SINN oder UNSINN? Bei Hundebegnungen stehen bleiben!

  • Zitat

    Also ich find die Leute am witzigsten, die ihren Hunden, egal ob sitzend oder laufend, bei Begegnungen mit Fremdhunden ein Leckerchen vor die Nase halten.
    Ich frag mich da immer zweierlei:
    1.) Was soll der Hund dadurch lernen?
    2.) was hat der Hund tolles vollbracht?


    ich finde es einfacher und fairer, dem Hund in so einem Fall eine entsprechende Rückmeldung zu geben.
    verhält er sich ruhig und konzentriert sich auf mich, kann ich immernoch loben (das in meinen Augen richtige Verhalten, sich an mir zu orientieren- wird bestärkt).

    Mit "Umlenken und Ablenken" hätten wir die Probleme, die wir früher miteinander hatten, nicht gelöst.

  • Zitat

    Sowas kenn ich auch...aber mal ehrlich, wer seinen Hund mit reiner Körperkraft beherrschen muss, der hat doch nicht nur ein Fremdhundproblem... :roll:

    :lol: Sicherlich. Ich glaube auch, dass sie nicht ganz glücklich ist.

  • ginge ich mit den jungs einzeln - dann bin ich eher für ein ruhiges, normales weitergehen.

    bin ich mit allen drei allein unterwegs, kommts immer ein bisschen drauf an, an was oder wem ich vorbei muss.

    ist der andere hund eher von der ruhigen sorte - dann schick ich sam voraus, nehm rocker-joey an die leine und das dackeltier dackelt uns hinterher - das geht ganz gut.

    ist der andere hund schon von weitem ersichtlich auf krawall gebürstet, dann lass ich alle drei neben dem weg absitzen und der andere hh kann mit seinem hund passieren.

    sam lässt sich zwar auch an krawallos vorbeischicken, aber joey neigt denn doch mal zum zurückmaulen - geh ich flott dran vorbei gehts zwar, aber ich muss ja auch noch ein kleines bissi auf unseren dickdackel warten und das ist dann joey definitiv zu "langsam".

    das maulen von joey stört mich dabei noch nicht mal so - aber jimmy-dackeltier hat schlicht einfach noch nicht verstanden, dass es ungesund für ihn sein kann, langsam auf einen krawallo zu zu dackeln, dann im letzten moment doch stehen zu bleiben und über den sinn des lebens zu philosophieren und zu warten, bis ich ihn hole. was wiederum mit joey im schlepptau auch nicht wirklich prickelnd ist...wenn ich glück hab, dreht dann auch noch sam wieder um und fragt, warum wir da alle auf einem haufen stehen :lol:

    einzeln oder allein mit den beiden grossen oder allein mitm dackel ist ein normales, zügiges weitergehen kein problem.

    mit dackel - das müssen wir noch ein bisschen üben, bis dahin setz ich die bagage lieber am rand ab.

  • also erst mal fände ich es natürlich super toll, wenn ich mit meinem monster einfach an anderen hunden vorbei laufen könnte.. dies ist irgendwann mal mein ziel :headbash:
    bei beyley ist es so, wenn er ein hund sichtet dann is er total überdreht freud sich wie sonstwas, mittlerweile kann ich schon bis zu 3 m. ohne ziehen an den zu passierenden hund ran gehen, dann gehe ich meist an weges rand oder noch besser neben den weg und lasse beyley sitzen, er darf dabei natürlich den hund anschauen wenn er dan brav sitzen geblieben ist giebts was....
    bei beyley würde es so sein dass wenn ich weiter laufen würde er mich zum hund zieht oder bei gleicher höhe des passierenden hundes einen satz nimmt, da mein hund 50kg wiegt ist das nicht sehr gut zu händeln für mich und ich kann ihn so sehr schlecht kontrollieren...dan giebt es ja auch noch die hundehalter die merken oh der hat freude also lass ich doch meinen mal hin schnuppern und genau das möcht ich ja nicht, darum bleibt vorerst nur mal sitzen und das ruhig wen das klappt dasn weiter im text bis wir irgendwan mal ohne probleme vorbeilaufen können....


    Zitat

    Also ich find die Leute am witzigsten, die ihren Hunden, egal ob sitzend oder laufend, bei Begegnungen mit Fremdhunden ein Leckerchen vor die Nase halten.
    Ich frag mich da immer zweierlei:
    1.) Was soll der Hund dadurch lernen?
    2.) was hat der Hund tolles vollbracht?

    in situationen in denen ein weg sehr schmal ist und ein absitzen lassen ohne abstand zum anderen hund möglich ist, laufe ich auch am hund vorbei und habe meinem hund immer ein leckerchen vor die nase gehalten da ich es nicht verantworten kann wenn er einen satz auf den anderen hund zu macht, natürlich alles nur mit lieben absichten trotzdem nicht duldsam...
    und man wirds nicht glauben mittlerweile brauch ich meine hand nur noch in die jackensacktasche zu tun und mein hund läuft das schönste fuss allerzeiten wenn der hund vorbei ist giebts dann leckerchen...also diese methode ist durchaus sinnvoll und nicht lächerlich...also bei uns wirklt sie...und mein gott ich weis das mein hund mich nur wegen meinen leckerchen liebt aber dazu stehe ich, und das verzeihe ich ihm... ;)

  • Ich denke auch das es ganz auf den hund ankommt. Und auf den Hundeführer!

    mit zb fällt es leichter bei unbekannten Hunden oder bei Hunden wo ich weiß das sie pöbeln meine absitzen zu lassen. Dann bin ich entspannte, was meine zwei wiedrum dann auch sind. würde ich mich an dem pöbelnden tier vorbei drängeln, hingen mir insgesamt 50kg in der Leine - und DAS möchte ich mir ersparen. :)

    Mittlerweile haben wir so einige Kandidaten an denen wir in einem Bogen vorbei laufen können, oder noch besser ohne Bogen daran vorbei aber die Hunde gesplittet. (also engegenkommender Hund ganz links, dann Herrchen, dann ich und ganz rechts meine zwei)

    Das geht aber nur mit Hundehaltern die man kennt und mit denen man sich evtl. abgesprochen hat.

    Schlimmer finde ich die jenigen wo sich der Hund von allein hinlegt und fixierender Weise wartet. Herrchen läßt diesen Hund natürlich mitten im Weg liegen und wartet ebenfalls. Wenn man dann in einiger Entfernung stehen bleibt, wird man entweder doof angeschaut oder voll gemeckert. Ich habe es schon geschafft meine zwei in ca 10m Entfernung absitzen zu lassen und ca 20 min zu warten. Ich habe es als gute Übung für meine beiden gesehen, und der andere Hundehalter hat seinen Fiffi dann irgendwann entnervt auf dem Arm davon getragen. :lachtot:

  • Zitat

    Schlimmer finde ich die jenigen wo sich der Hund von allein hinlegt und fixierender Weise wartet. Herrchen läßt diesen Hund natürlich mitten im Weg liegen und wartet ebenfalls. Wenn man dann in einiger Entfernung stehen bleibt, wird man entweder doof angeschaut oder voll gemeckert.

    Das kenne ich zu gut.

    Ich finde es einfach nur ätzend.

  • Zitat


    Schlimmer finde ich die jenigen wo sich der Hund von allein hinlegt und fixierender Weise wartet. Herrchen läßt diesen Hund natürlich mitten im Weg liegen und wartet ebenfalls. Wenn man dann in einiger Entfernung stehen bleibt, wird man entweder doof angeschaut oder voll gemeckert.

    :muede2: Ohja.... das kenn ich auch....da zieh ich schon die immaginären Knieschützer an... |)
    ....aba der will doch nur spiiiielen... :ugly:

  • Zitat

    :muede2: Ohja.... das kenn ich auch....da zieh ich schon die immaginären Knieschützer an... |)
    ....aba der will doch nur spiiiielen... :ugly:


    Ja genau |) grrr wie ich diesen Satz hasse.

  • Schönes Thema!
    Hier in der Gegend gibt es nämlich auch zwei Damen, die das "Sitzenbleiben bis der andere vorbei ist" bis zum Festfrieren am Boden durchziehen.
    Sehr lustig dann, wenn beide sich treffen :D

    Balto hilft es deutlich mehr, wenn er weiterlaufen kann. Da neigt er nämlich auch nicht so schnell zum Fixieren wie beim Sitzen.

    Zum Thema "Ablenken mit Leckerli vor der Nase": hab ich auch schon gemacht. An einer sehr engen Stelle, Ausweichen (oder Bogengehen) nicht möglich, mit einer Familie mit Kindern im Rücken. Da konnte ich es gar nicht brauchen, dass Balto austickt und wollte nur ohne Stress vorbei.
    Und in solchen Situationen nehm ich es in Kauf, dass mein Hund dabei nichts lernt und nur dem Leckerchen hinterherrennt :ka:

    Zitat

    Sowas kenn ich auch...aber mal ehrlich, wer seinen Hund mit reiner Körperkraft beherrschen muss, der hat doch nicht nur ein Fremdhundproblem... :roll:

    Hm, ja und nein: nach dem Angriff auf Balto damals ist er bei engen Leinenbegegnungen SO ausgetickt, dass da nicht mehr viel war mit verbaler Einwirkung, die konnte er gar nicht mehr wahrnehmen.
    Balto hat ja "nur" 22kg, aber 44Pfund Drecksau an der Leine sind nicht unbedingt ein Spass :hust:
    An die Situation heute, dass ein "Lass es!" von mir reicht und wir ruhig weitergehen können, mussten wir uns herantrainieren!
    Nur mal so als Denkanstoss...

  • Ich versteh schon was du meinst...in Extremsituationen reagieren auch Hunde extrem...aber ich bleib dabei...ein Hund, der in einer Fremdhundsituation seine gesamte Körperkraft in die Leine schmeißt...mit dem hab ich ein ernstes Er- und Beziehungsproblem...

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