Freigeist oder Maschine?

  • Zitat

    Nein, eine Maschine möchte ich natürlich auch nicht.

    Mit den überspitzen Begriffe meine ich auch nur, dass ein "Freigeist" halt für mich sehr viele Dinge eigenständig darf, der Halter mal Ja mal Nein sagt - je nach Laune - und die Konsequenz oder Sanktion erst ab dem Überschreiten einer gewissen Grenze eintritt.. so wie es bei mir und wohl auch bei dir der Fall ist.

    Maschine.. ja..du hast es sehr gut beschrieben.


    Überspitzt aber zutreffend und leider oft zu sehen..

    ich kenn das auch zur Genüge und weißt Du - ich hab immer gesagt, ich will keinen dressierten Zirkusaffen, sondern mein Hund hat eine Persönlichkeit, die er gern behalten darf, solange er meine Grenzen akzeptiert :D

    Den Schnauzengriff - den hab ich auch angewandt - ich fand in den Situationen kein anderes Mittel, also auch ich gehöre zu den gewissen Methodikern :ops: - ich glaube man hat durchaus weniger Probleme mit seinem Hund, wenn man auch seinen Hund Hund sein läßt.

    LG Susanne und Xena

  • Zitat

    Ich gehe dann mal Schnauzgreifen und Alpharollen....


    Sorry Quebec das ist ein sehr unangemessener Kommentar der letztlich nur für falsche Auffassung innerhalb des Themas sorgt und somit einen falschen Eindruck meiner Person erweckt.

    Jeder hat seine Meinung aber eine Orientierung an der Hundewelt sollte für uns alle Einheitlich sein, ob ich die Dinge nun adäquat umsetzen kann oder ob mein Hund in der Lage ist das zu verstehen kannst du nicht beurteilen von daher auch nicht so abwertend deine Meinung hier propagieren.

    Ich würde dich also bitten deine Meinung zukünftig in sachlicher Form zu präsentieren.

    PocoLoco

    Der Titel soll eigentlich die Frage implizieren, wie ihr eure Beziehung zum Hund handhabt. Darf er viel, darf er wenig?
    Wo zieht ihr die Grenze? Hat er Freiheiten oder achtet ihr auf strikte Konsequenz?

    .. und natürlich freue ich mich über amüsante Anekdoten. :)

  • Zitat


    Ich gehe dann mal Schnauzgreifen und Alpharollen....


    :muede:

    Zum Thema:
    Ich glaube, dass 99% der Hundehalter einen "Freigeist in Grenzen" halten. Sei es aus Überzeugung oder aber auch aus Faulheit sich mit jeder Kleinigkeit auseinander zu setzen. ;)
    Und das ist meiner Meinung nach genau das leben, das ein Hund leben dürfen sollte.

  • Zitat


    Den Schnauzengriff - den hab ich auch angewandt -

    ... aber doch wohl kaum für ein nicht ausgeführtes Kommando!?

    Periphalos
    Was soll deine Hündin dadurch lernen?
    Verstehe ich nicht, wenn du es öfter anwenden musst, so wie du es schreibst, musst du doch gemerkt haben, dass es langfristig keinen Lernerfolg bringt.

  • Nun. Bei mir ändert sich nichts an der Methodik ob ich nun 2 oder nur einen Hund habe. Je mehr ein Hund mitarbeitet und Willen zeigt und somit auch Grenzen respektiert, umso mehr Freiheiten hat er dadurch natürlich auch.

    Nehmen wir an, mein Hund wäre im Freilauf ein absoluter Rüpel, weil er es nicht anders gelernt (!) hat, dann wird seine Freiheit eingeschränkt. Und zwar mit Leine mit Kommandos und mit mehr Kontrolle meinerseits. Lernt er aber sich zu benehmen, hat er mehr Freiheiten. Er darf ohne Leine laufen, wird weniger verbal gelenkt und steht auch nicht unter Dauerkontrolle von meiner Seite aus.

    Konsequent bin ich, ja, denn ich wünsche das meine Grenzen und Hauptkommandos auch eingehalten und befolgt werden, aber dadurch das der Hund ja mitarbeitet bekommt er auch wieder mehr Freiheiten. :) Also im Grunde ist es beides: In manchen Situationen durchaus Maschine (ein STOP! muss in gewissen Situationen klappen) aber auch ein Freigeist.

  • @dieschweizer

    So habe ich es nicht geschrieben bzw so war es nicht gedacht.

    Wir reden hier von Abständen die sich über Monate ziehen... und da hat es meiner Meinung nach nichts mit damit zu tun, dass es keinen Lernerfolg hat, sondern eher damit, dass sie ihre Grenzen nochmal austestet. :)

    Wäre es jetzt der Fall, dass ich für eine Sache 5 mal am Tag den Schnauzgriff nutzen würde, dann hättest du gewiss Recht mit deiner Anmerkung. Ist aber nicht der Fall, kommt wie gesagt alle paar Monate mal vor und dann hält es dementsprechend auch wieder ein paar Monate bis Pinsel es erneut probiert.

  • Zitat

    Nein, eine Maschine möchte ich natürlich auch nicht.

    Mit den überspitzen Begriffe meine ich auch nur, dass ein "Freigeist" halt für mich sehr viele Dinge eigenständig darf, der Halter mal Ja mal Nein sagt - je nach Laune - und die Konsequenz oder Sanktion erst ab dem Überschreiten einer gewissen Grenze eintritt.. so wie es bei mir und wohl auch bei dir der Fall ist.

    Maschine.. ja..du hast es sehr gut beschrieben.


    Überspitzt aber zutreffend und leider oft zu sehen..

    Klar agiert der Hund auch eigenständig, er ist ja ein Individuum wie Du und ich! :D
    Soll er auch, absolut!
    Bei manchen Dingen gibt man eben den Rahmen vor. mMn aber nicht um den Hund einzuschränken und zu begrenzen, sondern eher mehr Freiheiten zu ermöglichen.

    Im Prinzip....diene ICH dem Hund. :lol:
    Ich versuche ihn anzuleiten und im positiven Sinne zu führen, damit er den größtmöglichen Freiraum & Harmonie & ..... erhält.

    Ich sehe es also nicht unter einem "Grenze - Grenze überschritten - Sanktion / Strafe" meinen Fokus & Aufgabe, sondern in einem "wie mache ich sinnvolle! Grenzen deutlich - wie verhindere ich, dass der Hund diese Grenze überschreitet (sprich "Strafe" vermeiden) und sich innerhalb der Grenze wohlfühlt - aktiv daran arbeiten Grenzen wieder abzubauen / zu erweitern um dem Hund mehr Freiraum zu schaffen"

    Wenn Hund kein "Freigeist" wäre und nicht selbsttätig denken dürfte, würde er sich wohl nie weiterentwickeln und auch nichts lernen. Er bliebe eine Marionette.

    Also sehe ich das nach meiner Erklärung diesbezüglich "und die Konsequenz oder Sanktion erst ab dem Überschreiten einer gewissen Grenze eintritt.. so wie es bei mir und wohl auch bei dir der Fall ist."
    schon ein wenig anders. :smile:

  • Zitat

    Jeder hat seine Meinung aber eine Orientierung an der Hundewelt sollte für uns alle Einheitlich sein, ob ich die Dinge nun adäquat umsetzen kann oder ob mein Hund in der Lage ist das zu verstehen kannst du nicht beurteilen von daher auch nicht so abwertend deine Meinung hier propagieren.

    Ich würde dich also bitten deine Meinung zukünftig in sachlicher Form zu präsentieren.

    "Eine Orientierung an der Hundewelt sollte für uns alle einheitlich sein"???

    Erkläre das mal bitte.

    Und ich kann, wie Du gelesen hast, meine Meinung über Schnauzgriff und Co. abwertend propagieren.

    Und wenn Du der Meinung bist, das sind geeignete Erziehungsmaßnahmen, dann solltest Du deinen Wissensstand in puncto Hundeerziehung auffrischen.

    Das Umfassen der Hundeschnauze ist eine Erziehungsmaßnahme unter Hunden, die zu kopieren der Mensch gar nicht in der Lage ist. Es ist eine für den Hund unverständliche Aktion seines Halters.

    Sachlich genug?

    Gaby und ihre schweren Jungs

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