Gassi-Problem - ich weiß echt nicht mehr weiter..
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Zitat
Ich habe gerade mal Google gefragt, und bei Chis scheint tatsächlich auch PRA vorzukommen - lies mal das mit der Unsicherheit und Ängstlichkeit in den Abendstunden:
http://www.augen.de/tieraugenheilk…naatrophie-pra/
Wenn dieses komische Verhalten so bleibt, und tatsächlich NUR im Dämmern/Dunkeln auftritt, würde ich an deiner Stelle mal einen Tierarzt fragen, um sicherzugehen, daß kein Augenproblem vorliegt. Daß er mit mehreren besser läuft, könnte dann daran liegen, daß er sich da an mehr Geräuschen orientieren und so in einer Gruppe sicherer fühlen kann - das war bei meiner Hündin auch genauso.
Seine Verweigerung könnte also schlimmstenfalls wirklich eine Reaktion auf nachlassende Sehkraft sein, und das würde ich schon abklären lassen, bevor ich versuche, den Hund zu irgendwas zu zwingen.
Vielen Dank für den Link, sehr interessant!
Bin bis jetzt bis zu dem Abschnitt gekommen indem steht, dass es von 6 Monaten an bei Abenddämmerung anfängt und der Hund mit 1-2 Jahren dann vollständig erblindet ist?????

Also sollte er das haben, dann kann ich damit rechnen einen blinden Hund zu haben, oder wie verstehe ich das jetzt..bin jetzt total überrumpelt. :/
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19. November 2011 um 20:00
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Gassi-Problem - ich weiß echt nicht mehr weiter.. - Vor einem Moment
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Ohne dir jetzt die große Angst machen zu wollen: Meine Hündin hat sich zeitweise ebenfalls geweigert, außerhalb ihres Reviers Kot abzusetzen, als das Sehvermögen nachließ - sie fühlte sich draußen einfach nicht mehr sicher genug.
Aus Hundesicht brauchst du dafür ja ein gesundes Selbstbewußtsein, schließlich ist Koten ja auch ein Markieren und kann z.B. Rivalen anlocken. Die kannst du eben absolut nicht brauchen, wenn dir eh schon so unheimlich ist, weil du weniger siehst.
Wie gesagt: Ich will dir da keine Panik machen, er kann auch aus ganz anderen Gründen Angst haben - aber in Erwägung ziehen solltest du Augenprobleme da schon.
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Falls er PRA hätte, würde er tatsächlich erblinden, ja - aber es gibt auch noch andere Augenkrankheiten, die das Dämmerungssehen stören können und behandelbar sind, je eher, desto leichter. Insofern würde ich, wenn du wirklich den Verdacht hast, es könnte sowas sein, zügig zum Tierarzt gehen.
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Zitat
Falls er PRA hätte, würde er tatsächlich erblinden, ja - aber es gibt auch noch andere Augenkrankheiten, die das Dämmerungssehen stören können und behandelbar sind, je eher, desto leichter. Insofern würde ich, wenn du wirklich den Verdacht hast, es könnte sowas sein, zügig zum Tierarzt gehen.
Oh mein Gott..

Letzte Woche hat er auch aus keine vorhersehbaren Grund seine Gassirunde in Richtung heimwärts abbrechen wollen, da war aber Tageslicht und trotzdem ist er fast wie in eine Art "Panik" verfallen..jetzt mich ich mir Sorgen.

Bitte nicht..werde am Montag gleich einen TA aufsuchen!!!
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Das halte ich für eine gute Idee, aber mach dich jetzt um Himmelswillen nicht verrückt - es kann, muß aber nicht sowas sein. Es geht aber ja bei so plötzlichen, massiven Verhaltensänderungen immer erstmal darum, körperliche Ursachen auszuschließen, bevor man überhaupt versucht, den Hund "umzuerziehen".
Du würdest dir sicher selbst nicht verzeihen, wenn du jetzt auf sauer auf einen Hund reagierst, der dir in Wirklichkeit nur ein körperliches Problem signalisieren möchte. Aber wenn z.B. schlechtes Sehen oder Schmerzen ausgeschlossen werden können, weißt du genau, daß es doch an irgendwelchen Umwelteinflüssen liegen muß - und die Gewißheit kann dir nur ein TA geben.
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Ein normaler Tierarzt wird dir da nichts bringen. Fahr zu nem Spezialisten.
http://www.dok-vet.de/deDer Gedanke kam mir nämlich auch schon.
LG Melly
PRA wird vererbt, wie siehts denn mit den Eltern aus? Gibts für die Chi´s den Gentest?
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Da muß ich dir leider zustimmen. Unser "normaler" Tierarzt hat absolut nicht gemerkt, daß der Hund blind wurde, sondern stattdessen bei ähnlichen Problemen wie denen der TS - und das ist jetzt kein Witz! - nach vielen teuren EKG & Laboruntersuchungen eine Femurkopfresektion vorgeschlagen, gekoppelt mit Verhaltenstherapie, da ich mit dem Verdacht, das da was Grundlegendes nicht stimme, negative Schwingungen auf meinen Hund übertrüge.
Das war aber auch ein kompletter Idiot, und unserer jetzigen TÄ würde ich durchaus zutrauen, einen korrekten Anfangsverdacht zu äußern und uns gezielt weiterzuschicken - insofern wäre ein guter Haustierarzt vielleicht doch erstmal besser als nichts?
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Mein Hund hat sich auch eine Zeit geweigert beim Gassi mitzukommen, ist einfach immer wieder stehn geblieben und wollte nicht weitergehen, ich bin dann einfach losgerannt, da war sie ganz schnell hinterher
irgendwann hat sie dann gemerkt, dass sie das Tempo nicht bestimmen kann.
Im Dunkeln war mein Hund anfangs auch oft ängstlich und wollte nach hause zurück laufen, ich glaube aber, dass es an mir lag, weil ich mich selbst nachts nicht so sicher gefühlt habe. Jetzt geht mein Freund meistens in der Nacht und ich gehe eben Strecken, bei denen ich mich wohl fühle, meistens an einer größeren Straße lang.
Vielleicht kannst du dir ja doch wieder öfter jemanden mitnehmen.Ich wünsche dir sehr, dass dein Hund nicht krank ist, sondern einfach unsicher, weil daran kann man ja arbeiten!
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Da hier grad das Stichwort PRA fällt: Lola hat auch PRA - ist mit knapp 2 Jahren diagnostiziert worden, jetzt ist sie 6 Jahre und sieht tagsüber noch hervorragend, abends/nachts ist sie so gut wie blind - daher auch super unsicher.
Mein TA sagte mir damals, dass 80% der PRA-Hunde innerhalb eines Jahres erblinden, bei den restlichen 20% kann es Jahre dauern bis sie erblinden. Wie gesagt, Lola ist jetzt 6 Jahre und sie ist "nur" nachtblind.Zum eigentlichen Thema: Wir haben auch eine Hündin, die im Dunkeln nicht mehr raus will oder nur sehr widerwillig. Mein Mann braucht nur mit dem Geschirr auf sie zuzugehen und sie haut ab. Ist sie erst mal draußen, gehts aber. Sie bleibt zwar auch immer wieder stehen und will nicht weiter gehen, aber bei ihr reicht ein sanfter Zug und sie geht weiter. Ist er mit mir oder anderen unterwegs, macht ihr die Dunkelheit nichts aus. Ganz schlimm ist es eigentlich nur, wenn's irgendwo donnert/knallt. Eine echte Lösung dafür haben wir auch noch nicht gefunden ...
LG Marion
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Zitat
Aber WAS habe ich für Vorteile, wenn ich meinen Hund ZWINGE -ja, wortwörtlich zwingen muss- das er läuft? Vom heiteren Himmel hat er sich das bestimmt nicht ausgesucht, dass er jetzt nicht Gassi will.
Ich hab hier so einen Kandidaten, sie such es sich aus, wann ich ihre Pfoten anfassen darf. Wenn sie ihre 5 Minuten hat und keinen Bock hat, dann beist sie und schreit und sonst kann ich sie anfassen.
Ich würde den Hund auch nehmen und einfach gehen. Bzw. solange Zug auf die Leine bringen bis der Hund in die Richtung geht in die du ihn haben willst und jedes nachgeben seinerseits, also jeden Schritt in deine Richtung verbal belohnen und direkt weitergehen.
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