Knurrt ihr?
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Also ich knurre nicht, weil ein Nein bei mir immer wie ein Nein tönt, aber mein Knurren nicht immer ein Knurren ist. Manchmal knurre ich meine Kater an, wenn ich gerade den Mund mit Essen vollhabe und einer der Kater meint, mir beim Essen auf die Pelle rücken zu müssen. Aber ich weiß nicht, ob er das Knurren versteht oder meine Körperhaltung in dem Moment.
Ich sehe es halt so, dass der Hund von klein auf die Menschensprache (Verbal und Nonverbal) als Zweitsprache miterlernt, ich hingegen niemals auch nur annährend die Hundesprache nachahmen kann. Warum also dann nicht bei etwas bleiben, was der Hund eh von klein auf lernt und diesen Dingen eine tiefere Bedeutung für den Hund geben, als ihn an eine komische Zwischenform von menschlich, hundisch und was weiß ich gewöhnen?
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Hallo,
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Hier sind es in der Tat ein paar mehr Murmelchen :)
Aber es kommt auch nicht häufig vor, dass ich solche Dinge anwenden muss und wenn dann rede ich über einen Zeitraum von vielleicht 15-30min wo ich halt "besonders entspannt" bin. :)
Hunde sind ja Opportunisten, also passen sie sich sehr schnell den Gegebenheiten an und wenn ein neue Übernachtungshund das erste mal in die Gruppe schläft, dann merkt er halt auch schnell das nichts passiert, alle Pennen und der Mensch offenkundig völlig Relax ist.
ZitatMal ne ernst gemeinte Frage. Gähnen, blinzeln und ähnliche Dinge sind für mich Signale, die ich von Hunden in aufgeregtem Zustand/stressigen Situationen kenne (Mit Beschwichtigung hat das aus meiner Sicht nichts zu tun). Selbst wenn der Hund meine Imitation jetzt richtig interpretiert. Wo steckt der tiefere Sinn?
Hund ist aufgedreht/hat Stress. Und ich signalisiere ihm: willkommen im Club, ich auch?
Jein.. also du hast in bestimmten Situationen Recht mit dem was du schreibst.. aber man kann es nicht so pauschalisieren. Es kann eine Stressreaktion sein, ein Beschwichtigen oder ein Signal "das alles in Ordnung ist und es keinen Grund für Unruhe gibt" - also nennen wir es einfach mal ein "Entspannungssignal". Wie gesagt, etwas weiter oben ist ein Link und dem folgend wird gut erklärt was ich hier so schwammig versuche auszudrücken.
hm.. also stell dir einfach vor: 6 Hunde liegen in einem Raum, der Mensch liegt auf einen Sofa und guckt Fernsehen. 5 der Hunde schlafen, einer ist wach und guckt etwas verloren durch die Gegend. Er ist zum ersten mal hier, der Hund sieht natürlich dass alle anderen entspannt pennen nur der Mensch ist wach..das nimmt also schon mal jegliche Grundlage für eine gefährliche Situation, also bleibt noch die ungewohnte Lage. Wenn der Mensch nun gähnt, vielleicht noch ein bisschen schmatzt und sich gemütlich auf das Sofa lümmelt ( einfach etwas theatralisch aber ohne den Hund dabei explizit zu beachten, lediglich so, dass er es mitbekommt ) dann zeigt es dem Hund einfach nur, dass alle gerade entspannen und hilft im letztlich damit das gleiche zu tun.
Ich hoffe du konntest das soweit nachvollziehen, lässt sich halt alles immer schwer niederschreiben. :/
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Ich knurre höchstens, wenn mir der Terrier nachts die Bettdecke klauen will. Im Wachzustand kommuniziere ich in meiner Sprache - so, wie der Hund es zu verstehen gelernt hat (oder lernen soll).
Selbst wenn ein Hund mein fehlerhaftes "Hündisch" verstünde, sehe ich nicht, weshalb er darauf eher reagieren sollte als auf Menschsprache? Soll das etwa von selbst funktionieren, weil es "hündische" Kommunikation und damit "natürlich" ist?
Ich denke, Reaktion oder Nicht-Reaktion hängt von ganz anderen Faktoren ab. Ein Hund gibt ja nicht mal automatisch nach, wenn ihn ein anderer HUND anknurrt, und der spricht ganz sicher dieselbe Sprache. Und wenn mir jemand sagt "Spring vom Dach!" oder "Hau dir sofort die Axt ins Bein!" tu ich's selbst dann nicht, wenn ich in fehlerfreiem Deutsch angesprochen werde. Warum sollte ein Hund da anders reagieren?
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Ja, aber DAS finde ich ist etwas ganz anderes... vorher klang das so, als würdest Du dem Hund AKTIV ins Gesicht gähnen und blinzeln....
Wenn ich mich gemütlich / übertrieben ins Sofa drücke, vielleicht noch mit Decke...trollt sich meiner auch zum Pennen, weil er genau weiß, dass jetzt erstmal nix passiert und Fraule wahrscheinlich selbst gleich einnickert....
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Zitat
Jein.. also du hast in bestimmten Situationen Recht mit dem was du schreibst.. aber man kann es nicht so pauschalisieren. Es kann eine Stressreaktion sein, ein Beschwichtigen oder ein Signal "das alles in Ordnung ist und es keinen Grund für Unruhe gibt" - also nennen wir es einfach mal ein "Entspannungssignal". Wie gesagt, etwas weiter oben ist ein Link und dem folgend wird gut erklärt was ich hier so schwammig versuche auszudrücken.
Sorry, aber ich bleibe dabei: Gähnen ist keine Beschwichtigung
Pföteln, Mundwinkel lecken oder auf den Rücken legen: ja. Aber gähnen?Die andere Idee, die du beschreibst, ergibt schon mehr Sinn. Ich signalisiere durch meine eigene Entspannung, dass alles in Butter ist. Aber dafür braucht es nicht das Gähnen an sich bzw. alleine wird es nie ausreichen. Ich muss schon im Gesamtbild ausstrahlen »Alles in Butter«.
Und da gebe ich dir Recht: das kann einem Hund helfen. Aber nicht, weil ich es gut imitiere und damit auf »hündisch« kommuniziere, sondern weil der Hund mich und meine Stimmung einfach erstklassig lesen kann.
Viele Grüße
Frank -
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Zitat
Ob ich "Butterblume" sage oder knurre oder so, ist doch mir selbst überlassen. Und ob sie das Knurren von Anfang an intuitiv verstehen, oder weil ichs ihnen beigebracht hab, is mir wurscht.
LG,
BieBossNatürlich ist das jedem selbst überlassen. Man kann auch seinen Hund im Handstand spazieren führen, na und....
Die Frage lautet doch "Knurrt ihr?"
Und die meisten antworten mit nein und begründen warum. Und wenn ich ernsthaft Gehorsam von meinen Hunden einfordere, dann bediene ich mich der menschlichen Sprache, Gestik, Mimik.
Wenn ich mit meinen Hunden rumbalge, knurre ich auch manchmal, ich quietsche auch und jammere. Und die "Königsdisziplin", ist mit dem Schäferhund meines Bruders gemeinsam heulen wie die Wölfe. Was meine Hunde veranlaßt mich mehr als erstaunt anzusehen. Man könnte auch meinen sie denken die Alte spinnt

Gaby und ihre schweren Jungs
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Zitat
Und die "Königsdisziplin", ist mit dem Schäferhund meines Bruders gemeinsam heulen wie die Wölfe. Was meine Hunde veranlaßt mich mehr als erstaunt anzusehen. Man könnte auch meinen sie denken die Alte spinnt

Gaby und ihre schweren Jungs
Völlig OT, aber gibts davon irgendwo aufnahmen???
Ich lach mich gerade hier schlapp.

Sorry liebe Gaby, aber du hast die Vorlage selbst geliefert.

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Zitat
Sorry, aber ich bleibe dabei: Gähnen ist keine Beschwichtigung
Pföteln, Mundwinkel lecken oder auf den Rücken legen: ja. Aber gähnen?
Jupp. Es ist eine Beschwichtigungsgeste. Nach dem Motto: Schau ich bin soooo entspannt (stimmt in den Momenten natürlich nicht) und könnte Schlafen gehen. Also keine Aufregung!
Wenn ich hier mal den Rappel bekomme und irgendjemanden ausschimpfe (wenn es auch nur meine Waschmaschine, mein PC, oder mich selbst ist) dann fangen hier sämtliche Hunde an zu gähnen, zu schmatzen, zu Lefzenlecken. Ich finde "Beschwichtigungs"gähnen sieht anders aus als Gähnen wenn die Damen und Herren sich nach einem Schläfchen wieder aufrichten. 
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Nein ich knurre nicht.
Ich verwende gerne Signale die ich überall anwenden kann. In der Stadt würde ich mir doch etwas doof vorkommen, wenn ich blinzelnd, über die Lippen leckend und knurrend durch die Gegend laufen würde. Ich möchte fast meinen, dass ich an so einem Tage nicht mit dem eigenen Auto heimfahren würde.

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Habe irgendwo mal gelesen oder gehört, dass Gähnen ein Zeichen von Erregtheit/Aufgeregtheit wäre.
Schara gähnt aber auch wenn sie sich morgens streckt. Passt so und so nicht zusammen. Kann es sein, dass sie einfach des Gähnens willen gähnt?
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