Wir möchten uns gerne einen Hund zulegen
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So, bin wieder da. War kurz weg, um Teppich auf den Treppenstufen bei uns im Haus zu verlegen ;-)
Und da sind wir auch schon beim älteren/alten Hund. Unsere Hündinnen, 3 und 4 Jahre alt, laufen die Treppe langsam rauf und runter. Unsere Senioren (Baffo, 17 und Kira 13) ebenfalls. Aber diese beiden rutschen beim Laufen mit den Pfoten eher seitlich weg, sind einfach "instabiler". Ähnlich, als würden sie auf Laminat laufen.
Jetzt haben wir im Haus schon extra wegen Baffo, der damals schon bei uns lebte, relativ rutschfeste Fliesen. Auch auf der Treppe und trotzdem laufen Kira und Baffo eher unsicher rauf und runter. So haben wir in den letzten Wochen nicht nur mehrere Teppiche in die Wohnräume gelegt, sondern eben heute auch Teppichstufen auf die Treppe.
Und siehe da, Kira kam noch beim Verlegen Stufe für Stufe hoch und man sah, dass sie es angenehm empfand.
6 Stockwerke? Beim besten Willen nicht.
Ach ja, Kira muss nachts auch zwei- bis dreimal raus. Wäre im 6. Stock ebenfalls schlichtweg unmöglich.
Jetzt denkt vielleicht mancher: Ok, dann halt keinen soooo alten Hund. Auch hier habe ich - leider! - ein Beispiel. Diana, sie kam mit 3 Jahren zu uns. Kurz nach ihrem vierten Geburtstag wurde sie krank, eine Darmerkrankung. Sie schaffte es immer durch die Pendeltüre nach draußen, aber oft gerade nur bis auf die Terrasse, wo sie dann flüssigen Kot absetzte. Wochenlang, oft im Stundentakt, an manchen Tagen war der Kot auch ok.
Wie will man sowas im 6. Stock händeln? Den Hund zwingen, in die Wohnung zu machen? Nein, danke :-/Viele Grüße
Doris
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Hallo!
Vorneweg erstmal: von einem Chihuahua würde ich euch abraten, da fallen alle Charakterstudien immer ziemlich schlecht aus - sind eben nur aufs Aussehen gezüchtet worden.
Ich habe zur Zeit einen Pflegehund:
Sie ist 10 Monate alt und wiegt 4 kg. Sie lässt sich - auch wenn das vermutlich keiner glaubt - super gerne tragen. Klar, wenn sie arg aufgedreht ist will sie lieber rumhüpfen, aber sonst geht das super. Sie liebt es auch in Taschen rumzuliegen. Und sie ist aber gleichzeitig seeehr aktiv, rennt richtig schnell und viel, hört super etc., also die guten Eigenschaften eines Schoßhündchens, ist aber keins :-)
Wir haben ein Streifenhörnchen. Dem Hund konnten wir schnell beibringen, nicht an den Käfig zu springen und nicht zu bellen, allerdings versucht das Streifenhörnchen den Hund anzugreifen, deshalb haben wir jetzt ne Trennwand.
Aber die Vögel im gleichen Raum frei fliegen lassen... Da würde ich selbst den besterzogendsten Hund nicht vertrauen, dass er da nicht zuschnappt, wenns nur zum Spielen ist... ich glaube auch nicht, dass das stark abhängig von den Erfahrungen ist, vielmehr einfach nur Jagdtrieb.
Der Nachteil eines Welpen in der Hinsicht (abgesehen von den 5-6 Std) ist, das man nicht weiß, wie er sich entwickelt, alles hat man eben doch nicht unter Kontrolle. Ich würde nach einem erwachsenen Hund suchen, mit dem man das vorher austesten kann...
Wo wohnt ihr denn? Vielleicht könnt ihr euch meinen Pflegehund ja mal anschaun oder wir können sie mal den Papageien vorstellen :-)
Sie kläfft auch nicht und bleibt alleine :-)Liebe Grüße!
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Zitat
[...]
Jetzt denkt vielleicht mancher: Ok, dann halt keinen soooo alten Hund. Auch hier habe ich - leider! - ein Beispiel. Diana, sie kam mit 3 Jahren zu uns. Kurz nach ihrem vierten Geburtstag wurde sie krank, eine Darmerkrankung. Sie schaffte es immer durch die Pendeltüre nach draußen, aber oft gerade nur bis auf die Terrasse, wo sie dann flüssigen Kot absetzte. Wochenlang, oft im Stundentakt, an manchen Tagen war der Kot auch ok.
Wie will man sowas im 6. Stock händeln? Den Hund zwingen, in die Wohnung zu machen? Nein, danke :-/Viele Grüße
Doris
Das ist auf jeden Fall bedenkenswert. Durchfall kommt in den besten Familien vor
, wir wohnen im ersten Stock und selbst da sind wir schon manchmal die Treppe förmlich runtergekugelt. -
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Hallo!
Vorneweg erstmal: von einem Chihuahua würde ich euch abraten, da fallen alle Charakterstudien immer ziemlich schlecht aus - sind eben nur aufs Aussehen gezüchtet worden.
Ich habe zur Zeit einen Pflegehund:
Sie ist 10 Monate alt und wiegt 4 kg. Sie lässt sich - auch wenn das vermutlich keiner glaubt - super gerne tragen. Klar, wenn sie arg aufgedreht ist will sie lieber rumhüpfen, aber sonst geht das super. Sie liebt es auch in Taschen rumzuliegen. Und sie ist aber gleichzeitig seeehr aktiv, rennt richtig schnell und viel, hört super etc., also die guten Eigenschaften eines Schoßhündchens, ist aber keins :-)
Wir haben ein Streifenhörnchen. Dem Hund konnten wir schnell beibringen, nicht an den Käfig zu springen und nicht zu bellen, allerdings versucht das Streifenhörnchen den Hund anzugreifen, deshalb haben wir jetzt ne Trennwand.
Aber die Vögel im gleichen Raum frei fliegen lassen... Da würde ich selbst den besterzogendsten Hund nicht vertrauen, dass er da nicht zuschnappt, wenns nur zum Spielen ist... ich glaube auch nicht, dass das stark abhängig von den Erfahrungen ist, vielmehr einfach nur Jagdtrieb.
Der Nachteil eines Welpen in der Hinsicht (abgesehen von den 5-6 Std) ist, das man nicht weiß, wie er sich entwickelt, alles hat man eben doch nicht unter Kontrolle. Ich würde nach einem erwachsenen Hund suchen, mit dem man das vorher austesten kann...
Wo wohnt ihr denn? Vielleicht könnt ihr euch meinen Pflegehund ja mal anschaun oder wir können sie mal den Papageien vorstellen :-)
Sie kläfft auch nicht und bleibt alleine :-)Liebe Grüße!
Bedenke bitte das Thema Tiervermittlung im DF... Also lieber per PN -
Hi,
ZitatDanke für eure vielen Antworten...
Es würde wohl eher ein kleiner Hund ins haus kommen, der halt die 6 Etagen getragen wird.
Aber auf einen Hund zu verzichten, weil man so hoch wohnt???Ich denke auch, dass ein kleiner Hund am Besten zu euch passen würde.
Ich finde nicht, dass man wegen dem 6. Stock auf einen Hund verzichten muss.
Ich habe auch schon im 3. Stock Altbau gewohnt mit Hund (allerdings habe ich sie schon erwachsen und stubenrein bekommen!) und fand das völlig undramatisch.Die Rassen die ihr euch so überlegt habt, kann man doch alle super in so ne kleine Tasche tun und dann rauftragen. Ist vom Gewicht her auch nicht anders als Einkäufe hochtragen und selbst wenn der Hund schmutzig ist, macht das nichts.
Ich finde das völlig undramatisch.
Nur wenn der Hund krank ist (Durchfall) könnte es stressig werden. Aber auch meine Hündin hatte anfangs ein paar Mal Durchfall und ich bin auch schon um 4 Uhr morgens mit ihr die Treppen runtergerast - geht alles
ZitatNun, mit der Arbeit, das der Hund 5-6 Std. alleine ist das geht leider nicht anders....wenn ich rund um die Uhr für einen Hund da wäre könnte ich mir diesen finaziell wohl nicht leisten, wir sind nun mal berufstätig...mit zur Arbeit nehmen geht leider nicht.
5-6 Stunden am Tag sind für einen erwachsenen Hund, der das Alleinebleiben kennt, kein Problem.
ZitatDas die Eingewöhnungsszeit ziemlich knapp ist dachte ich mir schon aber mehr Urlaub bekomme ich nicht.
Können dein Lebensgefährte und du evtl. beide nacheinander Urlaub nehmen, z.B. zuerst du drei Wochen, dann er drei Wochen? Das würde die Sache vereinfachen.
Allerdings, bei einem erwachsenen Hund werden 3 Wochen wahrscheinlich auch reichen.ZitatDie Graupapageien habeb ein extra Zimmer, allerdings haben sie im Wohnzimmer einen freisitz wo sie sich die meiste Zeit aufhalten wenn jemand zu Hause ist.
Mit einem erwachsenen Hund zusammen mit den Graupapageien da bin ich skepptisch weil man die Vorgeschichte des Hundes nicht kennt, das er zuschnappen könnte.
Ein Welpe würde von klein auf mit den Vögeln vertraut sein.
Die Papageien würden den Hund nichts tun außer vielleicht spielen wollen oder eher Angst haben...ich kenne die Vögel gut habe sie fast 10 Jahre.Super, dass die Grauen ihr eigenes Zimmer haben. Das finde ich sehr wichtig, denn man sollte Hund und Vögel niemals zusammen unbeobachtet lassen. Wenn ihr nicht da seid, hat so jeder seinen eigenen Bereich.
Bei den kleinen Rassen, die euch so vorschweben, hätte ich ehrlich gesagt eher Angst um den Hund als um die Vögel...
Du sagst zwar, du kennst die Vögel sehr genau, aber es sind eben doch nur Tiere und ich denke nicht, dass man wissen kann, wie sie auf einen Hund reagieren würden. Das ist für die Vögel doch auch was ganz anderes als ihr Menschen, da kann es schon sein dass die unfreundlich dem Hund gegenüber sind.
Auch muss der Hund natürlich lernen, nicht nach den Vögeln zu schnappen. Das kann man ihm aber recht gut beibringen (dafür ist es ziemlich egal, ob der Hund ein Welpe ist oder schon erwachsen, zumindest wenn er noch keine Erfahrungen mit Vögeln als Heimtier gemacht hat) Für den Anfang wäre vielleicht eine Gitterbox im Wohnzimmer ganz praktisch, so dass Hund und Vögel sich sehen und beobachten können, aber nicht zueinander kommen.Aus meiner Sicht bleibt es aber trotzdem ein Risiko, und zwar für beide Seiten. Ihr müsstet in jedem Fall immer dabei sein, wenn sich Hund und Vögel begegnen und auch das ist keine Garantie, dass nicht doch mal was passieren kann.
Welpe ist aus meiner Sicht bei euren Voraussetzungen definitiv nicht drin! Das geht nicht.
Wenn ihr dennoch unbedingt einen Welpen wollt, braucht ihr eine Person die ihn die ersten Monate tagsüber betreut und mit ihm das Alleinebleiben übt. Dann geht es, aber sonst nicht.Aber auch nem erwachsenen Hund kann man das mit den Papageien beibringen.
Gut wäre es, wenn der angedachte Hund die Papageien kennenlernen könnte, bevor er bei euch einzieht. So seht ihr ja schonmal, wie beide Seiten reagieren. Wenn es überhaupt nicht passt, wisst ihr es dann wenigstens vorher und könnt euch nach einem anderen Hund umschauen.lg,
Sanne -
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Und einen erwachsenen Hund kann man trainieren, um die Papageien respektvoll zu behandeln. Ein Welpe ist eben ein Baby und kann seinen Spieltrieb nicht so unter Kontrolle halten, von den spitzen Welpenzähnen und den dann auch noch durchaus ungelenken Bewegungen gar nicht zu reden. Auch kann ein Welpe mehr traumatisiert werden als ein erwachsener Hund, wenn die Papageien, dann doch mal zukneifen. Kennen die Papageien denn Hunde? Also ein Welpe muss nicht die bessere Wahl sein. Ein erwachsener Hund ist für die Papageien wahrscheinlich leichter und schneller einzuschätzen.
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Zitat
Hallo!
Vorneweg erstmal: von einem Chihuahua würde ich euch abraten, da fallen alle Charakterstudien immer ziemlich schlecht aus - sind eben nur aufs Aussehen gezüchtet worden.
Sorry aber was is das denn für ne Aussage? Das stimmt ja wohl hinten und vorne nicht!!!!!!!
An die ts: habt ihr euch schon mal Papillons angesehen
sind tolle kleine Hunde die alles mitmachen!
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