Ist Auslastung nötig?

  • Eben, jeder so, wie es ihm (bzw. dem Hund) gut tut.
    Mir fiel nur selbst beim Durchlesen das "Spielplatz" negativ auf. Darum wollt ich das nochmal erklären ;)

  • Zitat

    Meine Hunde brauchen obwohl sie im Rudel leben mehr als nur stupides in der Wallachei-Rumgestapfe.
    Woran ich das merke?
    Wenn sie über längere Zeit keine deutliche körperliche und geistige Auslastung erfahren steigt die Zwerstörungswut, die Streitlust, die Reaktionsbereitschaft auf Auslöser und das Maß an körperlicher Aktivität im Haus.

    Jup sieht hier ähnlich aus. Joker ist ein ausgeglichener fröhlicher Hund. Aber eben genau weil er seine Ventile hat.
    Nur mit Gassi und Hundebegegnungen, worauf er bei fremden Hunden eh realtiv wenig wert legt, wäre er nicht der Hund der er ist. Wir hätten nicht die gleiche Beziehung und er würde sich Ersatzbeschäftigung suchen und wäre nicht so entspannt.

    Wir machen Hundesport und auch so im Alltag gibt es Beschäftigung, durch Dummy oder Suchspiele.
    Es gibt auch viele Tage wo nur Gassi gehen oder Hundetreffen angesagt ist. Es ist halt ein Mittelmaß, aber ohne Beschäftigung wäre er definitiv nicht ein so unkomplizierter Begleiter.
    Also JA er braucht eine vernünftige Auslastung. Was aber denke ich auch bei einem Aussie so sein sollte ;)

    Und das heißt nicht, dass man zwangsläufig zum Hundeplatz muss, wenn man darauf keine Lust hat. Viel Beschäftigung kann man auch außerhalb eines Vereines machen.

  • Zitat

    Entschuldige falls ich es falsch verstanden habe , aber möchtest du damit sagen das Menschen , die mit ihren Hunden keinen Aktiven Sport betreiben den Hunden nicht die Möglichkeit geben die Welt zu erkunden ? Wenn ja , dann möchte ich dem widersprechen , denn auch wenn ich keinen Aktiven Sport mit meinen dreien betreibe , erkunde ich mit ihnen trotzdem die Welt. Ich lasse mir für jeden Spaziergang was tolles einfallen , wir sind oft an verschiedenen Orten (Seen , Wälder , Felder ect.) , und überall gibt es was ganz tolles zu erkunden. Ich krieche mit meinen Hunden durch Gebüsche , springe mit ihnen über Äster , gehe mit ihnen zusammen schwimmen und co. Also ich glaube das manch ein Hund Glücklich wäre so viel zu erleben wie meine drei und das obwohl sie kein Sport betreiben.

    Hallo!
    nein das habe ich damit nicht gemeint. Wenn Du weiter oben meinen Post liest, steht da genau das, was Du schreibst. Für mich ist es egal, ob man Hundesport macht oder seinen Hund auf andere Weise auslastet, z.B. unterwegs beschäftigt, haupt sache man macht mal was mit ihm. ;)

  • Und dich mache da doch auch deutliche Abgrenzungen in den Rassen, wenn ich ehrlich bin.

    Auch wenn ich sage, dass jeder Hund mit ein wenig geistiger Beschäftigung sicher auch glücklich ist.
    So sehe ich es nicht so schlimm, wenn z.B. eine französische Bulldogge eher nur normales Familienmitglied ist und mit Spaziergängen und Hundetreffs ausgelastet wird, als wenn ein Arbeiter, (Labbi, Aussie, Schäfi, Weimi, etc...) solch ein Leben führt.
    Natürlich sind die Hunde überwiegend Familienmitglieder und haben schon so einige Dinge mehr zu meistern, durch den normalen Alltag.
    Aber ich persönlich bin der Meinung, dass solche Arbeiter auch individuell und regelmäßig gefördert und gefordert werden sollten.

    Natürlich schläft mein Aussie auch zuhause, wenn wir auch mal 4 Wochen kaum was gemacht haben. (als er die Pfote getackert hatte) Er hat es ja so gelernt, zuhause Ruhe zu geben. Das ist für mich kein Anzeichen von Auslastung und entspanntem Wesen.
    Das zeigt sich dann doch eher in alltäglichen Dingen und seinem Verhalten im Alltag. Er ist gereizter, neigt schneller dazu gestresst zu sein, ist bei Rüdenbegegnungen gereizter....

    Wie gesagt, es gibt ausreichend Rassen die eben Begleithunde sind. Die eben mit dem üblichen Pensum, verschiedene Spaziergänge, ein wenig Spaß mit dem Halter, ein paar Kekse suchen absolut glücklich zufrieden sind :) Wenn man sich allerdings einen Arbeiter ins Haus holt, sollte man ihn zusätzlich zum normalen Hundeleben auch individuell fördern und ihm ernste Aufgaben bieten, die zu seinen Anlagen passen.
    Hab ich darauf keine Lust, warum dann einen Arbeiter? Ernstgemeinte Frage!? :???:

  • Mausi braucht ein gesundes Mittelmaß an Auslastung...ansonsten dreht sie auch zu sehr auf :roll:
    Auf den Hundeplatz gehe ich mit ihr nicht, jedoch machen wir auf Spaziergängen mal Such-und Wurfspielchen, ein bißchen UO und auch mal einen Trick. Auf Hundekontakte legt sie überhaupt keinen Wert.
    Mit diesem "Programm" hab ich einen ausgeglichenen Hund, der weder auf Spaziergängen noch zuhause keinen Blödsinn anstellt :smile:

  • Klar kommen Familienhunde mit weniger Auslastung zurecht als Arbeitshunde. Familienhunde brauchen auch mal gar keine Beschäftigung. Die liegen viel und schlafen viel, während ein Arbeitshund die Auslastung ja geradezu einfordert. Aber welche Hund ist nicht froh über ein paar Anreize mehr? Es stärkt doch auch die Bindung zwischen Hund und Halter!

  • Zitat

    Klar kommen Familienhunde mit weniger Auslastung zurecht als Arbeitshunde. Familienhunde brauchen auch mal gar keine Beschäftigung. Die liegen viel und schlafen viel, während ein Arbeitshund die Auslastung ja geradezu einfordert. Aber welche Hund ist nicht froh über ein paar Anreize mehr? Es stärkt doch auch die Bindung zwischen Hund und Halter!

    Ja sag ich ja....

  • Ich weiß dank GPS dass mein Hunde bei den Suchen mit einer Geschwindigkeit zwischen 10-19km/h unterwegs ist, dass über Stock und Stein, berg auf und ab und legt im Schnitt bei 45 Minuten Suche 13km zurrrück.
    Das gepaart mit Nasenarbeit, dem Ausarbeiten der Witterung, Führbarkeit und Konzentration, mir kann keiner erzählen dass das mit einem Abenteuerspaziergang zu ersetzen ist.
    Ich aber auch zugeben, dass ich mir die Hunde eben für den Job zugelegt hab und nicht als "Partnerersatz" odere "Familienmitglied".

  • Also wenn ich mit meinen 9 Jahre alten Hund nur durch die Pampa laufe, also gassi gehe (und wenns auch 2 oder 3 Stunden sind), dann wird er unerträglich. Er pöbelt und mobbt eher andere Hunde, er nervt mich, is zickig, is unruhig und er schläft schlecht.
    Joggen und Radfahren gehören also zum Grundprogramm, damit ich einen ausgeglichenen Hund habe. Dann ignoriert er andere Hunde, auch wenn die ihn anpöbeln, schmust, pennt und chillt einfach nur. Ich würde also sagen: ja er braucht die Auslastung auf jeden Fall.

    Im Übrigen isses ja auch nur gut für den Menschen :)

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