Kleiner Vorfall... abwarten?
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Bluemeleinchen -
17. Oktober 2011 um 16:38
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Cerridwen: Ein solchermassen geschütztes Kind (oder Hund) tut mir leid, wenn es in's reallife entlassen wird und ist dort sicher nicht überlebensfähig.
Ein Kind im Glauben zu lassen, die ganze Welt wäre eine Insel der Glückseeligkeit halte ich für das Falscheste, was man machen kann. Um ein Kind oder einen Hund auf die Welt vorzubereiten, gehört auch, dass es weiss, was Angst, Wut, Ungerechtigkeit, Stress etc. ist.
Für mich bedeutet "Zuhause" der Ort der Geborgenheit. Dort gehen weder für Kind noch für den Hund irgend welche Gefahren aus. Es gibt keine Bedrohung für das Kleinkind, genauso wenig für den Junghund. Da gibt es weder Wutausbrüche, da gibt es keine Ungerechtigkeiten und schon gar nicht wird ein Kleinkind und ein Junghund Angst empfinden müssen.
Das was Kindern und Hunden gefährlich werden könnte wird weg geräumt oder Kind und Hund beaufsichtigt, sprich mit Gefahrenquellen nicht allein gelassen.
Und ja, diese kleine Welt "unser Zuhause" ist die Insel der Glückseligkeit. Die Welt mit all ihren Schattenseiten werden Kind und Hund früh genug kennenlernen müssen.
Katrin, meine Kinder müssen dir nicht leid tun. Sie sind gestandene Menschen geworden, haben tolle Berufe, leben ihr Leben und kommen immer wieder gerne in ihr Elternhaus, in die Geborgenheit zurück.
Wie sieht es mit deinen Kindern aus?
Auch meine Hunde müssen dir nicht leid tun. Ich weiß nicht, wie Du es mit Zookie hältst, aber meine Hunde werden nicht in´s "reallife" entlassen. Ich begleite sie, ich schütze sie vor Gefahren und zugegebenermaßen auch andere vor ihnen.
Übrigens, authentisch kann man auch sein ohne bedrohlich zu wirken. Und das man sich geärgert hat, kann man auch ohne Wutausbruch dem Kind und dem Hund zeigen.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Hallo,
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Ähm, ich glaub es entgleist hier alles ein bisschen!
Jeder hat seine ganz eigene Art und Weise, seine Kinder/Hunde zu erziehen. Wobei der Vergleich Kind und Hund nicht wirklich sinnvoll ist. Kind kann ich erklären: Teppichfransen tabu. Hund muss ich das zeigen, da bringts nicht viel, ihm das zu erklären.Und ich bin sicher, jedes eurer Kinder kommt gern nach Hause zurück! Das zu hinterfragen ist unverschämt!
Solange Hund/Kind weder Angst noch Panik zuhause und vor Besitzer/Mama haben, ist alles okay, alles weitere ist Privatsache.
Übrigens kommt Mozart sehr gerne nach Hause
und er hält sich auch gerne in meiner Nähe auf... Und auch bei meiner Mutter fühlt er sich wohl. -
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Ähm, ich glaub es entgleist hier alles ein bisschen!
Finde ich offen gesagt nicht. Ich glaube aber, dass es hier schon lange um mehr als um dich, deine Mom und Mozart im Konkreten geht
Die Fülle der Seiten zeigt mir einfach nur, dass du ein Thema angeschnitten hast, zu dem es unterschiedliche Meinungen und Diskussionsbedarf gibt.Viele Grüße
Frank, der sich dafür entschuldigt, deinen Thread für den oben genannten Austausch zu missbrauchen
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Musst dich doch nicht entschuldigen, die Diskussion find ich in Ordnung...
Nur das darüber debatiert wird, wessen Kinder warum gerne wieder nach Hause kommen.... das find ich (ganz persönlich!!) bissi daneben
Ihr könnt gerne weiter austauschen ....
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Nur das darüber debatiert wird, wessen Kinder warum gerne wieder nach Hause kommen.... das find ich (ganz persönlich!!) bissi daneben
Zumal Katrin so viel Kinder hat......

Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Katrin, meine Kinder müssen dir nicht leid tun. Sie sind gestandene Menschen geworden, haben tolle Berufe, leben ihr Leben und kommen immer wieder gerne in ihr Elternhaus, in die Geborgenheit zurück.Wie sieht es mit deinen Kindern aus?
Gaby, Idefix und ihre schweren JungsDann weiß ich nicht wen du hier gemeint hast

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Wie sieht es mit deinen Kindern aus?
Weisst du, welchen Beruf ich habe?
Ich brauch keine eigenen Kinder, um hier mitzureden. Glaub mir, ich weiss genügend über die Auswirkungen von Erziehung in Ursprungsfamilien im Jugendlichen- und Erwachsenenalter, so dass ich mir erlaube, hier mitzureden. Zudem war ich selbst mal Kind - und mein Hundchen liegt hier auch neben mir (um die es ja hier eigentlich geht).
Deine Kinder und Hunde tun mir nicht leid, ich meinte überhaupt niemanden persönlich (das liegt mir fern hier). Ich sprach allgemein von Kindern, die überbehütet aufwachsen in einem Elfenbeinturm. Bei der von mir geäusserten Meinung bleibe ich auch. Auch, was Hunde betrifft.
ZitatAuch meine Hunde müssen dir nicht leid tun. Ich weiß nicht, wie Du es mit Zookie hältst, aber meine Hunde werden nicht in´s "reallife" entlassen. Ich begleite sie, ich schütze sie vor Gefahren und zugegebenermaßen auch andere vor ihnen.
Meine kleine Zookie leidet nahezu jeden Tag unter Hunden, die nicht von ihrem Hundehalter geführt werden, sondern mit Clicker und Leckerli um den heissen Brei herum geführt werden. Auch diese tun mir leid, denn sie sind alles andere als frei. Gerade eben wieder 2 horizontal in der Leine stehende Tervueren. Leider... sehe ich das jeden Tag! Und die machen alles andere als einen verschüchterten, verängstigten, gar unterdrückten Eindruck. Nicht die Erziehung nach Old School ist das Problem mehr in der Hundeerziehung - zumindest bei den Hunden hier um mich rum.
Schutz und Geborgenheit biete ich meinem Hund übrigens auch.
Aber ich gebe Schnappi recht und entschuldige mich auch bei Dir, Blümeleinchen, dass das Thema nun bei Weitem über Deine Geschichte mit Mozart hinausgeht. Dennoch finde ich es auch wie Du interessant und hab im letzten Absatz hoffentlich den Bogen gekriegt.
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Wobei ich einmal zu bedenken geben möchte, daß ein klares, ruhiges und für den Hund verständliches Maßregeln ihm keine Angst machen muß. Ich versuche es auch so gut es geht zu vermeiden, daß Till überhaupt erst Fehler macht aber immer bekommt man das im Alltag nicht hin und dann muß auf Fehlverhalten eine adäquate Maßregelung folgen, gefolgt von einem sofortigen Aufzeigen eines Alternativverhaltens. Wenn Till z.B meine Schuhe anknabbern wollte, weil ich sie leider nun doch mal ausversehen liegen lassen habe, habe ich ihm das Kommande "Nein" gesagt. Wenn er trotzdem weitergekaut hat habe ich mein Nein wiederholt und ihn vom Schuh weggenommen bis er nach zwei drei Malen den Schuh in Ruhe gelassen hat. Und er hat auf meine Maßregelung (wegholen vom Schuh) keines Falls mit Stress oder gar Angst reagiert. In sofern ist Maßregelung in meinen Augen nicht gleich Maßregelung.
LG Franziska mit Till
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Bei einem 5 Monate alten jungen Hund wäre es mit einem Tauschgeschäft sicher erledigt gewesen. Ich hätte auch getauscht. Man vergibt sich da doch nichts. Deeskalieren ist das richtige Stichwort. Ein guter Tip war auch, dem Kleinen immer eine kurze Leine dran lassen wenn die Mutter aufpasst. Z.b. zuhause ein Geschirr anlegen und daran eine 20 cm lange Kordel. So kann man den Hund an der Kordel nehmen und wegführen. Hunde gehen so lieber mit als wenn sie weggeschubst werden. Wir sind keine Hunde und daher können wir für uns auch nicht die Erziehungsmaßnahmen erwachsener Hunde 1 zu 1 übernehmen. Der Kleine weiß haargenau wer bei ihm chef ist und das ist nunmal nicht die Mutter, daher muß sie eben zu Tricks greifen. So wäre es z.b. möglich ihm ein "nein" zu melden, ihn bei der kurzen Leine zu nehmen und weg zu führen. Dann gibts ein brav und eine Belohnung. So hat man die Situation im Griff, der Kleine hat etwas gelernt und die Mutter hat bei ihm einen Joker. Bei manchen Hunden dauert es halt länger bis sie die Fransen an den Teppichen ignorieren :-)))
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horizontal i
Ich meinte natürlich vertikal... - Vor einem Moment
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