ein Hundeleben ohne strafen?

  • Zitat


    Hatte mich VERLESEN. Ich hatte EINEN runterholen gelesen.... uuuuaaaaaah!! :headbash:
    Wohl noch nicht ganz wach... :lol:

    DU nennst es aber 'einwirken'. :D

    Und ich hab tatsächlich noch überlegt ob dies der richtige Ausdruck ist, lach

  • Zitat

    Ich halte es eher so, dass ich falsches Verhalten korregiere oder abbreche.


    Das ist Strafe ! ;-)

    Ob man es Verhaltensabbruch, Verhaltenskorrektur oder sonstwie nennt, es ist und bleibt eine Strafe.
    In Zeiten der positiven Hundeerziehung, dem Hund als Sozialpartner, etc. sind Begriffe wie Strafe, aber auch Grenzen setzen, ... generell negativ belastet und genauso wie "Aggression" aus dem Wortschatz gestrichen worden. Man redet drumherum, oder verwendet neue Begriffe, der Sinn bleibt der Gleiche.

    Seltsamerweise machen aber viele die BH, oder - liebevoll - UO abgekürzt. Unterordnung !!! Welch ein brutaler Begriff, bedeutet er doch, den Hund Untertan zu machen und nach seinem Willen zu dressieren.

    Wohin uns die "gewaltfreie Kindererziehung" gebracht hat, wissen wir doch. Wer von uns ist denn tatsächlich ohne Strafe großgeworden ? Hatten eure Eltern alle keine Ahnung von Lerntheorien und Erziehung, waren die alle hilflos und deshalb gewaltbereit ?

    Wie bereits Seiten vorher erwähnt. Strafe ist nichts Schlimmes und gehört dazu. Das Maß ist entscheidend.

    Gruß, staffy

  • Nur weil man es nett formuliert und es selber nicht als "Strafe" betrachtet sind wegziehen, an"brüllen", korrigieren trotzdem Strafen. Unabhängig von den Lerntheorien, wo dieses handeln auch als Strafe zählt ist alles für den Hund was er möchte und nicht erreichen kann, egal wie nett wir es verbieten eine Art Strafe.

    Strafe muss nicht mit Züchtigung einhergehen. Hausarrest bei Kindern ist auch eine Strafe ... klare Regeln und Strukturen können als selbiges empfunden werden.

    Der gute Kumpel und Partner Hund wird nur selbiger sein und bleiben,wenn man innerhalb eines gewissen Rahmens Regeln einhält und Strukturen schafft.

    Strafe ist nicht gleich Gewalt ... und wenn man soviel Wert auf die Begrifflichkeit "positive Bestärkung" legt, dann sollten einem die anderen Begriffe der Lerntheorien, wie positive Strafe und negative Bestärkung genauso bekannt sein und man sollte sie dann auch seinem Verhalten, wie an"brüllen" und wegziehen zuordnen.

    Diese einseitige Verurteilung finde ich immer etwas gewöhnungsbedürftig. Lerntheorien sind keine persönliche Auslegungssache sondern feststehende Begrifflichkeiten.

  • Zitat

    Ob man es Verhaltensabbruch, Verhaltenskorrektur oder sonstwie nennt, es ist und bleibt eine Strafe.
    In Zeiten der positiven Hundeerziehung, dem Hund als Sozialpartner, etc. sind Begriffe wie Strafe, aber auch Grenzen setzen, ... generell negativ belastet und genauso wie "Aggression" aus dem Wortschatz gestrichen worden. Man redet drumherum, oder verwendet neue Begriffe, der Sinn bleibt der Gleiche.

    Sehr schön auf den Punkt gebracht.

    Viele Hundehalter reden um den heißen Brei herum, packen alles in verbale Watte, damit es ja nett und sauber klingt.

    Ist nicht mein Ding, ja meine Hunde leben mit Strafe, denn ohne geht es meiner Meinung nach nicht. Wie diese Strafe aussieht, hängt dabei immer von Hund und Situation ab.
    Übrigens, meine Hunde können schon allein deswegen nie ein Leben ohne Strafe führen, weil ich zwei davon hab. Wenn klein Ekko der alten Dame mal wieder auf die Nerven geht, wird er auch von ihr gemaßregelt.

  • Zitat

    Sehr schön auf den Punkt gebracht.

    Viele Hundehalter reden um den heißen Brei herum, packen alles in verbale Watte, damit es ja nett und sauber klingt.

    Ist nicht mein Ding, ja meine Hunde leben mit Strafe, denn ohne geht es meiner Meinung nach nicht. Wie diese Strafe aussieht, hängt dabei immer von Hund und Situation ab.

    Unterschreib ich so. Kein Licht ohne Schatten :D

  • Zitat


    Das ist Strafe ! ;-)

    Für mich nicht.
    Es muß nicht mal so aussehen oder so klingen, sondern kann oft ganz ruhig und emotionslos stattfinden.

    Wohin uns die "gewaltfreie Kindererziehung" gebracht hat, wissen wir doch. Wer von uns ist denn tatsächlich ohne Strafe großgeworden ? Hatten eure Eltern alle keine Ahnung von Lerntheorien und Erziehung, waren die alle hilflos und deshalb gewaltbereit ?


    Soll das bedeuten, du bist GEGEN gewaltfreie Kindererziehung??
    Setzt du jetzt Strafe gleich mit Gewalt?

    Staffy, enttäusche mich jetzt nicht. :sad2:

  • Zitat

    Nur weil man es nett formuliert und es selber nicht als "Strafe" betrachtet sind wegziehen, an"brüllen", korrigieren trotzdem Strafen. Unabhängig von den Lerntheorien, wo dieses handeln auch als Strafe zählt ist alles für den Hund was er möchte und nicht erreichen kann, egal wie nett wir es verbieten eine Art Strafe.
    Ich nenne das ZWANG. (und finde es ist nichts Schlimmes)

    Hausarrest bei Kindern ist auch eine Strafe ...
    Da stimme ich zu.
    klare Regeln und Strukturen können als selbiges empfunden werden.
    ..wenn es nicht besser vermittelt wird.

  • Zitat

    Was bedeutet bei dir körperliche Züchtigung?

    Schlagen mit Hilfsmitteln (Stock, Gürtel, Leine etc.), Schlagen allgemein auch mit der Faust oder Hand (und ich meine da nicht den Klaps), Tritte, Stachelhalsbänder, Elektroschock-Halsbänder, wenns nur mit Gewalt abgeht auch "auf den Rücken schmeissen und festhalten". Solche Sachen eben.

  • Zitat

    und ich wette, würde ich mit BlueSusa einen Tag verbringen mit Hunden, würde mir sicherlich was auffallen, was allgemein als Strafe angesehen würde ;)
    ebenso wie bei schara

    Da bin ich erstens nicht so sicher ;)
    und zweitens wäre das wieder Auslegungssache. (Was bedeutet schon ALLGEMEIN :D )

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!