Was kann Mitbewohner machen
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Hey ihr Lieben,
ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich habe seid einem Monat einen neuen Mitbewohner. Ich habe gezielt nach jemandem gesucht der Lust hat mit den Hunden zusammen zu leben und mir vielleicht auch mal nen Spaziergang abzunehmen oder den Hundesitter macht wenn ich weggehe.
Mein neuer Mitbewohner ist motiviert und hat große Lust was mit den Hunden u machen, allerdings hat er wirklich 0 Erfahrung mit Hunden.
Meine Zora (Ausie Mix) war ja noch nie der einfachste Hund. Wenn sie auf meinen Mitbewohner trifft, seies wenn er heimkommt oder wenn ich mit den Hunden heimkomme, flippt sie vollkommen aus und stürzt sich quitschend auf ihn und springt an ihm hoch und macht Theater. Wenn er am Schreibtisch sitzt hüpft sie auf seinen Schoß und schlabbert ihm durchs Gesicht und hat ihm auch schon einige SChrammen mit ihren Krallen verpasst.
Ich habe ihm geraten sie u ignorieren und sich weg zu drehen, aber wenn sie ihm weh tut geht das nicht einfach.Gestern habe ich ihm dann gesagt, dass er mal mit ihr "Nein" Übungen machen soll mit Leckerlies und Hand zu und so, dass sie mal lernt, dass ein Nein von ihm genau so zählt wie von mir.
Ist halt echt doof, weil ich einerseits eingreifen muss da sie mein Hund ist, ich jedoch auch möchte, dass er selber mit ihr klar kommt, da er sie ja wie gesagt auch hüten möchte wenn ich mal ein paar Tage weg muss oder so.
Hoffentlich habt ihr noch ein paar Ideen.
Ach ja, gestern habe ich meinen Mitbewohner zum Martin Rütter schauen verdonnert, was gan gut war da genau das gestern auch Thema war mit nem Hund der Besucher so angepöbelt hat. - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Wenn es dein Hund ist, musst du ihn erziehen und nicht dein Mitbewohner

Ich finde nicht das es danach klingt das es mit ignorieren oder wegdrehen getan ist, sie verletzt deinen Mitbewohner und du tolerierst es indem du nicht eingreifst.
Für mich klingt es schlichtweg unerzogen
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Bei mir macht sie das nicht und ich kann nicht immer eingreifen, weil ich gar nicht 24 Stunden da bin. Wie soll ich denn eingreifen wenn ich gar nicht zuhause bin

Dass es in dem Moment unerzogen und Gepöbel ist habe ich auch nicht in Frage gestellt.
Was würdest du denn raten? Mit was du nicht raten würdest ist nämlich leider keinem geholfen
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Ich habe folgende Ideen:
1. Jedes mal wenn du mit dem Hund nach Hause kommst lasse sie an der Leine gehe zu deinem Mitbewohner und
lasse sie so lange, ohne sie auch nur im geringsten zu beachten oder gar mit ihr zu reden, an der Leine bis sie
sich beruhigt und vollkommen entspannt hat. Erst dann machst du sie die Leine ab. Dein Mitbewohner kann sie
nun begrüßen. Übertreibt sie wieder, dreht dein Mitbewohner sich weg und sie kommt wieder an die Leine und
es wird wieder gewartet bis sie sich entspannt hat. Usw.
2. Kommt dein Mitbewohner nach Hause und du bist da, verabrede das er klingelt damit du den Hund an die Leine
nehmen kannst und dann siehe oben.
3. Ist dein Mitbewohner alleine mit ihr und sie führt sich so auf würde ich sie einfach wortlos aus dem Zimmer
führen und sie sich ein paar Minuten beruhigen lassen. Dann wieder herien holen und schauen wie es dann
klappt. Dieses Spielchen solange wiederholen bis sie ihn angemessen begrüßt bzw angemessen verhält.LG
Franziska mit Till
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Hi,
Ich finde nicht, dass es in diesem Fall nur deine Sache ist. Der Mitbewohner ist ja nicht nur Mitbewohner, sondern soll auch Hundesitter werden, also auch selbst lernen wie er mit dem Hund umgehen sollte und dann auch irgendwann eigenständig mit dem Hund arbeiten können.
Ich würde auch vorschlagen, dass dein Mitbewohner sie einfach am Halsband nimmt, kurz in ein Zimmer führt und dort ein paar Minuten lässt. Dann holt er sie wieder raus, wenn sie sich wieder aufregt, gleiches Spiel. Ist sie ruhig, kann er sie streicheln, loben und begrüßen.
In diesem Fall (Hund pöbelt wirklich extrem und das tut dem Menschen auch weh) kann er ruhig auch mal sein Knie in dem Moment heben wenn sie springt. Das ist für sie dann unangenehm und sie hört auf.Alternativ könnt ihr es natürlich auch so probieren:
Dein Mitbewohner übt mit ihr Sitz und Platz. Anfangs natürlich in ruhigen Situationen. Ich vermute mal, dass sie als Aussie-Mix gerne mit dme Menschen arbeitet? Dann wird sie sicher Freude daran haben, mit ihm zu trainieren. Anfangs bist du dabei und zeigst ihm, wie es richtig geht.
Wenn Sitz und/oder Platz bei ihm gut klappt, kann er das Sitz oder Platz in den Momenten verlangen, in denen sie pöbelt. Ob das in dem Moment funktioniert, hängt davon ab, wie sehr sie sich in ihr Verhalten reinsteigert (Aussies können da ja sehr gut drin sein!)lg,
Sanne -
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Zitat
Hi,
Ich finde nicht, dass es in diesem Fall nur deine Sache ist. Der Mitbewohner ist ja nicht nur Mitbewohner, sondern soll auch Hundesitter werden, also auch selbst lernen wie er mit dem Hund umgehen sollte und dann auch irgendwann eigenständig mit dem Hund arbeiten können.
Ich würde auch vorschlagen, dass dein Mitbewohner sie einfach am Halsband nimmt, kurz in ein Zimmer führt und dort ein paar Minuten lässt. Dann holt er sie wieder raus, wenn sie sich wieder aufregt, gleiches Spiel. Ist sie ruhig, kann er sie streicheln, loben und begrüßen.
In diesem Fall (Hund pöbelt wirklich extrem und das tut dem Menschen auch weh) kann er ruhig auch mal sein Knie in dem Moment heben wenn sie springt. Das ist für sie dann unangenehm und sie hört auf.Alternativ könnt ihr es natürlich auch so probieren:
Dein Mitbewohner übt mit ihr Sitz und Platz. Anfangs natürlich in ruhigen Situationen. Ich vermute mal, dass sie als Aussie-Mix gerne mit dme Menschen arbeitet? Dann wird sie sicher Freude daran haben, mit ihm zu trainieren. Anfangs bist du dabei und zeigst ihm, wie es richtig geht.
Wenn Sitz und/oder Platz bei ihm gut klappt, kann er das Sitz oder Platz in den Momenten verlangen, in denen sie pöbelt. Ob das in dem Moment funktioniert, hängt davon ab, wie sehr sie sich in ihr Verhalten reinsteigert (Aussies können da ja sehr gut drin sein!)lg,
Sanne
Das ist so schon richtig mit dem Aussie, bzw. kann es sein- aber man kann es hinkriegen, wenn man versucht, Ruhe in den Hund zu kriegen. So gerne die aufdrehen (können), so gerne haben sie auch ihre Ruhe, wenn man es entsprechend signalisiert.
Die Vorschläge von Sanne find ich sehr gut.
Was kriegt der Hund an Auslauf, Auslastung etc? Wieviel Zeit hast Du für ihn?
Wie sieht der Tagesablauf in etwa aus?
und was ist in dem Mix noch drin, ist das bekannt?Nicht die Nerven verlieren, das ist machbar. Konsequent muß man sein und eben- Ruhephasen lehren, nach Auslastung.
lg
Kathrin -
Hi,
Zitat
Das ist so schon richtig mit dem Aussie, bzw. kann es sein- aber man kann es hinkriegen, wenn man versucht, Ruhe in den Hund zu kriegen. So gerne die aufdrehen (können), so gerne haben sie auch ihre Ruhe, wenn man es entsprechend signalisiert.Dem kann ich nur zustimmen.
Hab auch einen Aussie-Mix (der vom Verhaltne her aber sehr Aussie-typisch ist!) und als ich sie übernommen habe (mit 10 Monaten) war es anfangs auch recht schwer, sie ruhig zu bekommen.Inzwischen ist sie im Alltag ein sehr ruhiger Hund, abends geht sie gern schon ins Schlafzimmer wenn wir noch im Wohnzimmer sind und legt sich auf ihren Schlafplatz für die Nacht. Auch sonst ist sie drinnen sehr ruhig.
So richtig dreht sie nur hoch, wenn wir eine Katze sehen
Gerade beim Aussie muss man das richtige Maß an Auslastung, aber auch Ruhe finden. Bei meiner Hündin ist da weniger mehr. Sie ist eigentlich am ruhigsten und ausgeglichensten, wenn wir ca. 1,5-2h rausgehen. Die typische Kopfarbeit ist bei ihr schwierig, da dreht sie mir sofort hoch und ist auch an Tagen, an denen wir sowas machen, den Rest des Tages unentspannter als sonst.
Genauso wichtig wie Auslastung ist für einen Aussie also auch die Ruhe! Sport, bei dem der Aussie sehr hochdreht, würde ich vermeiden...
lg,
Sanne -
Huhu,
Juhu und danke für die Tips.
Also was sonst noch drinne is weiß man leider gar nicht, aber ihr könnt euch ja gerne mal die Bilder anschauen.
Zora arbeitet super gerne mit und ich bekomme meistens eher Komplimente wie gut sie folgt. Ich kann sie quasi überall mit hin nehmen und sie kann auch echt super entspannen wenn sie einfach nur dabei sein darf. Anfangs war sie super überdreht, dies ist eigentlich nicht mehr der Fall, außer eben wenn sie auf meinen Mitbewohner trifft.
Also Zora kann auch mit in Restaurants oder U- Bahnfahren und da pennt sie gan entspannt auch wenn Leute über sie drüber steigen oder andere Hunde da sind....Die Idee mit der Leine ist nicht schlecht, müssen wir mal so ausprobieren, wobei sie nicht so hochdreht wenn ich direkt dabei bin. Ich kann sie auch in jeder Situation auf den Platz schicken und da darf sie auch erst wieder weg wenn sie ruhig ist. Das ist auch echt kein Problem, da sie wirklich sehr gut auf mich hört. Aber eben auf mich.
Das mit dem Sitz und Platz üben hab ich ihm auch schon vorgeschlagen. Würde da nicht die Nein Übung auch gut dazu passen?
Das Gute ist ja, dass mein Mitbewohner ja wirklich Lust hat was mit ihr zu machen. Draußen hört sie überigens sehr gut auf ihn, also er kann sie zum Beispiel offline laufen lassen und sie kommt wie auch bei mit sofort wenn er sie ruft.
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wieso bezeichnet ihr einen solches verhalten (quietschen und anspringen) als "pöbeln"?
wie kommt ihr darauf, dass ein hund, der die aktive unterwefung im großen stil ohne impulskontrolle zeigt, pöbelt?
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Aslo ich hatte anfangs einen Hundtrainer mit Zora da sie eine einzige Riesenbaustelle war.
Anfangs hat sie quasie permanent gequitscht und gekläfft und ist alles angegangen, sei es Fussgänger oder LKW.Ich habe sehr viel mit dem Hund erarbeitet und habe jetzt einen Hund, den ich entspannt ohne Leine laufen lassen kann, der sich für mich interessiert und Jogger, Fahrräder, LKWs sind kein Thema mehr.....
Ich weiß nicht wie ich auf pöbeln komme, aber ich bin mir relativ sicher, dass es das ist.
Wie sollte ich denn reagieren wenn es Unterwerfung ist? Hast du dazu einen Tip? Bin ja offen für alles und man lernt nie aus. Vielleicht hast du ja auch Recht, bei Besuch reagiert sie ja nicht so, sondern nur bei meinem Mitbewohner.
In meiner alten WG war es überigens genau so, da hatte ich sie dann ber von den Mitbewohner weggesperrt, da der sie immer noch viel weiter aufgrdreht hat und mitgequitscht hat....
- Vor einem Moment
- Neu
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