Wie schütz man einen kleinen Hund vor großem Hund?

  • Kesoro:

    Ja ich weiß, hab ja genau die Erfahrung gemacht mit dem aufn Arm nehmen..aber ich wüsste genau, dass mein Dackel ersmal voller Mut in die Situation gehen würde, deshalb kann ich ihn nicht ableinen..meinen großen mach ich seither auch immer von der Leine, bei ihm weiß ich auch, dass er flüchtet...

    Mein Jack bleibt meist ruhig, aber auch hier kommts auf den Hund an der da angelaufen kommt...wenn man sone Situation schonmal durchgemacht hat, ist das net so einfach...ich fühl mich mit dem Spray und so schon etwas besser, oft mache ich das auch mit dem Stock, den ich dann in die Hand nehme..
    ich bete einfach, dass es mir niemehr passiert..

    Und in der Situation mit den Schafen, tja, rechtlich wärs so gewesen, hätte er den Schafen was gemacht, gar eins getötet, hättest du den Schaden zahlen können und je nach OA sogar Auflagen bekommen..da fragt einfach KEINER nach dem Ursache - Wirkungsprinzip..
    hätte ich aber auch so gemacht..

    PS: Ja, er war noch ein Welpe :-(

  • Zitat

    PS: Aber wenn einer meiner Hunde mal das Bein an der Laterne hebt, dann bekomm ich gleich Post, dass das auf Wunsch der Nachbarschaft zu Unterlassen sei, da hier Kinder wohnen!!! Ich meine "Hallo" eine Laterne ist kein Haus, oder ein Bein meiner Nachbarn, ich wüsste auch nicht, dass Kinder an der Laterne spielen, egal..ich hab mich schon sooft aufgeregt dort, wird Zeit dort wegzuziehen..

    na toll...

    naja kinder spielen schon an laternen, aber wessen kinder den stumpf von laternen ablecken sollt sich mehr sorgen um seine kinder machen als um das gepissel eines hundes :lachtot:
    totaler witz, als ob alles andere mit dem kinder spielen so super sauber waere....
    in deutschland regnet es doch haeufig, da ist das ruck zuck wieder sauber.

    mir wurde auch des oefteren gesagt, dass ich meine hunde doch wo anders ihren haufen hinsetzten lassen sollte.
    da kann ich nur die schultern zucken... und wenn besagte personen ausfaellig werden, bekommen sie meinen zorn auch zu spuehren :omg: man soll zwar keins treit mit den nachber haben aber irgendwo hoer die tolranz doch auch auf! solange es die strasse ist, der haufen eingesammelt wird und kein privatgrundstueck hat da keiner zu motzen...

    rudelfuehreirn du hast ja echt ne klasse nachbarschaft :???:
    allein schon, dass du POST bekommst.. ts!

  • Zitat

    Kesoro:

    Ja ich weiß, hab ja genau die Erfahrung gemacht mit dem aufn Arm nehmen..aber ich wüsste genau, dass mein Dackel ersmal voller Mut in die Situation gehen würde, deshalb kann ich ihn nicht ableinen..meinen großen mach ich seither auch immer von der Leine, bei ihm weiß ich auch, dass er flüchtet...

    Mein Jack bleibt meist ruhig, aber auch hier kommts auf den Hund an der da angelaufen kommt...wenn man sone Situation schonmal durchgemacht hat, ist das net so einfach...ich fühl mich mit dem Spray und so schon etwas besser, oft mache ich das auch mit dem Stock, den ich dann in die Hand nehme..
    ich bete einfach, dass es mir niemehr passiert..

    Und in der Situation mit den Schafen, tja, rechtlich wärs so gewesen, hätte er den Schafen was gemacht, gar eins getötet, hättest du den Schaden zahlen können und je nach OA sogar Auflagen bekommen..da fragt einfach KEINER nach dem Ursache - Wirkungsprinzip..
    hätte ich aber auch so gemacht..

    PS: Ja, er war noch ein Welpe :-(

    die idee mit dem spray finde ich gut! werde mir auch eins besorgen. und natuerlich hast du recht, in der praxis handelt man einfach anders.

    das mit den schafen wr natuerlich bloed, aber pogo ist einfach nur neugierig, hatte noch keine schafe gesehen und wollte natuerlich schnuppern. wuesste ich, dass er die tiere ngreift haette ich ihn nicht los gelassen.
    aber das ist mal wieder das beweiss von ignoranten hundebesitzer, selbst seine hunde frei laufen lassen (naja ist ja beim schaefer normal) nicht reagieren und auch nicht eingreiffen, wenn was passiert aber sobald der andere hund die grenze ueberschreitet den hundebesitzer zur sau machen,
    da platz ich regelrecht :omg:

    sag mal kannst du dich nicht mit deiner nachbarschaft zusamen tun und irgendwas gegen den rottweiler machen? dadurch, dass schon mehr vorgefallen ist. ich denke, dass besagte eltern dessen kindern an der laterne spielen nicht begeistert sind, wenn eine unkontrolliere hundebulle durch die gegen laeuft!
    das wuerde mich naemlich mehr beunruigen als ne angeiselte laterne :roll:

  • Ja, meine Nachbarschaft ist toll!! Einer von den Neureichen wollte mich auch schon mit grellen Scheinwerfern voraus, mit dem Auto überfahren, als ich mit den Hunden gerade rauskam und er sah, dass mein Großer an die Laterne gepieselt hat..da kam er mir nachgefahren in den Wald! Hatte eine große Taschenlampe (so eine fürs Auto) dabei, bin stehen geblieben, er fuhr so nah an mich ran, aber wär ich auf die Seite hätte ich um meine Hunde zu viel Angst gehabt, also schlug ich ihm ein Scheinwerfer ein..dann verzog er sich..ich rechnete mit ner Anzeige, aber hab bis heut nix gehört..
    Was ich damit sagen will, mit denen kann man nicht reden, zudem sind wir auch noch zugezogene und haben kein Geschäft im Dorf, so wie der Halter vom Rottweiler..
    Es bleibt mir also nix wie mir an jedem freien Tag den Wecker zu stellen, sodass ich vor ihm schon draussen war..er geht, ein Glück immer zur selben Zeit..und wenns später wird, fahr ich mit meinen Hunden woanders hin..
    Die, die sich schon getraut haben was zu sagen und auch Anzeigen gemacht haben, zogen immerwieder alles zurück, weil sie Angst hatten und es ihnen zu teuer wurde..viele davon sind sogar weggezogen, echt traurig...

  • Kesoro: Zurückmotzen oder ignorieren, wenn kein freundliches Gespräch möglich ist. Solche Hundehalter sind mir die Liebsten. Weggucken solange Fremde die Sache ausbaden müssen, aber losschiessen, sobald sie selbst die Konsequenzen spüren.

    Ich hab's so in ähnlicher Form auch kürzlich gehabt. Bin mit meiner Dogge (8 Monate alt) über ein Feld gelaufen, als ein JRT vom nahegelegenen Weg her angeflitzt kam.
    Ich habe meine Hündin erstmal festgehalten, damit kein Spiel losbricht und die Besitzerin ihren Hund einfacher abrufen kann. Aber die Gute entschied sich dafür, das Geschehen zu ignorieren, nicht zu rufen und sich wegzudrehen, während ihr Hund freudig bellend um uns rumhüpfte.
    Meine Hündin kennt kleine Hunde aus dem Welpenkurs und hat auch einen Dackelfreund, also liess ich sie los. Ich kenne meine Kleine, die spielt immer rücksichtsvoll. Die beiden beschnupperten sich kurz und dann ging's los mit einem feinen Rennspiel, mal die Dogge vorne weg, mal der JRT.
    In dem Moment, als sich die Besitzerin uns dann doch mal wieder zuwandte (ich bewegte mich mit den spielenden Hunden auf sie zu, damit sie ihren wieder einsammeln kann), wetzte meine Hündin grad hinter dem JRT her. Mir fiel die Kinnlade runter, als sie mich anbrüllte und fragte (O-Ton), ob ich mein "scheiss Drecksmonster" nicht anleinen könne, anstatt es auf ihren Hund zu hetzen. Ich war in Versuchung zurück zu motzen, aber dann hatte ich eine bessere Idee:

    Ich stoppte, rief meinen Hund ran, leinte ihn an, drehte mich um und setzte unseren Spaziergang flotten Schrittes in die entgegengesetzte Richtung fort, während die fremde Frau nach ihrem Hund gröhlte. Erfolglos. Der JRT folgte uns noch gute 5 Minuten, bis er entschied, dass Hinterherlaufen ihm zu langweilig ist und umdrehte.

    Ich liebe Terrier. Immer zu Späßen aufgelegt und äusserst kooperativ - nur manchmal eben anders, als der Besitzer sich das vorstellt. Bis heute finde ich es Schade, dass ich zu weit entfernt war, um den Gesichtsausdruck seines Frauchens erkennen zu können. :D

  • Zitat

    .....Letzthin bin ich mir auch gar nicht sicher, ob die Trainerin da soviel zu sagen/zeigen kann.
    Zudem kommt ja auch noch mein Wissen, das der Dobermann der Miki fast tot gebissen hatte, vor kurzer Zeit eine Begleithundeprüfung mit bravur abgeschlossen hatte UND Hund einer Trainerin war.

    Na klasse..... :headbash: das macht Mut ;-( (ich sag etz net, daß meine auch Begleithund-geprüft sind.... *gg)

    Ich glaub, das Grundproblem hast Du eben geschrieben: Deine eigene Unsicherheit.

    Laß Dir von einer Trainerin das Verhaltung/Kommunikation von Hunden genau erklären, damit Du evtl. schon recht früh erkennen kannst, ob der andere Hund gute Absichten hat oder eher am Warnen /Grummeln ist beim Anmarschieren. Wenn man im Kopf schon verschiedene Möglichkeiten durchgespielt hat, wie man reagieren KÖNNTE, dann ist die Reaktionszeit im Ernstfall einfach kürzer. Kleiner Tip: meine Trainerin hat mir damals gesagt, wenn Du denkst, Dein kleiner Hund könnte angegriffen werden, und neben Dir ist ein eingezäuntes Grundstück, dann wirf einfach Deinen Hund über den Zaun, wenn der andere angaloppiert kommt..... (da darf halt dann nur kein Hund drin Wache halten..... *gg) Oder eben auf ne höhere Mauer setzen, die einen Garten abgrenzt, wo der andere Hund net hoch kommt. Wenns ein kleiner Hund ist, der kläffend heranschießt, kannst Deinen auf den Arm nehmen, ansonsten (das wurde ja schon geschrieben), ein großer Hund springt Dich nur an und greift den Kleinen auf Deinem Arm an - und wo die Zähne dann landen, ist Russisch Roulette (das kann auch Dein Arm/Gesicht sein, der erwischt wird, oder Du fällst mitsamt Deinem Hund um).

    Bei größeren Hunden denk Dir nen Spruch für dessen Hundeführer aus: Deine Hund hat ständig Flöhe oder Zwingerhusten, ist grad läufig, oder irgendwas halt, das den anderen abschreckt. "nehmen Sie bitte Ihren Hund zu sich, meiner hat Zwingerhusten" kommt gut..... Evtl. kannst auch Futter mitnehmen und dem anderen Hund vor die Nase werfen, damit der erst mal abgelenkt/verwirrt ist (und Tempo rausnimmt), und gehst dann weiter, oder irgendwas laut Rasselndes, mit dem Du ihn beeindrucken kannst. Stell Dich selbstbewußt vor Deinen Hund hin, sag laut und energisch (so daß es auch der andere HF hört und reagieren sollte!), aber im Ton auf keinen Fall ängstlich (!) "NEIN - AB!", zeig mit der Hand deutlich in Richtung des anderen Hundeführers, geh evtl. ein-zwei Schritte energisch stapfend auf den anderen Hund zu, und wenn das net hilft, wirf ihm das Rassel-Teil vor die Füße, um ihn auszubremsen. Spätestens dann dürfte der andere HF reagieren.

    Mehr fällt mir grad nicht ein - aber wie gesagt, wenn Du Szenarien immer mal wieder im Hinterkopf abspielst, dann hast Du sie im Ernstfall griffbereit, und wirst auch wieder etwas entspannter durch die Gegend laufen. Und wenn Du entspannt bist, ist es der Hund auch viel eher, als wenn der merkt, Du bis auf "Hab-Acht" gestimmt.

    Dazu evtl. ne Zeitlang dort spazierengehen, wo Du die Hunde kennst, und weißt, daß mit denen nichts passiert. Deinen Hund bestätigen, wenn der normal Kontakt aufnimmt/aufnehmen läßt mit denen. Diesen Begegnungen auch nicht besondere Aufmerksamkeit widmen, damit beim Hund nicht fälschlicherweise die Info ankommt "Hundebegegnungen sind jetzt was Gefährliches".

  • Viel Spaß mit Pfefferspray und den Folgen....
    Windrichtung beachten, damit es die eigenen Hunde nicht abbekommen.
    Daran denken, das gereizte Schleimhäute wehtun und damit die Situation erst recht eskalieren kann und man die Situation damit noch verschlimmert.
    Daran denken, das es ein Gesundheitsrisiko für betroffene Hunde und Personen darstellt und damit unter Umständen richtig teuer werden kann.

    Mein Mittel für den Terrier: diesen ein Stück des Weges hinter mich schicken und absetzen lassen, den Großen zwischen Terrier und mich und dann habe ich Ruhe um mich um den entgegenkommenden Hund zu kümmern und sollte der an mir vorbei rutschen, dann fängt der Große ihn ab, ohne das was passiert. Der kann nämlich sehr gut deeskalieren.

    Wichtig ist doch, das man in solchen Situationen selber ruhig und entspannt bleibt und entsprechend ruhig ohne kreischen und brüllen reagiert.

  • Mit dem Pfefferspray, das stimmt...ich für meinen ´Teil hab ja oben geschrieben, ich wüsste nicht ob ich solche Dinge einsetzen würde, eben genau aus dem Grund. Aber ich fühl mich zum. sicherer und man überträgt das ja dann auch auf seine Hunde..
    Was ich auch immer mache ist, bei uns gibt es im Wald auf dem Weg den ich gehe, 3 eingezäunte "Grundstücke", Stromzeugs, ich weiß net, aber wenn sowas nochmal passieren würde, hab schon alles in meinem Kopf 1000 Mal durchgespielt, dann wäre auch mein Plan, ab hinter so ein Zaun..und hoffen, dass er in sonem Fall net zu weit weg ist...

  • Hui, das ist aber heftig was du da erlebt hast, rudelführerin!!

    Ich hatte nun mitlerweile den Termin bei der Hundetrainerin.
    Sie hat mir so verschiedenes gezeigt und gesagt.
    Für mich am wichtigsten war, das ich Miki NICHT hochnehmen soll. Weil der andere Hund dann schlimmstenfalls MICH verletzt.
    Also: sich VOR Miki stellen, sich GROSS machen und LAUT sprechen zu dem fremden Hund.

    Wichtig fand ich auch, das Hunde Beissvorfälle anscheinend doch nach einer Zeit vergessen.
    Und das merke ich nun auch bei MIki. Er wird wieder mutiger und knurrt den anderen auch an und fletscht die Zähne. Das hatte er die letzten Monate nicht getan.

    Ferner meinte sie noch, wenn der andere Hundehalter seinen Hund nicht anleinen will, könnte man ruhig zu dem Trick greifen und sagen, das unser Hund Zwingerhusten hat :D . Dann leinen sie ihren Hund recht fix an, meinte sie.
    Ein guter Tip, den ich mir merke!

  • Das muss ich mir mal merken mit dem Husten..:-)
    Klar das könnt ich machen mit dem "davorstellen" in Zukunft, ich denke, da muss ich mehr an mir arbeiten, als an meinen Hunden, da die meine Angst genau merken..
    Ich sehs ja auch wie ein Hund der da ankommt "gesonnen" ist, nur meistens sinds Zeitbomben, aber ich werde das mal üben, in dem Fall brauch denk ich brauch ich die Hilfe...:-)

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