Angstaggression bei Junghund
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Hey,
da zeigt sich bestimmt, dass Elly noch schlechter sozialisiert wurde als Campino. Er liebt ja z.B. Kinder und hatte nie vor kleinen Tieren Angst, wie Katzen oder Vögel. Auch vor meinen Pferden hat er die größte Angst ziemlich schnell überwunden und dass er einen gewissen Respekt beibehalten hat (bis jetzt), finde ich auch gut. Würde er dem Pferd zwischen den Beine herumspringen, könnte das echt gefährlich werden. Fussgänger fand er auch nie so schlimm, wenn sie ihn nicht beachtet haben.
Ich finde es toll, dass du den Glauben hast, dass ihr das schafft. Ihr habt ja auch schon ganz viel erreicht! Ich habe in dem Thread ja ausreichend beschrieben was für Stress Campino in meiner Familie ausgelöst hat und es wird wohl auch erst dann wieder richtig gut werden, wenn Campino aufhört ständig alle anzuknurren. Die meisten rieten mir zur Abgabe oder sagten, dass es meine Entscheidung sei. Zugesprochen hat mir in der Familie niemand. Trotzdem glaube ich noch daran, dass es alles wieder gut wird. Campino wird lernen sich anständig zu verhalten. Und ich glaube auch an Elly oder Ghandi. Das sind alles noch so junge Hunde und wir geben uns wirklich große Mühe, früher oder später wird es schon klappen :)
Ich weiß, dass ich für den Hund deutlich den Besuch kontrollieren sollte. Ich bemühe mich auch das zu tun, aber ich muss leider sagen, dass es mir nicht immer gelingt. Ich bin nicht so der Typ, der anderen sagt, was sie zu tun haben. Bei einigen Personen ist es mir sehr unangenehm sie darum zu bitten, so einen "Blödsinn" mitzumachen. Vermutlich weiß Campino das auch und meint deshalb die Besucher kontrollieren zu müssen. Auch, wenn die Hauptmotivation/der Hintergrund Angst ist - einen gewissen kontrollierenden Charakter hat es dennoch. Es betrifft nur die Personen vor denen er Angst hat. Die versucht er durch knurren ruhig auf ihrem Platz zu halten und er lässt sie nicht aus den Augen. Leute, die er mag dürfen tun und lassen was sie wollen und er ist die ganze Zeit freundlich und nervt sie höchstens am Anfang mit einer überschwänglichen Begrüßung.
Ich denk grad, dass man die Handzeichen ja einfach mit einfügen kann mit verharmlosendem Text dazu
Ich zeige mit dem Zeigefinger auf das Sofa und sage zum Besuch, dass sie sich am besten dahin setzen könnten, weil der Platz am weitesten vom Hund entfernt ist. Der Hund denkt ich gebe das klassische Sichtzeichen, welches er auch kennt und sage zum Besuch "Auf deinen Platz" in typisch menschlichem Rumgeschwafel 
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31. Januar 2012 um 00:38
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Hallo
Ja, ich komme mir auch immer komisch vor, wenn ich Jemanden herumkommandieren muss.. Bin sonst eher der stille Typ. Aber ich arbeite auch viel an meiner Körperhaltung, Körpersprache und meinem Gang, weil ich merke, dass Elly da gut darauf anspricht. Und weil sie eben auch ziemlich frech sein kann übe ich fleissig Konsequenz und Klarheit, was mir sicherlich auch sonst gut tut.
Ich glaube auch, dass Ellys Unsicherheit da von mir mitverschuldet ist, evt. hätte ich sie mit dem Wissen heute viel besser unterstützen können.
Meine Familie hasst Hunde, von daher wurde ich kurzzeitig fast verstossen und sie sehen Elly nur sehr selten. Da merken sie nur wenig von unseren Problemen.
Selber habe ich schon auch manchmal gezweifelt, ob wir es packen. Aber ich habe das Risiko ja in kauf genommen, als ich mich für einen Tierschutzwelpen entschieden habe. Desshalb darf ich jetzt wohl auch nicht jammern..
Und Elly hat auch super Seiten. So bleibt sie total entspannt zuhause und schläft. Ich kann sie also leider nicht überall hin mitnehmen, wie es geplant war, dafür kann ich ohne schlechtes Gewissen auch mal 5 Stunden weg, wenn sie vorher was erlebt hat. Und sie ist super stubenrein, kuschelt für ihr Leben gerne,arbeitet (abgesehen von kurzen ich-höre-und-sehe-dich-nicht-Phasen) gerne mit mir und ist immer zu begeistern.
Ich finde es übrigens super, wie viel Mühe du dir gibst! Und das es manchmal echt Nerven braucht weis ich ja aus eigener Erfahrung. Meine Hundetrainerin tröstet mich immer damit, dass ich so unendlich viel über Hunde lerne, was ich sonst nie getan hätte.
Wenn es wer hinkriegt, dann ja wohl wir, weil wir uns echt Gedanken machen, unsere Hunde verstehen wollen und schliesslich kennt sie niemand besser als wir. -
Hey,
wir werden das schaffen! :) Es freut mich wirklich mit dir zu schreiben. Unsere Situation ist ja echt ähnlich, da kann man den andern gut verstehen. Auch die beiden Hunde sind sich ziemlich ähnlich
beide eigentlich brave Superhunde, wenn diese blöde Angst nicht wäre. Jetzt würde ich aber echt gerne mal Bilder von Elly sehen! Wenn du in meiner Signatur auf Campino klickst, kannst du Bilder von Campino sehen. Falls du eine Beschreibung brauchst, wie man Bilder hochläd oder einen Avatar macht, helfe ich dir gern :)Meine Hundetrainerin vom Hundeplatz hat mich letztens gelobt. Ich würde sehr souverän, aber auch konsequent im Umgang mit Campino wirken. Sie meinte, da zahlt es sich aus, wenn man einen schwierigen Hund hat. Man muss einfach viel genauer sein und mehr an sich arbeiten. Was ich draußen mit Campino kann, muss ich unbedingt auch für den Umgang mit fremden Menschen erreichen.
Da scheinst du ja tatsächlich noch größere Probleme wegen Elly in der Familie zu haben als ich. Das tut mir wirklich Leid! Für mich ist Familie sehr wichtig und deshalb finde ich es schrecklich, wenn es echten Streit gibt.

Ja, das Überraschungspaket Tierschutzwelpe. Ich muss gestehen, dass ich mir vorher nicht genügend Gedanken gemacht habe. Ich bin davon ausgegangen, dass ein Welpe, der schon beim Tierschutz geboren ist und den ich liebevoll erziehe zu dem perfekten Hund wird, den ich mir gewünscht habe. Da war ich ziemlich naiv. Im Nachhinein hätte ich besser einen erwachsenen Hund aus dem Tierheim nehmen sollen, den ich nach dem Charakter gewählt hätte, der sich als mein Begleiter in einer Kinder- und Jugendwohngruppe eignet. Nun ist es aber wie es ist und ich behalte Campino definitiv. Ich würde auch fürchten, dass er es woanders schlechter hätte und da ich einen Schutzvertrag habe, müsste er an die Tierschutzorga zurück und ich könnte nicht mal mitentscheiden wo er hingeht. Viel wichtiger ist natürlich, dass ich unheimlich an ihm hänge, er von diesem einen Problem abgesehen mein perfekter Hund ist und ich den Glaube habe, dass wir das Problem noch in den Griff kriegen.
Ach ja, ich hab dir gestern eine PN geschrieben :)
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So, hier mal mein erster Versuch, Bilder hochzuladen.
Bitte nicht hauen, wenns nicht klappt..
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Meine Familie hat nun akzeptiert, dass Elly zu meinem Leben gehört. Wenn sie sie nicht sehen oder etwas mit ihr zu tun haben müssen, dann ist es kein Problem mehr. Aber ich bin halt wirklich ganz Alleine für sie verantwortlich. Da stehe ich manchmal unter Druck, weil ich sie nicht (wie ursprünglich mal geplant) einfach in einen Hort geben kann, falls mal Etwas ist.
Aber das wird wohl ein nächster Punkt sein, an dem wir arbeiten. Sonst habe ich eben immer etwas Angst, dass ich mal ausfalle oder etwas ist und wir aufgeschmissen sind.
Das Gefühl kennst du unterdessen sicher auch, bei dir war das mit der Betreuung ja auch anders geplant.Ich habe mich über ein Jahr auf den Vierbeiner vorbereitet und auch mit einigen Zuchtclubs Kontakt gehabt. So wusste ich schon, was da auf mich zukommen könnte.
Aber ich muss ganz ehrlich sagen, irgendwie habe ih es auch unterschätzt. In meiner Umgebung haben Andere ja auch Hunde vom Bauernhof, die sind ziemlich Wesensfest. Und da dachte ich halt auch, mich wird es ja wohl nicht gerade treffen..
Im Nachhinein denke ich auch, mit der Zeit, die ich schon in Ellys Resozialisierung gesteckt habe, hätte ich wohl manchen "normalen" Tierheimhund gut integrieren können.
Ziemlich viele Träume sind schnell in weite Ferne verschoben worden, z.B. wollte ich mit ihr viele Hundeseminare besuchen, gerne Richtung Rettungshund gehen oder sie zum Zelten und als Zuschauerin bei den Downhillrennen meines Freundes mitnehmen. Das wird wohl noch ne Menge Arbeit.
Aber ich will ja auch in den erzieherischen Bereich (Gymnasiallehrerin), da kann mir mein Training nur gut tun. Der Schüler, der mich schafft, muss dann erst noch geboren werden!
Da merkst du ja vielleicht auch was?
Ich finde es super, dass du Campino nicht zurückgeben willst, auch wenn du da etwas unvorbereiteter hineingeraten bist als ich. Vielleicht treffen wir uns ja in ferner Zukunft einmal mit unseren bis dann perfekt erzogenen Hunden und sind riesig stolz.
Mein Ziel ist, dass Niemand merkt, dass Elly Probleme hat, solange ich sie führe. So viel Sicherheit möchte ich ihr geben können.
Und jetzt gehe ich mir mal Campino anschauen. -
Hey,
ja absolut! Die kann doch kein Wässerchen trüben
Sie ist wirklich zuckersüß! Sieht das nur so aus oder ist das weiß um die Nase herum weniger geworden? Wie groß und schwer ist sie denn eigentlich?Ja, die Betreuung bei schwierigen Hunden. Das ist echt ätzend :/ Ich kann Campino jetzt auch nicht mehr zu meiner Schwägerin geben, da mein Bruder es sich mit ihm versaut hat. Früher hat er ihn immer ignoriert und Campino hatte kein Problem mit ihm. Dann hat er mal versucht ihn anzufassen und Campino ist knurrend ausgewichen. Ab da wurde Campino schon misstrauisch und hat ihn dann kurz darauf mal angeknurrt als mein Bruder den Raum durchqueren wollte in dem Campino war. Mein Bruder hat ihn angemotzt und raus geschickt. Jetzt war mein Bruder bei mir und Campino hat sich ziemlich aufgeführt. Viel geknurrt, mit Aufspringen etc. Nun ja, ich will kein Risiko eingehen, dass etwas passiert und deshalb muss Campino zuhause bleiben. Meine Schwägerin kommt jetzt Mittags und geht ne kleine Runde mit ihm. Ich hoffe, dass das neue Training schnell Verbesserung bringt. Dann kann ich ihn zumindest teils mit zur Arbeit nehmen. Wenn es nicht klappt, werd ich mich wohl dahinter klemmen einen passenden Gassigänger zu finden. Im Internet oder der Zeitung findet sich nichts, da hab ich schonmal geguckt. Aber zur Not muss ich selbst ne Anzeige aufgeben.
Wohnst du alleine? Bei mir ist ja zumindest mein Freund noch da, der mich auch wirklich super unterstützt. Vor der Arbeit versorgt er z.B. immer Campino und ich kann so an meinen freien Tagen etwas länger schlafen

Ich hab ja schon vor Campino mein Studium abgeschlossen und bereits angefangen zu arbeiten. Aber ich fürchte, dass ich trotz Umgang mit wirklich schwierigen Kindern, für den Hund nichts übernehmen konnte. Mit den Kindern kann man ja reden und ihnen Dinge erklären, das ist schon etwas ganz anderes. Hilfreich war es aber, dass ich schon seit 11 Jahren Pferde hab und sie seit 9 Jahren in Eigenregie halte. Die jüngere Stute hab ich selbst ausgebildet und sie ist sehr selbstbewusst. Da musste ich also auch lernen sehr konsequent zu sein und vor allem körpersprachlich sehr bewusst zu arbeiten. Trotzdem hat es nicht gereicht, bzw. Hund und Pferd ist eben auch nochmal was ganz anderes.
Ein Treffen wäre sicher mal toll. Aber bei der Entfernung, seien wir mal ehrlich, das ist eher unwahrscheinlich. Ich wohne in Ostfriesland und du in der Schweiz, oder? Na ja, wer weiß, vielleicht ergibt sich ja mal was. Freuen würde ich mich jedenfalls!
Unser Ziel ist ziemlich identisch. Campnio soll mich zwar bei der Arbeit begleiten. Aber er wird kein Therapiehund und ich würde ihn nie mit den Kindern allein lassen. Vor allem zum jetzigen Zeitpunkt liebt er die Kinder zwar, aber er und die Kinder sind einfach zu wild und er ist zu groß und zu schwer als dass ich ihm noch ein Raufen mit den Jungs erlauben würde. Ich muss die Kinder ständig ermahnen, dass sie nicht so wild mit ihm sein sollen und dass sie ihn nicht so hochpushen sollen. Dann fängt er nämlich irgendwann doch an anzuspringen und die Kleinen würden natürlich umgeworfen werden. Mit Spielzeug spielen erlaube ich auch nicht, weil ich kein Risiko eingehen will, dass Campino womöglich mal versucht eine Ressource zu verteidigen. Einzig streicheln und mal unterwegs einen Stock aufheben und werfen, den Campino vorher nicht selbst hatte, dürfen sie. Als er noch jünger war, war ich da ein bisschen kulanter. Ich beobachte zur Zeit wie Campinos Bordercolliefreundin sich entwickelt, die meiner Kollegin gehört. Sie sind gleich alt, aber die Hündin ist vom Schlag "Tut-Nixe" und kommt schon länger regelmäßig mit zur Arbeit. Der Umgang wird mit einigen Kindern immer grenzwertiger, wie ich finde. Sie fängt nun an beim Spiel bellend anzuspringen und ist insgesamt unheimlich hochgepusht in der Gruppe. Seit die Jungs nicht mehr mit Campino raufen dürfen, ist er in der Gruppe ruhiger geworden und das möchte ich weiter fördern. Na ja, wenn er dann hoffentlich irgendwann wieder regelmäßig da sein kann. Jetzt ist es die Ausnahme, dass ich ihn mal kurz mit rein nehme und ich lasse ihn an der Leine.
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Hallo
Entschuldige, Elly hatte eine etwas anstrengende Phase am Wochenende. Da wollte ich mich nicht auch noch virtuell mit ihr beschäftigen...
Sie ist jetzt 18kg schwer und reicht mir gerade so bis zum Knie. Ich bin gespannt, ob sie noch wächst. Allgemein hat sich ihr Fell ziemlich verändert. Es ist nach ca. 4 Monaten noch fast doppelt so lang geworden, am Bauch ist sie weisser, dafür sonst schwärzer geworden. Und an den Beinen habe ich vorgestern feine Dunkelbraune Flecken entdeckt. Es bleibt also spannend.
Campino scheint ja einiges grösser und schwerer zu sein, oder?Für die Betreuung habe ich mit der Hundetrainerin ausgemacht, dass ich anfange, sie ganz langsam an einen Hort zu gewöhnen, da ihr der Kontakt mit anderen (souveränen) Hunden gut tun könnte.
Mal schauen wie das klappt.Sonst unterstützt mich mein Freund aber auch ganz toll. Bei uns ist es genau das Selbe, die Morgenrunde erledigt immer er. Da bin ich echt riesig froh darum. Morgen muss ich mir auch die Weisheitszähne ziehen lassen, da ist es echt super, dass ich mich auf ihn verlassen kann. Aber ich möchte schon noch eine weitere Betreuungsmöglichkeit zur Hand haben, nur für Notfälle.
Eigentlich wollte ich ja mit Elly viel reisen in den Semesterferien, vor allem in Deutschland. Erst einmal muss ich die Pläne wohl auf Eis legen, aber falls es irgendwann doch einmal klappt, können wir uns ja mal treffen. Wenn mein Vierbeiner dann nicht mehr Alles erlegen will, was sich im näheren Umkreis bewegt.
Campino hat da ja vielleicht dann weniger Mühe mit mir, da ich ja weiblich bin. Und bis dahin habt ihr das dann auch schon längst im Griff.Ich kann mir gut vorstellen, dass der Vergleich mit der gleichaltrigen Border Collie Hündin sehr interessant ist. Ich vergleiche in der Hundeschule auch gerne mal mit den gleichaltrigen Junghunden.
Wenn ich mich erinnere, dass die in den ersten Junghundestunden trainierten und wir so weit weg stehen mussten, dass wir nicht einmal die Trainerin hören konnten, damit Elly halbwegs ruhig blieb, haben wir die grössten Erfolge zu verbuchen. Ich bin halt durch Ellys Verhalten immer gezwungen, mit ihr zu arbeiten.
Und dass Campino schon so ruhig bleiben kann, wenn du ihn mitnimmst, ist doch schon ein riesen Erfolg.Am Samstag waren wir noch zwei Stunden in der Hundeschule, bei -17 Grad echt ein spezielles Vergnügen. Geht Ihr auch einmal pro Woche ins Training oder hast du das anders geregelt?
LG, Katrin
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Hey,
ja, Campino ist ein Klops
36kg bei 63cm Schulterhöhe. Jetzt wo es so glatt war, hat er mich übers Eis gezogen. Also ich wollte stehen bleiben, funktionierte aber nicht. Das ist ja witzig, wenn der Hund sich noch so verändert. Kann ich bei Campino jetzt nicht behaupten. Aber seine Bordercolliefreundin legt auch ordentlich an Felllänge zu. Ist das letzte Bild von Elly ziemlich aktuell?Ach ja, ist es nicht herrlich einen solchen Freund zu haben? Ich hab ein seeehr hohes Schlafbedürfnis. Was war ich froh als Campino nachts nicht mehr raus musste. Dafür war nämlich grundsätzlich ich verantwortlich. Na ja, aber bei mir reicht mein Freund als Unterstützung eben auch nicht aus. Die Strecke zwischen zuhause und Arbeit ist zu lang, als dass er ihn in der Mittagspause versorgen könnte.
Das wäre ja schön, wenn das noch mit dem Reisen klappt. Als Schweizerin ist Ostfriesland sicher auch eine Reise wert. Ich finds ja langweilig, aber Leute von außerhalb sind immer von dem weiten Blick begeistert. Die Küste ist natürlich auch sehr nah. Und schöne Hunde gibt es hier, das glaubst du gar nicht
es gibt auch Hundestrände, aber selbst für Campino war das zu stressig.Ja, wir gehen auch wöchentlich zur Hundeschule. Ein ganz normaler Junghundeerziehungskurs. Campino kann aber nicht mehr mit in den Freilauf, da Hundeschule für ihn gleich Pöbelstunde ist. Er hat sonst noch nie einen anderen Hund auch nur angeknurrt, aber dort ging er fast jede Woche auf einen anderen Hund los. Inzwischen auch auf ältere und größere. Wir haben es noch eine Zeitlang versucht, aber jetzt aufgegeben. Er hat ja auch sonst Kontakt zu Artgenossen. Trotzdem fühle ich mich jetzt nicht mehr so wohl dort. Wir werden es wohl nicht mehr lange machen und dann werd ich mich nach einer anderen Hundeschule umsehen. Ich würde gerne Obedience oder Fährtensuche mit ihm machen und das wird in der Hundeschule, wo ich jetzt bin, nicht angeboten. Es geht mir nicht um Turniere oder Scheine, aber ich möchte ihn mehr fordern als ständiges Leinentraining, Sitz, Platz und Bleib. Es hat natürlich seinen Sinn, aber ich denke, dass wir den Grundgehorsam auch allein hinkriegen. Bzw. er hört ja schon so gut. Die Trainerin befasst sich eigentlich mehr mit den anderen, die unerzogenere Hunde haben und dann fragt man sich manchmal wofür man bezahlt und da ständig so viel Zeit opfert. Oder anders, das Niveau steigt nicht, weil die anderen nicht wirklich Fortschritte machen und so machen wir schon seit Monaten mehr oder weniger das Gleiche.
Ganz so kalt haben wir es nicht. Aber -12 Grad haben wir tagsüber jetzt auch gehabt. Trotzdem muss man wegen Hund und Pferden ständig raus. Das ist echt ätzend! Was bin ich froh, wenn endlich wieder Frühling ist! Ich hab den Winter schon immer gehasst, selbst Schnee kann ich nicht leiden. Die Woche soll es leider noch weiter durchfrieren, aber zumindest nur noch im einstelligen Bereich. Mit meinen Offenstallpferden muss man ständig Eimer mit heißem Wasser rausschleppen, damit sie was zu saufen haben. Dann muss mein Pony nasses Heu kriegen, was bei dem Wetter auch nicht geht. Stattdessen wird das Heu jetzt mit Wasserdampf befeuchtet und angewärmt. Dauer: 1Stunde. So, genug geschimpft! Ich wollte ja die ganzen Viecher haben
Wenn mein Freund nicht wäre, hätte ich vermutlich einen halben Zoo zuhause. Aber er ist nicht mit Tieren aufgewachsen und will sie nicht. Selbst wegen dem Hund musste ich ihn seeeehr lang bearbeiten bis er einverstanden war und jetzt albert er ständig mit Campino herum und gibt ihm was von seinem Essen ab. Von mir kriegt Campino nie was, aber meinen Freund bettelt er natürlich an :)So, ich bin ja neugierig und werde jetzt mal auf diesen "Danke sagen" Button drücken bei dir. Sonst krieg ich ja nie raus was das ist.
Gute Nacht!
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Hallo,
für alle, die es interessiert und die unsere Geschichte verfolgt haben, nochmal ein Update:
Campino ist jetzt ein Jahr alt. Nach wie vor arbeite ich mit dem Clicker und der Trainerin zusammen. Anfangs haben wir riesen Fortschritte gemacht. Campino konnte relativ schnell viel Zeit bei der Arbeit verbringen und ich war auf keine Betreuung mehr angewiesen. Er kann dort an der Leine allen Menschen/Männern begegnen ohne groß zu reagieren. Knurren tut er dort nur noch super selten und dann ist es auch nur ein leises Grummeln. Ohne Leine werde ich es nicht probieren ehe er nicht einen Maulkorb bekommen hat, da ich kein Risiko eingehen möchte. Die Kinder liebt er nach wie vor. Er hat eine Box im Büro, wo er rein kommt, wenn ich grad keine Zeit für ihn hab und andere Kollegen da sind. Da entspannt er sich super und knurrt auch ohne Management niemanden an.
Zuhause geht es weniger schnell voran, da wir viel zu selten Trainingsmöglichkeiten haben. Aber mit viel Clickern und Management hält er auch dort die Klappe.
Draußen ist er problemlos. Sogar in den wenigen Situationen, wo wir offline überrascht wurden und er sogar einige Male unbedarf angefasst wurde, kam er einfach zu mir, wenn er unsicher wurde. Auch sonst hat er auf Anfassen jetzt immer, bis auf eine Ausnahme, mit Rückzug zu Frauchen reagiert. Anfassen passiert natürlich höchst selten, weil ich gut aufpasse. Aber man weiß ja, wie es ist - es gibt so ein paar unbelehrbare und dreiste Personen.
Sein territoriales Verhalten hab ich leider nach wie vor nicht im Griff. Aber ich arbeite hart daran und es wird auch besser.
Aktuell wird er mit Forthyron eingestellt, da die Trainerin von einer subklinischen Unterfunktion der Schilddrüse ausgeht. Begründet mit den recht niedrigen Blutwerten (wenn auch noch gerade im Referenzbereich) und dem unsteten Verhalten. Immer wieder fiel er in alte Ängste zurück oder es kamen sogar neue dazu. Sein Verhalten ist wirklich schon wesentlich konstanter geworden. Nun hoffen wir, dass wir Trainingsfortschritte besser halten und dann auch weiter voran kommen werden.
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Hey, hört sich doch schonmal gut an. ich bin mir sicher, das ihr den rest auch noch schaffen werdet.

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