wenn Hunde bei Trainern perfekt mitmachen...
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Kennt ihr das auch, dass man zu einem Trainer kommt, der eigene Hund irgendetwas nicht so gut kann und dann kommt der super Trainer, nimmt den Hund, und plötzlich hört der wie eine 1.
Der Mensch ist begeistert, das Tier hört ja perfekt! Oh muss das ein toller Trainer sein
Erstmal ist das ja keine wirkliche Kunst. Ein fremder Mensch, den der Hund noch nicht durchschaut hat, ist in dem Moment einfach komplett konsequent, autoritär. Der Hund hat wahnsinns Respekt, weil er den Trainer ja garnicht kennt und macht somit schön mit.
Ich zähle diese Kategorie zu "Angeber" und finde es fast schon gemein, die Menschen die Hilfe suchen erstmal so vorzuführen.
Wenn der Trainer letztendlich gut ist, könnte ich darüber hinwegsehen, aber eigentlich finde ich es ist eine Frechheit.Wie oft ich schon von Menschen gehört habe, die einen Trainer toll fanden, weil der Hund bei diesem so gut gehört hat.
Ich habe noch nicht erlebt, dass ich so begrüßt wurde.Zwischendurch, kann man mir gerne zeigen, wie ich es anders machen soll, aber nicht um mich blöd dastehen zu lassen.
Ist das euch auch schon so ergangen? Und wie war das für euch? Wart ihr erstmal begeistert? Oder hat euch das abgeschreckt?
Was haltet ihr im Allgemeinen davon? Wo seht ihr den Sinn dahinter?Oder glaubt ihr es ist keine Angeberei, sondern es soll nur gezeigt werden, dass man an seinen Problemen arbeiten kann?
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Hallo,
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Vielleicht könnte man es statt Angeberei als Spiegel bezeichnen, um dem HH zu zeigen, dass das Problem nicht beim Hund zu suchen ist???
Ich Schätze, so ist es doch sehr eindrücklich, wenn man sieht, wie klare Kommunikation funktioniert.
Wenn du dich dadurch gekränkt und auf den Schlips getreten fühlst, liegt es eher an deiner Empfindlichkeit...ich würd eher darüber nachdenken, warum mich das so ärgerlich macht
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Ich hab's zwar noch nicht erlebt, aber ich würde das auch nicht negativ sehen. Ein guter Trainer kommuniziert gut, kann den Hund hoffentlich einschätzen, sagt dem Hund (auch nonverbal) klar, was er erwartet und belohnt präzise. (Natürlich käme das auf den Trainer an...wenn Hund nur aus Angst oder so mitmacht, dann wäre es etwas anderes.)
Vielen HH bereitet das Probleme - logisch, dass der Hund sich da nicht auskennt und es vielleicht nicht "rund läuft" Und wenn dann ein Trainer zeigt, dass es doch geht und nicht am Hund liegt... ähm, ich finde es nicht verwerflich, sondern eher hilfreich. -
Ich finde das jetzt ehrlich gesagt nicht so schlimm. Als ich Timon frisch aus dem Tierheim übernommen habe, gab es auch die ein oder andere Baustelle und ich habe erst zwei oder drei Einzelstunden genommen und bin dann in die Hundeschule (Gruppe).
Die Trainerin hat uns explizit auf dieses Phänomen aufmerksam gemacht und uns (insbesondere zu denen die ihren Hund schon länger hatten) gesagt: "Wenn der Hund bei mir auf Anhieb hört oder sich bestimmte Freiheiten nicht nimmt, dann heisst das nicht, das ich so eine tolle Trainerin bin, sondern nur, dass der Hund mich nicht kennt und mich nicht einschätzen kann und deshalb anders ist. Bei Ihnen ist er etwas anderes gewöhnt und es dauert eine Weile, bis er merkt, dass sich die Regeln jetzt geändert haben"
War gar kein Thema. Im Gegenteil, eher inspirierend.
Aber ich verstehe schon, wenn der Trainer das nur macht um dich dumm aussehen zu lassen ohne das zu erklären, dann spricht das nicht für den Trainer.
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Zitat
Ist das euch auch schon so ergangen? Und wie war das für euch? Wart ihr erstmal begeistert? Oder hat euch das abgeschreckt?
Was haltet ihr im Allgemeinen davon? Wo seht ihr den Sinn dahinter?Oder glaubt ihr es ist keine Angeberei, sondern es soll nur gezeigt werden, dass man an seinen Problemen arbeiten kann?
Haj,
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ja, unser Trainer in der Hundeschule hat sich unseren Hund auch mal "ausgeliehen". Casmir steckt noch mitten in der Pubertät und derzeit ist Schnüffeln wichtiger als horchen. Dazu guckt er sich jede Trainingsstunde einen anderen Hund aus, zu dem er unbedingt hin möchte.
Ab und an klappt nicht mal simples Fuß-Laufen!
Ist es schlimm zu sehen, daß der Hund trotz Hormonschwankungen motivierbar und korrigierbar ist - wenn man weiß wie es geht und wenn man die nötige Geduld aufbringt?
Find ich nicht.
Ich hatte an diesem Abend gemerkt, daß ich mich innerlich sehr über den ungehorsamen Hund aufgeregt hatte. Kein Wunder, daß plötzlich die einfachsten Dinge unmöglich wurden. Casmir und ich waren uns total uneins
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Ich hatte auch nicht das Gefühl, daß der Trainer uns vorführen wollte.
Er wollte erst einmal selber ein Gefühl für unseren Hund bekommen, um daraufhin entsprechende Hilfestellung geben zu können. Also keine Angeberei
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Tja, daß Hunde bei (hundeerfahrenen) Fremden immer besser als beim Besitzer parieren .... ? Ist das so?
Konnte ich noch nicht so beobachten, daß ich daraus eine Regel ableiten würde.
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VG Bianca -
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Uns steht am Samstag der erste Besuch einer Hundeschule an. Dort besteht das Team aus 2 Trainern und ihren 4 Assistenzhunden. Ich denke, dass es natürlich abhängig von der Kompetenz und des Wissensspektrums des jeweiligen Trainers abhängt, wie er Hund und Halter "unterrichtet". Eine Vorführung des Halters kommt für somit schonmal gar nicht in Frage. Diesen Trainer würde ich nicht erneut aufsuchen, da ich dann auch im weiteren Training kein Vertrauen hätte, dass es letztendlich auch mir hilft, mit meinem Hund besser umzugehen. Es muss auf das Verhältnis zwischen Hund und Halter eingegangen werden und darauf sollte sich auch die Praxis beziehen. Natürlich kann sich der Trainer meinen Hund für einen Moment "ausleihen", in dem er mir demonstriert, was ich tun soll und es mich dann aber auch gleich im Anschluss selbst versuchen lässt.
Ich bin sehr gespannt auf Samstag, wie das Training dort mit 4 assistierenden Trainingshunden funktioniert, da ich denke, dass sie den richtigen Umgang mit diesen Hunden "vorführen" werden und dann erklären, wie wir es mit unseren Hunden nachmachen können.
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Aiko unser Pöbelkönig wurde auch schon einmal als Vorführobjekt genutzt. Zuerst musste mein Mann mit Aiko durch ein "Spalier" von Hunden laufen, wobei jeder 2. Hund von Aiko fachmännisch angekläfft wurde.
Danach hat sich der Hundetrainer die Leine genommen, während er mit Aiko - der diesen fremden Mann anhimmelte, wie er es sonst nur bei einer Leberwurst macht
- seelenruhig durch die Hundereihen lief.Unser Trainer hat direkt klargestellt, dass es in den meisten Fällen keine Kunst ist einen fremden Hund auf sich aufmerksam zu machen.
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Vielleicht sollte man wenn man sowas sieht auch darüber nachdenken, wie bemüht und verfügbar man um und für seinen Hund ist und dass das in der Regel dazu führt, dass man uninteressant wird...
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Ich finde es auch eher motivierend, wenn man so mal sehen kann, dass das "gute Verhalten" im Grunde "grundsätzlich im Hund drin ist". Und wenn es auch nur deshalb ist, dass er sich auf einen fremden Menschen konzentriert – immerhin KANN der Hund sich zwischendurch mal konzentrieren
.Habe es aber auch schon häufiger erlebt, dass Hundi bei Trainern auch interessierter an den Grasbüscheln auf dem Platz als an irgendwelchen Signalen war. Auf eine perverse Weise tut das auch gut: Zu sehen, dass der Hund nicht unbedingt bei Leinenübergabe auch wahllos Aufmerksamkeit schenkt - und dass nicht IMMER jeder andere meinen Hund besser führen kann als ich.
Bei solchen Gelegenheiten lernt man auch sofort die guten von den schlechten Trainern unterscheiden - die schlechten werden dann sehr schnell sehr drastisch. Denen hätte man die Leine gar nicht geben dürfen. Inzwischen kann ich sowas aber auch im Vorfeld schon erkennen bzw. im Gespräch herausfinden...
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Zitat
Vielleicht könnte man es statt Angeberei als Spiegel bezeichnen, um dem HH zu zeigen, dass das Problem nicht beim Hund zu suchen ist???
Ich Schätze, so ist es doch sehr eindrücklich, wenn man sieht, wie klare Kommunikation funktioniert.
Wenn du dich dadurch gekränkt und auf den Schlips getreten fühlst, liegt es eher an deiner Empfindlichkeit...ich würd eher darüber nachdenken, warum mich das so ärgerlich macht
sehe ich auch so
damals hatten wir eine 2 Mann Trainingsgruppe ... mein Trainer, ein Mann mit Goldie-Rüden und ich mit Kira
der Goldie-Rüde tanzte Herrchen auf der Nase rum, biss einen anderen Hund, bevor der Trainer kamer bat mich, mit dem Rüden zu laufen und man sah klare Unterschiede zu Herrchen
bei meinem Trainer dann noch klarere Unterschiedees hatte nichts damit zu tun, dass Herrchen sich mies fühlt
sondern einfach, um ihm klar zu machen, dass er an SICH etwas ändern muss anstatt am Hund
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