Wie schütz man einen kleinen Hund vor großem Hund?

  • Hallo,

    als Besitzers eines zwar größeren Yorkies mit 5,5 KG kenne ich das Thema.
    Wir haben mit 4 Jahren aus TH - vorher nur Leben auf Zuchtanlage in Deutschalnd übernommer, daher hatten wir nicht die Welpenphase wo besonders klein war.

    Wir haben ihn nach der Eingewöhnung bei uns - mit großen und kleinen Hunden in Kontakt treten lassen. Er läuft nun fast ohne Leine bei uns im Feld und Wald.
    Man trifft fast immer die selben bzw. kennt die hier in Gegend. Die Hundehalter sdin sehr verantwortvoll bzw. die alle gut sozalisiert. Daher hat Jimmy den Umgang mit großen Hunden gut lernen können. Er geht mit abwartender Haltung auf fremde HUnde. Be Bekannten wird gewedelt, geschnüffelt oder auch gebellt.
    An manchen Tagen ist man nun Mister Macho - da wird mit aufgestellten Ohren auf ein HUnd zugesprungen und wedelt gebellt - die großen Hunden schauen auf schnüffeln und gut ist zwischen beiden.

    ich muss dazu sagen, dass selbst keine Angst vor großen Hunde habe. Am Anfang habe ich bewust vor Jimmy einen Schritt auf große Hunde gemacht, diese gestreichelt damit er merkt - er kann auch.
    Er orientierte sich durch Blickkontakt auch sehr an uns....

    Ich gehe bei fremden Hunde sehr nach meinem Bauchgefühl. Beobachte Mensch und HUnd.
    Wenn ein großer Hund angeleint ist - dann lasse ich Jimmy nicht hin. Ebenso wenn da was "Kampfhund ähnliches mit entsprechenden Mensch unterwegs ist".
    Ich gehe eher nach dem Mensch.......wenn der offen, souverän, verantwortvoll wirkt glaube ich ist auch der Hund so. Spüre ich nicht so - achte ich auf Jimmy, werde nicht nervös oder wechsele die Straße sondern hole ihn ran - ÖLeine an und gehe vorbei...

    Hochheben käme für ich nur im Notfall in Frage - vorher würde versuchen den Hund selbst in die Flucht zu schlagen.

    Auch mache mir selbst immer klar einen 100 % Schutz gibt es nicht. Große oder mittelgroße Hunde können auch unteinander Beißattacken erhalten - sicher bei kleinen Hunden ist immer dann noch schlimmer.

    Ich glaube viel geht von uns Haltern aus. Das spüren auch die anderen Hunde.

    Unser KLeiner ist Keck, bellt mal wedelt dabei mit dem Schwanz, spitzt die Ohren bei den anderen Hunden nach dem Motto - bin auch da, mache aber nichts - lasse mich aber unterkriegen. So gehen bisher auch die großen Hunde mit ihm um....

    LG
    Habe den


    Vom Ansatz denke ich nicht meinen Hund zu schützen, sondern ihm den Kontakt zu ermöglichen

  • jmmy, ich hatte mich früher auch immer an den Hundehaltern orientiert.

    Miki ist von einem Dobermann fast totgebissen worden, der einer Hundetrainerin gehörte.
    Sie hatte mit ihm die Begleithundeprüfung mit 'sehr gut' abgeschlossen.

    Genau DASS ist es ja, was mich so stark verunsichert: weil die Halterin eine Hundetrainerin war,
    und weil der Hund die Begleithundeprüfung bestanden hatte und als gut sozialisiert galt.

    Ich hatte da auch gar keine Anzeichen vor dem Beissen erkennen können. Es ging auch nicht um einen Ball oder so, auch schnüffelten beide Hunde nicht aneinander rum, sondern der Dobermann kam und biss gleich zu.
    So habe ich es jedenfalls erlebt.
    Er hörte auch nicht, als das Frauchen ihn rief.

    Und diese ganzen Umstände machen es nun so schwierig für mich wieder Vertrauen zu fassen.

  • Auch Hunde von Trainern sind nur Hunde und keine Maschinen. Vielleicht sind ganz kleine Signale übersehen worden. Milow ist auch sehr gut sozialisiert, aber er geht auf kleine Kläffer. Mittlerweile ist es schon viel besser geworden, aber noch nicht perfekt.

  • ....wie lange ist dies nun her ?

    ...wie steht die Hundetrainerin zu der Sache. Eigentlich müsste Sie ja am besten dich fachlich unterstützen können. Übernimmt sie die kosten ?

    Ich glaube man kann sich und seinen Hund vor solchen Situationen einfach nicht schützen. Klar, dass hilft dir deine Unsicherheit nicht zu beseitigen.

    Ich befürchte sogar es wird schilmmer, da viele einen "Problemhund" halten obwohl sie damit überfordert sind.
    Meiner Meinung nach nimmt dies auch immer mehr mit den Hunden aus dem Auslandstierschutz zu oder die vom Vermehrer gekauft werden. Dabei sin nicht die Hunde schuld, sondern die Menschen die so unveranwortlich sind sich ein Tier raussuchen, wa man Erfahrung brauch.

    Wobei ich mir den Besuch einer Hundeschule für euch beide gut vorstellen kann und die Ängste zu überwinden.

    LG

  • Ja, mit den Kosten (3.000 Euro) das hat die Versicherung Zähneknirschend und nur widerwillig gezahlt.

    Die Trainerin hab ich nie wiedergesehen. Sie war nur auf Urlaub hier.

    Ja, jimmy, demnächst mache ich an einem WE ein Seminar mit. Auch um die Körpersprche der Hunde besser zu verstehen.

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