Hund heimlich ins Bett lassen

  • Um mal auf die Grundfrage zurück zu kommen, ob dem Hund das schadet wenn er mal darf und mal nicht:

    Also ich habe das hier ähnlich: Ich bin FÜR Hund im Bett, er ist DAGEGEN (uA wegen Allergie). Wir wohnen auch nicht zusammen, jeder hat seine eigene Wohnung.
    Wir haben jetzt den Kompromiss, dass Shira aufs Bett darf, wenn er nicht da ist -ich würds mir auch nicht verbieten lassen- und im Wohnzimmer auf ihrer Decke schläft wenn er mal das Bett in Beschlag nimmt.

    Wir machen das schon einige Monate so und Shira scheint keinen größeren Schaden zu haben als vorher schon :ugly:
    Sie nimmt das total locker und hat schon gemerkt: Wenn DER da ist, schlaf ICH draussen - und geht abends ohne Probleme auf ihre Kuscheldecke.
    Sollte ich allerdings einfach mal meine Ruhe haben wollen akzeptiert sie das auch und schläft ohne Mucken ins Wohnzimmer. Das finde ich auch bei der Thematik sehr wichtig - aufs Sofa darf sie auch ohne Erlaubnis, ins Bett nur nach Aufforderung und "Runter" heißt >sofort<.

    Zu der "der niedere Hund reißt die Weltherrschaft an sich, wenn er aufs Bett darf"-Theorie äusser ich mich jetzt nur soweit: Schwachsinn!!! Meine Hündin schläft von Welpenalter an oft mit im Bett und liegt gerne auf dem Sofa und ist immernoch nicht größenwahnsinnig geworden ;)

  • Zitat

    bei uns funktionieet es NICHT. artax geht sogar soweit das er aus protest in die küche pullert. er versteht es nicht mal ja mal nein, er bekommt ärger wenn er alleine aufs sofa< geht und dann wiederum wird er hinauf gebeten. deshalb: ab jetzt bei uns beides NEIN

    Dann solltest mal versuchen, normal mit deinem Hund umzugehen. Wenn er "ärger bekommt" und Du ihn damit zwangsläufig unter Stress setzt, ist es bei einem sensiblen Hund kein Wunder, dass er rumpullert. Das ist kein Protest, das ist Stress. Den wenigsten Hunden mit vernünftiger Bindung, muss man Ärger machen, damit sie einen Platz verlassen.

    Zum Thema selbst: Kontaktliegen, wie es auch gerne genannt wird, ist ein super Mittel, um die Bindung zu verstärken. Es ist wie alles eine Resource, so lange es der Hund gut annimmt und auch auf Kommando wieder verlässt, würde ich es einfach lassen. Ansonsten gilt, wie bei anderen Problemen mit dem Grundgehorsam auch: Resourcen kürzen.

  • Protestpinkeln ist doch in etwa so eine überholte Theorie wie Weltherrschaft-durch-Sofaliegen, oder? :hust:

    Naja, ich halt mich aus dem Thema raus und werfe noch ein, was für tolle Vorteile der Hund im Bett bei mir hat:

    - ich wechsel vieeel öfter das Laken, mindestens 2x pro Woche
    - ich sauge viel öfter im Schlafzimmer
    - es wird nachts nie kalt im Bett, jetzt im Winter spart das Kosten fürs Wasser für die Wärmflasche! :D

    Mein Schlafzimmer ist bestimmt sauberer als viele Nicht-Hunde-Schlafzimmer :hust:

  • Es gibt sog hier noch einen Thread "Dürfen eure Hunde ins Bett?"
    Da stehen glaube ca 80% an Antworten mit JA drin ;)

    Bei mir ist es so, dass ich sie abends nochmal mit ins Bett nehme, ich kurz noch lese und siedann Liegenbleiben kann. Wenn ich aber Sage "ins Körbchen" dann reckt und Streckt sie sich nochmal und verlässt das Bett und legt sich in ihr Körbchen.

    Tagsüber ist das Schlafzimmer für sie Tabu.

    Auf Sofa darf sie aber wann sie mag. Sollte sie aber rumzicken wird sie runter geschickt. Oder sie ist zu dreckig/nass.


    Klappt Super.
    Warum sollte der Hund Grade auch das Bett und Sofa als Nonplusultra ansehen und als Weltherrschaft? Man darf es nur nicht übertreiben. Türen bewachen find ich eher schlimm.

  • Ich bin im Club "wenn der Freund da ist nein, wenn wir allein sind ja" :)
    Das scheint ja bei erstaunlich vielen so zu sein, hätt ich nicht gedacht.
    Auch bei uns liegt es daran, dass mein Freund eine leichte Allergie hat. Zudem mag er nasse Hundezungen nicht so gern und wenn der HUnd nah ist, ist auch die Zunge nah :)
    Emma räumt auch kommentarlos und ohne beleidigt zu sein das Feld, ist auf Einladung aber sofort wieder da.
    Finde ich wunderbar so. Und ihren Knacks hat mein Hund sicher nicht daher....

  • Unsere Hunde dürfen beide ins Bett und auf das Sofa. Unser Rüde schläft nur kurz abends im Bett und geht dann von sich aus. Er kommt dann morgens wieder ins Bett und schläft noch mal kurz. Unser Hündin liegt die ganze Nacht mit im Bett.

    Ich habe da mal eine Frage an die, die das so handhaben, wenn Freund da muss Hund raus und wenn Freund nicht da darf Hund rein.
    Wie macht ihr das dann, wenn ihr mit eurem Partner zusammen ziehen würdet? Darf der Hund dann gar nicht mehr ins Bett?

    Lg
    Sacco

  • Also ich wohne ja schon mit meinem Freund...
    Ausserdem bekommt man ihn auch dazu mal weich zu werden.
    Laila ist gerade läufig -jetzt schlafe ich im Wohnzimmer mit beiden -allein im Schlafzimmer ist mir einfach zu einsam und Blutflecken im Bett will ich nicht...

  • Zitat


    Wie macht ihr das dann, wenn ihr mit eurem Partner zusammen ziehen würdet? Darf der Hund dann gar nicht mehr ins Bett?

    Lg
    Sacco

    Ehrlich? Keine Ahnung. Kommt wegen der finanziellen Lage, der Allergie und meinem Wunsch nach nem eigenen Reich erstmal nicht in Frage.

    Ich denke, SOLLTE es irgendwann soweit kommen, würde Shira ein bequemes Plätzchen vor dem Bett bekommen und morgens zum Kuscheln ins Bett dürfen (das mag Männe, trotz Allergie, total gern :headbash: )

  • Also ... ich bin gerade dabei, meine Vierbeiner wieder aus dem Bett zu verbannen. Mir wurde das echt zuviel. Diese Selbstverständlichkeit, sich auszubreiten und keinen Millimeter abzurücken, am Rücken nen Hund, neben auf dem Nachbarkissen nen Hund, nen Hund in den Kniekehlen, und nen Hund an den Füssen, der auch noch ein Zehenfetischist ist .. und dann diese kleinen kurzen Haare überall und nicht nur am Bettzeugs. ich bleib jetzt hart.

    Alles was mehr Haare hat als ich bleibt draussen. Und ganz ehrlich - ich kann endlich wieder durchschlafen, kriege nicht dauernd bei jeder Drehung von irgendeinem der Weiber durchs Gesicht geschleckt. Keine Krallen mehr in den Kniekehlen, kein Kampf um die Kissen. Keine Angst mehr beim Drehen, eines dieser Zauberwesen versehentlich zu überrollen oder zu erdrücken. SIe können sich jetzt kratzen und an sich rumknabbern, schlecken, umbetten, wann immer sie wollen - es stört mich nicht, mein Bett wackelt nicht mehr dabei. Es ist noch ein allabendlicher Kampf. Bambi ist dabei die zäheste. Die versucht immer wieder, unter die Bettdecke zu robben. Terry schleicht sich auch an, sie ist ja eine Kopfkissenschläferin. Aber ich hab nur noch eins - ätsch. UND DA LIEG ICH DRAUF.

    Und die Freude, wenn ich morgens vollkommen erholt die AUgen aufschlage und in 4 Paar Hundeaugen schaue, deren Leiber VOR meinem Bett sitzen und die es kaum erwarten können, dass ich meinen Körper aus dem Bett wuchte .. viel besser, als die faule Bagage, die mich aufstehen lässt, um weiter im Bett pennen zu können.

    Nein, hier kommst nimmer rein.

  • Zitat

    Also ... ich bin gerade dabei, meine Vierbeiner wieder aus dem Bett zu verbannen. Mir wurde das echt zuviel. Diese Selbstverständlichkeit, sich auszubreiten und keinen Millimeter abzurücken, am Rücken nen Hund, neben auf dem Nachbarkissen nen Hund, nen Hund in den Kniekehlen, und nen Hund an den Füssen, der auch noch ein Zehenfetischist ist .. und dann diese kleinen kurzen Haare überall und nicht nur am Bettzeugs. ich bleib jetzt hart.


    So bedraengt wird nur mein Mann...Frauchen hat eine 10 Zentimeter hundefreie Zone um sich herum im Bett :D ...nur wenn's ganz arg kalt wird rueck' ich von selbst naeher an die Viecher ran.

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