Dominanter Rüde
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Google einfach "vererbte Rudelstellung", dann findest du die genauere Antwort...bin jetzt zu müde
Gute Nacht,
Claudia.
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12. Dezember 2011 um 01:58
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Dominanter Rüde - Vor einem Moment
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Zitat
@ Matrina: nicht böse gemeint, aber befasse dich doch mal mit dem Link, den ich dir per PN gemailt habe und wenn du wirklich kompetent genug bist, würdest du hier nicht so'n Kack erzählen...., sorry!
Woher weißt du, dass ich mir den Link nicht angesehen habe? Da habe ich nämlich! Was ich nicht gefunden habe sind wissenschaftliche Belege für die gemachten Aussagen. Wenn Du diese liefern kannst, schaue ich mir das gerne an.
Solange bleibe ich lieber bei dem "Kack", den mir Verhaltensforscher (Plural) erzählen, die sich zusammengenommen mehrere hundert Jahre intensiv wissenschaftlich mit dem Thema Zusammenleben von Tieren (der verschiedenste Arten) befasst haben. Ich weiß, dass es Hyrachien in Zusammenlebenden Gruppen gibt. Die meisten Hyrachien beruhen auf Familienkonstellationen - z.B. beim Wolf - Chef sind Mama und Papa, weil sie nun mal eben die restliche Bande gezeugt haben. Wer da keinen Bock mehr drauf hat - sehr umgangsprachlich gesprochen, wandert ab und gründet eine eigene Familie. Das ist Hunden, die von Menschen zu einem "Rudel" zusammengesetzt werden nicht möglich.
Das es sie gibt, behindert aber nicht die Bohne, wie Tiere lernen.
Ich möchte, dass Tiere (als Beispiel mal meine beiden Hunde, die ständig mit wechselnden Gast- und/oder Pflegehunden zusammenleben), die Zusammenleben müssen, weil ich sie nun mal "zwinge", lernen, nett miteinander umzugehen. Es ist mir ehrlich gesagt scheißensdrecksvöllig schnurzepieps egal, wer von meinen Hunden welche Stellung hat, und schon deshalb kann ich da nicht "reinfunken".Ich fördere einfach nur NETTEN UMGANG, wann immer ich ihn entdecke - meistens mit etwas in der Art wie "Jungs, das habt ihr fein gemacht", sorge dafür, dass alle genügend von dem haben was sie brauchen und zu brauchen glauben, und verhindere, dass sie sich um irgendwas kloppen. Mischte ich mich gar nicht ein oder würde ich gar nichts managen hätte ich nur noch einen Hund, der wäre Kugelrund, und alle anderen würden verhungert sein...
Und wenn das wer als "Kack" bezeichnet, ist mir das noch viel herzlicher egal, als Rudelstellungen in einer künstlich von mir nach keinen weiteren Kriterien als "der Welpe hat sich bei mir am Ohr festgesaugt, ich bin verliebt" und "die verrückte Dobermann/Schwarzwidbracke/Wasauchimmer" ist süß, aber ein komplett durchgeknalltes Ressourcenverteidiger und voll der Hammer, und wahrscheinlich nicht vermittelbar, der bleibt" zusammengestellten Hundelebensgemeinschaft. Ganz zu schweigen von den wechselnden Gasthunden.
Es interessiert mich schlicht und ergreifend nicht die die Bohne, wer welche Stellung hat oder wer die wie nennt - ich möchte, dass meine Hunde reibungslos miteinander (und möglichst euach noch mit den nicht familienzugehörigen Gasthunden) umgehen können.
Interessanterweise muß ich mit meiner "reinfunkenden" Art wohl was richtig machen, denn nachdem sich der Crispel anfangs nicht mal in die Nähe getraut hat, wenn der Gandhi irgendwo mit einem "Besitztum" war, können die beiden inzwischen gemeinsam auf einem Sofa schlafen (Sofa fällt eindeutig und sehr wichtige Ressource für Ressourcenschweinchen Gandhi!!).
und über Gandhi als "mittleren Bindehund habe ich wirlich sehr gelacht" - der bindet nichts - ausser alles an sich ganz Ressourcenverteidiger halt...
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Übrigens kann man sich gerne darüber informieren, dass die Stellungen der Hunde nicht erfunden sind und man auch nicht wissenschaftlich belegen muss - sie existieren einfach von Anfang an, wenn der Mensch nicht ständig reinfunken würde.....(damit ist nicht der Schnösel, oder Alarmhund etc. gemeint).
Ich habe es heute gesehen....fremde Hunde, fremde Orte.....niemals habe ich sowas erlebt, weil auch ich zu denen gehört habe, die "Wissenschaft" gelebt und angewendet haben....ist garnicht nötig, wenn man Natur belässt...
Damit will ich auch niemanden überzeugen, weil Ihr das selbst tun könnt und dann bekommt der / die TS auch wirklich kompetente Antworten, die weiterhelfen - übrigens ohne Click und Keks!
Vielleicht wird man sensibler für das Thema "dazwischenfunken", wenn man bevorzugt mit älteren Hunden zu tun hat, die, obwohl schlecht sehend, schlecht hörend, ansatzweise dement, dennoch problemlos in einer Gruppe von Hunden leben können, ohne dass irgendwelche "stellungshohen Hunde" ihnen das Fell über die Ohren ziehen.
Ich jedenfalls manage besonders in der Anfangszeit, wenn ein neuer Hund hinzu kommt, sehr sehr viel. Und zwar weniger dann, wenn ein Problem akut ist, dafür aber vermehrt, wenn irgendein "gutes" Verhalten im Umgang miteinander gezeigt wird. Dieses wird gelobt und bestärkt, so oft ich es wahrnehme. Und allein das genügt schon, um das Miteinander Umgehen der Hunde sehr "harmonisch" zu gestalten. Ab und an darf es schon mal ein Geplänkel geben - aber auch da hat sich die Truppe daran gewöhnt, dass ein gewisser Grad einfach nicht überschritten wird.
Unsere Jenni-Oma ist bereits über die RBB gelaufen - aber rein durch Management haben wir 4 andere Hunde dazu gebracht, beim dementen, nächtlichen Wandern der Hunde-Oma einfach aufzustehen und den Platz zu wechseln, wenn die Wandermaus ihnen zu nahe gekommen ist. Oder zur Seite zu gehen, wenn wir draussen unterwegs sind und die Jenni-Oma angesaust gekommen ist. Oder es problemlos "auszuhalten", dass ein alter Hund 5 x tgl. Medis in Wurststückchen kriegt, oder einfach mehr Zeit mit der Betüdelung des alten Hundes verbracht wird...
Die "Natur" hätte vermutlich der Jenni-Oma das Leben gekostet. Dann wäre sie schlicht angebrummelt worden "Du nervst", hätte nicht reagieren können (hörte ja kaum noch was) und als nächstes wäre der Abschnapper gekommen, auf den sie mit Sicherheit nicht mehr adäquat hätte reagieren können - die nächste Stufe kann man sich bildhaft vorstellen...
Will ich das als HH?
Ich eher nicht.Und bisher bin ich bei den wirklich unterschiedlichsten Vorgeschichten und Hundetypen ziemlich unspektakulär und gut damit zurecht gekommen.
Wir haben eine sehr harmonische Gruppe von mehreren Hunden, die einen "netten" Umgang miteinander pflegt, jeder von den Hunden hat gelernt, auch mal abzuwarten, bis er denn dran ist und da ich der Meinung bin, dass Hunde geradezu perfekt dafür "gemacht" sind, in einer sozialen Gruppe miteinander zu leben und dies ohne gewisse Grenzen und Regeln nicht funktionieren kann, denke ich, dass es weniger auf die Regeln selbst ankommt, sondern darauf, wie sie vermittelt und umgesetzt werden.Auch jetzt wieder, mit dem nächsten alten Hund dazwischen, setzt sich dieser "nette" (extra in Gänsefüßchen...) Umgang miteinander fort - ich bin da sehr froh drum und werde auch zukünftige Neuzugänge in unsere hausinterne Nettiquette einführen.
LG, Chris
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Google einfach "vererbte Rudelstellung", dann findest du die genauere Antwort...bin jetzt zu müde
Gute Nacht,
Claudia.
Das habe ich gemacht und wenig Erhellendes gefunden. Weder wer diese These erfunden hat (ein anonymer "Lehrmeister"), noch was sie stützt oder gegebenenfalls widerlegt, wie man überhaupt draufgekommen ist, ein für's Überleben von sozialen Rudeltieren so ungünstige unflexible Struktur vorzuschlagen. Auch nicht, wie das mit ganz anderen Beobachtungen namhafter Verhaltensforscher verhält.Dass man, wenn man vom Lehrmeister das Schema als Credo übernommen hat, dann jede Menge Beobachtungen machen kann, die die vorgefasste Meinung stützen, ist nicht erstaunlich, sondern ganz normal, kommt bei jeder Thematik vor. Man sucht nach Übereinstimmung, und blendet Unstimmigkeiten aus.
Wie stellt der Mensch fest, welcher Hund wo schubladisiert werden muss? Habe nicht alle Seiten dieser Threads gelesen, steht das da irgendwo? Würde mich wie gesagt gern besser informieren, finde aber nur Forengerede...
Falls es irgendwo fundiertere Info zu der These gibt, wäre das ja einen eigenen Thread wert.
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Hier eine Zusammenfassung, für alle, die es ernsthaft interessiert.
Wissenschaftliche Belege benötigt es garnicht, weil es existiert, aber genau diese Antwort war zu erwarten.Ich habe kein Problem damit, muss selbst erstmal umdenken und ich brauche auch niemanden davon überzeugen - man sollte es viell. berücksichtigen und dann laufen auch viele Dinge im Bezug auf "Erziehung" anders.
Wie schon gesagt, ich bin sehr, sehr skeptisch....., aber auch offen und anschl. kritsich genug, um urteilen zu können.
Wenn man es noch nicht gesehen hat, klingt es natürlich mystisch...., ist es aber nicht.
Lest einfach mal selbst.
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Ach so, ja....wenn es nun nicht mehr hier rein passt, könnt Ihr das gerne in einem neuen Thread kopieren.
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@ Shoppy: das was du geantwortet hast, weiß jeder - hat aber nicht wirklich viel damit zu tun, was die vererbten Rudelstellungen betrifft.
Viel gelesen scheinst du nicht zu haben. Und ja, das mit der Wissenschaft ist so eine Sache....wie oft wurde schon die Ansicht und Meinung namenhafter Wissenschaftler revidiert?Ich bin auch nicht 100 % ig von allem, was die Frau Ertel sagt, überzeugt - aber eines habe ich gestern ganz sicher zum Workshop sehen können, dass es mehr als nur Dominanz und Subdominanz gibt....
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öhm also wenn ich das recht verstehe,dann sollte ich die hunde "selber machen lassen" (mal ganz plump ausgedrückt)?
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Das muss ich mir jetzt mal in Ruhe durchlesen...
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Wissenschaft wird ständig von anderen Wissenschaftlern angezweifelt und überprüft über den Haufen geworfen und dann festgestellt, dass das doch alles nicht ganz so verkehrt war.
Jeder kann behaupten, dass etwas existiert. Das das funktioniert, kann man ganz klar am Vorhandensein von Religionen und anderen Memes erkennen.
Wer daraus für sein Leben Gewinne raus zieht, ist das eine schöne Sache.Ich habe mich nicht soooo sehr damit beschäftigt, denn es ist für MICH (jeder darf das gerne anders sehen) Zeitverschwendung, mir darüber Gedanken zu machen, wer denn wohl welche Stellung hat, haben sollte, geerbt hat, oder was auch immer.
Ich beobachte Verhalten: was mir gefällt, wird bestärkt, was mir nicht so richtig gefällt, aber nicht weiter stört (mich oder den/die anderen Hund/e) wird ignoriert, und was stört (mich oder den/die anderen Hund/e) wird eben beeinflußt - und wer nur ein paar Beiträge von mir gelesen hat, weiß, dass das auf die netteste, wenig konfrontativeste Art und Weise geschieht, die mir zu meinem jeweiligen Wissenstand möglich ist.
Ich habe einen Hund, der sämtlichen Auseinandersetzungen mit dem anderen, der meint, dass alles seins sei, ausweichen würde, wenn ich "Natur machen ließe" wäre der eine einsam und alleine depressiv und traurig in irgend einer Ecke und der andere ein kleiner fieser Despot, der sich einfach alles nimmt, was er will und den anderen durch die Gegend scheucht und weg schickt. Der eine hätte eine tolle Lebensqualität und viel Spaß. Der andere nicht. Soll ich etwas den sozial kompetenten Hund dafür bestrafen und ihn jämmerlich verkümmern lassen, indem ich ihn hängen lasse und nicht "reinfunke" und den anderen etwas mehr "Teamgeist" antrainieren möchte? S
Kann ja sein, dass jemand derartig viel Glück hat, und sich seine Hunde so zusammengestellt hat, dass die das alle wunderbar unter sich regeln können, und auch wirklich keiner zu kurz kommt.
Was macht man aber, wenn man dieses Gefüge eben nicht hat?
Sollte ich dann einen abgeben? Und wenn ja welchen der beiden? Oder muß ich die ganzen anderen Stellungen dazu nehmen, bis die sich alle gegenseitig zurechtgewuckelt haben? Lehne ich jetzt Gasthunde-Kunden ab, weil der Hund grade nicht die Stellung einnehmen würde, die frei und dringend besetzt gehört?
Wenn ja, wer stellt mir das dazu nötige Haus und die snostigen finanziellen Mittel dazu zur Verfügung?Ich denke, mit Training fahre ich da preiswerter, weniger aufwendig und im Ganzen ziemlich "nebenher", denn Stimme und lob hab ich eh immer dabei, streicheln kann ich auch ohne weitere finanzielle Kosten und füttern muß ich so oder so, da nehm ich dann eben auch was zur Bestärkung von gutem Verhalten...
Den einzigen "Aufwand", den ich hab ist, bemerken zu "müssen", wenn grad was wunderschön läuft (damit ich es bestärken kann) und aufzupassen, wenn Situationen eintreten, wo Herr Gandhi in sein Ressourcenverhalten kippen könnte, um da notfalls regulierend einzugreifen.
Da ich es immer weniger zu machen brauche, und der Crispel immer seltener Anlass sieht, sich in luft auflösen zu wollen, scheint dieser Ansatz gut zu fuktionieren.Mal eine ganz doofe Frage: Wie geht die Frau Erkel denn konkret mit einer Konstellation, wie z.B. meiner oder der des Themeneröffners um? Was rät sie da?
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