Knurrt ihr?
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Gaby
Bei dir ist es ja noch ein Sonderfall, sollte man meinen, nicht wahr? Ich mein, wir Menschen neigen dazu sehr viel verbal zu machen, was bei Schara ja nicht möglich ist (und somit dein Knurren eh ungehört verschallen würde). Du musst deinen Hund ja noch viel mehr nonverbal lenken, als der "normale" Hundehalter, oder nicht?
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Na dann müsste ich ja noch mehr mit non-verbalen Signalen arbeiten. Vor lauter Lecken und Gähnen hätte ich wahrscheinlich bald Ausschlag.
Nene, Schara versteht ein lautes Nein sehr gut, da es mit meiner gesamten Körpersprache einher geht. Wenn sie im andern Raum steht versteht sie es natürlich nicht.Ganz banal gesagt "solange ich nicht in Wald kacke, knurre ich auch nicht wie ein Hund"!
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Zitat
Jupp. Es ist eine Beschwichtigungsgeste. Nach dem Motto: Schau ich bin soooo entspannt (stimmt in den Momenten natürlich nicht) und könnte Schlafen gehen. Also keine Aufregung!
Wenn ich hier mal den Rappel bekomme und irgendjemanden ausschimpfe (wenn es auch nur meine Waschmaschine, mein PC, oder mich selbst ist) dann fangen hier sämtliche Hunde an zu gähnen, zu schmatzen, zu Lefzenlecken. Ich finde "Beschwichtigungs"gähnen sieht anders aus als Gähnen wenn die Damen und Herren sich nach einem Schläfchen wieder aufrichten. 
Und immer noch nicht überzeugt
Ich weiß schon, was mit dem »Beschwichtigungsgähnen« gemeint ist. Für mich ist es aber dennoch keine Beschwichtigung, sondern eher eine Stressreaktion. Wäre es eine Beschwichtigungsgeste, müsste man es ja auch bei Hunden untereinander sehen, um im Miteinander zum Beispiel Aggressionen zu hemmen. Während ich Lefzen des Gegenübers lecken und ähnliches dort sehr häufig sehe, habe ich Gähnen als Beschwichtigung zwischen Hunden noch nicht gesehen 
Viele Grüße
Frank -
Warum ein Mensch gähnt ist bis heute noch nicht sicher erforscht worden.
Bei Hunden kann Gähnen auch mehrere Ursachen haben. Ein Hund kann Gähnen um sein Wohlbefinden auszudrücken. Weiter gehört es auch zu den Beschwichtigungssignalen um das Gegenüber zu besänftigen. Weiter kann es auch eine Übersprungshandlung sein, wenn er sich zum Beispiel unsicher fühlt.
Und es kann auch ein Konfliktsignal sein, was zum Beispiel ganz wichtig beim Training ist, wenn ein Hund gähnt, hören viel auf zu trainieren, denn der Hund beschwichtigt und ist gestresst, dies ist auch ein Irrtum, denn der Hund ist in einer Konfliktsituation, das ist ein Fortschritt.
Beispiel: Ein Hund ist aggressiv gegenüber anderen Hunden, nun trainiert man, es kommt ein anderer Hund vorbei, der Hund soll zum Beispiel lernen seine Bezugsperson anzusehen, anstatt den anderen Hund anzubellen. Der Hund steht jetzt da und gähnt. Er befindet sich im Konflikt, er bellt den Hund nicht an und er schaut auch seinen Besitzer nicht an, aber es findet ein Prozess in ihm statt, er muss sich entscheiden und es findet ein Lernvorgang statt. Und das ist positiv.
Quelle:
http://www.dog-snake.de/Irrtuemer%20Hund/irrtuemerhund.htm -
Es gibt ja auch das "normale" Gähnen bei Hunden (müde / gerade aufgestanden...)

Ich kann schnappi aber auch ein wenig verstehen...
Hier stehts jetzt nicht so genau, aber geht ein wenig in die Richtung:
(Zitat von der Seite: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=1013)
"Turid Rugaas beschreibt in ihrem Buch „Calming Signals", Hunde setzten beschwichtigende Signale auch bei Stress und Unruhe sowie bei Nervosität und lauten Geräuschen ein. Diese These ist so sicher nicht richtig. Wir erinnern uns daran, dass Beschwichtigungssignale allein gezeigt werden, um aggressives Verhalten abzumildern oder zu beenden. Sicherlich kann sich ein Hund in einer stressbelasteten Situation auch einmal bedroht fühlen, doch häufig fehlt an dieser Stelle ein Aggressor, an den er eine Beschwichtigungsgeste richten könnte.
Sendet ein Hund also tatsächlich in erster Linie Beschwichtigungssignale aus, wenn er Stress hat? Nein. In vielen der von Rugaas beschriebenen Situationen zeigen die Hunde offensichtlich keine Beschwichtigungsgesten, sondern vielmehr aus Stress heraus resultierende Übersprungshandlungen. Mit einfachen Worten ausgedrückt, versetzt die Stressreaktion den Organismus in einen Zustand erhöhter Wachsamkeit. Dem Hund steht dementsprechend ein Vielfaches an Energie zur Verfügung, die ihn in die Lage versetzt, zum Beispiel schnell zu fliehen oder auch anzugreifen. Kann sich der Hund weder für das eine noch das andere entscheiden, ist es möglich, dass er eine Übersprungshandlung wie zum Beispiel „Gähnen" oder „Harn Absetzen" zeigt. Übersprungshandlungen werden also von Tieren mit zwei widerstrebenden Reizen in einer Stress- oder Konfliktsituation gezeigt. Dabei hilft das Ausführen einer Übersprungshandlung dem betreffendem Tier Stress abzubauen und sich in einer bedrohlichen Situation etwas zu entspannen.
In der kürzlich veröffentlichten Diplomarbeit „Die Beschwichtigungssignale der Hunde – Untersuchung ausgewählter Signale in einer freilebenden Hundegruppe" hat die Biologin Mira Meyer eine Reihe von Signalen auf ihren beschwichtigenden Cha-rakter hin untersucht. Anhand ihrer Ergebnisse kommt auch sie zu dem Schluss, dass sehr viele der von Turid Rugaas beschriebenen „Beschwichtigungssignale" tatsächlich keinen beschwichtigenden Charakter haben. Interessant wären an dieser Stelle jedoch weitergehende Untersuchungen, auch an verschiedenen Hundegruppen, um diese Ergebnisse zu bestätigen."
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ich knurre nicht ich wuffe und jaule ^^
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Zitat
Bei Hunden kann Gähnen auch mehrere Ursachen haben. Ein Hund kann Gähnen um sein Wohlbefinden auszudrücken. Weiter gehört es auch zu den Beschwichtigungssignalen um das Gegenüber zu besänftigen. Weiter kann es auch eine Übersprungshandlung sein, wenn er sich zum Beispiel unsicher fühlt.
Und es kann auch ein Konfliktsignal sein, was zum Beispiel ganz wichtig beim Training ist, wenn ein Hund gähnt, hören viel auf zu trainieren, denn der Hund beschwichtigt und ist gestresst, dies ist auch ein Irrtum, denn der Hund ist in einer Konfliktsituation, das ist ein Fortschritt.
Ich stimme allem zu bis auf die Beschwichtigung
. Entweder normales Komfortverhalten oder Ausdruck eines Konflikts. Beschwichtigung ergibt für mich einfach keinen Sinn. Alle Beschwichtigungssignale, die ich bisher gesehen habe, sind Verhaltensweisen aus der Welpenphase oder Demutsverhalten. Gähnen kommt aus einem Verhaltenskreis, der einfach nicht zur Beschwichtigungssituation passt.Viele Grüße
Frank, der gerade vom ursprünglichen Thema abkommt -
Ist ja nett, dass du mir zustimmst, Frank. Aber ich hab das nicht geschrieben!
Sollte ich so vergesslich sein...... -
Habe nur den Eingangspost überflogen :
Ich Knurre/Grummle, und ich Blinzle ^^
Ich werde von einem liegenden, Leckerchen haben wollendem Hund angeblizelt - und verstehe

Beim spielen knurre ich nicht im Sinne von "ich imitier einen Hund" sondern auf meine eigene, Menschliche Weise.
Das wurde verstanden, denke ich. Denn die Hunde, bei denen ich das mache, sieht man, dass es offenbar ankommt, das Blinzelsignal, im positiven Sinne. Freudig wird dann zur Küche gelaufen ^^
LG Nina
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@sandschiffchen: danke für die zitierte Passage. Das ist genau das, was ich meinte.
schara: Naja, ich beziehe mich auf die Textpassage, die du eingestellt hast ...
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