Bin ich zu streng?
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Hallo,
es geht hier um die Eltern meines Freundes. Also: ich nehme meinen Malteser (heute genau 6 Monate) immer mit zu meinem Freund. Er selbst hat noch 2 Hündinnen (9 und 11 Jahre).
Und immer wenn wir dort sind, führt sich mein Charly immer auf, als wär er aufm Abenteuerspielplatz..
Zu Hause bemerkt man ihn kaum, aber dort... O.O es wird nur geflitzt, irgendwas geklaut, Teppiche werden ausm Bad gezogen, Schuhe verschleppt, alles was gefunden wird, wird erstmal in Sicherheit gebracht und zerkaut. Ich versuche immer so gut es geht, alles zu unterbinden. Die Eltern meinen dann aber immer: "ach lass ihn doch mit der Bürste spielen..." Mittlerweile hat sich das auch gebessert, ich versuche immer rechtzeitig alles zu unterbinden, aber meine Augen können halt nicht überall sein.
So dann noch ein anderes Thema: das Essen. Die beiden Hündinnen betteln IMMER, sie kennens nicht anders. Nun fängt meiner natürlich auch damit an und der Papa unterstützt das ganze auch noch, lockt den zu sich, lässt ihn am Tisch hochspringen und und und...abends auf der Couch werden ihm plötzlich Chips zugeschoben, weil er ja so süß guckt und einem Leid tut...
Dann kriegen die Hunde mal ne Knabberstange zwischendurch von der Mama und meiner ist einfach nur unhöflich, springt dazwischen, versucht beim verteilen was zu klauen.."Sitz" war das erste Kommando was er gelernt hat und er kennt es sehr wohl..aber bei der Mama bedeutet Sitz wohl "ich muss den Boden für 1 Sekunde mit dem Po berühren" - und dann gibts das Leckerchen auch schon. Also bei mir heißt "Sitz" normalerweise, der Po bleibt unten!Mich macht das ganze echt wütend. Der Kleine testet dort einfach seine Grenzen, aber ich bin wohl die Einzige die ihm welche zeigt, die Eltern lassen alles, aber auch wirklich alles durchgehen..wahrscheinlich wärs auch nicht schlimm, wenn er mal aufn Tisch hüpfen würde, denen ihre dürfen das ja auch...
Bei uns zu Hause ist er echt lieb, wartet artig auf sein Futter, wenn wir Essen legt er sich einfach unter den Tisch und schläft usw...
Es war immer mein Wunsch einen Hund zu haben..und es war auch geplant, dass der Hund auch immer mit zu meinem Freund kommt.
Aber: Bin ich zu streng? Sollte ich das alles etwas lockerer sehen?
Habe gestern schon mit meinem Freund geredet und er hat mir auch zugestimmt und möchte mich unterstützen. Ich fühl mich einfach nur noch als der Buhmann. Ich mag meine Schwiegereltern sehr gerne, das alles ist auch nicht böse gemeint, aber manchmal...

Wäre nett, wenn ich eure Meinung dazu hören würde.
LG, Ela - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich musste gerade lachen... Das Problem, was du da hast, haben die meisten Eltern mit den Kindern, wenn sie Oma und Opa besuchen.
Ich verstehe, dass es dich nervt. Einerseits ist es dein Hund und du entscheidest, was okay ist und was nicht. Andererseits bist du da mit Hundi zu Besuch und da sollte es den Gastgebern schon ein Stück weit erlaubt sein, den Hund zu verwöhnen. Er hat ja keine Futtermittelallergie und kotzt dir nach den Besuchen dort die Bude voll.
Mein Vorschlag: Wenn du weißt, dass ihr "Oma und Opa" besucht, gib dem Hund vorher weniger zu essen, packe eine Ration Futter (TroFu oder Snacks) ein und das dürfen sie dann verfüttern.
Das Betteln am Tisch würde ich mir verbitten und das Füttern von Chips ebenfalls, aber ansonsten würd ich sagen, lass denen doch ein bißchen den Spaß mit dem Kleinen
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ach, wenn ich das foto von deinem wauzi sehe, kann ich deine schwiegereltern gut verstehen.
wenn ich bei meinen eltern bin, feiert meine auch immer party, ist total wild, am betteln, macht den selben blödsinn wie dein hund. zu hause ist sie dann schon artig, zwischenzeitlich kann ich damit gut leben, ist ja wie die enkel bei der oma und opa die dürfen auch immer alles. ich glaube nicht, das das dir deine erziehung versaut.
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Was hab ich für Glück, meine Eltern fragen immer wie ich etwas mache und wie sie es machen sollen und halten sich auch dran.
Ich würde ihnen auch den Marsch blasen wenn sie in meinem Beisein so einen Zirkus veranstalten würden.
Wenn ich weg bin wäre mir egal ob der Hund bei ihnen betteln darf, es sei denn er fängt es zu hause auch an, dann wäre ein ernstes Wort angesagt. -
Hmm okay, ich hab nur keine Lust, dass das Betteln dort zum Ritual wird. Es stört mich.
Ja, bei dem Kleinen ist es echt schwer zu widerstehen
Ich werde den Hund ja immer mitnehmen..und ich habe keine Lust, dass es ewig so bleibt dort, ich möchte mich dort auch wieder entspannen können und nicht immer gucken müssen.
Das schlimmste ist einfach diese Bettelei..das mag ich garnicht.Das heißt nicht, dass er von mir nicht auch mal nen Chip kriegt oder so..aber nur wenn vorher nicht gebettelt wurde
bin doch kein böses Frauchen, das alles verbietet 
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Ich hab da auch Glück: meine Schwiegereltern halten sich zu 98% an meine Ansagen ... meine Ma zu 100% (ich glaube sie hat Angst vor mir
).Ich würde aber das Gespräch suchen und mit dem Alter der Hunde argumentieren ( nicht das die zwei sich auf den Schlipps getreten fühlen!): deiner ist 6 Monate alt und braucht definitiv Grenzen und an die hat er sich zu halten ... die zwei sollen sich mal vorstellen, er wird erwachsen, kommt in die Pupertät ... was dann abgehen kann, wenn er jetzt nicht lernt, das er nicht der Nabel der Welt ist.
Wenn du die zwei jetzt gut erziehst, dann klappt es mit den Kindern später auch besser!

VG und viel Erfolg (ich hab da auch durch gemusst, aber wenn deine Kleiner erstmal richtig gut erzogen ist und super lieb, dann ist der Respekt größer und dein Verhalten auf einmal absolut gerechtfertigt!
So sind se!)VG, aussiemausi!
Edit: erlaub ihnen doch das ein oder andere "Ritual" ... meine Schwiegereltern dürfen Cheyenne Leckerchen gebe, die ich kaufe und Mittags ein paar trockene Nudeln. Damit sind alle zufrieden!
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Sry, dazu kann ich nur eines sagen.....

Iwie haben das Problem sooo viele Leute, ist echt nicht zu fassen. Ich bin da übrigens keine Ausnahme. Was meine Eltern angeht dürfen die Hunde fast alles und ich rede gegen an wieso und warum nicht,sie dann, aber, aber....der arme Hund, bla, bla, bla.....
Um des lieben Friedens willen kann ich nur raten lass sie machen. Ich würde allerdings auch das Füttern von Chips verbieten, rigoros, wie Bageerah schon schrieb, pack Lecker ein die sie dann verfüttern dürfen.
Unsere Hunde sitzen dann auch (bei Eltern) am Tisch und betteln, allerdings haben wir es mittlerweile so weit durchbekommen das es vom Tisch nichts gibt was nicht gut für sie ist.Und vll kommen auch andere Zeiten, bei uns war es so,das gerade mein Vater sie immer wieder ranlockt, bzw. sie auch gleich zu ihm (dem schwächsten Glied der Kette
) gehen. Bei Mutti ist es manchmal so. Allerdings war Muttern dann auch schonmal genervt davon. Unsere kommen ja lächelnd mit den Schnauzen auf ihren Schoß und wenn dann links und rechts ne Schnauze liegt, nervte dann dann doch schon mal....
Nur ist es so das Muttern und Vatern auch sagen können "Nu ist mal schluss" legt euch mal hin und die Hunde interessiert's herzlich wenig. Denn sie (also meine Eltern) brechen ja auch so oft, so schön wieder ein. Dannn kommt immer der Blick zu mir, nun sag den Hunden mal sie sollen das nicht !!
Worauf ich dann auch knallhart antworte, nö. hast du dir selber zuzuschreiben, ihr lasst sie ja immer, regel das selbst. Das brachte schon den einen oder anderen winzigen Lernerfolg.
Und, oh Wunder, wenn ich oder mein Freund nur einen "Jetzt ist genug" Blick zu den Hunden werfen, lassen sie es sofort. Ich glaube nicht das du dir DEINE Erziehung damit kaputt machst, alle Hunde die ich kenne wissen sehr wohl mit wem sie's machen können.

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Ja ich werde sie drauf ansprechen, mein Freund weiß ja jetzt auch Bescheid.
Fühl mich nur so blöd - bin das böse böse Frauchen :/ -
Bei meinen Stiefgroßeltern, die ja auch immer mit "aber der arme Hund... blabla..." argumentieren, hat Folgendes geholfen:
Ich habe ihnen erklärt, dass ich immer mit meinem Hund zusammen bin, ich muss damit leben, wie er sich verhält und die vollen Konsequenzen 24/7 tragen. Sie tun das nur auf Besuchen.
Und mit manchen Verhaltensweisen, die sie ihm anerziehen, wenn sie ihm alles erlauben, was bei mir eigentlich tabu ist, möchte ich nicht klarkommen müssen. Ich möchte nicht, dass sie ihm beibringen, nur weil wir zu Besuch sind, gilt Narrenfreiheit, denn ich besuche ja auch noch andere Leute, die das genau so wie ich nicht toll finden.Daraus schlussvorlgere ich, dass ich den Hund leider an der Leine behalten muss, wenn sie sich nicht beherrschen können, weil ich es nicht anders kontrollieren kann. Das ist doof für den Hund, doof für mich und doof für sie, denn sie wollen ja nur das Beste für den Hund.
Geht es so auch nicht, würde ich leider nur noch ohne Hund kommen können.
Ich gestehe ihnen ja einiges zu, was es bei mir so auch nicht gibt, aber es ist immer noch mein Hund. Ich respektiere, wie sie mit ihren Tieren umgehen, deswegen sollen sie mir doch bitte auch so weit entgegen kommen.
Liebe Grüße
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Hey, mal eine andere Sichtweise zum Trost:
meine Eltern sind nicht die absoluten Hundemenschen. Sie haben nix gegen Tiere, aber ihrer Ansicht nach gehören die raus, Tierarzt ist Geldverschwendung, wenn der Hund nicht grad was mega schlimmes hat, sich Gedanken um einen Hund zu machen ist völlig unnötig etc. ...Sie fühlen sich von meinem Hund schon gestört, wenn er rumläuft, an ihnen schnuppern will, wenn er (was gaaaaaaanz selten ist) mal kurz anschlägt. Kurz: seine Anwesenheit nervt sie!!!!
Vielleicht hilft dir das ein bißchen, dankbar darum zu sein, daß deine Schwigertigers deinen Hund wohl abgöttisch lieben. Wobei ich deine Bedenken verstehn kann, ein "zu viel" an Liebe und Aufmerksamkeit kann auch das Gegenteil bewirken, wie eben betteln, Aufmerksamkeit einfordern und und und.
Such doch einfach mal das Gespräch. Die Eltern deines Freundes scheinen ja ganz nette patente Leute zu sein. Wenn du ihnen genau erklärst, warum du irgendwas nicht willst, verstehn sie das sicher. Und so ein bißchen Verwöhnen und Nicht-Regeln-Einhalten tut sicher Hund und "Oma und Opa" gut

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