Muss ein Hund bei Fuß gehen können? Was meint ihr?
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Meine ersten drei Hunde gingen super bei Fuß, angeleint und frei. Das zu üben, gehörte irgendwie dazu. Die vierte reagierte so fein auf die Leine, daß ein Kommando unnötig war, da brauchte ich nur die Leine entsprechend zu verkürzen. Im Freilauf sah ich's da eh schon nicht mehr so eng, da reichte es mir, wenn der Hund bei mir blieb, aber ein perfektes Fuß war eher ein "nice to have" als ein "must".
So halte ich es jetzt bei der jungen Wilden auch: Die muß auf "hier" frei dicht neben mir gehen ,aber mir ist eigentlich egal, auf wieviel Beinen sie dabei läuft oder ob sie Flicflacs schlägt - Hauptsache, sie tut das im vorgegebenen Radius. Wenn ich ganz zuverlässige Kontrolle brauche, leine ich sie nach dem "hier" ohnehin an.
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Im Obedience gäbe es für die Fußarbeit im Video dicke Abzüge

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Ich mach aber kein Obe ;D Wobei es da angeblich laut neuer PO wohl auch im VPG Abzüge geben würde

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Oh je, dann müssen Sammy und ich da nun wohl durch...
Ich halte es übrigens sonst ohnehin so, dass ich ihn anleine, wenn ein angeleinter Hund entgegenkommt (also im Wald). Sammy legt nämlich noch eine gewisse Restaggression an den Tag, komischerweise nur bei angeleinten Hunden, ansonsten ist er soweit friedlich. Daher würde mir der Fuß-Befehl nicht genug Sicherheit geben, egal, wie gut er sitzt.
Wie habt ihr es trainiert? Mit Clicker oder ohne? Ich bin grad mit dem clickern angefangen, daher wäre es interessant. Ohne Clicker wurde es uns vom Trainer so gezeigt, dass man ihn anfangs laufend korrigiert, bis er Fuß geht, also mit Leine-Zuppeln (WischiWaschiTraining a'la "Ich dreh einfach um" und sowas klappt bei Sammy nicht, dazu ist er zu stur
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Dieses "Hundeplatz-Fuß" mag ich auch nicht...das ist einfach nicht alltagstauglich. Der Hund soll schon die Laterne sehen, bevor er davor läuft...:-)
Aber einen Hund, der frei ungefähr auf meiner Höhe läuft...ja, ich find das im Alltag sehr praktisch und verlange das von jedem Hund! -
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Und sooo gut wie der Mali in dem Clip konnten wir's natürlich auch nie. Mir hat es bei den Großen immer gereicht, wenn die Schulter möglichst nicht über mein Bein ging - also ein Alltagsfuß.
Bei den Zwergen gibt's da ja auch noch technische Probleme: Da finde ich es praktischer, wenn der Hund nicht klassisch Fuß, sondern ein bißchen vor mir läuft. Da habe ich nämlich weitaus besser im Blick, was anliegt: ob er sich zum Beispiel anspannt, die Rute hochnimmt oder sonstwie abgelenkt ist. Bei einem Großen, der dicht am Bein läuft, spürt man sowas ja, aber in Wadenhöhe fällt das leider ebenso weg wie der schnelle Griff ins Halsband - da ist es praktischer, möglichst viel Hund im Blickfeld zu haben, ohne sich umdrehen zu müssen.
Insofern: Einem größeren Hund würde ich wohl auch wieder ein halbwegs korrektes Fuß beibringen, weil's doch sehr hilfreich sein kann, bei den Kleinen reicht mir das Nahedranbleiben und ich leine im Zweifelsfall eh an.
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Zitat
wie viel Wert ihr diesem Befehl zuschreibt
Gar keinen
Für den Hundeführerschein hat Bokey ein seeehr mittelmäßiges Fuß gelernt - eben das was gereicht hat. Präzision ging völlig an mir vorbei und nach der Prüfug hab ich den Befehl nie wieder benutzt 
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Um das mal zu sagen: Keiner meiner Hunde läuft so! Selbst die 12 Wochen alten Welpen laufen mittels Futtertreiben besser als meine Tölen! Mir ging es nur um den Unterschied bei dem Begriff 'Fuß'. Da scheint nämlich jeder etwas anderes drunter zu verstehen..
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ich finde es schon recht praktisch, wenn der hund auch ohne leine nah am menschen laufen kann (ich hab mich zb mal vor etlichen monaten bei unserer spätrunde ausgeschlossen, nehm da nie ne leine mit, sammy hat nie nen hb um, ist halt die letzte runde um block.bin dann mit ihm die ganze zeit im fuß durch unseren ort gelaufen, bis ich ne spielothek gefunden habe,und von dort den schlüsseldienst rufen konte...).
sammy läuft von sich aus ein sehr beinnahes fuß, das ist so nah, bei schwarzen hosen sind die hinterher weiß am linken bein. ein blickkontaktloses fuß reicht mir zb beim straße überqueren. kommt uns jemand entgegen, kommt noch ein "schau" hinzu, das hat dann ein wenig prüfungscharakter. sind dann aber immer nur kurze momente, hab nie viel wert auf prüfungsgenauigkeit gelegt, das würde ich nur, wenn ich wirklich solche prüfungen anstrebe. -
Ich unterscheide auch "Fuß" und "Bei mir" - das eine eben eng und mit Blickkontakt, das andere einfach nur -ohne Leine- nah bei mir. "Bei mir" beherrscht sie ganz gut, "Fuß" sogut wie garnicht

Liegt aber daran, dass ich Fuß einfach nicht wichtig finde. Sie muss mir nicht am Bein kleben und mich anhimmeln, zumal sie das selbst total ätzend findet. "Bei mir" hat sich mehr oder weniger von selbst eingeschlichen und das findet sie deutlich angenehmer und bietet es auch häufiger an, weshalb uns das beiden auch direkt mehr Spaß macht.
Und ganz ehrlich: Wozu brauch ich dieses "Prüfungs-Fuß", wenn ich keine UO in dem Sinne mache und das den Hund einfach nur nervt und frustriert? Ein lockeres Bei mir bleiben reicht mir persönlich vollkommen aus, wenn es irgendwann mal auch unter größerer Ablenkung funktioniert.
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