• Dein Hund zeigt aber ganz typische Stresssignale, das kannst du nicht wegdiskutieren.
    Was sie dir durch ihr Verhalten zeigt ist, dass das Alleinsein für sie enorm schlimm ist, da ist es völlig wurscht, was andere Hunde in diesem Alter so alles können - und man muss doch auch die Latte nicht immer ganz unten ansetzen.

    Ich weiß auch nicht, warum du versuchst, dein Verhalten durch den Vergleich zu Gewalt zu relativieren. Wenn du keinen Ratschlag annehmen willst, dann tue es nicht - aber dann brauchst du dich auch nicht zu rechtfertigen.

    Ich sehe drei Möglichkeiten:

    1. Sitter/HuTa
    2. Alleinbleiben neu aufbauen
    3. für die Dauer der Fortbildung damit leben, danach endlich mal ein ordentliches Training anfangen - was vorraussichtlich schwieriger werden wird. Ihr auszutreiben, dass Alleinsein was Furchtbares ist, wird länger dauern, als hättest du es von Anfang an ordentlich gemacht.

    Ich will dich nicht als Buhmann hinstellen, aber du solltest dir vielleicht einfach vor Augen führen, dass du etwas versäumt hast und dein Hund nun deswegen jeden Tag etwas (für ihn) Schlimmes erlebt.
    Also liegt es auch an dir, dich jetzt zusammen zu reißen und eine angemessene Lösung zu finden, auch wenn dir der Gedanke noch so wenig gefällt.

    Dein Hund ist zwar kein Welpe, aber ein Junghund. Mit einem Jahr ist er noch lange nicht erwachsen, auch das solltest du sehen. Und selbst wenn sie erwachsen wäre - sie kann es schlicht nicht, also besteht Handlungsbedarf.

    Liebe Grüße

  • ich hab doch nicht gesagt das es kein stress ist :fear:

    und nochmal ... sie geht mit niemqanden mit ! sie lässt keinen anderen rein ! und oki hab ich vergessen zu schreiben sitter nützt nix weil sie auch nirgens anders bleibt.. ich werde starry´s vorschlag ausprobieren .. vllt klapps ja und ich seh erfolge was mich freuen würde

    ich hab nie gesagt das ich keine ratschläge annehmen möchte nur wenn man hier als buhmann hingestellt wird und nur angemacht wird kann man leider gottes auch nicht anders reagieren als wie ihr rüberkommt

  • Zitat

    der hund ist den ganzen nachmittag mit uns draussen im garten da kannst du nicht behaupten das ich kaum mit ihr raus geh ...

    Ah - und was machst Du in der Zeit mit dem Hund? Wenn er da einfach nur "nebenher läuft" und mit draußen sein darf, bedeutet das keine Auslastung, sondern normales, langweiliges Familienleben.

    Nur, wenn der Hund draußen auch beschäftigt wird, hilft das zur Auslastung. Suchspielchen, Unterordnungsübungen etc., DAS ist Auslastung, nicht nur hin und wieder mal ein Bällchen werfen, und ansonsten hockt der Hund draußen mit rum.

    Macht Ihr das so?

    LG,
    BieBoss

  • Zitat

    Hallo,


    Vielleicht weiss sie gar nichts mit anzufangen :???:
    Versuche ihr das erstmal schmackhaft zu machen, während du da bist. Ein Schweineohr, einen Ochsenziemer, den Kong, oder so... und dann wenn sie weiss wozu es da ist, wird sie es bestimmt gerne nutzen =)

    ...kann ich mir fast nicht vorstellen... Der Hund hat Streß mit dem Alleinebleiben, daher wird er das Zeugs nicht anrühren, auch wenn er es kennt.... Schätze ich jetzt mal, denn ich kenne das von meinem Großen - wenn der unterwegs Streß hat, geht auch mit Leckerli oder Spieli nix mehr...

    LG,
    BieBoss

  • Zitat

    ......ausgepowert durchs fahrad fahren .. sonst kann sie wie gesagt mit anderen hunden morgens spielen die wir um die gleiche zeit sehen und das sind ja auch nicht nur 5 min sondern schon länger auch wenn ich gesagt hab 15 min hin und zurück wegen kita da waren aber nicht die spielzeiten mit bei verstehst ............
    ich mach mit ihr auch suchspiele selbst morgens ......

    Aaaah - da steht ja alles, was ich wissen wollte - vielleicht sollte ich erst zu Ende lesen.... *gg

    LG,
    BieBoss

  • Zitat

    ... sie geht mit niemqanden mit ! sie lässt keinen anderen rein ! und oki hab ich vergessen zu schreiben sitter nützt nix weil sie auch nirgens anders bleibt.. ich werde starry´s vorschlag ausprobieren .. vllt klapps ja und ich seh erfolge was mich freuen würde...

    Hi, Diva,
    daß sie nirgends bleibt, daran könntest Du doch versuchen, zu trainieren: geh zu einer Freundin, nimm den Hund mit, verlaß mal das Zimmer und komm gleich wieder (damit der hund nicht sofort hinterherrennt, wenn Du wohin gehst in dem Haus, und beim nächsten Mal gehst halt mal kurz vor die Haustüre und kommst wieder. Wie reagiert sie denn da? Macht sie Theater?

    Ich denke, was sie einfach nicht gelernt hat, KANN sie nicht können, aber das heißt noch lange nicht, daß sie es nicht lernen kann. Ich denke, das wäre die beste Methode, wenn sie lernt, bei nem Hundesitter zu bleiben. Dann hast Du auch künftig nicht mehr so nen Streß, wenn Du mal weg mußt. So bist Du ja angehängt ohne Ende! Stell Dir mal vor, Du wirst krank, und mußt in die Klinik - Du hast doch dort keine ruhige Minute, wenn Du weißt, daß der Hund so nen Streß hat! Anders, wenn Du ihn ruhigen gewissens zum hundesitter/Freundin o.ä. geben kannst, und weißt, er kennt es und fühlt sich dort wohl.

    Daß ein Hund keinen Anderen reinläßt, das kann ich noch verstehen. Muß halt die Wohnung bewachen. Aber auch daran könnte man arbeiten, mit einer festen Person: derjenige kommt mittags, wenn Du daheim bit, holt den hund ab und geht ne Runde, dabei übergibst Du deutlich den Hund an diese Person, sodaß der hund sieht, das ist ok, mitzugehen. Und wenn er regelmäßig daran gewöhnt ist, kommt der andere mal mit dem Schlüssel, Du stehst in der Küche, und der hiolt einfach den Hund ab, Du gehst hin, schickst den hund mit, sodaß er merkt, es ist auch ok, wenn er von dieser Person abgeholt wird und diese den Schlüssel hat und reinkommt.

    Evtl. hierbei ganz am Anfang zum Kennenlernen mit dieser Person mehrfach ne Runde spazierengehen (um das "sie geht mit niemandem mit" wegzukriegen) und dabei die Leine demjenigen übergeben, so als ersten Schritt, während Du daneben gehst. Macht der Hund hier schon Zicken, verbiete ihm das einfach, sag "NEIN-geh weiter!", oder sowas.

    Meine Hunde sind auch den ganzen Tag alleine, wenn meine Tochter lang Schule hat, aber die sind immerhin zu zweit, und ich hab das ganz langsam aufgebaut, sodaß sie das auch im Notfall alleine, also ohne den jeweils anderen) können, und ich geh früh mit denen ne große Runde, anfangs hab ich da auch ganz viel geübt mit denen und sie gefordert, damit sie richtig platt waren (inzwishen sind sie froh, wenn ich sie in Ruhe lasse früh... *gg). Anschließend gabs Frühstück, dann waren sie vollgefressen und müde, und dann war das ok. Sie haben aber auch immer denselben Tagesablauf, von Anfang an: früh Gassi mit Spielen und Futter (heute gibts das Futter nur noch abends, damals wars noch früh und abends), anschließend wird gepennt bis mittags (das tun sie heute noch auch am Wochenende, wenn wir spät aufstehen, dann wird halt erst später Gassi gegangen), und erst Nachmittags ist Action angesagt, wenn wir aber nicht da sind, wird gedöst - und dann geht halt erst abends die Post ab, wir treffen andere Hunde, und dann gibts ne große Runde. Wenn meine Tochter eher daheim ist, geht sie mittags mit denen, und dann nachmittags ist Action mit ihr, sie dürfen überall dabei sein, wenn sie unterwegs ist, wenn ihr Freund kommt, wird nochmal ne Runde gespielt, geknuddelt, und abends geh dann ich. Sind aber auch selten vor 23 Uhr im Bett (davor gibts noch ne letzte kurze Pipirunde, auf der wir oft nochmal nen Hundekumpel zum Toben treffen, neuerdings öfter mal ne 5monatige Mopsdame, die die beiden toll findet und sie mit Begeisterung herumscheucht :lol: ), sodaß die Hunde nach der Arbeit relativ lange mit uns zusammen sein können.

    Dadurch, daß meine Tochter mal mittags, mal später da ist, der Freund mal vorbeikommt, mal nicht, gibts dann nachmittags auch immer irgendwas Unerwartetes, mal einfach Ruhe (noch keiner da), mal die ganze familiy, evtl. mit Besuch, und sie können mit beidem umgehen. Nach nem Action-Nachmittag sind sie wohl am nächsten Tag dann wieder ganz froh, wenn Ruhe herrscht... *gg

    Aber sie sind eben generell zu zweit, und das ist nochmal was anderes für eine längere Alleinbleibe-Zeit als ein Hund IMMER alleine, noch dazu, wenn ein sensibles Hundegemüt wie ein Dbi mit drin ist. Da würd ich lieber am Beim-Sitter-Bleiben arbeiten.

    Ich wünsche Euch, daß Ihr das hinkriegt - mit ein bißchen Konsequenz wird das schon!

    LG,
    BieBoss

  • Meiner Meinung nach ist es wurscht ob sie ein Welpe ist oder nicht. 8 Stunden am Stück alleine sein ist für einen Hund ( und vor allem für deinen Hund) einfach zu viel. Und da ist es auch egal ob andere ihren Hund noch länger alleine lassen. Traurig genug das es andere Leute machen und noch viel länger alleine lassen.

    Und woher soll deine Hund das auch können, wenn du es nie richtig mit ihr geübt hast.
    Auf der einen Seite sagst du, deine Nachbarin kommt zwischendurch bzw schaut nach ihr. Auf der anderen Seite sagst du, dein Hund lässt keinen rein und geht mit keinem mit.
    Wenn ich das von meinem Hund weiß, dann baue ich das alleine sein früher auf oder übe mit ihr, mit einer anderen Person mitzugehen oder suche eine andere Lösung. Nur sowas sollte man sich vorher überlegen. Und nicht einfach einen Hund anschaffen und dann schauen was man macht, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

    War bei einer Nachbarin von uns das gleiche. Sie hatte zwischendurch keine Zeit mit dem Hund zu gehen und ich gehe mit unsere eh. Also habe ich sie gefragt ob ich ihre nicht einfach mitnehmen soll. Sie meinte auch nee die geht mit keinem anderen mit. Wir haben es einfach versucht ( ich habe mir notfalls Fleischwurst eingepackt) und es ging sogar ohne Fleischwurst wunderbar.

    Vielleicht könnte man das ja mal üben, das mit einer anderen Person mitgeht. Also ihr euch einen Hundesitter sucht, der sie Mittags rausbringt und mit dem Sitter und dem Hund übt. Oder erst mla nur mit einer Freundin/Freund üben und gleichzeitig schon mal einen Sitter suchen.

    Ich würde es auch so machen:
    1. einen Sitter/HuTa suchen. Da es für den Hund die beste Lösung ist.

    Und das alleine lassen auch üben aber nicht unter dem Gesichtspunkt den Hund dann 8 Stunden alleine zu lassen sondern weil man es immer mal gebrauchen kann. Damit der Hudn auch mal 4 Stunden alleine bleiben kann. Oder macht die das nur, wenn sie 8 Stunden alleine ist?

    Lg
    Sacco

  • Zitat

    ich hab doch nicht gesagt das es kein stress ist :fear:

    und nochmal ... sie geht mit niemqanden mit ! sie lässt keinen anderen rein ! und oki hab ich vergessen zu schreiben sitter nützt nix weil sie auch nirgens anders bleibt.. ich werde starry´s vorschlag ausprobieren .. vllt klapps ja und ich seh erfolge was mich freuen würde

    ich hab nie gesagt das ich keine ratschläge annehmen möchte nur wenn man hier als buhmann hingestellt wird und nur angemacht wird kann man leider gottes auch nicht anders reagieren als wie ihr rüberkommt

    Hi Diva,

    also ohne Dir jetzt an den Karren pinkeln zu wollen. Du musst Eure Baustellen schon auch wahrnehmen, Ihr habt welche und die lassen sich nicht wegreden.

    Acht Stunden können für nen Hund echt lang sein. Und egal wie gut Du ihn dran gewöhnst. Der eine kommt mit alleinebleiben gut klar, der andere hat einfach ein Problem mit der Langeweile.

    Mal überspitzt dargestellt: Du kannst auch jede Woche ne Couch bei zu verschenken in die Wohnung karren, damit Hundi beschäftigt ist und die zerlegen kann..... aber darin seh ich nicht den Sinn der Sache.

    Eine Baustelle hast Du nur nebenher genannt - und die find ich bedenklich: Mein Hund geht nicht mit anderen mit, lässt niemanden rein, bleibt nicht bei anderen etc. Die find ich weitaus schlimmer - aber Du bemerkst sie nicht einmal.

    Das ist für mich das Hauptproblem. Denn die unerträglichen acht Stunden ließen sich ratz-fatz enorm verkürzen, in dem Du Dir z.B. eine Schülerin suchst, die nach der Schule so um eins ne Stunde mit dem Hund geht. Kostet nicht die Welt. Zum Abschied nimmst das Mädel z.B. nen Kong aus dem Gefrierfach und bis der wirklich ganz weg geschlabbert ist, stehst Du schon fast auf der Matte.

    Du hast ein Kind in der KiTa. Wenn das ins KKH muss, bist DU dabei. Wer kümmert sich dann um den Hund, der weder alleine bleiben kann noch sich anderen anvertrauen lässt?? Dass Dein Freund da jedesmal von jetzt auf gleich Urlaub bekommt - eher weniger.

    Dein Kind wird älter. Es möchte auch mal jemanden mit nach Hause bringen, bei Euch wird jemand übernachten, der am nächsten Morgen von den Eltern abgeholt wird.

    Wie gesagt, ich sehe Dein "Hauptproblem" langfristig woanders, als Du.

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