Mein Hund hat mich beim Gassi gehen gebissen

  • hat sie doch geschrieben

    Ich bin schon mit Terriern aufgewachsen und als ich kleiner war habe ich auch gerne Zerrspiele mit den Hunden gemacht, aber damals sagte meine Mutter, dass es nicht gut sei, und den Hund dadurch ''versaut''. Was ich nie verstehen konnte, seitdem mache ich das nie wieder.


    ich fürchte der Hund wurde nicht so aufgezogen und ausgelastet wie es für einen Terrier richtig wäre. Und anscheinend ist er ein ausgeprägtes Exemplar seiner Rasse.

  • [quote="Krambambuli"]*lach*
    Also der Verein ist nicht empfehlenswert...
    Ich kenne mehrere kleine Terrier im Shcutzdienst.
    ABER vor dem Hetzen kommt die Kontrolle.
    Es ist nicht so, dass ein Hund der auf dem Platz beißt draußen damit gänzlich aufhört...
    Die Grundvoraussetzung für dem SPORT ist nicht die Arbeit über die Aggression, sondern das Zerrspiel.
    Wie sieht es damit aus bei euch?[/
    quote]

    das halte ich jetzt für keine gute Idee.
    1.möchte das die Mutter nicht und
    2.wird es falsch aufgebaut, dann könnte der Hund noch unkontrollierter in besagten Situationen reagieren.

  • Ähm Schutzdienst ist ok?
    Aber Zerrspiel versaut den Hund?


    @ Schlaubi: Was genau ist der Unterschied zwischen den Beißvorfall melden und der Anzeige des eigenen Patienten? Sorry, die Konsequenzen sind die selben...
    Arzt-Patienten-Verhältnis im A.... und der Besitzer hat Oa oder Polzei im Nacken....
    Dass man versucht regulierend ein zu greifen, kein Thema.

  • Mein Terrier möchte gern Zerrspiele, sein Lieblingsspielzeug ist eine Ratte ( die sieht mittlerweile aus, wie eine echte :D ), und wenn wir damit spielen, möchte er nach einer weile, dass ich sie festhalte und er daran zieht. Dann knurrt er auch leicht, dann denke ich aber wieder daran, was meine Mutter mir damals sagte. Also ist das auch quatsch ?

  • Nochmal zu dem Beissen....
    Ich wurde ja von Schara so gebissen, dass ich die nächsten 4 Stunden in der Notaufnahme verbrachte und 10 Tage einen starren Verband dran hatte und tägl. zum Verbinden musste! Aber da kam gar nichts von meiner Versicherung. Keine Nachfragen, nichts. Der Arzt meinte wenn es ein fremder Hund gewesen wäre, sehe das anders aus.

    Wegen dem auf den Rücken schmeissen.....
    Das kann man doch sowieso nur mit kleinen Hunden machen, oder? Schmeiss mal einen Rhodesian, Rottweiler, oder auch Labrador auf den Rücken. Geht doch gar nicht.
    Ich will nicht, dass mein Hund vor mir Angst hat.

  • Zitat

    Die meisten User hier im DF sind strikt gegen solche "Erziehungsmethoden" (auf den Rücken legen etc.) ... Allerdings ... "da draußen im realen Leben" tummeln sich jede Menge Trainer, auch Tierärzte etc. die genau diese Dinge empfehlen.
    Es scheint hier "zwei Lager" zu geben, die die jeweils andere Einstellung ablehnen.

    Scheinbar wird das aber nur HH kleiner Hunde empfohlen, warum wohl ;)[/quote]

    Ein TA hier aus der Tierklinik empfahl mir das auf den Rücken drehen bei meinem Hund, wenn er Menschen anknurrt (was meine Große mal bei meinem Vater gemacht hat, der große Angst vor Hunden hat und sehr verunsichert auf sie zuging).
    Und meine "Große" hat immerhin eine SH von 55 cm und ist ein Staff-Beagle Mix.

  • öhm.... ich hab nicht wirklich was gegen Zerrspiele, wenn man weiß, was man da tut...

    Aber bei einem Hund, der schon unter einem gewissen Vertrauensverlust zu seinen Leuten leidet, der schon nicht ganz so zimperlich mit seinen Zähnen umgeht und dann auch noch bei Leuten, die sowieso Angst vor Zähnen und Bissen und vorallem den Zerrspielen haben... nun, da würde ich wohl davon absehen...

  • @ Bentley, das stelle ich mir niedlich vor. :gut:

    Und mal ehrlich, auch ein Zwerg ist ein Hund, warum sollte man nicht auch mit einem Yorkie oder Chiwawa SD machen? :D
    Nur blöde für denjenigen der den Arm halten müssen, der wirds sicherlich im Rücken kriegen. :lachtot:

    Zur TS: auhc mir wurden schon HS empfohlen die völlig daneben sind und mit unglaublicher Gewalt arbeiten, TT, Stachler und so, ich hatte allerdings eine feste Meinung was mit meinem Hund gemacht wird und was nicht und auch schon vorher zahlreiche Bücher gelesen.
    Dass man an eine beschissene HS gerät und es nicht merkt, kann passieren.

    Diejenigen die das Empfehlen sollten mal einen ausgewachenen BM oder auch nur einen Boxer auf Krawall umlegen, ich denke die werden sein Gesicht etwas umgestalten.

  • Aaaarg jetzt habe ich ein ewig langes Post geschrieben und es war weg *seufz* also nochmal.

    Das es so ungefähr der schlechteste Weg war wie du gehandelt hast wurde ja nun mehrfach geschrieben. Bis du einen Trainer gefunden hast (der nötig sein wird) schreibe ich dir jetzt mal ein paar Methoden auf, an denen du so lange arbeiten kannst. Es wird nicht gleich Besserung eintreten, aber in kleinen Schritten zum Erfolg.

    1. Du konditionierst das Kommando "schau". Leckerlie auf die Nase und dann sagen "Schau". So wird das aufgebaut. Kommt dir nun ein Hund entgegen sagst du schau. Sobald dich der Hund anschaut bekommt er ein Leckerlie. Wenn nun ein Hund entgegen kommt, dann musst du deinem Hund zuvor kommen. D.h. Ablenken, bevor er in die Abfolge Fixieren und Ausflippen kommt. Du gibst im also eine Handlungsalternative. Wenn das "Schau" irgendwann sitzt kannst du evt. damit auch unterbrechen, wenn er bereits fixiert. Falls er nicht verfressen ist kannst du auch ein SPielzeug als Belohnung benutzen.

    2. Hier ein paar Berichte von Leuten die Probleme mit Leinenaggro hatten:
    https://www.dogforum.de/leinenpobeln-w…einenaggression

    3. Hier noch eine alternative Möglichkeit an dem Problem zu arbeiten:
    https://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html

    4. Wenn du das Gefühl hast, dass du ihn im Sitzen besser unter Kontrolle hast und besser seine Aufmerksamkeit erlangen kannst, dann lass ihn absitzen und mache das gleiche wie bei 1.

    Das sind nun verschiedene Methoden, alle gewaltfrei ;). Wichtig ist, dass du dich für eine entscheidest (und ersetzt nicht den Hundetrainer!!!!) und die auch durchziehst. Es wird erst langsam Besserung eintreten, das dauert eben. Mit kleinen Schritten zum Erfolg ;). Wichtig wäre auch, dass deine Familie genau das gleiche macht. Ihr sollte euch zusammensetzen, überlegen welche Methode für euch (bis zum Trainer) am ehsten in Frage kommt und die dann alle durchziehen. Auch musst du (ihr?) lernen euch zu entspannen, wenn ein Hund entgegen kommt. Er merkt ja, wenn ihr alle angespannt schon da hinläuft, das zeigt dem Hund- da muss es ja schlimm sein.

    @ La Bella: Warum bist du eigentlich immer in den Threads, in denen du dann fleißig berichtest, dass du denkst, das wir anderen alle übertreiben und es falsch machen? Ich finde von dir eigentlich nie einen konkreten, sinnvollen Tipp. Hauptsache die anderen sind schlecht :/

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