Unser Hund haut ständig ab!
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jackundfranzi -
19. Februar 2012 um 12:41
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D.h. Schon als Welpe hat er hechelnd vor der Tür gelegen und wollte raus ?
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Zitat
D.h. Schon als Welpe hat er hechelnd vor der Tür gelegen und wollte raus ?
Nicht als ganz kleiner Welpe. Mit 8 Wochen haben wir ihn bekommen und ein Monat lang war er öfter im Haus. Aber danach war er immer öfter draußen und wollte auch nicht mehr rein, so wie jetzt auch. Abhauen tut er erst seit einer oder 2 Wochen -
Hey,
ich finde es gut, dass du dich hier informierst. Erstmal

Euer Hund ist gerade in der Pubertät und versucht seine Grenzen zu testen,bzw. merkt, dass da gar keine Grenze für ihn ist. Für ihn ist das selbstbelohnend, das heißt, er springt rüber und dahinter ist Party. Er hat sich quasi selbst konditioniert, dass er draußen Spaß hat und mit anderen Hunden in Kontakttreten kann, ich glaube, er hat schon eine Art Erwartungshaltung. Er weiß, dass es draußen toll wird und ist drinnen gestresst, denn es geht ja bald raus.Wir hatten es ähnlich. Auf Spaziergängen sind wir anfangs immer auf dieselbe Koppel gegangen und haben da mit Finja Ball gespielt. Wir haben sie quasi so konditioniert, dass da Party angesagt ist. Es endete so, dass sie schon 300m vorher vor uns rumhüpfte,stark hechelte und totale Erwartungshaltung also. Wir mussten das wieder abtrainieren.
Da Schäferhunde auch einen Schutztrieb haben und sich dann irgendwann am Zaun selber beschäftigen und er vielleicht auch zum Kläffer wird, würde ich ihn (Zaun hin oder her) nicht mehr alleine nach draußen lassen. Bringt ihm drinne Ruhe bei. Da muss er schlafen/dösen!
Du sagst, ihm ist nicht langweilig. Vielleicht lastet ihr ihn einfach nicht so aus, wie er es braucht oder ihr macht auch zu viel? Erzähl uns doch mal, was ihr mit ihm so macht. Dann können wir vielleicht noch mehr Hilfe geben. -
Zitat
Hey,
ich finde es gut, dass du dich hier informierst. Erstmal

Euer Hund ist gerade in der Pubertät und versucht seine Grenzen zu testen,bzw. merkt, dass da gar keine Grenze für ihn ist. Für ihn ist das selbstbelohnend, das heißt, er springt rüber und dahinter ist Party. Er hat sich quasi selbst konditioniert, dass er draußen Spaß hat und mit anderen Hunden in Kontakttreten kann, ich glaube, er hat schon eine Art Erwartungshaltung. Er weiß, dass es draußen toll wird und ist drinnen gestresst, denn es geht ja bald raus.Wir hatten es ähnlich. Auf Spaziergängen sind wir anfangs immer auf dieselbe Koppel gegangen und haben da mit Finja Ball gespielt. Wir haben sie quasi so konditioniert, dass da Party angesagt ist. Es endete so, dass sie schon 300m vorher vor uns rumhüpfte,stark hechelte und totale Erwartungshaltung also. Wir mussten das wieder abtrainieren.
Da Schäferhunde auch einen Schutztrieb haben und sich dann irgendwann am Zaun selber beschäftigen und er vielleicht auch zum Kläffer wird, würde ich ihn (Zaun hin oder her) nicht mehr alleine nach draußen lassen. Bringt ihm drinne Ruhe bei. Da muss er schlafen/dösen!
Du sagst, ihm ist nicht langweilig. Vielleicht lastet ihr ihn einfach nicht so aus, wie er es braucht oder ihr macht auch zu viel? Erzähl uns doch mal, was ihr mit ihm so macht. Dann können wir vielleicht noch mehr Hilfe geben.Also:
Ich bin ja morgens in der Schule. In der Zeit geht mein Opa eine Stunde mit ihm spazieren und spielt / beschäftigt sich mit ihm, so ungefähr 2, 5 - 3 Stunden sind die dann zusammen. Wenn Jack dabei / danach müde ist geht er von allein in sein Gehege und ruht sich aus. Nachmittags um 2 komm ich wieder und geh nochmal mit ihm spazieren. Danach spiele / beschäftige entweder ich mit ihm oder wenn ich was lernen muss mein Opa der eigentlich immer im Garten was tut. Das sind dann auch ungefähr 2 Stunden. Dann ist er so 2-3 Stunden alleine und abends laufen wir noch ne Runde. Am Wochenende gehen wir meistens auf die Wiese und spielen Apportieren und so weiter.
(Mit beschäftigen meine ich zum Beispiel die Kommandos üben oder was neues beibringen, Leinenführigkeit trainieren und so weiter)
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Ich bin mir nicht ganz sicher, ob euer Programm nicht vielleicht schon fast zu heavy ist für einen 1 jährigen Hund. Da gibt es hier im Forum aber andere Mitglieder, die da besser bewandert sind. Nachdem euer Hund eine Stunde spazieren war, reicht es fast schon, würde ich sagen, dass er dabei ist und nicht noch bespaßt wird. Bespaßt wird er dann ja, wenn du wiederkommst. Tricks üben nur nicht zu lange. Wir üben auch Tricks UO etc. aber höchstens mal 10 Minuten. Oder 2mal 5 Minuten, mehr nicht am Tag. Ich habe einen Rusell-Mix, der ist schnell überdreht und verrückt, wenn wir zu viel machen. Man merkt es zum Beispiel daran, wenn sie lange spaziergänge mit uns macht, dreht sie in der Wohnung dann so richtig hoch und braucht ne Stunde um wieder runter zu kommen. Wenn wir nur 45 Minuten gehen, fährt sie schnell wieder runter. Vielleicht ist euer Hund auch überbespaßt und hat deshalb dieses dauerhafte Stresshechlen. Fahrt euer Programm doch mal etwas runter, um das auzuprobieren.
Warum muss er denn die 2 Stunden nachmittags alleine sein? Ich würde ihn mit in der WOhnung lassen und ihm Ruhe beibringen, vielleicht mit einem Kommando. Haben wir auch so gemacht. Wir können Finja in den Korb schicken und da bleibt sie dann, bis wir es wieder auflösen. Meistens wenn sie total aufgedreht ist, ab in Korb und dann fährt sie super schnell runter und schläft. Inzwischen geht sie ganz viel alleine schon rein.
Dann würde er auch nicht mehr abhauen:)
Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
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Sorry, aber da kann ich nur den Kopf schütteln. Wie naiv seit Ihr denn. Euer Hund ist alleine im Garten und springt über den Zaun um sich alleine zu beschäftigen. Gehts noch? Der Hund hat zu lernen das auch mal Sendepause ist und wenn er im Garten ist dann mit Aufsicht.

Ich denke man muss eine 12-Jährige nicht in diesem Ton angehen.
Sie schreibt nun mal hier und informiert sich - und nicht ihre Eltern. Wenns andersherum wäre, würde ich Dir zustimmen.Liebe TS, ich kann Euch nur raten schnellstmöglich einen Zaun zu setzen (geht ja erst wenn der Boden frostfrei ist). Solange solltet Ihr den Hund wirklich nicht ohne Aufsicht in den Garten lassen. Denn tatsächlich belohnt sich Euer Hund jedesmal beim Drüberspringen selbst. Er wird also auch Schwierigkeiten haben den dann mal gesetzten Zaun als Grenze anzuerkennen. Er macht das erst seit zwei Wochen. Unterbindet es jetzt gleich, so dass es ihm später leichter fallen wird, dieses Verhalten wieder einzustellen. Setzt auch Betonborde mit, denn durchbuddeln wird ihm im Zweifelsfalle genausoviel Spaß bringen wie drüber zu springen.
Wir haben hier auch so ein Freiluftexemplar sitzen. Er hechelt zwar drinnen nicht, aber ab einer gewissen Uhrzeit am Nachmittag wird er langsam unruhig und springt auf sobald jemand Richtung Tür geht - in der Hoffnung nun endlich raus zu dürfen. Ein Berner Sennenhund als ausgemachter Wach- und Hofhund genießt es seine Grundstückgrenzen abzugehen und sich dann irgendwo zentral hinzulegen um alles überschauen zu können. Ein Schäferhund ist nunmal auch ein Wachhund und ich schätze bei ihm wird es nicht anders sein. Insofern denke ich dass das im Haus Festhalten des Hundes nicht die dauerhafte Lösung sein kann.
Wenn Du von dem Gehege schreibst, meinst Du da den Zwinger? Ich halte 5 m² persönlich für zu wenig für einen Schäferhund. Ich glaube hier werden vom Tierschutzgesetz mindestens 8 m² vorgegeben (korrigiert mich wenn ich falsch liege).
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Zitat
Zaun vor die Hecke meine ich ja, aber der muss dann ja viel höher sein als die Hecke, weil Jack mittlerweile groß genug ist ohne groß anlauf zu nehmen darüberzu "hopsen" .... :|
Ja, der Zaun sollte für Jack unüberwindbar sein. Diese Unsitte, Hunde unbeaufsichtigt im ungesicherten Garten zu lassen kann gefährlich werden! Das Risiko würde ich nicht eingehen.
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Hey,
also das Rüberspringen geht definitiv gar nicht. Was alles passieren kann, wurde hier schon genannt.
Aber mich würde interessieren, was deine Eltern eigentlich zu dem Problem sagen. Sie sind letztlich verantwortlich und müssen schließlich auch die Kosten tragen (sowohl für den Zaun als auch für evtl. Unfallfolgen).
Wie wäre es mal mit Erziehung? Solche "Unarten" kann man einem Hund auch dadurch "abgewöhnen" - kostet aber viel Zeit und Konsequenz.
Und eine Sicherung muss bei einem so großen Hund auf jeden Fall sein!
LG -
Ah, da sag ich doch :) Wenn Janosch ähnliches erlebt, würde ich auch mehr sichern. Vielleicht ist es dann keine Überbeanspruchung. Sag noch, hier melden sich immer Experten. Man gut Finja ist kein Wachhund.

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Zitat
Ah, da sag ich doch :) Wenn Janosch ähnliches erlebt, würde ich auch mehr sichern. Vielleicht ist es dann keine Überbeanspruchung. Sag noch, hier melden sich immer Experten. Man gut Finja ist kein Wachhund.

? Hä ?

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