Hund soll seinen eigenen Raum haben
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Hey Leute,
hier ist seit 3 Tagen ein Hund, er ist auch eigentlich ein ganz ein lieber, da er aber nun 6 Jahre alt ist und bis jetzt nur auf Pflegestelle bzw. Tierheim war und 2 verschiedene kurzzeitige Besitzer hatte.
Da hier ab und zu Kinder rumwuseln sollte der Hund in "seinem" Raum bleiben. Der Raum ist groß und hell und wir haben ihn mal reingestellt und Tür angelehnt, nach ein paar Minuten ging das Gewinsel los und er durfte raus. Nun aber scheut er den Raum. Er hat jetz sein Wasser da drinnen und eine Decke und ich lasse ihn auf der Decke liegen bei offener Tür. Soll ich diese immer wieder kurz zumachen und das steigern?
Er hat eben Verlustängste und bleibt auch ungern alleine, muss er auch kaum - meine Mutter ist Pensionistin und eigentlich nur daheim bis aufs Einkaufen. Das ist kein Problem, weil er super gerne Auto fährt und auch mal 20 Minuten ruhig im Auto bleibt.
Noch ein Problem ist sein Schlafplatz in der Nacht. Dieser sollte ein Nebenraum von meinem Zimmer sein, wo er auch ein Bett hat. Gestern haben wir gemeinsam da drin gepennt, einfach, damit er sich an den Platz gewöhnt. Aber wenn ich die Tür zumach und er anfängt zu fiepen in der Nacht?
Sollte ich überhaupt auf kurzes Fieben reagieren oder einfach ignorieren? - Vor einem Moment
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Hi,
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Zunächst: Der Hund ist seit 3 Tagen bei euch, lass ihn erstmal ankommen.
Warum muss er denn jetzt schon in diesen Raum? Warum soll er da überhaupt hinein? Nur wegen irgendwelchen Kindern? Ich würde ihn erstmal ankommen lassen, Vertrauen zu ihm aufbauen und ihn am Familienleben teilhaben lassen. Später könnt ihr ihn immer noch in irgendeinen Raum stecken, wenn es denn sein muss.
Warum muss er nachts in einem Raum bleiben? Kannst du ihn nicht einfach rumlaufen lassen? Ich verstehe das mit dem Einsperren nicht wirklich. Ein Hund ist ein Rudeltier und schläft auch nachts gern bei seinen Menschen, gerade dann, wenn er eigentlich noch gar nicht weiß, wo er nun lebt. Wenn du ihn keinesfalls im Schlafzimmer haben willst, kannst du ja auch die Tür des Schlafzimmers schließen. Wenn er aber in diesem Raum mit geschlossener Türe schlafen soll, würde ich das fiepen ignorieren. Konsequenterweise würde ich aber seinen Abstellraum zu seinem Schlafplatz machen und ihn nicht noch in einem anderen Zimmer einsperren.
Irgendwie verstehe ich das alles nicht so wirklich, sorry.
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Ich versteh´s auch nicht.... Warum nimmt man einen Hund zu sich, wenn man ihn dann doch in einen geschlossenen Raum sperrt?....
Und was hat all das damit zu tun, daß irgendwann mal ab und an Kinder rumlaufen?....
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Wenn das mit den Kindern ein Problem ist, dann würde ich ein Kindergitter in die Türe einbauen. So bleibt er wenigstens in Kontakt und ist nicht weggesperrt. Aber vielleicht geht das ja auch zusammen? Wieviele Kinder, in welchem Alter und über welchen Zeitraum sind das denn?
Auch zum Schlafen brauchst Du ihn ja nicht auszusperren. Nimm ihn doch mit in Dein Zimmer.Nur mal so nebenbei: Mein Kalle lebte, bis er 7 Monate alt war, weitestgehend isoliert von seiner Familie in einem eigenen Zimmer. Man gab ihn dann ab, weil er das Zimmer ruinierte. Der arme Kerl hatte massive Verhaltensstörungen und konnte geschlossene Räume überhaupt nicht ertragen.
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Zitat
Da hier ab und zu Kinder rumwuseln sollte der Hund in "seinem" Raum bleiben. Der Raum ist groß und hell und wir haben ihn mal reingestellt und Tür angelehnt, nach ein paar Minuten ging das Gewinsel los und er durfte raus. Nun aber scheut er den Raum.
Klingt, als wär er ein Meerschweinchen oder sowas in der Art :-/, das man mit Käfig in einen Raum reinstellt.
Das ist ein Hund mit Verlustangst. Den packt man doch nicht nach gerade mal 3 Tagen einfach so weg!!!! Wieso holt Ihr Euch denn gerade diesen Hund? Um sein Verhalten mit solch einer Aktion noch zu verschlimmern?!
Da kann man ja nur hoffen, dass er die Probezeit nicht "besteht" und so die Chance auf eine Familie hat, die ihm hilft, seine Angst zu verlieren und nicht nicht nach 3 Tagen schon wegsperrt. -
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Hallo,
soll der Hund jetzt immer nur in diesem Raum leben oder dort verweilen, wenn Kinder bei euch sind?
Verstehe ich nicht so ganz.Bleibt er jetzt überhaupt immer bei euch?
Warum soll er über Nacht in einem anderen Raum eingesperrt werden?
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Ja er bleibt bei uns und er soll da rein, damit die Kinder ihn nicht zu nervös machen, denn die sind in einem Alter von 2-14 und abgesehen vom Wochenende und Vormittags meistens wer da.
Das mit dem Kindergitter ist ne gute Idee, danke dafür.
Natürlich kann er in meinem Zimmer schlafen, aber er soll nicht ins Bett und im Zimmer marschiert er die ganze Zeit rum. Dachte es is vielleicht einfacher für ihn wenn er einen Platz hat. -
Besteht denn gar nicht die Möglichkeit ihn an die Kinder zu gewöhnen?
Also als Endlösung finde ich es nicht gut, den Hund immer wegzusperren. Aber wenn er einen Rückzugsort etc. haben soll, würde ich immer mal wieder Zeit in diesem Raum verbringen, mit ihm dort spielen, ihn dort fressen lassen.
Seid ihr euch sicher, dass ihr der richtige Endplatz für diesen Hund seid?
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Im Moment marschiert er rum, weil er noch fremd ist. Immerhin hat er ja auch schon ein paar Stationen hinter sich. Bis dieser Hund sich wirklich entspannt und Vertrauen faßt, das wird eine ganze Zeit dauern. Da hilft nur Geduld, Geduld, Geduld! Gib ihm einen festen Schlafplatz in Deinem Zimmer. Ignoere es, wenn er rumläuft. Will er in Dein Bett, schick ihn freundlich auf seinen Platz. Laß ihm vor allem Zeit!
Unglücklich finde ich, dass er ja dann wohl die meiste Zeit in diesem Zimmer bleiben muss, wenn so oft Kinder da sind. Das ist auch mit dem Türgitter natürlich nicht ideal. Meinst Du nicht, man kann ihn und die Kinder zusammen bringen? Auch das erfordert natürlich Zeit und Geduld, klar. Aber das Zimmer ist auf Dauer keine Lösung.
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Statt mal wieder das übliche Gemeckere von anderen, hab ich mal nen Tipp für dich...
Nun, wenn ich meine Schwester besuche, die auch sehr kleine Kinder hat (1, 3 und 6 Jahre) nehme ich immer eine Transportbox (ist ein kleiner Hund!) mit und stelle sie genau im Geschehen. D. h. wir halten uns meistens im Wohnzimmer auf, also wird die Box auch im Wohnzimmer gut sichtbar für Mensch und Hund(!) deponiert und da kommt sie dann rein. So kann Hund alles überblicken und wir haben sie auch im Blick, was sie macht. Ich muss allerdings sagen, meine Kleine ist eine sehr liebe Hündin, aber bei drei kleinen Kindern kann man halt die Augen nicht überall haben...die Box dient also wirklich nur der Sicherheit halber. Und du kannst, nein, du darfst Hundi auch nicht 24 Std. durchgehend dort einsperren...
Daher mein Vorschlag an dich: Statt eigenes Zimmer, wie wärs wenn du dem Hundi eine Transportbox in passender Größe kaufst und diese dann irgendwo dort deponierst, wo du dich am meisten aufhältst. Wenn die Kinder da sind, Hundi rein und gut ist. Das alles nach Eingewöhnungszeit(!) natürlich. Hundi muss sie erstmal kennenlernen, dass die Box nix schlimmes ist. Ich denke, da ist beiden Seiten geholfen. Ein kurzzeitiges(!) "Wegsperren in die Box" find ich persönlich nicht allzu schlimm; meine kommt, wenn ich den ganzen Tag bei meiner Schwester bin, alle 1-2 Std. raus, darf in den Garten für ne halbe Std. (evtl. länger, je nach Wetter) oder wir gehen Gassi und dann kommt sie wieder rein...
Google mal nach passenden Infos, wie du einem Hund am besten und schonendsten die Box schmackhaft machen kannst, denn hier kann man natürlich auch vieles falsch machen, wie überall in der Erziehung ... falsch aufgebaut verknüpfen die Hunde die Box nämlich als Strafe - und das soll bzw. darf ja natürlich nicht sein.
Viele Grüße
Ila - Vor einem Moment
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