Ist Auslastung nötig?
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Tante Flauschig -
29. Februar 2012 um 04:06
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Ich weiß dank GPS dass mein Hunde bei den Suchen mit einer Geschwindigkeit zwischen 10-19km/h unterwegs ist, dass über Stock und Stein, berg auf und ab und legt im Schnitt bei 45 Minuten Suche 13km zurrrück.
Das gepaart mit Nasenarbeit, dem Ausarbeiten der Witterung, Führbarkeit und Konzentration, mir kann keiner erzählen dass das mit einem Abenteuerspaziergang zu ersetzen ist.
Ich aber auch zugeben, dass ich mir die Hunde eben für den Job zugelegt hab und nicht als "Partnerersatz" odere "Familienmitglied".Letzteren Satz verstehe ich nicht ganz. Soll das jetzt ein Angriff auf die jenigen sein, die "Familienhunde" haben? Mein Hund ist ein "Familienhund" diesen Begriff habe ich mir nicht ausgedacht, sondern er stammt von der Züchterin.
Ich will jetzt kein Fass aufmachen und eine Diskussion darüber führen, was ein Familienhund ist, aber mit "Partnerersatz" hat das mal überhaupt nichts zu tun! Das verbitte ich mir!
Ob es ein Familienhund ist oder nicht, spielt auch überhaupt keine Rolle in bezug darauf, ob der Hund "arbeitet" oder nicht. Meine bekommt z.B. "Arbeit", obwohl sie ein "Familienhund" ist. - Vor einem Moment
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Ich weiß dank GPS dass mein Hunde bei den Suchen mit einer Geschwindigkeit zwischen 10-19km/h unterwegs ist, dass über Stock und Stein, berg auf und ab und legt im Schnitt bei 45 Minuten Suche 13km zurrrück.
Das gepaart mit Nasenarbeit, dem Ausarbeiten der Witterung, Führbarkeit und Konzentration, mir kann keiner erzählen dass das mit einem Abenteuerspaziergang zu ersetzen ist.
Nö, das nicht unbedingt. Aber ich glaube dass ein Großteil der Hunde dieses Arbeitspensum gar nicht zwingend braucht um zufrieden zu sein. Dein Hund muss bei der Arbeit Leistung auf hohem Niveau erbringen. Die Kombination aus konzentriertem Suchen, körperlichem Einsatz und Führbarkeit ist sicherlich hoch anstrengend. Es ist schön wenn euch beide das glücklich macht und nebenbei ein ehrenvolles Amt.Aber ich und meine Hunde sind nur Durchschnitt, wir wollen nichts Großes vollbringen ^^ Wir sind total zufrieden damit in zwei Stunden nur 15 Kilometer mit schnuppern, spielen und toben abzureissen. Und ich bin absolut überzeugt davon dass meine Hunde das genauso sehen.
Allgemein: Ich finds traurig wenn solche Threads immer in "Wer ist die bessere Hundemami?" ausarten. Solang die Hunde ausgeglichen, zufrieden und führbar mit ihrem Arbeitspensum sind sollte es anderen Usern egal sein ob es vom Halter hoch oder niedrig angesetzt ist.
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Nein es sollte mit nichten ein Angriff auf Familienhundehalter sein, sondern ein Eingeständniss, dass ich mir eben gezielt Hunde geholt habe, die noch mehr als 45 Minuten volle Leistung erbringen und genau auch das wollen.
Meine Hunde sind somit eben nicht das woran sich ein Familienhundehalter orientieren sollte, den würde er das wären Hund und Halter überfordert und kreuzunglücklich.
Ich finde es ebenso bitter, wenn sich Leute das falsche " Material" holen und aus verbissenem Ehrgeiz einen Hund zwangsbespaßen oder regelrecht zu Leistungen prügeln, die ihm einfach nicht liegen, wie zu sagen: "Ich hab keinen Bock auf Auslastung, drum muß mein Hund mit Pipi im Garten zufrieden sein!"
Schade finde ich oft nur, dass wenn man offen sagt: Du dein Hund taugt nichts für diese Aufgabe.
Und das auch völlig wertfrei meint, es Leute gibt die da sich unheimlich persönlich angegriffen fühlen.
Meine Hunde tauge auch nicht für alles.
Es geht eben mir zumindest nicht um dieses Supermami-Getue, meine Assitölen und ich tun schlicht was wir am besten können.
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Zitat
Ich weiß dank GPS dass mein Hunde bei den Suchen mit einer Geschwindigkeit zwischen 10-19km/h unterwegs ist, dass über Stock und Stein, berg auf und ab und legt im Schnitt bei 45 Minuten Suche 13km zurrrück.
Das gepaart mit Nasenarbeit, dem Ausarbeiten der Witterung, Führbarkeit und Konzentration, mir kann keiner erzählen dass das mit einem Abenteuerspaziergang zu ersetzen ist.
Ich aber auch zugeben, dass ich mir die Hunde eben für den Job zugelegt hab und nicht als "Partnerersatz" odere "Familienmitglied".Das soll aber doch nicht heißen, dass dieses Programm Tagesordnung bedeutet.. :o0:
Als "zwischendurch-Einlage" durchaus ab und an denkbar, aber für alltäglich unvorstellbar, einen Bewegungsjunkie bräuchte ich nicht.
Unabhängig davon was ich meine zu brauchen, stellt sich mir da schon die Frage, ob so ein Programm auf Dauer dem Hund überhaupt gut tut
, man kann ja auch bewusst etwas hochpuschen, was im Normalfall gar nicht eingefordert werden würde.Für mich ist das ein Extrem, genauso wie eine lebenslange Leinenhaft ein Extrem darstellt.
Zwei Extreme, wie sie konträrer nicht sein könnten.Auch hier gilt wieder das Prinzip des gesunden Mittelmaßes, nicht jeder Hund ist geeignet für die Hochleistung, und das sollte auch wirklich nicht das Maß aller Dinge sein.
Wie definiert sich übrigens ein sogenannter "Familienhund" ?
Für mich zum Beispiel ist ein Familienhund nicht gleichgestellt mit einem faulenzendem Sofahund, denn auch ein Familienhund kann durchaus leistungsbezogen sein.
Ein Familienhund bedeutet für mich ein Hund, der im Familienverband voll integriert ist, Leistung hin oder her..LG Britta
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Wie gesagt meine Hunde wurden zur Rettungshundearbeit angeschafft.
Und nein nicht täglich, aber mehrfach die Woche. Wenn es rein um die Bewegung ginge, würde denen ja der ZHS reíchen, tut es aber nicht.
Und nein sie gehen mir nicht nach 2, 3 Tagen nur Pipirunden gehen die Wände hoch, dauert dieser Zustand länger an, merke ich aber die Verhaltensänderungen.Familienhunde sind für mich primär Hunde deren Job es ist in einer Familien mit zu laufen, mit vielleicht ein bischen Sport oder Dummy.
In den Familienverband sind meine Hunde trotz dem Hauptberuf Arbeitstier trotzdem voll eingebunden.
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Krambambuli: Okay verstanden
Bin ganz Deiner Meinung!
Finde toll, dass Du Rettungshundearbeit machst! Wollte das auch machen, aber leider ist es ohne Auto nicht möglich.Man muss eben auch ausprobieren, es gibt Hunde die haben z.B. einfach keinen Bock über Hürden zu springen, dann muss man nicht unbedingt Turnierhundesport mit ihnen machen, vielleicht liegt ihnen das Apportieren dann mehr? Man muss eben schauen, wozu der Hund Lust hat und wie lange er sich konzenzrieren kann und eben vorher überlegen, welche Rasse man sich ins Haus holt. Und auch für genügend Schlaf sorgen.

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Ich kann mit meiner Maus leider keinen Sport oder ähnliches machen, aufgrund ihrer Verletzung. Die körperliche Auslastung holt sie sich also selbst beim Rumrennen oder Buddeln. Das gibts allerdings nicht täglich, weil sie dann nicht mehr richtig runter kommt.
Da Fini schnell mal irgendeinem Viech hinterher jagt, wenn ich mal nicht auf sie achte, machen wir draußen viele Suchspiele. Ich verstecke irgendeinen Gegenstand und sie bringt ihn mir oder zeigt ihn mir an, je nach Kommando. (anzeigen ist allerdings noch in Arbeit^^) Das macht uns beiden Spaß und ist praktisch
Geworfen wird höchst selten mal was, weil sie da sehr schnell durchdreht.Ansonsten clickern wir ab und zu ein paar Tricks und machen Alltagstraining bzw. Unterordnung.
Ich hätte sehr gerne longieren mit ihr gemacht, aber was nicht geht, geht halt nicht.
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Zitat
Ich kann mit meiner Maus leider keinen Sport oder ähnliches machen, aufgrund ihrer Verletzung. Die körperliche Auslastung holt sie sich also selbst beim Rumrennen oder Buddeln. Das gibts allerdings nicht täglich, weil sie dann nicht mehr richtig runter kommt.
Da Fini schnell mal irgendeinem Viech hinterher jagt, wenn ich mal nicht auf sie achte, machen wir draußen viele Suchspiele. Ich verstecke irgendeinen Gegenstand und sie bringt ihn mir oder zeigt ihn mir an, je nach Kommando. (anzeigen ist allerdings noch in Arbeit^^) Das macht uns beiden Spaß und ist praktisch
Geworfen wird höchst selten mal was, weil sie da sehr schnell durchdreht.Ansonsten clickern wir ab und zu ein paar Tricks und machen Alltagstraining bzw. Unterordnung.
Ich hätte sehr gerne longieren mit ihr gemacht, aber was nicht geht, geht halt nicht.
Sorr< wenn ich nachfrage, aber mich macht das etwas stutzig: Was ist das für eine Verletzung mit der dein Hund rennen ,buddeln , suchen , tricksen und Gegenstände bringen kann, aber nicht für longieren geeignet ist ?? -
Zitat
Wie definiert sich übrigens ein sogenannter "Familienhund" ?Für mich zum Beispiel ist ein Familienhund nicht gleichgestellt mit einem faulenzendem Sofahund, denn auch ein Familienhund kann durchaus leistungsbezogen sein.
Ein Familienhund bedeutet für mich ein Hund, der im Familienverband voll integriert ist, Leistung hin oder her..
Blue ist unser Familienhund.
Sie gehört zu unserer Familie und lebt mit uns zusammen.
Das heißt NICHT, dass sie 'nur' so nebenherläuft. Sie bekam Erziehung, div. "Ausbildungen" und hat ihre Aufgaben und Auslastung, ohne ein offizieller "Arbeitshund" zu sein.
Sie wird gefordern, in dem Maß wie es für sie gut ist uns es gleichzeitig, UNS Spaß macht, praktischerweise
.Ein Hund kann so viel sein: Partnerersatz, Kindersatz, Sportgerät, Gesundheitsförderer....

Wenn er dabei auch und vor allem HUND bleiben darf, dann ist alles gut!
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Entspricht für mich Begriffen wie Breitensport und Leistungssport.
Das trifft es für mich ganz gut - und ich finds auch nicht schlimm von den Letzteren belächelt zu werden.
Und nur weil ich kein Leistungssportler bin, heißt das noch lange nicht, dass ich mich nicht bewege.
Ist so, wie wenn man mit seinem Hund ne zackige Gassirunde läuft. Man ist kein Jogger, kein Nordic-Walker - und überholt beide. Der eine tippelt wie ein Pferd bei der Piaffe, der andere schleift die Stöcke mehr oder weniger hinterher.....was solls??
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