Jagdanfänge
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Ja, ich weiß, der Threadtitel klingt ein wenig merkwürdig. Ich wusste nur nicht, wie ich es sonst beschreiben soll.
Also Buddy ist ja eher ein Stadthund und das einzige was man hier jagen kann, sind Vögel. Und genau damit fängt er jetzt an.
Er sieht einen kleinen süßen Spatzen und flitzt los und ist dann nicht mehr abrufbar.Ich habs jetzt so gemacht: Wenn er mal wieder durchstartet, weil ich ihn zu spät abrufe, und er dann nicht mehr hört, verstecke ich mich hinter Büschen oder Bäumen.
Er kommt dann relativ schnell wieder zurück und erschrickt dann natürlich, wenn er mich nicht sofort sieht.
Ich verstecke mich deswegen, weil ich hoffe, das er irgendwann realisiert "Oh verdammt, wenn ich jagen gehe, ist die Mutti weg. Nicht gut!"

Des weiteren übe ich mit ihm mit dem Dummy. Wir sind schon so weit, das er erst auf mein okay den Dummy holt.
Ich mach das so: Ich lass ihn absitzen, werfe den Dummy, und gebe dann Buddy frei.
Nun hab ich es ein wenig erweitert: Manchmal lass ich ihn erst noch ins Platz gehen oder andere Übungen machen und geb ihn erst dann frei.
Nun will ich es erweitern, also Buddy absitzen lassen, ihn freigeben und ihn dann aber während des hinrennens abrufen. (Ich hab noch keine Ahnung, wie ich das umsetzen soll, aber da fällt mir schon was ein
)Der Sinn dieser Übung soll sein, das ich ihn später, wenn er mal wieder durchstartet, abrufen kann.
Was sagt ihr dazu? Klingt das nach nem Plan? Habt ihr noch weitere Ideen? Mache ich alles falsch?
Danke für eure Antworten und das ihr euch diesen langen Text durchgelesen habt.
Liebe Grüße
Tania und das Buddy-Kalb.

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20. Oktober 2011 um 15:13
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Ich find das was du machst gut. Hört sich an, als würde es Funktionieren auch mit dem Verstecken. Würd bei meinem Jagdhund-mix nicht Funktionieren. Aber bei meiner Hündin hatte es früher geklappt, als die Jung war und es lernen musste. Die hatte auch nach ner Zeit Begriffen das Vögel eh wegfliegen.
Das mit dem Absitzen lassen aus der Bewegung hatte ich mal in einem Obedience Video gesehn. Das die Halterin mit dem Hund im Fuß gelaufen ist, dann den Hund ins Platz oder Sitz und weiter gelaufen ist. Vielleicht klappt es bei dir ja auch so. Versuch macht Klug :).
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Das mit dem Verstecken ist prinzipiell eine gute Idee aber wenn du Pech hast wird er sehr schnell realisieren, daß du nicht wirklich weit weg bist und die Tatsache, daß er dich im Anschluß an´s Jagen suchen muß vielleicht noch als extra tolles Spiel Obendrein auffassen. Deshalb hier noch ein alternativer Trainingstipp:
Beobachte ihn bei euren Spaziergängen genau. Sobald er anfängt einen Vogel anzuschauen, sprich ihn an und rufe ihn dann zu dir. Belohne ihn kräftig gehe nun im Fuß und Leckerlie fütternd mit ihm an dem Vogel vorbei, sollte der sitzen geblieben sein. Sobald ihr an dem Vogel vorbei seid, kannst du ihn wieder frei geben. Es ist wichtig ihn sofort zurück zu rufen sobald er einen Vogel auch nur anschaut, da bereits hier das Jagdverhalten anfängt. Sollte er das ohne Leine noch nicht schaffen, gehe in der nächsten Zeit an der Schlepp-oder Flexileine mit ihm. Bei Hundekontakten kannst du ihn ja zwischendurch immer wieder ableinen. Vielleicht kennst du ja auch Plätze mit Stadttauben. Dort kannst du auf diese Weise sehr gut an der Leine üben ruhig an den Vögeln vorbei zu gehen. Als alternative zu Leckerlies kannst du auch gut ein Spielzeug in die Hand nehmen das er sehr liebt und nachdem ihr den Vogel passiert habt mit ihm spielen.LG Franziska mit Till
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Hi,
was Du beschreibst habe ich mit meinem Weimaraner genau so gemacht.
Hund startet durch, Frauchen ist weg. Aber: ich habe mich nicht direkt gezeigt wenn er mich gesucht hat.Das geht natürlich nur in einem total sicheren Gebiet das man gut überblicken kann.
Für Dylan ist es die totale Katastrophe wenn er mich aus den Augen verliert. Und da ist die Frage ob das bei Deinem Buddy auch so ist. Wenn nicht geht der Schuß nach hinten los.
Ansonsten stimme ich Franziska absolut zu.
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Hey, danke für eure Antworten!

Da bin ich ja beruhigt, das ich nicht sooo auf dem Holzweg bin.

@ Franziska: Die Tipps klingen gut, das werd ich dann Morgen gleich mal mit einbinden.
Ich halt euch auf dem laufenden.

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Viel Spaß beim Trainieren.
LG Franziska mit Till
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Ich habe mit der Verstecknummer nie einen Lerneffekt bei meinen Hunden beobachten können. Nicht einmal bei Rhian, die dann ziemlich durch den Wind war und wie irr mich gesucht hat. Ist ja auch klar, denn die "Huch, Frauchen ist weg"-Erkenntnis kommt viel zu lange nach dem Durchstarten (und dabei sind meine Kurzjäger!), um sauber verknüpft zu werden. Für Splash hat die Methode eh keinen Zweck, der nimmt die Nase runter, dockt an meine Spur, hat dabei gleich noch ein Erfolgserlebnis und kommt entsprechend begeistert strahlend bei mir an.

Ich habe an den Vögeln direkt geübt - habe ja auch Stadthunde und falle nicht ständig über Wild. Also an der (langen) Leine gesichert Halt bei Vogelsichtung geübt, ebenso die kontrollierte, synchronisierte Annäherung mit mir zusammen. Hat mit Rhian sehr schnell geklappt, Splash ist etwas skeptischer, was die Anerkennung meiner Fähigkeiten als Oberjäger betrifft.
Aber mit viel Geduld komme ich auch bei ihm weiter. -
Das Verstecken generell ist garnicht sooo schlecht.
Kommt halt auf den Hund an und was er "motivierender" findet. -
Zitat
Er sieht einen kleinen süßen Spatzen und flitzt los und ist dann nicht mehr abrufbar.
Was glaubst du, wielange braucht ein Hund, um den Zusammenhang zu verstehen zwischen Vogeljagd und Frauchen ist weg !?
Erklär dem Kerl schlichtweg, daß Vögel jagen ein NoGo ist. Bring ihm bei, hinzuschauen, aber nicht loszusprinten und, abrufbar zu sein !!
Mit der "ich ignorier es einfach und strafe ihn mit Verstecken" Methode kannst du es nicht unterbinden und definitiv nicht vor der Straße stoppen.Gruß, staffy
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1. Jagen ist eine selbstbelohnende Tätigkeit. D.h. wenn diese Tätigkeit nicht abgebrochen wird, ist es dem Hund ziemlich egal was sonst so passiert, er hat seinen Spass.
2. Würde ich den Hund mit einer (Schlepp-)leine absichern, dass er keinen Erfolg mehr hat (und auch nicht in Gefahr gerät)
2. Würde ich das klipp und klar schon im Ansatz deutlich unterbinden (z.B. bloßes Fixieren vom Hund mit aktiv auf den Hund zugehen, Bodyblock).
Ulexa wollte auch angeleint Spatzen jagen im Junghundalter: volles Brot ist sie in die Leine geprescht (ohne Leine habe ich sie nicht laufen lassen).
Ich habe sie dann auf die abgewandte Seite genommen und bei jedem fixieren angerempelt bzw weggeschoben, wenn sie dorthin wollte. Alternativ habe ich Blickkontakt zu mir bzw Abwenden von den Vögeln belohnt.Das gleich musste ich noch einmal mit Tauben machen (weil die doofen Dinger nicht sofort wegfliegen, sondern so lustig rumtucken), dann war das Thema erledigt.
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