Rüden lieben meinen Kastraten

  • Meine These ist, je mehr du's laufen lässt, umso mehr schlechte Erfahrungen er sammelt umso massiver fängt er an sich zur Wehr zu setzen.
    Du bemerkst ja bereits einen Negativtrend.

    Ich würde die Situationen mehr kontrollieren.

  • Ja du hast Recht, ist mir beim schreiben auch schon irgendwie aufgefallen (manchmal hat man ja sogar schon Ideen, wenn man selbst was niederschreibt oder erzählt *g*). Irgendwie ist man ja doch verunsichert, wenn man immer wieder zu hören kriegt "ach lass doch mal machen, der wehrt sich doch" oder "Oh was eine kleine Zicke, warum ist meiner jetzt der Böse" oder so...

    Und (man klingt die Frage dumm *gg*) wie mach ich das am besten? Fu hinter mich buchsieren und den anderen verscheuchen? Irgendwie ist das alles recht erfolglos bisher... Wenn möglich, rufe ich ihn ab und wir gehen unserer eigenen Wege...nur geht das ja nicht immer (bzw. ist oft blöd umsetzbar, weil cih für Bodo dankbar um jeden Spielkontakt bin, gehe ich dann immer direkt weg, hätte er weniger). Ich glaub, ich werd das in den nächsten Tagen mal beobachten (wie Fu sich verhält, wie ich mich verhalte) und gucken, wie sich das am besten managen lässt *grübelgrübel*

    Auf jeden Fall schonmal danke für euren Input :)

  • Zitat

    Meine These ist, je mehr du's laufen lässt, umso mehr schlechte Erfahrungen er sammelt umso massiver fängt er an sich zur Wehr zu setzen.
    Du bemerkst ja bereits einen Negativtrend.

    Ich würde die Situationen mehr kontrollieren.

    Das habe ich mir beim Lesen auch gedacht und mir ist eingefallen, dass ich gestern etwas dazu gelesen habe. Ich hoffe, der Link funktioniert.

    http://www.pet-group.de/index.php/aktu…he-mit-dem-duft

    Selbst wenn es keine Lösung bringt, könnte es ein Erklärungsversuch sein.

    Liebe Grüße, Jana

  • Was Du ja auch bedenken musst: Mit zunehmendem Alter werden Hunde ja körplich nicht grad fitter. Arthrose kommt evtl. dazu etc... das macht Hundebegnungen mit "poppgeilen" nicht grad stressfreier. Zu der Genervtheit kommt dann noch die Angst vor körperlichen Schmerzen.

    Ich würde das auch vermeiden.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Dito, ich würd es auch vermeiden und kann ich es nicht vermeiden, so würd ich blocken oder aber den aufdringlichen Rüden runterfischen.

    Denn eines ist auch klar, Dein Hund wird nicht freundlicher werden und massiver reagieren.

    Eben weil andere Rüden ihn in seinen Ansagen nicht ernstnehmen.

    Zudem, ist es nicht meine Aufgabe als Halter, den Hund genau vor solchen Situationen zu schützen?

  • Ich lese manchmal bei arg gut riechenden Hündinnen, dass die Gabe von Chlorophyll/Spirulina helfen kann.
    An alle Erfahrenen hier: könnte das dem Hund nicht, neben dem blocken der anderen, ein bisschen Erleichterung verschaffen, oder funktioniert das bei Kastraten nicht?

  • Zitat

    Zudem, ist es nicht meine Aufgabe als Halter, den Hund genau vor solchen Situationen zu schützen?

    Normalerweise ja, kommt aber bei uns auf den Hund und die Situation an. Es gibt ja auch viele Hunde die nicht aufreiten, sondern aufdringlich am Geschlechtsteil hängen oder Rowdy / Fussel fiepend umkreisen, also sehr verschiedene Verhaltensmuster. Das Aufreiten unterbinde ich auch sofort und je nach Aufdringlichkeit beende ich auch die anderen Aktionen.

    Leider sind nur wenige Halter fähig ihre Hunde abzuholen / abzurufen und laufen schon 50 Meter weiter und pfeifen/ rufen dann nach ihren Hunden. :roll:

    An manchen Tagen sind die Aufdrinlichen geballter und dann ist Rowdy auch schneller genervt und agiert somit schneller aber das er generell aggressiver wird können wir nicht beobachten.

    Wenn wir jegliche Annährerung / Belästigung blocken würden, kämen wir kaum vorwärts denn hier im Auslaufgebiet treffen wir schon mal hunderte von Hunden.
    Wie gesagt wir agieren nach Situation, Aufdringlichkeitgrad, Hartnäckigkeit und bei Aufreitaktionen schreiten wir sofort ein.

    Doch jeder Kastrat reagiert ja auch anders und dann muss der Halter seinen Hund einschätzen und dementsprechend reagieren. ;)

    LG Sabine

  • Huhu,
    ja getrennt gehen wir ja auch ab und an (aber eben nicht regelmässig) zum üben. Besteigen unterbinde ich auch sofort, immer, gar keine Frage. Bei Fu (das hatte ich komplett vergessen, fiel mir grad ein, als ich das mit dem Alter und körperliche Gebrechen gelesen habe) kommt die Schmerzkomponente auch dazu denke ich bzw. war es mal so. Er hatte mal vermehrt Rückenprobleme (haben es untersuchen lassen, akut hat er keine Probleme seit einiger Zeit), aber ich kann mir schon vorstellen, dass er auch deswegen so reagiert (wobei ich schon tippe, dass er in erster Linie einfach nicht bestiegen werden will - nachvollziehbar). Aber, wie gesagt, beim Besteigen gehe ich auch direkt dazwischen klar.

    Zitat

    Leider sind nur wenige Halter fähig ihre Hunde abzuholen / abzurufen und laufen schon 50 Meter weiter und pfeifen/ rufen dann nach ihren Hunden. :roll:

    Ja genau, und wenn man sich beschwert, kommt das typische "Ach meiner will doch nur spielen"...

    Chlorophyl haben wir auch mal getestet, bei manchen Hunden wirkts, bei anderen gar nicht, hatte ich das Gefühl. Aber auch eine Idee, das einfach mal wieder einzuführen :)

    Den Link schau ich mir gleich mal an, danke :)

    lg Nadine

  • Zitat

    Ja genau, und wenn man sich beschwert, kommt das typische "Ach meiner will doch nur spielen"...

    Ganz ehrlich...kann dir doch egal sein :D
    Mach dich komplett frei von dem, was ANDERE denken könnten.

    Ich bin SOFORT an der Seite meines Hundes, wenns nach Ärger riecht. Das hat dazu geführt, daß er mir immer und in jeder Situation vertraut. Er ist tiefenentspannt, egal wieviel
    Rabatz sein Gegenüber macht oder wie sehr er angeprollt wird. Und auch Aufreitversuche unterbinde ich, wenn der andere HH dies nicht tut.

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