Hund soll seinen eigenen Raum haben
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Naja den ersten Tag den er da war war leider SEHR viel los. Ein Tag vor Weihnachten und dauernd ein aus ein aus.
Hi,
Weihnachten ist grundsätzlich kein guter Zeitpunkt für einen neuen vierbeinigen Hausgenossen. Der Hund ist seit 3 Tagen bei euch und weiß wahrscheinlich noch überhaupt nicht, wo er eigentlich hingehört. Die nötige Zeit der Eingewöhnung fehlt, die Ruhe, die Vorbereitung der eigenen Familie auf den Hund.....und die Vorbereitung der vielen Gäste auf den Hund. Aber naja......nun ist er eben da.3 Mädchen warn da und alle um ihn rum und gekuschelt und er hat sich sooooo gefreut.
Kann ich mir gut vorstellen! "Oh wie süüüß! Charlie hier und Charlie da". Aber auch ein erwachsener 6-jähriger Hund kann sich da leicht bedrängt fühlen. Können die Kinder erkennen, wann der Hund Stress-Signale zeigt?Dann kam n 2jähriger mit Familie und der Vater hat ihn gestreichelt und der Kleine hat ihn nicht gestreichelt, aber gequietscht. PLÖTZLICH hebt der Vater den Kleinen und wirbelt ihn durch die Luft und macht Lärm, der Kleine freut sich und quietscht, keiner wusste was los war und Charly (Hund) springt hin und zwickt das Kind. Hat ihn in die Hose geschnappt.
Wie soll denn der Hund wissen, was da gerade abläuft? Die wenigsten Hunde sind Kleinkinder gewöhnt.....und fliegende schon gar nicht! Beim quietschenden Kleinkind fallen mir schon die Ohren ab. Für einen Hund ist das echt `ne Tortur. Kann mir gut vorstellen, daß der Hund den 2-Jährigen einfach zur Ruhe bringen wollte.Klar es war total Stress, was mir auch furchtbar Leid tut und niemand wusste genau was der jetzt mit dem Sohn will oder so und alle sind erschrocken.
Ist aber nicht die "Schuld" des Hundes.Wie gesagt, die Kinder davor waren kein Problem aber das hat uns nochmal verunsichert :/ Er liegt den ganzen Tag außerhalb der Küche (sehr klein) und schläft oder wir gehn spaziern oder spielen. Hauptsache schlafen.
Wie gesagt - er kann gerne im Zimmer schlafen, aber ich dachte für ihn is es vielleicht angenehmer, wenn er irgendwo "seinen" Platz hat.
Ich würde den Hund auch nicht wegsperren, sondern ihm einen Ruheplatz zuweisen( Korb, Decke o.ä.), wo er sich zurückziehen kann und das Geschehen in der Familie beobachten kann. Ruheplatz heißt absolut tabu für Kinder! Auch ein 2-Jähriger kann das lernen( Hund im Korb-Finger weg!). Den großen Kindern kann die Sache entsprechend "pädagogisch" erklärt werden.( Da wir hier ja in einen Hundeforum bin, stelle ich mich jetzt mal auf die Seite des Hundes*grins*)Seine Verlustangst ist kein Problem, und wir dachten gerade WEIL er Menschen so liebt passt er gut hier her, auch zu den Kindern.
Auch wenn er Menschen liebt, braucht er seine Ruhe. Gebt ihm Zeit, euch kennenzulernen! Soll ja auch so bleiben mit der Menschenfreundlichkeit.wir haben genug Zeit für ihn.
Nach den Feiertagen werdet ihr die auch für das neue Famlienmitglied brauchen. Viele Gäste und "Tohuwabohu" würde ich dann erstmal vermeiden.Ich will einfach nicht dass er unter Stress ist und es wäre schön, wenn er sich wohin zurückziehen kann, wenn es ihm zu viel wird
Wie gesagt: Nicht weit weg vom Geschehen..... und er sollte immer die Möglichkeit, am Familienleben teilzunehmen
LG
- Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Hund soll seinen eigenen Raum haben schon mal geschaut ?*
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Zitat
LG
Danke
ZitatIch will das ja gar nicht "kleinreden"...aber ich würd jetzt erstmal denken...schneller BEWEGUNGSREIZ...hat den Jagdtrieb des Hundes ausgelöst und der hat hingegriffen...
Beobachtet das weiter...seht zu, dass es in Anwesenheit des Hundes diese schnellen, unkontrollierten Bewegungsreize nicht mehr gibt...aber isoliert den nicht völlig...Da ich dich bewundere (hab mal deinen Thread gelesen
), hättest du einen Tipp, wie man den starken Bewegungsreiz ein wenig runter schrauben könnte? -
Zitat
Da ich dich bewundere (hab mal deinen Thread gelesen
), hättest du einen Tipp, wie man den starken Bewegungsreiz ein wenig runter schrauben könnte?So wie ich das verstanden habe hat Björn mit dem schnellen Bewegungsreiz, die Menschen gemeint und nicht den Hund.
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Ja gut dann hab ich mich blöd ausgedrückt
Wie man den Jagdtrieb so "in den Griff" bekommt, dass springende Kinder kein Problem mehr sind
Aber Jagdtrieb is noch kein Thema, er soll mal ankommen bevor wir so etwas angehen und dann wird sich n Trainer das hier mal angucken, wenn wir einen geeigneten finden. Er soll auch mal n paar Stunden in die HuSchu aber das ist in ferner Zukunft, keine Angst
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Irgendwie spukt mir immer noch die Situation mit den Kindern im Kopf herum

Neuer Hund, Hektik, Aufregung, Lautstärke, Kinder im "Ausnahmezustand"(.....weil ja Weihnachten ist*grins*), wenig Zeit auf den Hund zu schauen........
Ich würde Kinder und Hund gerade jetzt eigentlich nicht aus den Augen lassen.....auch wenn das momentan schwierig ist. Oder vielleicht das größere Kind mit in die "Verantwortung" einbeziehen(....mit 14 geht das schon).
Ganz wichtig(....auch für die Zukunft):
Die Kinder müssen lernen, daß der Hund als eigenständiges Lebewesen Bedürfnisse und Eigenheiten hat, die es zu respektieren gilt. Er ist kein Spielzeug, der immer zu funktionieren hat, wenn man Lust darauf hat, sondern ist "gleichberechtigter" Spielkamerad.
Gerade kleinere Kinder können in ihrem Forschungsdrang oft nicht abschätzen, ob sie dem Hund "auf die Nerven" gehen oder ihm wehtun. Nach einem kreischenden Kleinkind schnappen ist eigentlich die klassische Situation, in der sich ein Hund überfordert fühlt und seinen Schreck bzw sein Unwohlsein nur auf diese Art äußern kann.Leider entwickeln sich auch solchen Situationen auch dauerhafte Abneigungen gegen Kinder. Zwischen einem erwachsenen Hund und einem Kleinkind ist das Verhältnis nicht ganz unkompliziert, deshalb würde ich versuchen, immer zu schauen, was die Beiden gerade "anstellen"

Ansonsten wünsche ich euch natürlich viel Freude mit dem neuen Hausgenossen(....will ja nicht nur "schwarzmalen*grins*)
LG
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Mein kritischer Kommentar auf Seite 1 entstand übrigens, weil ich auch die Worte aus dem Vorstellungsthread einbezogen habe, die lauten:
ZitatIch bin 16 Jahre alt und komme aus dem Raum Wien. Leider habe ich gar keinen Hund :/ , weil ich eine 42 Stunden Schulwoche habe und meine liebe Mutter kein Hundefan ist.
Wenn sich seit März nichts gravierendes geändert hat, frage ich mich, wer sich dem Hund widmen und seine Erziehung übernehmen wird.
Viele Grüße
Doris
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Mein kritischer Kommentar auf Seite 1 entstand übrigens, weil ich auch die Worte aus dem Vorstellungsthread einbezogen habe, die lauten:
Wenn sich seit März nichts gravierendes geändert hat, frage ich mich, wer sich dem Hund widmen und seine Erziehung übernehmen wird.
Viele Grüße
Doris
Mir tut der Hund eh nur leid, was auf den alles einstürmt
das muß so ein Nothund erstml verkraften :/ -
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Mir tut der Hund eh nur leid, was auf den alles einstürmt
das muß so ein Nothund erstml verkraften :/Ich bin voll Deiner Meinung und verstehe auch nicht, wieso man selbst bei ungebetenem Besuch den Hund nicht schützen kann.
Aber ich hoffe einfach, dass die Mutter binnen weniger Tage merkt, dass das mit dem Hund nicht so einfach ist und ihn wieder zurückgibt.
Viele Grüße
Doris
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Ich würde das Ganze sehr kleinschrittig angehen. Dem Hund müsst ihr die Möglichkeit geben sich an die veränderte Situation zu gewöhnen und gleichzeitig das Risiko dass was passiert so gering wie möglich halten.
Von daher Begegnungen und Umgang mit Kindern nicht völlig einschränken (denn da sind dann Gewöhnung und Lerneffekt gleich Null), sondern erstmal sehr, sehr kontrolliert ablaufen lassen. Fur kurze Zeiträume, mit einzelnen eher ruhigen Kindern.
Kind gibt Hund ein Leckerchen, streichelt ihn vielleicht mal kurz und das war es erstmal.
Und das dann ganz, ganz langsam ausbauen...vielleicht irgendwann mal tobende Kinder im Garten, du mit Hund (an der Leine!), ein paar Meter daneben...kein Kind streichelt ihn, die Kinder rasen nicht direkt um ihn herum und er soll das einfach nur ruhig aushalten und wird dafür von dir bestärkt.
Gibt ja 100 verschiedene Alltagssituationen wo man das Ganze trainieren kann...Und danke für das Kompliment...:-)
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Danke Sleipnir
- Vor einem Moment
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