Welche Kommados für einen sicheres "Offline"
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Hallo ihr Lieben,
würde gern von euch wissen, welche Kommados bei einem "Offline" Spaziergang euch die nötige Sicherheit geben, so das ihr euren Hund in jeder Situation "erreichen" könnt !
Also z.B. wenn euch Spaziergänger begegen, andere Hunde oder Wild. Oder wenn er sich irgentwo festsaugt.
Wir haben seit ca. 1 Jahr ein knapp 2 jährigen Labi Rüden. Wir können soweit entspannt ohne Leine gehen, aber es kommen manchmal einfach Situation, die ich so noch nicht mit ihm üben konnte.
Sei es wenn unverhoft ein Reh oder Hase UNSEREN Weg quert, oder einfach ein super Geruch im Wind liegt !
Für diese Situation suche ich noch ein Super-Kommando!Würde mich gern von euch inspirieren lassen und freue mich auf Antworten !!!
Liebe Grüsse Nicole und Paul
- Vor einem Moment
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Ich bin auf meinen Spaziergängen immer mit nem ganzen Rudel unterwegs (Gassiservice). Um einen Hund ohne Leine sicher führen zu können bedarf es nicht viel. Wichtiger als irgendwelche Kommandos bin erstmal ich als Hundeführer. Ich muss mir sicher sein, dass ich die Situation unter Kontrolle habe und das den Hunden auch vermitteln können, weiterhin scanne ich ununterbrochen die Umgebung ab um mögliche Situationen einschätzen zu können BEVOR die Hunde agieren, d.h. ich sollte das flüchtende Reh vor den Hunden sehen usw... Die Hunde in meiner Gruppe müssen nicht viele Kommandos können, die dafür aber umso besser:-)
Was ich brauche ist ein zuverlässiges Rückrufkommando (HIER), ein Kommando bei dem sie bei mir bleiben und wir Jogger, Reiter, andere Hundehalter passieren lassen können (BLEIB) und das allerwichtigste:
ein gutes, gutes Abbruchkommando, das klassische NEIN. Das verwende ich in allen Situationen, in denen sie ihre aktuelle Handlung unverzüglich einstellen sollen, also auch bei flüchtendem Wild.
Bei freilaufenden Hunden bleibt immer ein Restrisiko, Menschen machen Fehler und Hunde machen Fehler, aber so fahre ich eigentlich ganz gut... -
Zitat
Sei es wenn unverhoft ein Reh oder Hase UNSEREN Weg quert, oder einfach ein super Geruch im Wind liegt
Ich würde noch etwas am Grundgehorsam feilen - wenn Sachen wie "Platz" und "Komm" auch in aufregenden Situationen sitzen ist da viel getan... ist natürlich auch von der Stärke des Jagdtriebs abhängig.
Eine Bekannte von mir hat einen Golden Retriever der abgegeben wurde weil er gejagd hat. Dieser Hund hört nun wie eine Eins. Sie muss immer noch vorausschauend laufen aber wenn der Hase flitzt und der Hund zum rennen ansetzt gibt sie das Kommando "Platz" und kann den Hund absammeln.
Wenn mein Hund sich iwo festriecht und ich weiter möchte reicht ein "Komm". Das heißt nicht, dass er zu mir kommen soll sondern einfach, dass er weiter geht.
LG
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Ich sehe es wie Björn. Das sind die Grundlagen, die für einen Spaziergang ausreichen. Ich übe mit meinen Hunde noch, dass sie den Weg nicht verlassen dürfen.
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Wir haben auch den Rückruf "hier", das "bei mir", "bleib auf dem Weg" und das "Nein" oder "lass es".
Was mir dann zeitweise noch sehr wichtig war ( das Kommen bei vorbeispringendem Reh war zeitweise zu schwer ) war das verbale Festtackern da, wo der Hund ist, selbst wenn er 50 m voraus ist - also ein zuverlässiges Sitz oder Platz. Das sind eigentlich 5 Kommandos, mit denen Amy jetzt seit über zwei Jahren sicher offline läuft
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wir haben drei kommandos für draußen.
Das ist einmal "komm"
"Hinten" (als nonverbale Geste)
Ein Stopp- Signal als Abbruchkommando.Mehr brauchen wir nicht.
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Fuer mich ist nur das 'Platz' und das Abbruchkommando wichtig. Alles andere an Kommandos ist mir eigentlich egal.
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Wir haben nur das "Stop" und es funktioniert gut. Es wird gewartet, bis ich es auflöse. Ob mit einem Weitergehen oder ob ich sie "abhole" ist egal.....
Üben kann man das ganze dauernd z.B. wenn Radfahrer kommen. Dann bleibt sie stehen und läuft niemandem vors Rad, oder bei jeder Straßenüberquerung.
Ist mit Abstand das bei uns meistgenutzte Kommando.... -
Das einzige was ich benutze ist Bokey's Name. Ich spreche ihn nett an, wenn ich der Meinung bin, dass mir eine entstehende Situation missfällt. Wenn der Hund mich dementsprechend anschaut, hole ich ihn zu mir oder gehe in eine andere Richtung davon und er folgt. Aber ein direktes Kommando für's nicht zu weit vorlaufen, Radfahrer belästigen, unerlaubt Futter suchen etc. habe ich nicht

Ich belohne einfach ALLES sporadisch was der Hund richtig macht. Das passiert schon automatisch. Ist er bei mir und schaut mich zufällig an, "fein". Geht er konfliktfrei an anderen Hunden vorbei, Leckerchen rein. Reagiert er in schwieren/aufregenden Situationen gut auf mich, folgt ein Belohnungsspiel.
Ich will meinen Hund nicht permanent mit irgendwelchen Kommandos bremsen oder losschicken, er soll von allein wissen was sich lohnt, was ihm Ruhe verschafft und ich möchte einfach verhindern, dass ein mehrfach abverlangtes Sitz o.ä. in brenzligen Situationen an "Wichtigkeit" verliert. Dafür belohne ich viel lieber, denn Gehorsam ist für mich kein korrigieren/ahnden von Fehlern sondern eher "Spaß am Richtigmachen". Bokey ist "leider" zu sensibel, er würde sofort in Stress verfallen, wenn er merkt, dass ich wegen ihm schlecht drauf bin. -
Meine Unsichere Hündin kann "Sitz", das haben wir bis zum erbrechen geübt. Weil ich brauch das, wenn was passiert wo Sie Panik bekommt. Dann Sitzt Sie auch und ich kann Sie an die Leine nehmen.
Mein Rüde mit Jagdtrieb kann "Warte" wenn er Vorsteht. Und war lang genug an der Schleppleine (12Monate) und beherrscht den abruf, auch bei Wild welches wegrennt und er schon hinterher hetzt.Mehr brauchen meine nicht um täglich freilaufen zu können :).
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