Kann nicht mehr! Letzter ausweg: vermitteln!?

  • Zitat

    Komisch meine ich damit: kleine wohnung, großer altersunterschied, viele hunde, krach mit den nachbarn wegen der hunde, und auserdem mag ich eh keine nazies!

    Verständlich - aber muss man sich hier so ausdrücken? Wort wiederhole ich jetzt lieber nicht.. :ugly: Vielleicht mal den Tierschutz vorbei schicken? Mit rechten Dingen wird dort kaum was zugehen..ich bezweifel auch stark, dass einer der vielen Hunde angemeldet ist. ;)

  • Editieren geht nicht mehr. Ich hab mich nun gefragt, was eigentlich aus dem Bruder von Kyra wurde. Den habt Ihr ja schon abgegeben :-/ https://www.dogforum.de/der-angsthund-…0.html#p9070394

    Und nun steht - wieder einmal - die Abgabe von Kyra zur Diskussion :mute:

    Wobei ich ihr, umso mehr ich mich durch Deine Beiträge lese, wünschen würde, dass Ihr eine geeignete Familie für Kyra findet. Klingt fies, aber ich denke einfach, dass 3 Kinder und 2 Welpen doch etwas zuviel für Euch waren und Kyra eben die Leidtragende ist.

  • Hallo,
    sucht euch einen guten Trainer oder Therapeuten.
    Ich denke, Kyra hatte als Welpe traumatische Erlebnisse mit Männern, bzw.überhaupt mit Menschen, egal ob gross oder klein.
    Ihr Pinkeln ist Ausdruck von Angst und Unterwürfigkeit.
    Unsere Bommel ( TH Hund,4 mal vermittelt, seit ihrem 5. Lebensmonat bei uns ) zeigte genau das gleiche Verhalten. Es dauerte Jahre, bis sie klarkam.
    Ich halte euch die Daumen!
    Das wird schon, bloss nicht aufgeben. :gut:

    LG Micha

  • Hallo,

    na, super dieser ganze Hundeverschleiß...
    Wenn man mal wenigstens einmal einen Hundetrainer hinzuziehen würde, könnte man eine Abgabe eines weiteren Hundes vielleicht verhindern.
    Falls ihr euch wieder für die Abgabe entscheidet, schafft euch bitte nicht wieder einen Hund an.

    Was will dein Mann denn mit ihr in einer Hundeschule?
    Das bringt wohl nichts bei so einem Problem, da muss ein Trainer her, der sich mit Angsthunden auskennt.
    Das kostet nicht mehrere hundert Euro.

    Warum schickt dein Mann Kyra in ihren Korb, wenn sie so eine große Angst vor ihm zeigt, das stresst einen Angsthund doch nur, vor allen Dingen, wenn diese Angst so personenbezogen ist!?

  • Ein Trainer kostet nicht notwendigerweise "hunderte" Euro.

    Lass dir einen guten empfehlen, der sich mit Angsthunden wirklich auskennt. Der soll zu Euch kommen und sich das ansehen (am besten, die Situationen die du beschreibst -- also dein Mann sollte zum Termin auch da sein)

    Dann kann der sich ein Bild machen und zumindest mal Tipps geben und einen Plan mit Euch entwerfen. Alleine werdet ihr das so nicht hinbekommen.

    Falls Du den Hund vermitteln willst, mach das bitte über eine Notorga und gemeinsam mit jemandem, der sich mit Angsthunden auskennt. Du siehst ja, dass es deinem Hund jetzt schon schlecht geht, der muss sich furchtbar fühlen. Der muss zu Leuten, die sich damit auskennen!!!

    Oder besorgt Euch einen Trainer. Hundeschule hilft da nicht. Der Hund wird da nichts lernen, der ist viel zu gestresst.

  • Ganz ehrlich, nachdem ich ein paar Threads gelesen hab, gib dem Hund die Chance auf ein tolles Zuhause und lass' ihn vermitteln. Immer wieder wurde ein Trainer empfohlen, bereits ein Hund abgegeben.. und was ist in der Zeit passiert? Nichts :/

  • Angsthunde können schon echte Problemfälle sein und ich halte es auch für legitim zu sagen, dass euch die Situation überfordert.
    Der Hund wurde bereits im Welpenalter negativ geprägt und das wir er wohl auch nie gänzlich ablegen.
    Es stellt sich auch für mich (wie für euch) die Frage ob euer Zuhause das richtige Zuhause für diesen Hund ist.
    Ein Haushalt mit drei Kindern und zwei Hunden, da ist ja auch immer jede Menge los und das kann so einen Hund einfach noch zusätzlich richtig stressen und wie es mir scheint hat ja eure Hündin ordentlich Stress.
    Nicht jeder Hund passt in jeden Haushalt und für eure Kyra wäre ein ruhiger Haushalt mit ihrer Bezugsperson ohne Kinder vermutlich der bessere Weg.
    Vor allem da diese Person mehr Zeit für den Hund aufwenden kann und einfach auch viele Dinge explizit üben kann. Ich kann Dir nur raten die Entscheidung schnell zu fällen und nicht mehr ewig daran rum zu probieren, den das ist weder im Sinne des Hundes noch in eurem.
    Wenn ihr sie wirklich behalten wollt, bleibt nur der Weg euch einen erfahrenen Trainer zu holen.
    Aber meiner Meinung nach gehört eure Kyra in einen ruhigen Haushalt. Nach einem Jahr sollte sich schon eine Besserung einstellen, wenn es aber stattdessen immer schlechter wird ist das alarmierend.
    Für mich persönlich käme auch kein Angsthund ins Haus. Ihr wolltet eben Helfen und wusstet in dem Moment nicht was da auf euch zukommt. Das passiert in den besten Familien und ich denke niemand ist davor gefeit.
    Umso wichtiger ist es eine Entscheidung im Sinne des Hundes zu treffen.

  • Ich kann leider nicht viel raten, aber was den Trainer angeht, habe ich einen gefunden, der zu mir nach Hause kam, pro Einheit 20 Euro nahm und ich brauchte ihn 2x. Seither war das Problem gelöst bzw. wusste ich, WIE ich üben kann und habe es dann dank seiner Anleitung selber geschafft.
    Selbst wenn er 30 Euro oder 40 nimmt, da geht es um deinen geliebten Hund, die Maus scheint ja wahnsinnige Angst zu haben, da sollte das Geld schon irgendwie da sein. Es ist ja nicht so, dass der Trainer 2, 3 Mal die Woche kommt, sondern der kommt, schaut sich das an, gibt Tipps und zeigt Übungen bzw. leitet euch an, was ihr wie anders machen müsst und dann liegt es bei EUCH, dann müsst IHR üben, etwas verändern. Da sich eine Verbesserung nicht über Nacht einstellt, wird sicher wieder 1 Woche oder 2 oder auch 3 Wochen vergehen bis der Trainer wieder kommt... Also nicht den Kopf in den Sand stecken, versucht es doch, helft eurer Maus!

  • Zitat

    Ganz ehrlich, nachdem ich ein paar Threads gelesen hab, gib dem Hund die Chance auf ein tolles Zuhause und lass' ihn vermitteln. Immer wieder wurde ein Trainer empfohlen, bereits ein Hund abgegeben.. und was ist in der Zeit passiert? Nichts :/

    gib dem hund eine CHANCE und lass ihn von einer orga vermitteln - HILFE, was ich da lesen muss............

    für mich gibt's keine!!!! alternative: hund in gutes zuhause vermitteln.

  • Zitat

    Ganz ehrlich, nachdem ich ein paar Threads gelesen hab, gib dem Hund die Chance auf ein tolles Zuhause und lass' ihn vermitteln. Immer wieder wurde ein Trainer empfohlen, bereits ein Hund abgegeben.. und was ist in der Zeit passiert? Nichts :/

    Ja, ist wahrscheinlich das Beste für den Hund.

    Ihr habt den Hund mit ca. 12 Wochen übernommen, das Problem bestand schon immer... (fast ein Jahr).
    Ich finde es schon merkwürdig, dass ein Hund, der bereits als Welpe einzog, so dermaßen auf ein Familienmitglied reagiert.
    Wie kann man knapp ein Jahr daran herumdoktern, ohne weiterzukommen und niemals professionelle Hilfe hinzuziehen?
    Wie kann man zusehen, dass ein Hund ein Jahr lang unter Dauerstress und Dauerangst lebt?

    Nein, ich verstehe es nicht.
    Ich verstehe nicht, warum man sich keine Hilfe holt.
    Ursprünglich waren zwei Hunde vorhanden, der Rüde sollte kastriert werden.
    Zwei Hunde und eine Kastra sind auch nicht kostenlos.

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