Angstaggression bei Junghund
-
-
Hey Marike!
Ich möchte dir nur kurz etwas Mut machen. Du bist nicht alleine. Wir haben sowas auch hier :-)
Ich persönlich möchte das auch nicht haben, dass ein Hund andere Menschen scheinbar grundlos anknurrt. Ich habe hier auch einen unsicheren Hund und unterbinde das momentan, bzw. geh dann mit ihm weg, da er dann auch nicht mehr ansprechbar ist. Also ein Sitz oder mich anschauen wäre grad undenkbar.
Mach weiter, ich bin mir sicher, dass ihr das hinbekommt!Ermutigende Grüße
-
26. November 2011 um 16:18
schau mal hier:
Angstaggression bei Junghund - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Hey,
ich hab mein Ziel auch erreicht, wenn Campino nicht mehr knurrt. Ein bisschen Misstrauen kann er ruhig behalten. Das andere Extrem (Hunde die zu jedem freudig hinrennen und anspringen) wollt ich auch nicht haben. Da hast du deine Sache mit Nimueh wohl wesentlich besser gemacht. Warum hast du eigentlich nicht die ersten Monate mit Campino verbracht?
Wer weiß, er hat ja von Anfang an Männer angeknurrt...
Vielen Dank für die Aufmunterung (auch an Steffi). Ich bin, glaub ich, einfach ein bisschen stur. Er soll es unbedingt lernen, also muss ich uns immer wieder diesen Situationen aussetzen. Aber erstmal muss ich die Angstprobleme von dem neuen Mädchen in den Griff kriegen. Wenn er sie genauso wie die anderen Kinder akzeptiert und "liebt", wird es alles wieder einfacher. Die männlichen Kollegen können das wohl ab mal angeknurrt zu werden
Ich hab gerade den schlimmsten Dienst in diesem Jahr hinter mir. Eigentlich müsste ich heiser sein und Muskelkater haben. Wegen einer 8jährigen!!! (Sie ist ein Monster) Zum Glück war Campino nicht da, am Wochenende bleibt er mit meinem Freund zuhause. Jetzt geh ich erstmal mit ihm meine Pferdchen versorgen...
LG, Marike -
Ganz ehrlich, nebst was die Trainerin sehr schlüssig erkannt und erklärt hat, finde ich, dass sich dein Hund extrem gestresst anhört.
Verzeih mir ich hab nicht alles gelesen, aber ich finde für einen Hunde, der prinzipiell eher probleme mit Menschen hat deine Arbeit recht unpassend, auch wenn er sich den Kindern gegenüber problemlos zeigt.
Ich würde zusätzlich das Programm und den Stresspegel runterfahren. Der Hund ist bei dir, bei deinen Eltern und bei der Arbeit. Für einen unsicheren Hund finde ich sind das zuviele Plätze.
Auch wenn es keine Angst ist, durch die er das Verhalten zeigt, denke ich, dass Stress das immer wieder verschlimmert. Auch wenn du von Rückschritten sprichst war er immer bei der Arbeit dabei und du hast es übertrieben (nicht böse gemeint)....
Ich finde vom Schreiben her ist der Hund unpassend für die Arbeit und ich würde es, bis er wesentechnisch recht zuverlässig und ausgeglichen ist nicht mehr mit zur Arbeit nehmen. ich finde damit schaffst du dir deine Rückschritte teilweise selber

Das jetzt aus der Ferne ohne den Hund gesehen zu haben und ohne alles ganz genau durchgelesen zu haben

-
Hi,
ich war krank und bin deshalb gerade das erste Mal wieder am PC.
Also, Campino wird nicht zum Therapiehund ausgebildet und ob er sich dazu eignet mich dort einfach zu begleiten, wird sich noch zeigen. Bisher macht er sich abgesehen vom Bewachen sehr gut. Er ist auch nicht gestresst. Es sei denn er lässt gerade den Wachund raushängen. Dann stresst es ihn auf seinem Platz bleiben zu müssen. Das ist zuhause aber identisch. Ich kann ihn nicht in Watte packen und jeglichem Stress aus dem Weg gehen. Er soll ja mal ein alltagstauglicher Hund werden. Wenn der Stresspegel zu hoch ist, kann man Situationen selbstverständlich erstmal meiden und sich anders rantasten. Aber wie gesagt ist er bei der Arbeit die meiste Zeit entspannt und wirklich gut drauf. Ansonsten ist er nur noch mit mir zusammen bei meinen Eltern und verhält sich meinem Vater gegenüber inzwischen wieder eher freundlich interessiert. Manchmal (!) hat er einen schlechten Tag und dann wird mein Vater mal wieder leise angeknurrt - der Auslöser ist für mich bisher nicht ersichtlich. Geschnappt hat er nicht mehr seit die Trainerin da war. Wir machen insgesamt Fortschritte bei der Arbeit, kurzfristige Rückschritte gehören zu fast jedem Training dazu. Ich denke, dass wir weit weniger gelernt hätten, wenn er nicht ab und zu mit zur Arbeit käme. Zuhause ist es einfach zu reizarm. Wir sind vor einem halben Jahr an den A**** der Welt gezogen und bekommen eher selten Besuch. Die Freunde haben wenig Lust so weit raus zu fahren. Deshalb habe ich viel zu selten Trainingssituationen hier. Ich frage mich, warum der Hund deiner Meinung nach so gestresst wirkt? Aber ich weiß natürlich nicht bis wo du gelesen hast. Anfangs war vor allem ich sehr gestresst und der Hund auch wesentlich mehr als jetzt.
Montag habe ich mich noch halbkrank am Vormittag zur Mitarbeiterbesprechung geschleppt. Die ältere Hündin war nicht da und Campino hat überhaupt nicht geknurrt - egal wer sich wo und wie bewegt hat. Also ist meine Theorie eher falsch, dass er der ranghöheren Hündin die Kontrolle überlässt, wenn sie da ist. Er kann sich auch ohne sie benehmen :) der nächste Verdacht wäre, dass er dann blöd ist, wenn er wesentlich zuerst da war. Also wenn wir einen ruhigen Vormittag hatten und dann Mittags der Kollege hinzu kommt.
LG, Marike
-
Ich habe alles gelesen

Und werde dir bei Gelegenheit konkrete Situationen raussuchen.
Meine Große ist extrem stressanfällig und das wird sie auch bleiben. Aber ich werde nicht versuchen sie daran zu gewöhnen bzw. abhärten, es funktioniert meistens nicht, wenn dann ganz langsam...Und Aimee ist wohlbemerkt vom guten Züchter.
Vom Text her bin ich mir einfach nicht sicher ob deine Arbeit nicht Stress für ihn bedeutet.. Vorallem nach der Schilderung mit dem Mädchen.
Ich will dich nicht kritisieren, nur vielleicht als Denkanstoß.
-
-
Hey,
ich fasse es auch als Denkanstoss auf - keine Sorge :) aber das Rausschreiben der Situationen brauchst du nicht mehr machen. Er wird erstmal nicht mehr mit zur Arbeit kommen. Anweisung von der Trainerin. Ich soll erstmal einen Cut machen und wenn ich ihn später wieder mitnehme, wesentlich massiver gegen das Knurren (beim Wachtrieb) vorgehen. Bis dahin wird das neue Mädchen weg sein, da sie nur eine kurzfristige Aufnahme bis maximal Februar ist.
Heute morgen waren wir in der Hundeschule und ich hab lange mit der Trainerin über Campino gesprochen. Denn leider hat er sich dort heute wieder sehr schlecht benommen. Wir konnten vier Wochen nicht teilnehmen, da es meist mit der Arbeit nicht gepasst hat und das eine mögliche Mal haben wir "nur" eine Theoriestunde über Hundekommunikation und Körpersprache gemacht - ohne Hunde. Er ist heute sehr aggressiv auf die Hundedame losgegangen, mit der er sich vorher auch schon mal in den Haaren hatte. Gemeinsam mit der Trainerin haben wir ihn rausgezogen und er hat echt Ärger bekommen. Danach konnte er vom Parkplatz aus den andern beim Spielen zugucken. Am Training haben wir normal teilgenommen. Nächste Woche gehen wir versuchsweise in eine andere Gruppe, wo größere Hunde sind und sollte er wieder so ätzend sein, war es das mit Gruppenstunden. Dann gibts Einzeltraining mit der Hündin der Trainerin, die sich nichts von ihm gefallen lassen würde. Es kann sein, dass er einfach diese eine Hündin nicht leiden kann. Aber die Trainerin sagt, dass sie schonmal einen eigentlich total verträglichen Hund hatte, der auf dem Hundeplatz absolut bescheuert war und ständig Hunde angegriffen hat. Der konnte irgendwann auch nicht mehr teilnehmen. Das klingt schon nach Stress...Insgesamt soll ich Campino erstmal härter behandeln. Weniger nur mit Leckerlis gutes Verhalten belohnen, sondern Ungehorsam und Unaufmerksamkeit ab jetzt auch strafen. Natürlich alles im Rahmen. z.B. Leinenführigkeit mit sehr vielen Richtungswechseln und auch durchaus hinterherziehen, gutes Mitlaufen verbal loben - keine Leckerlis. Er läuft ja insgesamt gut an der Leine, aber ab jetzt soll er immer hinter bis neben mir bleiben, vorlaufen gibt es nicht mehr. Er hat sich mal wieder geweigert sich ins nasse Gras zu setzen. Sie hat gesagt, dass ich es mal mit einem "Nein" versuchen soll und siehe da - plötzlich kann der Herr seinen empfindlichen Hintern auch ins nasse Gras setzen. Es macht ein wenig den Eindruck, dass Campino nur gut hört, weil er das in der Regel möchte - es springen schließlich regelmäßig Leckerlis dabei raus. Ich bin echt sauer! Man fühlt sich im Grunde bloßgestellt auf dem Hundeplatz. Zuhause läuft es so gut (Wachtrieb mal außen vor) und dort tut er plötzlich so als ob er nix mehr könnte. Obwohl er da früher der Streber war! Ich weiß, da spielt ne große Portion Stress mit rein. Aber da das "Nein" so gut gefruchtet hat, eben auch definitiv Ungehorsam. So langsam werd ich ein Fall für den Junghunde-Kummerkasten
ansonsten hab ich ihn gerade das erste Mal versucht zu baden. Das war Stress pur und ich hab mich hingelegt (tat sehr weh!). Das Bad sieht aus wie ein Saustall. Allein mach ich das NIE wieder. Aber die Ganzkörperschlammpackung vom Hundeplatz wollte ich auch nicht in der Wohnung haben.Aber ich konnte heute auch lachen
ich hab mit meiner Mutter telefoniert und sie hat mir erzählt, dass meine Oma gesagt hat: "Sonst bezahl ich ihr diesen Fernsehguru, den Martin Rütter, aber dann muss sie auch wirklich was tun!" Ja, meine liebe Oma. Die hat den Hund übrigens noch nie gesehen und ihr eigener Jack-Russel ist der unerzogenste Hund, den es vermutlich in der Gegend um Bremen gibt :)LG, Marike
-
Huhu campino, wie siehts aus bei euch? Rückschläge, Erfolgserlebnisse?

-
Ach, ehrlich gesagt ist bei uns alles schwierig. Dadurch, dass Campino nicht mehr mit zur Arbeit kommt, muss ich mich wieder um Hundebetreuung bemühen. Halbe Tage lass ich ihn ja allein, aber zur Zeit sind ein bis zwei ganze Tage pro Woche dazwischen. Meine Eltern haben mit dem Thema Campino abgeschlossen und wollen ihn nicht mehr sehen und er ist quasi Tabuthema zwischen uns. Sonst artet es direkt in Streit aus. Letzte Woche warf meine Mutter mir an den Kopf, ob ich darauf warten wolle bis er mich beißt. Da bin ich echt ausgeflippt. Die wollen mich mit allen Mitteln dazu zwingen den Hund abzugeben. Die letzten zwei Wochen hat meine Schwägerin ihn genommen, also dreimal insgesamt. Daraufhin bekam sie von allen Seiten zu hören, dass sie mal an ihre Kinder denken sollte und der Hund wäre ja nicht einzuschätzen. Meine Nichte ist drei Jahre und mein Neffe ein Jahr alt. Campino liebt die beiden und stellt für sie mit Sicherheit keine größere Gefahr als jeder andere Hund auch dar. Dazu hat sie noch nen 3jährigen Labbi mit dem Campino dort spielen kann und an dem er sich auch stark orientiert. Also wenn Rudi auf seinen Platz geschickt wird, tapst Campino hinterher und legt sich auf seine Decke, die wir neben Rudis Korb gelegt haben. Er hat sich dort wirklich gut benommen. Sie hatte sogar einmal unerwartet Besuch und Campino hat zwar etwas rumgegrummelt, aber auch ohne auf den Platz schicken hat er nicht bedrängt, geschnappt oder sonstwas getan. Nun hatte ich sie und meinen Bruder eigentlich schon soweit, dass sie Campino für einige Zeit nehmen, wenn bei uns den ganzen Tag keiner ist und plötzlich sagen sie wieder ab. Ich habe sehr stark meine Eltern im Verdacht, dass sie Campino mal wieder als gefährliche Killermaschine dargestellt und die beiden verunsichert haben. Ich hab dann heute zum Glück früher Feierabend machen können und mein Freund ist in der Mittagspause nach hause gefahren, aber das geht nicht auf Dauer wg. 15km Wegstrecke mit Stadtverkehr und nur einer Stunde Mittag. Da bleiben man grad 10 Minuten für den Hund und mein Freund selbst hat gar kein Mittag gehabt. Ich muss heute oder morgen dringend die beiden besuchen und klären wo das Problem liegt. Das ist richtig ätzend, wenn man so abhängig ist! Ich will ihnen den Hund ja nicht aufdrängen, aber hier gibt es keine professionelle Hundebetreuung als Alternative. Ich behaupte mal den Hund am besten zu kennen und einschätzen zu können und er hat noch nie einen Menschen den er kennt und mag angeknurrt oder sonstwie respektlos behandelt. Das gilt für alle Kinder und Jugendlichen der Einrichtung, außer dem neuen Mädchen, zwei Kolleginnen, meine Mutter(wenn er wüsste wie sie über ihn redet), meine Schwägerin und ihren Kindern, den Nachbarn, die Hundetrainerin, zwei Freundinnen und natürlich mir und meinem Freund. Diesen Personenkreis begrüßt er fiepsend und hüpfend und war niemals frech. Auch nicht, wenn er abgedrängt oder überrumpelt wurde. Fremde Kinder auf der Straße bis zu einem Alter von etwa 10 fiepst er auch an und möchte am liebsten hin. Ich bin mir einfach sicher, dass kein Grund für meinen Bruder besteht, um seine Kinder Angst zu haben. Wenn, dann würde Campino eher ihn beißen. Aber wir wollen ja nicht den Teufel an die Wand malen - er hat noch nie gebissen.
Ansonsten hab ich jetzt die Adresse und alles von der Tierkommunikatorin und wollte mich demnächst darum kümmern. Hier besucht uns zur Zeit keiner und somit können wir Trainingsmäßig nicht voran kommen :/
Auf dem Hundeplatz waren wir wegen Schlechtwetter nicht. Haben stattdessen Training in der Stadt gemacht und nur einen kurzen Freilauf auf einer Wiese. Dort hat Campino einen Golden Retriever wieder angepöbelt, aber es gab keine Rauferei. Morgen früh ist erstmal das letzte Mal Hundeschule und es wird gar kein Freilauf geben, da die Feindhündin von Campino dabei ist.
LG, Marike -
Ohje Marike,
das hört sich ja nicht so super an. Bei uns läuft es im Moment den umständen entsprechend recht gut.
Mit anderen Hunden ist Ghandi recht gelassen. Ohne Leine tritt er im Falle eines reservierten anderen Hundes eher die Flucht an, an der Leine pöbelt er zwar zurück aber bauscht sich nicht sonderlich auf, sodass 2-3 meter später alles wieder in Ordnung ist.
Das Feindbild Mensch ist wirklich nur Feindbild wenn wir vorm Haus laufen und unseren normalen Gassigang gehen. Und dann auch verstärkt morgens. Abends je nach Situation. Im dunkeln verstärkt sich das ganz natürlich noch mal. Im Moment laufe ich sehr vorrausschauend und scanne die Umgebung permanent. Zurzeit übe ich mich auch im um die Ecke gucken.
Sehen wir andere Menschen, laufe ich bögen, geh wenn nötig/möglich auf die andere Straßenseite oder lasse Ghandi absitzen (wobei beim Absitzen die Gefahr größer ist, das er sich aufregt). Und dann, wenn er weder bellt noch sonst irgendetwas veranstaltet, gibts Futter oder Spiel. Wir fahren meiner Meinung nach auch sehr gut damit, sein lautes Bellen/Knurren und in die Leine gespringe hat sich verbessert. Manchmal bellt oder knurrt er nicht mal mehr (wenn sich begegnugen mit einem größeren Abstand nicht vermeiden lassen) sondern will nur zu den Menschen hin und zieht dabei in die Leine. Ab und an kommen noch ein zwei beller, insbesondere wenn es sich um Leute auf der Parkbank handelt die uns anstarren.Soo und nun kommen wir zum Besuch

Da ich hier erst hingezogen bin, ist besuch so eine Sache. Ich kenne noch nicht so viele Leute denen ich es zutrauen könnte. Aber ich habe 2 Personen bei denen ich es kann. Ersteres ist weiblich und kommt nicht so oft, aber sehr lieb zu Ghandi und Ghandi hat sie auch nach einer bellenden Begrüßung ignoriert. Später dann auch streicheln lassen von ihr. Leider kann sie Ghandi nicht so ignorieren wie ich es gerne hätte. Der zweite Besuch ist männlich und mag eigentlich keine Hunde, aber da wir Freunde sind und er gerne bei mir "abchillt" muss er Ghandi in Kauf nehmen. Das klappt auch sehr gut. Bei ihm grummelt Ghandi auf seinem Platz zwar länger vor sich hin aber nach einer Weile beruhigt er sich. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass Nikki (also der Besuch) sehr gut im ignorieren ist. Er beachtet den Hund noch nicht mal wenn Ghandi aufsteht und ihn beschnüffelt. Das soll Ghandi zwar nicht aber ich merke ja nicht immer alles
Nikki darf sich auch frei im Raum bewegen ohne das Ghandi dies kommentiert.Allerdings muss ich auch erwähnen dass wir vor einer Woche einen Vorfall im Treppenhaus hatten. Auf dem letzten Gassigang am Abend kamen Nachbar und ich zeitgleich aus der Wohnung. Unserer Treppenhaus ist nicht sehr groß und der Nachbar leider umsomehr. Breit, groß, dick und bärtig. Nunja, da gabs heftig gezeter.
Außerdem sitzt bei uns um der Ecke immer öfter so ein Penner. Der wurde die ersten zwei/drei mal auch angemacht. Jetzt geh ich Schnurstracks über die Straßenseite und dann über die Ampel wieder zurück. So vermeide ich das ich auf dem engen Bürgersteig an dem vorbei muss und Ghandi sieht ihn trotzdem wenn wir wieder auf den Bürgersteig ankommen.Wir arbeiten übrigens auch nach dem NILIG-Prinzip. Bin hellauf begeistert. Ghandi achtet im Freilauf nun noch mehr auf mich und der Rückruf klappt fast zu 99%. Auch von anderen Hunden weg.
Ich hoffe, dass ihr eure Differenzen, auch innerhalb der Familie, schnell in den Griff bekommt und bald ordentliche Fortschritte macht

-
Hey,
ich musste erstmal gucken was NILIG bedeutet. Aber das machen wir auch, im Grunde schon von Anfang an. Er ist ja auch abgesehen von seinem Knurrproblem ein super braver Hund.
Schön, dass es bei euch so gut voran geht! Das freut mich wirklich :)
Die Familiendifferenzen werden jetzt hoffentlich die Tage geklärt. Meine Tante, die Mediatorin ist, hat sich eingeschaltet. Ich hoffe, dass wir das vor Weihnachten noch alles klären können. Sonst werde ich Heiligabend allein mit meinem Hundekind verbringen
Meine Schwägerin unterstützt mich weiterhin, allerdings eher heimlich solange nicht alles geklärt ist. Sie hat auch keine Lust sich anpflaumen zu lassen.
Am Wochenende hatten wir Besuch. Freitag war Campino erst so mittel. Er hat schon rumgeknurrt, aber nicht ständig und ist nicht aufgesprungen. Ab 23h allerdings (in der Woche unsere Bettgehzeit) drehte er richtig auf und sprang bei jeder stärkeren Bewegung vom Besuch bellend und knurrend auf. Er blieb zwar im Korb, aber von dort machte er ordentlich Rabatz. Ich hab ihn dann rausgeschmissen und hinter der Tür hat er kräftig weitergebellt. Als er ruhiger wurde, bin ich dann nochmal mit im raus und bin dann ins Bett gegangen und hab ihn mitgenommen. Dort hat er noch etwas gebellt, hat sich aber schließlich doch schlafen gelegt. Am Sonntag hatte mein Freund dann nochmal Besuch (ich war arbeiten) und hat anscheinend sehr viel mit ihm trainiert. Campino wurde nicht auf seinen Platz geschickt und er hat für jedes Knurren Ärger gekriegt und wurde gelobt, wenn er ruhig war. Der Besuch wurde ständig gebeten rein und raus zu gehen und ist auch am Ende direkt an Campino vorbei gegangen ohne, dass er geknurrt hat. Ich wäre ja gern dabei gewesen. So muss ich den Erzählungen glauben und das fällt schwer, weil sonst immer ich die Erziehungsperson bin auf die der Hund auch besser hört.
LG, Marike - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!