - sollte gesundheitlich alles ok sein - an der Quietschproblematik wie von Chris vorgeschlagen wieder ansetzen. Nur möchte ich davor den gesundheitlichen Aspekt abgeklärt haben, nicht dass sich hier etwas in die Quere kommt.Das ist doch ein guter Plan, als Ergänzung vielleicht noch: Ein "Beobachter", der sich das mal von aussen ansieht, oder Euch beide filmt. Manchmal bestätigt man denn Hund auf absolut unbewußte Weise.
Zitathallo,
unser wuff ist genauso am quitschen wenn wir im auto zu unseren bekannten gassigroßrunden uns aufmachen, sprich wenn wir mit dem auto losfahren, um mit ihm in den wald, oder sonst wohin zum trainieren fahren. dann ist er immer sehr aufgeregt und quiescht in einer tour während der autofahrt, was ich bisher immer komplett ignoriert habe...aber er hört damit nicht auf, und fängt nun auch zu hause damit an, in situationen wo er meint jetzt aufmerksamkeit bekommen zu wollen...dies mit einen gequischte zu untermalen...was er vorher nicht gemacht hat..!
Im Grunde musst Du das Vorgehen ja nur an Eure Situation anpassen.
Wenn Raffi im stehenden Auto z. B. noch ruhig bleibt, wäre Dein erster Schritt beim Los-Quietschen dann halt, Anhalten, Motor aus.
Dafür sollte man sich allerdings eine sehr ruhige, verkehrsarme Gegend suchen....
Notfalls erst das Auto hinbringen und dann zu Fuß mit dem Hund hinlaufen.
Mit Ignorieren kommst Du bei soetwas nicht weit - der Hund bekommt ja eigentlich immer, was er wollte, denn irgendwann kommt ihr ja an und steigt aus.
Dann gibt es noch die Möglichkeit, einfach mal nur so Auto zu fahren, einmal um den Block und wieder rein, oder einfach nur so ins Auto zu steigen, ein paar Minuten Musik hören und wieder rein (immer mit Hund natürlich) oder die fiese Variante (das mein ich jetzt aber nicht ernst!) - öfter mal mit Auto zum TA fahren....
Es sind immer wieder identische Ansätze, zum einen lernt der Hund, dass die für eine Situation typischen Signale nicht immer was zu bedeuten haben und zum anderen lernt er, wenn er quietscht, kommt er nicht weiter.
Bei meinem Doggenbuben auf dem Avatar, der um menschliche Zuwendung dauergequietscht hat, hat schon ein schräger Blick aus dem Augenwinkel von mir genügt, um ihn als "Kontaktaufnahme" fürs Quietschen zu belohnen. Hunde haben einfach ein wesentlich besseres Wahrnehmungsvermögen als wir Menschen und da, wo wir denken, wir wären ein leibhaftiges Ganzkörper-Pokerface, wissen die Hunde schon längst, was wir als nächstes machen werden. Deshalb ist Anti-Quietsch-Training auch eine rechte Herausforderung.
LG, Chris
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Hallo,
Ferunea:
könnte es sein, dass in letzter Zeit sehr viele Hündinnen läufig waren?
Ist er draußen beim Spaziergang auch unruhiger?mythopeya:
ich würde Dir raten einfach mal ins Auto zu zeigen mit Hund und dann wieder auszusteigen. Ihn öfter mal mitnehmen ohne Spaziergang oder Bekanntenbesuch, sondern einfach nur zum Einkaufen und fertig.
Nur mal eine Runde um den Block zu fahren und das Auto wieder abstellen.So nimmst Du auch die Erwartungshaltung raus:
Auto = SpaßLiebe Grüße
Steffi
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Hallo zusammen,
Diego ist auch so ein Kandidat, der das Anti-Quietsch-Training durchlaufen hat, bzw. durchläuft.
Er quietscht auchn wenn er in einer bestimmten Erwartungshaltung ist, allerdings auch um in gewissen Situationen Stress auszudrücken.
Naja im Fall Autofahren war es bei uns folgendermaßen.
Sobald er gemerkt hat, dass es zu einem tollen Gassi-Gebiet oder zu meinen Eltern oder zum TIERARZT!!! geht, hat er angefangen zu quietschen.Unser Training sah dann so aus, dass wir sobald er angefangen hat zu quietschen entweder umgedreht haben oder eben vorbeigefahren sind.
Wenn er wieder ruhig war, ging es wieder in Richtung des angstrebten Ziels.
Allerdings gab es auch immer mal wieder Punkte, wo wir das Quietschen mit einem Abbruchkommando "nein" unterbrochen haben.Heute sind wir fast quietschfrei. In manchen Situtionen kommt es nochmal vor, dann wird wieder verstärkt geübt.
Aber im Vergleich zu früher ist es schon super geworden.Diego hat auch früher SOFORT angefangen zu quietschen, wenn wir auf einem Spaziergang kurz stehen geblieben sind.
Mit Ignorieren sind wir da nicht weiter gekommen. Auch da musste ein Abbruchkommando her.Heute kann er auch einfach mal nur rumliegen ohne zu quietschen auf dem Spaziergang. Ab und zu muss man ihn noch dran erinnern.
Auch wenn es Futter gibt, ist er manchmal am quietschen.
Dann wird das Futter wieder weggestellt und wir veruschen es nochmal, wenn Ruhe ist... -
Unser Schäfer ist ein ganz gelassener, völlig cool - eigentlich.
Trotzdem ist er manchmal in tierischer Erwartungshaltung. Z.B. wenn man sich anzieht, aber er soll mal gar nicht mit, scheint er in Erwartungshaltung zu sein, dass er mit darf. Er läuft quietschend durchs Haus. Ist kaum zu beruhigen. Er wird nicht immer mitgenommen, eben damit er begreift, dass er nicht immer mit kann.
Früher war es noch nerviger. Sobald man nur zur Haustür ging, hat er gequietscht. Dabei wollte man ja manchmal nur die Post rein holen oder dort sauber machen. Das hat sich Gott sei Dank verbessert, seit wir viel viel häufiger zur Tür gehen ohne das was passiert. er hat wohl gemerkt, dass es nicht so aufregend ist.Aber es bleibt dieses Gequietsche wenn er nicht mit darf bzw. noch nicht weiß ob er mit darf.
Ich glaub es hilft nur, ihn auf seinen Platz zu schicken, platz machen zu lassen und einfach gehen.
Oder hat jemand noch eine andere Möglichkeit??LG Bianca und Arco
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