Unser Hund haut ständig ab!
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jackundfranzi -
19. Februar 2012 um 12:41
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Ich denke man muss eine 12-Jährige nicht in diesem Ton angehen.
Sie schreibt nun mal hier und informiert sich - und nicht ihre Eltern. Wenns andersherum wäre, würde ich Dir zustimmen.Liebe TS, ich kann Euch nur raten schnellstmöglich einen Zaun zu setzen (geht ja erst wenn der Boden frostfrei ist). Solange solltet Ihr den Hund wirklich nicht ohne Aufsicht in den Garten lassen. Denn tatsächlich belohnt sich Euer Hund jedesmal beim Drüberspringen selbst. Er wird also auch Schwierigkeiten haben den dann mal gesetzten Zaun als Grenze anzuerkennen. Er macht das erst seit zwei Wochen. Unterbindet es jetzt gleich, so dass es ihm später leichter fallen wird, dieses Verhalten wieder einzustellen. Setzt auch Betonborde mit, denn durchbuddeln wird ihm im Zweifelsfalle genausoviel Spaß bringen wie drüber zu springen.
Wir haben hier auch so ein Freiluftexemplar sitzen. Er hechelt zwar drinnen nicht, aber ab einer gewissen Uhrzeit am Nachmittag wird er langsam unruhig und springt auf sobald jemand Richtung Tür geht - in der Hoffnung nun endlich raus zu dürfen. Ein Berner Sennenhund als ausgemachter Wach- und Hofhund genießt es seine Grundstückgrenzen abzugehen und sich dann irgendwo zentral hinzulegen um alles überschauen zu können. Ein Schäferhund ist nunmal auch ein Wachhund und ich schätze bei ihm wird es nicht anders sein. Insofern denke ich dass das im Haus Festhalten des Hundes nicht die dauerhafte Lösung sein kann.
Wenn Du von dem Gehege schreibst, meinst Du da den Zwinger? Ich halte 5 m² persönlich für zu wenig für einen Schäferhund. Ich glaube hier werden vom Tierschutzgesetz mindestens 8 m² vorgegeben (korrigiert mich wenn ich falsch liege).
Das ist kein Zwinger, das ist einfach nur ein überdachter Platz wo sein Körbchen steht und wo seine Spielzeuge rumliegen. Wir sperren ihn eigentlich nie zu wenn er drin ist. Aber wie gesagt wenn 2 Stunden einsperren akzeptabel sind und 5m² zu klein sind sag ich das meinen Eltern, wir können ja ein Stück anbauen.
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Hallo,
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Ich bin mir nicht ganz sicher, ob euer Programm nicht vielleicht schon fast zu heavy ist für einen 1 jährigen Hund. Da gibt es hier im Forum aber andere Mitglieder, die da besser bewandert sind. Nachdem euer Hund eine Stunde spazieren war, reicht es fast schon, würde ich sagen, dass er dabei ist und nicht noch bespaßt wird. Bespaßt wird er dann ja, wenn du wiederkommst. Tricks üben nur nicht zu lange. Wir üben auch Tricks UO etc. aber höchstens mal 10 Minuten. Oder 2mal 5 Minuten, mehr nicht am Tag. Ich habe einen Rusell-Mix, der ist schnell überdreht und verrückt, wenn wir zu viel machen. Man merkt es zum Beispiel daran, wenn sie lange spaziergänge mit uns macht, dreht sie in der Wohnung dann so richtig hoch und braucht ne Stunde um wieder runter zu kommen. Wenn wir nur 45 Minuten gehen, fährt sie schnell wieder runter. Vielleicht ist euer Hund auch überbespaßt und hat deshalb dieses dauerhafte Stresshechlen. Fahrt euer Programm doch mal etwas runter, um das auzuprobieren.
Warum muss er denn die 2 Stunden nachmittags alleine sein? Ich würde ihn mit in der WOhnung lassen und ihm Ruhe beibringen, vielleicht mit einem Kommando. Haben wir auch so gemacht. Wir können Finja in den Korb schicken und da bleibt sie dann, bis wir es wieder auflösen. Meistens wenn sie total aufgedreht ist, ab in Korb und dann fährt sie super schnell runter und schläft. Inzwischen geht sie ganz viel alleine schon rein.
Dann würde er auch nicht mehr abhauen:)
Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
Draußen hechelt er aber nie, draußen ist er ganz ruhig und lässig, auch nach dem Spielen aber im Haus hechelt er dann die ganze Zeit und möchte raus und weitertoben

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? Hä ?

Ja manchmal habe ich einen Knall, total blöd formuliert.
Können wirs einfach löschen? 
An die TS:
Genau weil der Hund immer mehr fordert und nur unter Action entspannt ist, denke ich, dass das ganze Programm vielleicht etwas viel ist. Bin aber wie gesagt kein Experte. Würde dennoch das Programm etwas runterfahren und mich auch an Janosch Tipp halten. Und ein Zaun ist meiner Meinung nach auch unumgänglich, noch lässt er sich abrufen, aber stell dir vor, er verkeilt sich mal oder eine läufige Hündin läuft da entlang. ALs Hündinnenbesitzer würde ich eine Krise kriegen und nicht mit blocken und schimpfen sparen. Er belohnt sich selbst und hört dann nicht mehr. Da muss reagiert werden.
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Der Hund von unseren Nachbarn ist auch über sehr hohe Zäune gesprungen wenn keiner im Garten war. Wenn der Hund ohne Aufsicht war kam er an die lange Leine wo er sich problemlos im Garten bewegen konnte und nicht abhauen konnte.

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Der Hund von unseren Nachbarn ist auch über sehr hohe Zäune gesprungen wenn keiner im Garten war. Wenn der Hund ohne Aufsicht war kam er an die lange Leine wo er sich problemlos im Garten bewegen konnte und nicht abhauen konnte.

Und sich unter Umstaenden tierisch verheddern kann. :/ -
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Und sich unter Umstaenden tierisch verheddern kann. :/
Sie war aber kein Wirbelwind, sondern lag nur rum, aber sie wusste ganz genau was sie ohne Leine alles machen konnte. Wenn sie aber an der Leine war hat sie das gemacht was sie auch unter Aufsicht macht nämlich im Garten dösen & das den ganzen Tag (außer es geht raus).
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Dieser Hund scheint aber das Gegenteil von ruhig zu sein.

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Ich glaube nicht das es zuviel Programm für den Hund ist, ich glaube es ist das falsche und er muss anders beschäftigt werden. Schäferhunde mögen nicht immer das gleiche machen. Ich würde es mit ZOS, Fährten oder anderen Dingen versuchen die ihn Geistig auslasten.
Aber auch dann wäre das Problem nicht gelöst, er hat verstanden wie er über den Zaun kommt und würde es immer wieder machen ob er ausgelastet ist oder nicht.
Jack ist ein Jahr alt und läufige Hündinnen sind super toll und das ist eine Sache die man nicht beeinflussen kann.
Also hilft nur den Gartenzaun erhöhen und ihm den Erfolg nehmen.
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Ich glaube nicht das es zuviel Programm für den Hund ist, ich glaube es ist das falsche und er muss anders beschäftigt werden
Sehe ich auch so.
Was aber nichts daran ändert, das der Garten ausbruchsicher gemacht werden sollte.
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Fast 4 Jahre lang war Nachbars Hund öfter bei uns, als daheim.
Nun hat der Nachbar eine Hofleine (die ich ihm in meiner Genervtheit bestellt und an die Haustür gehängt habe, aber er hat soviel Anstand gehabt, sie dann zu bezahlen...), ähnlich wie diese hier: http://www.tiierisch.de/produkt/auslau…-laufrolle-15-m
Und zur Sicherheit, damit Hund sich nicht verheddern kann, ist oben eine Flexileine eingehängt, die sich immer passend aufrollt, so dass es keinen Hunde-Bein-Leinen-Salat gibt. Die Leine ist am Geschirr eingehängt - und der Hund kommt problemlos damit zurecht, kann so sogar in den Rinderstall, wo er für die Draussen-Zeiten sein Plätzchen hat.Vielleicht wäre das zunächst mal ein Provisorium, bis Ihr eine gute Dauerlösung gefunden habt.
LG, Chris
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