• Ich meinte ja mit jedem 3. tag nicht jeden Mittwoch :D. Sind für meinen Hund tatsächlich schon 2 Tage in der Woche wo es nur die große Runde, größtenteils an der Schleppleine gibt. So gut wie keine kommandos von mir bekommt, selbst seiner Jagdleidenschaft kann er soweit es die Schleppleine erlaubt nachgehen.

    Ich glaub aber auch immer mehr mein Hund ist Hyperaktiv. Hat jedenfalls sehr viel Will to Please und ohne Ruhetage steht der ständig bei mir und Fordert, Fordert, Fordert. Der überschätzt sich selbst dabei und Überfordert sich selbst damit.
    Ich könnte den auch morgens ans Fahrrad spannen und mit dem fahren bis der Erschöpft zusammen bricht, ohne das der auch nur ein Anzeichen von Erschöpfung gezeigt hätte. Im Gegenteil, der will immer noch mehr Gas geben.

    Mit dieser 3 Tage Regelung lässt es sich mit meinem Hibbel Hund aber sehr gut Leben :). Er kann so auch relativ Konzentriert mitarbeiten, stellt keinen Unfug an und kommt nicht auf doofe Ideen.
    Ohne Ruhetage ist der ne Katastrophe auf 4 Beinen. Ist kaum noch Führbar. Jagd alles was möglich ist und Pöbeld selbst Menschen an

    Meine Hündin bekommt nicht soviel Freizeit :D. Die teilt sich das selbst ein. Bzw. es ergibt sich eben so wie wir gerade Lust haben.

  • Feste Ruhetage gibt es bei uns nicht. Wieviel wir am Tag machen und ob mal an einem Tag mehr Ruhe anliegt entscheide ich immer spontan. Bei Till ist es zwar ab und an auch so, daß er nach noch mehr Aktion verlangt obwohl er eigentlich Ruhe bräuchte. Allerdings kann man bei ihm, auf Grund seiner Körpersprache, recht gut unterscheiden ob ihm die Aktion nun noch gut tun würde oder ich ihn herunterfahren muß. Sollte das der Fall sein, wird halt mal einen Tag das Programm stark minimiert.

    LG Franziska mit Till

  • Definiere Ruhetag :D
    Für Finchen heißt Ruhetag wir gehen nur kleine Runden von max. 20 Minuten und meist an der Leine. Sie darf schnuppern und muss keine großartigen Aufgaben draußen erfüllen. Drinnen gibts allerdings fast täglich Kopfarbeit.
    Das ganze kommt aber eher durch ihre Einschränkung beim Laufen. Daher gibt es, wenn wir mal einen größeren Spaziergang gemacht haben den restlichen Tag fast gar nix mehr und auch am nächsten eher wenig.

    Regelmäßig ist das nicht, sondern wies gerade kommt.

  • Bei uns sind fast alle Tage Ruhetage. ;) Hier geht es insgesamt sehr ruhig zu, und meine Hunde, vor allem die Große, reagieren auf zuviel Action, die vom "Altagstrott" abweicht, eher gestresst.
    D.h. wir gehen zwischen 1,5 und 2 Stunden am Tag raus, im Sommer auch mal länger. Und das wars dann. Draußen gibt es normales Schnüffel-Schleppleinengassi, oder wir machen mal etwas Training zwischen rein, Leckerchensuchen oder die Hunde toben mit Hundekumpels.
    Insgesamt haben wir aber ein vergleichsweise mageres Programm.
    Im Haus wird geschlafen. Abends auf dem Sofa gekuschelt, und je nach Lust, Zeit und Muße spielen wir ab und zu im Haus (oder Garten), suchen Leckerchen oder üben ein paar Kommandos.

    Alles in allem laufen unsere Tage aber eher sehr ruhig ab. ;) Und so bekommen wir alle genug Ruhe ab, um nicht unnötig Energie zu verlieren. :D

  • Zitat

    Bei uns ergibt sich das mal so mal so.
    Aber ich lege gerne vor den Hundeschulterminen einen oder auch zwei extra Ruhetage ein, weil Toto dann viel engagierter mitmacht.
    Soviel "Schummelei" gönne ich mir, es bleiben genug offensichtliche Baustellen.

    Viele Grüße

    Ingo


    so unterschiedlich sind wir :D

    ich spanne Luna gleich noch ne Runde vor den Scooter, damit sie morgen auf dem Platz zu bändigen ist :lol:

  • Bei uns sieht es ähnlich aus wie bei La_Bella.
    Wir haben hier zwei ruhige Vertreter als Hunde und haben uns das auch bewusst so ausgesucht. Wir sind keine sportlichen Menschen, sondern lieben ruhige Spaziergänge.
    Hier wird dann viel geschnüffelt, es gibt Suchspielchen und Unterordnung aber auch freies herumlaufen.

    Bin ich krank und mein Mann kann Arbeitsbedingt o.ä. nicht lange mit den Hunden raus, dann gibt es halt mal nur Suchspiele, die lasten Fala auch aus und machen sie müde, dafür wird halt beim nächsten mal länger spazieren gegangen.

  • Ich persönlich hätte gerne mal einen Ruhetag zwischendurch, das muss jetzt kein festgelegter Tag in der Woche sein, aber es gibt einfach ab und an mal einen Tag, an dem ich jetzt nicht so viel Zeit habe oder andere Gründe. An diesen Tagen würde ich schon gerne mal nur kurze Pipirunden machen. Da ich mir den Hund aber mit meiner Mutter teile und sie nichts von solchen Ruhetagen hält, haben wir sowas auch nicht. Würde ich mich ganz alleine um den Hund kümmern, dann wären lange Unitage und Tage vor den Prüfungen eher Ruhetage.

  • Zitat

    Hallo,
    warum ein schlechtes Gewissen :???:
    Ein Hund muss weder ständig bespaßt werden noch täglich stundenlange Spaziergänge absolvieren.

    Wir fahren 3-4 Tage in der Woche in den Wald / Feld und laufen je nach Witterung 45 Minuten bis 2 Stunden. Die Resttage passiert ganz viel NICHTS und sie ratzen um die Wette. ;)

    Weder ein Hund noch ein Kind braucht einen Terminkalender mit X Beschäftigungen. Es ist heute eher schwierig für viele Menschen mal Ruhe gewähren zu lassen und es einfach zu genießen, das Gleiche gilt auch für Hunde, meine Meinung!

    LG Sabine

    :gut: :gut: :gut:

    Genauso sehe und mache ich das auch. Wir haben ja auch noch ein Leben neben den Hunden und somit kommen die Ruhetage automatisch, weil wir nicht jeden Tag darüber nachdenken, wie lasten wir die Hunde heute aus. Sie sind einfach in unser Leben integriert, bekommen innerhalb der Woche ihre Spaßtage und wenn es mal zeitlich nicht paßt, dann ist halt automatisch Ruhetag.

    Ergebnis: 2 sehr ausgeglichene und ruhige (zumindest zuhause *g*, wie Rabatz geht wissen sie aber überdurchschnittlich gut) Hunde.

  • Also Carlos hat zwei Ruhetage die Woche - und die braucht er auch. Mache ich das nicht, dreht er - typisch Appenzeller - extrem hoch und hibbelt nur herum. Dafür hat er aber auch min. 3 Tage, an denen er richtig arbeiten muss. An den restlichen zwei Tagen wird das gemacht, was Spaß macht: Wandern, Sport, oder einfach nur kuscheln... ;)

    Bis jetzt fahren wir super damit, denn ich habe hier einen ausgeglichenen - und manchmal auch verrückten - Junghund liegen. Auch wenn ich krank bin, ist Carlos in der Lage nur ehrenamtlicher Fußwärmer zu spielen. :D

  • Wir hatten im Urlaub (Alpenüberquerung auf dem E5) zwei Ruhetage. Die Hunde hatten wunde Pfoten (durch den Fels), alle hatten Muskelkater. Also Abhängen für alle, nur zum Pfützen und Abrummeln rausgehen (mit Pfotenschuhen), lesen und essen. War gut :)

    Grüße Nina

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