Mein Hund ist unglücklich ...
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Nein - er wird sogar fast "Vollzeit" betreut und ist nur vormittags allein.
Das ersetzt ihm aber nicht MEINE Aufmerksamkeit !! Er ist sehr auf mich fixiert, hat einen extremen Beschützerinstinkt ... kontrolliert mich auch ständig. Läuft mir auf Schritt und Tritt nach etc. Er hat einfach seinen Rang im Rudel (nämlich den untersten) nicht akzeptiert. Und ich hab nicht die Zeit dazu, viel mit ihm zu üben und ihn korrekt auszulasten
!Na, DA liegt doch schon mal die Wurzel allen Übels:
Schick den Kerl konsequent auf seinen Platz!!! Das kostet keine "extra Zeit".. verschafft dir aber erstmal Respekt und stellt dieses Hinterherlaufen ein.
Die Konsequenz, die du hier übst, wird dir später auch sicherlich in der Kindererziehung zugute kommen:
NICHT nachgeben, immer ein bisschen sturer sein. Liebevoll, aber konsequent. Das schafft bei Hunden und Kindern Sicherheit und Richtlinien. -
22. Dezember 2011 um 21:19
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Mein Hund ist unglücklich ... - Vor einem Moment
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Hallo,
du hast eine Dreifach-Belastung, Respekt!
Das alles unter einen Hut zu bekommen, artet in Stress aus, völlig verständlich.
Vollzeitjob, Mutter eines Kleinkindes, Hundehalterin.Zum Hund:
Dein Hund wird nahezu Vollzeit betreut, abends ist er bei dir.
Du hast ihm gegenüber ein schlechtes Gewissen, meinst, er sei nicht ausgelastet, schenkst ihm wahrscheinlich aus Gewissensgründen "wenigstens" so viel Aufmerksamkeit, wie es in deiner wenigen Freizeit möglich ist.
Möglich ist, dass du durch deine Aufmerksamkeit dem Hund gegenüber, ihn in den Mittelpunkt stellst (zumindest aus seiner Sicht).
Dadurch betrachtet er sich als Haupt"person" und dich sogar als Ressource.Diesen Zahn solltest du ihm ziehen, dir den Stress des schlechten Gewissens und der fehlenden Auslastung nehmen.
"Auslastung" schön und gut, es war auch eine gewisse Modeerscheinung, der manch einen Hundehalter unter Druck setzte...und fehlende "Auslastung" nahm/nimmt man als Grund irgendwelcher unerwünschten Verhaltensweisen.
Nicht immer ist dort der Grund zu suchen bzw. dann auch zu finden.
Wieviele Hunde werden nicht großartig ausgelastet und sind dennoch "normal"?Dein Hund wird tagsüber betreut, wartet nicht 10 Stunden auf dich.
An deiner Stelle würde ich seine abendliche Anwesenheit ritualisieren.
Du holst ihn ab bzw. er wird gebracht.
Schenke ihm 10 Minuten Aufmerksamkeit, gehe eine kleine Runde mit ihm und dann ist Ruhe angesagt.
Schicke ihn weg, er soll sich hinlegen und schlafen.
Das Verfolgen unterbinden!
Es ist Abend, er wurde tagsüber betreut und ausgeführt, das sollte reichen.
Er kann lernen, dass Feierabend ist, nachdem du dich noch 10-15 Minuten um ihn gekümmert hast.Wenn du dich deiner Tochter widmest, hat er nichts bei dir verloren, schicke ihn weg.
Er schiebt sich in den Mittelpunkt, da du ein schlechtes Gewissen hast, weil du ihn den ganzen Tag nicht betreuen konntest, magst du ihn nicht abweisen.
Hunde kommen mit klaren Aweisungen und festen Abläufen besser klar, als der Mensch annimmt, du musst es aber ritualisieren und ihm Regeln vorgeben.Einen Trainer hinzuzuziehen, ist sicherlich ein guter Weg, da auch ich deine Tochter in Gefahr sehe, wenn das so weitergeht.
Hast du schon mal, neben Trainer und Veränderungen dem Hund gegenüber, an eine Maulkorbgewöhnung gedacht?
Das wäre schließlich kein Dauerzustand, einem Hund tut ein Maulkorb, nach Gewöhnung, nicht weh und es wäre "nur" für die Zeit, bis deine Tochter im Bett liegt.Gruß
Leo -
Vielen Dank für Eure lieben Antworten & Tipp's !
Ich fange mal mit den einfachen Dingen an. Spike wird auf seinen Platz geschickt, wenn's klingelt. Bis dato ist er bellend zur Tür gelaufen. Außerdem schick ich ihn weg, wenn ich mit meiner Tochter knuddel. Dafür bekommt er seine Streicheleinheiten, wenn die Kleine nicht dabei ist. Ich glaube, er ist ein bisschen "verdutzt" !!
Kann aber auch an Silvester liegen. Da schiebt er immer ziemlich Panik und weicht mir nicht von der Seite. Er ist ganz brav und führt jedes Kommando sofort aus. Schisser !!!
Ich werde mich weiterhin mal mit dem Thema "Canis/HTC" beschäftigen. Das klingt mir im ersten Moment ganz vernünftig. Ein Hund ist ein Hund ... und das sollte er auch bleiben. Leider kann ich mir einen Trainer derzeit finanziell nicht wirklich erlauben .... aber ich hoffe sehr, dass das neue Jahr nur "Gutes" bringt ;-) !
Danke nochmal & Euch Allen ein gesundes neues Jahr !
Palinka
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Zitat
Deine Tochter ist 2 Jahre alt, sie wird doch sicher um 19Uhr im Bettchen sein und träumen, oder nicht?
Davon "träume" ich gerade
!! Gestern hat Madame bis um 22 Uhr Party gemacht, nur um dann gegen 1 wieder wach zu werden und zu weinen und zu schreien. Das selbe Theater von halb 4 bis halb 5. Um 5.40 Uhr klingelte mein Wecker !! Und dies ist bei meiner Tochter leider kein Einzelfall !Dies nur mal für alle, die der Meinung sind, Kind & Hund (ud möglichst noch Job) immer ganz problemlos unter einen Hut zu bekommen. Sorry - ich hatte gerade einen anderen Thread (Abgabe des Hundes?!) gelesen und mich ein bisschen darüber geärgert, dass jemand sofort so pauschal verurteilt wird, ohne die Hintergründe zu kennen.
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Vielen Dank für Eure lieben Antworten & Tipp's !
Ich fange mal mit den einfachen Dingen an. Spike wird auf seinen Platz geschickt, wenn's klingelt. Bis dato ist er bellend zur Tür gelaufen. Außerdem schick ich ihn weg, wenn ich mit meiner Tochter knuddel. Dafür bekommt er seine Streicheleinheiten, wenn die Kleine nicht dabei ist. Ich glaube, er ist ein bisschen "verdutzt" !!
hihi, der merkt halt, dass jetzt der Wind ein bisserl anders weht.
Das machst du gut!! Weiter so!! :2thumbs:
Wirst merken, dass er immer weniger anstrengend wird!
Dann bleibt dir auch mehr Zeit fürs Töchterchen - und nächstes Jahr kannste wahrscheinlich auch mit ihr zusammen mit dem Hund spielen

Mein Sohnimann hat in seinen ersten Lebensjahren auch dafür gesorgt, dass ich gelernt habe, den Schlaf ziemlich zu schätzen
Was davor so "normal" war (nämlich seine Schlafenszeiten und das Durchschlafen selber zu bestimmen), war mit einem mal "fremdgesteuert".
Aber glaubs mir: das funktioniert wie beim Hund: Konsequent wieder auf den Platz (also ins Bett) schicken ;), irgendwann verstehen sie es. Vor dem Einschlafen ist es aber wichtig, dass du dann viel entspannte Zeit mit der Kleenen hast.Wirst sehen, das wird schon...
Das sind wirklich, wirklich harte Zeiten (und ich kann dir versichern, ich bin froh, dass ich sie HINTER mir habe
).
Aber in einem Jahr haste das wahrscheinlich alles durch und kannst wieder entspannt durchschlafen.
fühl dich mal ganz doll gedrückt.
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Davon "träume" ich gerade
!! Gestern hat Madame bis um 22 Uhr Party gemacht, nur um dann gegen 1 wieder wach zu werden und zu weinen und zu schreien. Das selbe Theater von halb 4 bis halb 5. Um 5.40 Uhr klingelte mein Wecker !! Und dies ist bei meiner Tochter leider kein Einzelfall !schon mal versucht, die kleine bei euch schlafen zu lassen?
wir hatten mit unserer großen, als sie in dem alter war, auch massive schlafprobleme. sie konsequent immer wieder ins bett zu schicken hat alles noch schlimmer gemacht. besser wurde es, und zwar massiv, als wir uns entschlossen haben, sie vorübergehend bei uns im bett pennen zu lassen. -
Bei uns schlafen geht leider gar nicht, weil ICH dann nicht mehr schlafe ! Sie schläft derart unruhig, wälzt sich von einer auf die andere Seite. Ständig habe ich einen Fuss, oder eine Faust im Gesicht. Geht GAR GAR nicht ! Außerdem möchte ich das eigentlich auch nicht - es sei denn, sie ist krank o.ä. ! Meistens hab ich sie ja nachts für 1-2 Stunden bei mir, weil nix anderes mehr hilft. Ich bring sie aber immer wieder zurück. Das ist mit Sicherheit nur eine "Phase" - aber es ist anstregend. Vor allem, wenn man halt so nebenbei noch arbeiten geht *seufz* !
bungee
Danke
!! Eigentlich wollte ich immer 2 Kinder. D.h., ich würde in 1-2 Jahren von vorne anfangen. Vielleicht überleg ich mir das nochmal
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So ein Konflikt ist absolut kein Grund, jemanden zu "schlagen"! Man ist damit schon geschlagen genug. Ich stimme meinen Vorrednern absolut zu: das schlechte Gewissen ist das schlimmste. Ich bin auch vollzeit berufstätig und wenn ich mir vorstelle, ich hätte neben dem Hund auch noch ein Kind: Würde ich nie und nimmer schaffen! Ich finde den Tipp mit der Elternzeit sehr gut.
Was mich stutzig gemacht hat, ist die Aussage deines Freundes: "Wenn er das Kind beißt, überlebt er das nicht!". Das klingt nicht gerade nach einer großen Liebe zwischen den beiden. Und dann sagst du auch, dass dein Freund keine Lust auf Spaziergänge hat. Auch die Idee, den Hund abzugeben, kommt von ihm. Könnte er dich nicht ein wenig mehr Unterstützen?
Das mit dem Dazwischendrängeln hat Sancho bei mir und meinem Ex auch gemacht. Er würde aber nie und nimmer auf die Idee kommen, ihn zu beißen und mag ihn auch heute noch sehr gern. Es hieß einfach soviel wie: "Ich will auch mitkuscheln!"
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Leider ist das hier aber oft so, dass man "geschlagen" wird, sobald nur der Gedanke an eine Abgabe ausgesprochen wird (der ARME ARME Hund, das hätte man sich vorher überlegen müssen etc.). Es ist bestimmt nicht mein Wunsch, den Hund abzugeben .... aber ich weiss manchmal echt nicht mehr, wie ich das alles schaffen soll :/ ?!
Mein Freund ist in der Tat keine große Hilfe. Er hat sich mit dem Hund "arrangiert" - mehr nicht. Der Hund war vor ihm da und er selbst hatte nie einen haben wollen. Ist leider so - und kann ich nicht ändern. Bisher funktioniert unser Zusammenleben auch seit 6 Jahren - aber was den Hund betrifft, ist das eben mein Job. Er geht schon mal abends ne Gassirunde (oder gestern und heute auch mal mittags, weil die Hundesitterin nicht kann), aber er macht das nicht gerne und sieht das eher als Belastung.
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Und wie wäre es, wenn sich Dein Freund abends mal um die Kleine kümmert und Du hast eine Stunde für Dich und Spike? Es kann doch auch nicht in seinem Interesse sein, dass Du auf dem Zahnfleisch gehst . . .
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