Mein Hund ist unglücklich ...
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Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich unter der Woche - wenn meine Kleine im Bett ist - einfach nur k.o. auf die Couch falle. Manchmal muss ich mich an diesen Tagen sogar zum duschen aufraffen. Ich gestehe, dass ich dann keine sonderliche Lust mehr auf Hundebespassung verspüre !Das kann ich gut nachvollziehen! Meine Kinder sind schon älter (9 und 10), aber ich arbeite ganztags und bin oft abends sowas von fertig, dass nicht mehr viel geht. Ich gehe dann meistens noch mit dem Hund joggen, aber das dient dann eher MEINER Entspannung. Für mehr als Nebeneinanderherlaufen reichts bei mir auch nicht mehr.
Wenn dein Hund bei der Hundesittern an zwei Tagen Programm hat, ist das doch schonmal gut. Und am Wochenende geht er in den Hundeverein und ihr seid insgesamt länger unterwegs. Ich finde nicht, dass Hunde jeden Tag Superentertaining brauchen und auch nicht die Wahnsinnsgassirunden.
Mach dir da mal keinen Kopf.
Ich würde an seinem Verhalten gegenüber deiner Tochter arbeiten, aber nicht mit mehr Auslastung im Sinne von "Programm". -
21. Dezember 2011 um 12:59
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Mein Hund ist unglücklich ... - Vor einem Moment
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Bei einem Hund (und dann noch so einem großen, starken), der meint, er wäre fürs Rudel verantwortlich, hätte ich auch Angst ums Kind. Wenn du wirklich keine Zeit und Lust hast, mit ihm so zu arbeiten, dass er (es wäre eine Erleichterung für ihn, nehme ich an) seinen Platz und deine Rudelführerschaft akzeptiert, fände ich es ehrlich und verantwortungsvoll, ihn genau mit dieser Begründung zu Menschen zu geben, die dieses Problem kennen und erfolgreich lösen können.
Lg
Morgana -
Hmm.... Klar, kann ich verstehen.
Was mich aber noch interessiert ist, wie es denn vorher war, als er glücklicher war?! Was hat sich verändert?!
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Sorry, die Frage hatte ich überlesen.
Vor meiner Tochter war Spike die Nummer 1. Klar, auch da wurde er schon "fremdbetreut", allerdings hatte ich nach der Arbeit 1-2 Stunden (die ich jetzt für meine Tochter brauche) für Spike. Wir sind Fahrrad gefahren, haben lange Spaziergänge gemacht, Unterordnung geübt etc. ! Ich war auch unter der Woche 1x im Hundeverein - er hatte viel Sozialkontakt mit anderen Hunden, die wir auf unseren Runden getroffen haben. Das fehlt derzeit fast gänzlich, was sich noch zusätzlich bemerkbar macht, da er immer aggressiver auf andere Rüden reagiert (an der Leine).
Wie könnte ich denn konkret daran arbeiten, dass Spike seine Rolle im Rudel akzeptiert ???
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Warum kannst du zu dieser Jahreszeit nicht mit Hund und Kind abends 'raus?
Ist natürlich eine schwierige Situation, aber ich würde auch nicht vorschnell handeln.
Leider kenne ich mich jetzt auch nicht sooo gut damit aus, denn ich bin zwar alleinerziehend, aber Hund und Kind haben sich abgöttisch geliebt. Deswegen fiel da natürlich diese Sorge weg.
Ansonsten war mein Sohn vom allerersten Tag immer mit dabei. Egal welches Wetter. Ging alleinerziehend ja auch nicht anders, auch wenn ich 24h Zuhause war, weil ich in Elternzeit war. Warm angezogen und gut ist.
Wann geht dein/e Lütte denn ins Bett? Gibt es nicht da die Möglichkeit, dass der Papa auf die Lütte aufpasst und du mit dem Hund abends eine Stunde für euch hast? -
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Ich bin oft mit Kind und Hund draussen. Am WE auch 3 x täglich ... aber unter der Woche, wenn ich (+ Kind) abends heimkommen, dann ist halt auch mal sowas wie "Familienzeit" ... und zum Spazierengehen hat mein Freund einfach keine Lust. Schon gar nicht bei Regen, Schnee und Dunkelheit ...
Meine Eltern würden meinen Hund nicht komplett übernehmen, darüber hatten wir schon gesprochen. Kann ich auch durchaus so akzeptieren ! Ich bin ihnen sowieso schon unglaublich dankbar für das, was sie alles machen. Sie betreuen meine Tochter nach dem KiGa - bis ich nach Hause komme (von ca. 15.30 bis 17./18. Uhr je nach Verkehr) und dann noch der Hund.
Meine Hundesitterin würde gerne, kann aber wohnungstechnisch nicht übernehmen. Sie ist gerade mit Sohn und 3 Katzen in eine 2-Zi-Wg. gezogen (und jetzt kommt noch ihr Freund hinterher) - das geht nicht. Außerdem hätte ich bei ihr Sorge, dass sie ihm z. B. kein "hochwertiges Futter" mehr kaufen könnte, weil sie immer "knapp" ist. Und jemand anderes kommt für mich derzeit (noch) nicht in Frage !! Dass sie ihn jeden Tag holt ist auch keine Option, da ich ja dafür bezahle und mir das irgendwann auch einfach nicht mehr leisten kann.
Aber nochmal die Frage: Wie mache ich meinem Hund die Position im Rudel klar und wie verbessere ich das Miteinander zwischen ihm und meiner Tochter ?!
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Uhr...klar, da hatte er natürlich einiges mehr von Dir!
Nun, ja...ich finde es schwer da zu Raten bzw. zu beurteilen was Du am besten machen kannst, da ich den Hund ja nicht bei Dir Zuhause und im Alltag erleben kann.
Die üblichen Dinge sind eben, dass er nix von sich selbst aus haben kann...sprich du verwaltest die Ressourcen inklusive dir - du bist ja auch eine Ressource von der er gerade zu wenig hat und natürlich gegenüber deiner Tochter "verteidigt".
Sprich er hat dir nicht zu folgen außer du erlaubst es, er hat dich nicht zu bedrängen wenn er denkt er will jetzt streicheleinheiten oder spielen...er hat nicht zu "meckern" wenn er fressen oder anderes (außer er muss pinkeln
) möchte.
Du bestimmst wann gespielt wird, beginnst und beendest das Spiel. Du gehst zur Tür wenn es klingelt, nicht er. Er bleibt auf dem Platz, wenn du zur Toilette gehst, er wartet bis du das Futter/ Leckereien freigibst. Du hast Zugang zu allen Räumen er nicht (falls es bei euch räume / Plätze gibt, wo er nicht hinsoll oder nur nach Aufforderung).
Das wären mal so kleine übliche Dinge wie man zeigen kann, dass man derjenige ist, der alles verwaltet und sich besser positionieren kann.Sowas dauert aber seine Zeit und es ist auch immer vom Hund abhängig....
Zwecks Leinenaggro ist es natürlich verständlich, wenn er auf einmal keinen oder zu wenig Kontakt hat...das ist vermutlich einfach Frust, weil er nicht hindarf, spielen, Kontakt haben darf.
Wie äußert sich das? Ist er am bellen, knurren, in die Leine steigen oder zieht er nur hin und ist dann freundlich?!Wie du siehst viele fragen und aus der Ferne extrem schwierig zu beantworten / beurteilen.
Zwecks Leinenaggro & wegen der Stellung innerhalb eurer Familie würde ich mich mal nach einem Trainer umsehen, der das Vorort beurteilen kann.
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Vielen lieben Dank für Deine ausführliche Antwort !
Das sind schon mal gute Ansätze und ich muss vermutlich einfach wieder mal "durchgreifen". Leider macht mir mein schlechtes Gewissen da immer einen Strich durch die Rechnung. Wenn er mir nachschleicht, dann denke ich immer "der arme Hund ... muss den ganzen Tag auf mich verzichten und will einfach bei mir sein". Offensichtlich Quatsch ! Trotzdem tut er mir immer leid, weil er ja definitiv zu kurz kommt !
Immerhin haben wir mittlerweile ein Haus mit Garten gemietet und ich kann Kind & Hund trennen, wenn ich etwas erledigen muss. Das hilft schon mal ungemein.
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Du verbesserst die Situation, indem er sich wohl von DIR nicht mehr so zurückgestellt fühlt.
Deine Tochter ist 2 Jahre alt, sie wird doch sicher um 19Uhr im Bettchen sein und träumen, oder nicht?
Natürlich kann ich verstehen, dass man ab und an keine Lust hat dann noch den Hund zu bespaßen, aber er kann ja auch nichts dafür und wartet eben auch auf DEINE Aufmerksamkeit. Natürlich hat deine Tochter Vorrang, aber danach kann doch auch ein bissel Zeit für Spike drin sein. :/
Raff dich auf und nimm dir abends die Stunde für deinen Hund. Mach ne Runde mit ihm, kuschel mit ihm und lass ihn ein paar Lecker suchen, trickse mit ihm, was auch immer. Hab einfach wieder Spaß mit ihm. Im Moment wirkt das alles sehr nach "Last"
Der Hund erwartet doch kein mega Programm von Dir.... aber natürlich zeigt er, dass du ihm fehlst.
Wie du selbst sagst, war er vorher die Nummer eins und er ist ein Lebewesen mit Gefühlen, der sich Dir verbunden fühlt und jetzt komplett runter gefahren wird was deine Person betrifft....Du sagst selbst du weißt nicht was du hören willst. Ich kann Dir nur sagen, raffe dich auf und gib deinem Hund einfach wieder ein Stückchen von Dir selbst....
Wenn du das nicht kannst (diese Frage kannst nur Du Dir selbst beantworten), dann hat dein Freund recht und für Spike wäre es schöner, wenn er ein neues Zuhause bekommt.Keiner hier kann dir diese Entscheidung abnehmen. Jeder geht mit Streß anders um.
Du musst in dich gehen und herausfinden ob du die Kraft hast auch deinem Hund wieder mehr Aufmerksamkeit zu geben. AUFRICHTIGE Aufmerksamkeit und nicht aus nem schlechten Gewissen heraus.Ich wünsche euch alles Gute. Vorallem Spike

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Zitat
Wenn er mir nachschleicht, dann denke ich immer "der arme Hund ... muss den ganzen Tag auf mich verzichten und will einfach bei mir sein". Offensichtlich Quatsch ! Trotzdem tut er mir immer leid, weil er ja definitiv zu kurz kommt ! .
Ich sehe das nicht als Quatsch an!!!
Und ehrlich gesagt, finde ich die Tips so als Ferndiagnose auch sehr fragwürdig,.
Wenn du ihm jetzt, zusätzlich zu deiner fehlenden Aufmerksamkeit, auch noch sämtliche andere Privilegien streichst, kann das durchaus noch mehr Frust bei ihm hervor rufen.
Logischerweise!Hattest du vorher schon solche Probleme mit ihm? Probleme, an denen du fest machen würdest, er hätte dich und deine Kommandos nicht akzeptiert? Und das er plötzlich die "Weltherrschaft" an sich reißen will?

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