• Hallo Bianche,
    ich nehms nicht krumm, keine Sorge. ;) Ich kann erkennen dass dein Rat sicherlich unter einfacheren Umständen funktionieren würde.

    Nur, ich KANN die Hunde nicht so eng überwachen. Ich wohne auf dem Land und der Garten wo sich die Hunde den ganzen Tag über aufhalten ist 1,5 Hektar gross. Es ist schlicht unmöglich alles wegzuräumen was die Hunde sich zum Spielzeug aussuchen. Ein Stück Baumwurzel, einen Hasenfuss, einen toten Vogel, ein Stück Schnur, eine Tüte, ein Pferdeappel........

    Ich bin zwar sehr viel draussen, weil ich mit den Pferden arbeite, Stallarbeit oder sonstige Arbeiten verrichte, aber soo sehr kann ich dann nicht immer auf die Hunde achten. Nicht so, dass man es "konsequent" nennen könnte. :sad2:

    Sie sind ja insofern vielleicht entspannter als Hunde die auf engerem Raum zusammenleben, alsdass sie sich aus dem Weg gehen können soviel sie wollen. Sie MÜSSEN sich eigentlich nicht über den Weg laufen. Sie WOLLEN aber :verzweifelt:

    Ich werds so gut versuchen wie es möglich ist. Wenigstens ganz konkret mit den "offiziellen" Gegenständen und Plätzen. :smile:

  • Zitat

    Wenn Dein Kenny vor der Tür liegt, dann kann es auch gut sein, dass er meint hier wachen zu müssen. Wäre ja für einen Schäferhund nichts außergewöhnliches.
    Ich würde keine Plätze direkt vor Ein- oder Ausgängen platzieren sondern an strategisch unwichtigen Plätzen.

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du das bald im Griff hast.

    Liebe Grüße

    Steffi


    Danke Steffi, ja, das mit dem neutraleren Platz ist vielleicht auch ein Punkt. Der Platz vor der Tür ist einfach der geschützteste (Wetter) am Haus. Aber ich werde die alte Hundehütte auf Vordermann bringen und strategisch günstig :lol: platzieren.

    LG

  • huhu nochmal

    hmm das ihr sooo viel platz habt wusst ich nicht (oder ich habs schlicht überlesen) und das gestaltet das ganze in der tat etwas schwieriger,wobei mir dann auch nicht wirklich rat einfällt..aber vllt hat jemand anderes ja noch diesbezüglich wertvolle tips auf lager
    ich drück dir definitiv die daumen,das ich das alles gewuppt bekommt :smile:

  • Zitat

    Hallo Bianche,
    ich nehms nicht krumm, keine Sorge. Ich kann erkennen dass dein Rat sicherlich unter einfacheren Umständen funktionieren würde.

    Nur, ich KANN die Hunde nicht so eng überwachen. Ich wohne auf dem Land und der Garten wo sich die Hunde den ganzen Tag über aufhalten ist 1,5 Hektar gross. Es ist schlicht unmöglich alles wegzuräumen was die Hunde sich zum Spielzeug aussuchen. Ein Stück Baumwurzel, einen Hasenfuss, einen toten Vogel, ein Stück Schnur, eine Tüte, ein Pferdeappel........

    Ich bin zwar sehr viel draussen, weil ich mit den Pferden arbeite, Stallarbeit oder sonstige Arbeiten verrichte, aber soo sehr kann ich dann nicht immer auf die Hunde achten. Nicht so, dass man es "konsequent" nennen könnte.

    Sie sind ja insofern vielleicht entspannter als Hunde die auf engerem Raum zusammenleben, alsdass sie sich aus dem Weg gehen können soviel sie wollen. Sie MÜSSEN sich eigentlich nicht über den Weg laufen. Sie WOLLEN aber :verzweifelt:

    Ich werds so gut versuchen wie es möglich ist. Wenigstens ganz konkret mit den "offiziellen" Gegenständen und Plätzen.


    Mal andersherum gedacht.

    Da sie ja viel Platz zum Ausweichen haben, werden sie das ja sehr oft tun - Menschen bemerken das nur nicht, weil dann ja nichts "auffälliges" passiert.
    Achte mal ein bißchen mehr DARAUF und bestärke dann die beteiligten Hunde dafür - dazu müssen sie auch nicht engmaschiger beobachtet werden, man muß nur einfach beschließen, dass man eben etwas anderes bemerken möchte :hust: Bei mir fällt das unter "Bestärken von Deesalierendem Verhalten" und das machen Deine garantiert auch (also, das deeskalierende Verhalten, das Bestärken ist Dein Job :D ) sonst hätten sie sich schon gegenseitig zerfleischt... Man muß es entdecken und fördern, damit sie diese Strategie eben vermehrt anwenden.
    Es ist ja nicht so viel dagegen einzuwenden, wenn ein Hund etwas möchte, und es sich nimmt. Es ist halt nicht mehr ganz so nett, wenn er es einem anderen WEG nimmt. Sofern der andere Hund aber weiß, wenn der mir was weg nimmt, krieg ich bei meinem Menschen was BESSERES - kann es ihm ja wurscht sein...

    Ich habe so einen "Wegnehmer" als Zweithund im Haus. Aber der Ersthund hat seit Welpenbeinen gelernt, wenn wer kommt und was haben will, ist es nicht schlimm das her zu geben, denn dann renn ich zur Shoppy, die gibt mir was anderes. Der geht also AUS dem Konflikt raus, sehr hilfreich für das Training mit dem Resourcenschweinchen (dem alles gehört, ich, Futter, Liegeplätze, Spielzeug, Kauzeugs... jedenfalls seiner Meinung nach). Deshalb haben wir alles, was das Ressourcenschweinchen haben wollen könnte in vielfacher Ausführung hier frei rumliegen, was es schon deshalb weniger begehrenswert macht, weil , 2 Meter weiter liegt noch eins... Man kann einfach nur eine bestimmte Menge Zeugs horten...

    Zugegeben, bei dem Lieblingsplatz an der Tür ist das nicht ganz einfach, Aber vielleicht kann man ja einem Hund eine Alternative schmackhaft machen.

    Bei mir ist ein solcher "Platz an der Tür" immer "der bei mir mit auf dem Sofa" - und selbst da bekommen sie es inzwischen konfliktfrei geregelt, sich abzuwechseln. Das Resourcenschweinchen entert das Sofa, indem er eine Ressource mitbringt - sodass es dem anderen zu streßig wird, und er freiwillig wo anders hin geht. Möchte der Friedenstifter auf den begehrten, aber derzeit vom Ressourcenschweinchen belegten Platz, täuscht er plötzliche Übelkeit vor - was mich veranlast zu fragen ob er raus muß, woraf Ressourchenschweinchen augenblicklich vom Sofa springt, weil raus ja so toll ist, worauf der Friedensstifter umgehend das Sofa erobert und sich hinplumpsen läßt, nix mehr mit kot*en müßen :lachtot:
    Ehrlich, das hat der jetzt schon drei Mal gemacht, das ist ne echte Strategie ;D


    Ich würde auch versuchen, dass ich Situationen, die eskalieren könnten, frühzeitig aber NETT zu unterbrechen. Da gehen Rückruf oder das Schicken auf einen Liegeplatz auch draussen ganz gut.

  • Zitat

    @ Matrina: nicht böse gemeint, aber befasse dich doch mal mit dem Link, den ich dir per PN gemailt habe und wenn du wirklich kompetent genug bist, würdest du hier nicht so'n Kack erzählen...., sorry!

    Huch, also sorry, ich habe nix zum Thema beizutragen, aber gleichzeitig "nicht böse gemeint" und "würdest du hier nicht so'n Kack erzählen" halte ich für .... :hust: ... merkwürdig!
    Gruß,
    Annika

  • Zitat

    Man muß es entdecken und fördern, damit sie diese Strategie eben vermehrt anwenden.

    Damit meine ich besonders diesen Satz von dir geschrieben.

    Ich gebe zu, es auch gerade zu lernen und es ist fast unglaublich, wenn man es nicht gesehen hat.
    In diesem Fall kannst du keine Strategie "fördern", entweder die beiden haben eine gleiche Stellung oder einer der Hunde versucht sich in eine Andere zu beamen, die er garnicht hat.
    Dann aber scheint einer der Hunde stellungsschwach zu sein, sonst würde diese Frage des TS garnicht bestehen.
    Weil es sonst geklärte Regeln gebe in Form von Aufgaben, die jeder Hund hat.

    Fehlen allerdings gewisse Stellungen, wenn man z. B. einen vorrangigen u. einen nachrangigen Hund (aber eben keinen "Leit -b.z.w. Eckhund) hat, kann es zu Komplikationen führen. Nicht immer muss das schlimm sein, kann aber - weil keiner da ist, der regelt, kontrolliert, Aufgaben erteilt.
    Der Mensch schafft das nur als "Bindeglied", aber bestimmt nicht mit clickern etc. u. auch nur bedingt, da wir kein Hund sind.

    Kann jeder nachlesen, wenn er entsprechendes Interesse hat und nach "vererbter Rudelstellung" googelt.

    Habe 'ne Weile überlegt, ob ich das an die Öffentlichkeit "trage" - aber inzwischen bin ich der Meinung, dass es allen HH zusteht, dieses Wissen zu teilen (ich habe es weder erfunden, noch an die Öffentlichkeit gebracht....außer hier aufmerksam zu machen).

  • Übrigens kann man sich gerne darüber informieren, dass die Stellungen der Hunde nicht erfunden sind und man auch nicht wissenschaftlich belegen muss - sie existieren einfach von Anfang an, wenn der Mensch nicht ständig reinfunken würde.....(damit ist nicht der Schnösel, oder Alarmhund etc. gemeint).

    Ich habe es heute gesehen....fremde Hunde, fremde Orte.....niemals habe ich sowas erlebt, weil auch ich zu denen gehört habe, die "Wissenschaft" gelebt und angewendet haben....ist garnicht nötig, wenn man Natur belässt...

    Damit will ich auch niemanden überzeugen, weil Ihr das selbst tun könnt und dann bekommt der / die TS auch wirklich kompetente Antworten, die weiterhelfen - übrigens ohne Click und Keks!

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