Hund knurrt Halter an - ein NO-GO??

  • Zitat

    Wo steht denn, dass man knurren etc. unkommentiert lassen/ignorieren soll? Etwas zu kommentieren ist dann doch ein bissel was anderes, als koerperlich zu strafen. Zumindest verstehe ich unter 'kommentieren' kein abstrafen. Schon gar nicht, wenn es etwas natuerliches ist..

    Aber vielleicht seh ich das wegen meinem Blumenkind auch nur so anders. Bei der war es naemlich (fuer mich) nicht einfach, ihr das drohen wieder beizubringen..

    Ich glaube genau da liegt in der Diskussion hier oftmals das »Problem« (ich finde die Diskussion aber trotzdem toll): jeder hat ein ganz bestimmtes Bild von Hund im Kopf. Ich sags ganz trocken: Würde ich ein in meinen Augen überzogenes Knurren bei meiner kleinen Naturkatastrophe nur verbal kommentieren, würde sie das nen feuchten Dreck kümmern. Das heißt aber auch nicht, dass ich ausflippen muss. Es heißt lediglich, dass ich in einer entsprechenden Situation nicht davor zurück schrecke, die Situation auch körperlich aufzulösen.

    Viele Grüße
    Frank

  • Zitat

    Du hast einen Teil meines Beitrags vergessen zu zitieren:
    Ursachenbehandlung.

    Oder würdest du dich etwa mit so einem hier anlegen und kämpfen?

    http://www.planet-wissen.de/natur_technik/…dobermann_g.jpg

    http://www.deutsche-dogge.at/Hund/aggressiv.jpg

    Da machst auch du besser nichts mehr, niemand behauptet, dass es wünschenswertes Verhalten ist, welches man so belassen sollte, aber bei einem drohenden Hund körperlich zu werden, könnte gefährlich werden.
    Darauf lasse ICH mich niemals ein.
    Bei fremden Hunden würde kaum jemand auf die Idee kommen, diesen zu maßregeln, warum dann den eigenen?

    UNd was wenns eben so ist wie von mir auf der vorigen Seite beschrieben?
    Wenn der Hund eben genau das verlangt ohne das ein Ressikonflikt im Raum steht
    Sprich er verlangt "Hau ab" und ich mache genau das
    Wie gesagt, bei meinem Opa wäre genau die Schiene schief gegangen da half nur aussitzen und eben nicht zurückziehen

  • Ok nchmal laaaaangsam..

    Es gibt nicht nur 'ohoh bloss kein Stress'-Hunde, sondern auch deutlich andere Kaliber
    Es soll Menschen geben, die adulte Hunde aufnehmen
    Es gibt sogar Menschen die auch mit Hunden zu tun haben, die ihnen nicht gehoeren..

    Und exakt das schreibe ich doch (hmh vielleicht habe ich unbemerkt ueber Nacht chinesisch gelernt): wenn mein Hund mir als Halter vertraut und an gewisse Sachen gewoehnt ist, hat er keinen Grund zu knurren. Tut er es doch, laeuft was schief und wieso sollte ein abstrafen da dann helfen?


    Buddy so mache ich es ja auch. Ich steh nicht da und freu mir nen Loch in den Bauch (ausser beim Blumenkind, da hab ich mich echt gefreut). Ich ignoriere es (Pepper die aus Schmerzen beisst), ich gehe aus der Situation (mein Sitterruede der mir ein Spielzeug nicht mehr gibt..der droht mir nicht, weil ich sofort aufgebe) oder ich sag ihnen, dass es jetzt reicht (Huendin meiner Tante die kein Bock mehr hat ruhig zu stehen).
    Mich persoenlich stoert einfach nur dieses 'Wenn er es wagt zu knurren, dann knallt's' (wenn damit eben echt abstrafen gemeint ist)..

  • Zitat


    Mich persoenlich stoert einfach nur dieses 'Wenn er es wagt zu knurren, dann knallt's' (wenn damit eben echt abstrafen gemeint ist)..

    Ok, das stimmt, das war das Ausgangsposting ... die TS beschrieb, dass ihre "Bekannten", ihre Hunde verprügeln, wenn sie es wagen, zu knurren.
    Aber ich glaube, dass niemand von den Usern hier, die geschrieben haben, sie dulden kein Knurren, damit meinten, dass sie ihre Hunde verprügeln würden, falls sie knurren. :???: Unterstelle ich jetzt einfach mal.

  • "Ich glaube, dass es durchaus Hunde gibt, die auch daraus eine Menge lernen und ihr Verhalten dieser Erkenntnis künftig anpassen werden."

    Seit ich einen Welshterrierrüden erlebt habe, der eine vierköpfige Familie total unter der Knute hatte, glaube ich das auch.
    Der Bursche stellte sich zum Beispiel knurrend in der Küche auf, woraufhin Frauchen fluchtartig den Raum verließ und mich mitzog - auf Zehenspitzen, um ihn nicht zu provozieren. Der Terrier hüpfte dann auf die Arbeitsfläche und futterte die Schüssel mit dem Frikadellen-Teig leer, bei jeder Bewegung auf dem Flur (ich MUSSTE einfach um die Ecke linsen!) lauthals knurrend. Erst als er runterhüpfte und die Küche sozusagen wieder freigab, durften wir wieder rein, gaaanz vorsichtig, weil er auch gern mal nach Beinen schnappte.

    Mit Sicherheit eine Ausnahme, und wenn ich das und ähnliche Szenen nicht selbst erlebt hätte, hätte ich's nie geglaubt - aber mit ebensolcher Sicherheit gibt es eben Hunde, die lernen, Knurren gezielt als "Waffe" einzusetzen.

  • Hmm, da würd mich doch glatt mal interessieren, wie geht die Familie sonst mit dem Terrier um.

    Weil, bin ich da, stimmte schon vorher eine ganze Menge nicht.

    By the way, hat sich HT das mal angeschaut?

  • Zitat

    Ok nchmal laaaaangsam..

    Es gibt nicht nur 'ohoh bloss kein Stress'-Hunde, sondern auch deutlich andere Kaliber
    Es soll Menschen geben, die adulte Hunde aufnehmen
    Es gibt sogar Menschen die auch mit Hunden zu tun haben, die ihnen nicht gehoeren..

    Und exakt das schreibe ich doch (hmh vielleicht habe ich unbemerkt ueber Nacht chinesisch gelernt): wenn mein Hund mir als Halter vertraut und an gewisse Sachen gewoehnt ist, hat er keinen Grund zu knurren. Tut er es doch, laeuft was schief und wieso sollte ein abstrafen da dann helfen?


    Buddy so mache ich es ja auch. Ich steh nicht da und freu mir nen Loch in den Bauch (ausser beim Blumenkind, da hab ich mich echt gefreut). Ich ignoriere es (Pepper die aus Schmerzen beisst), ich gehe aus der Situation (mein Sitterruede der mir ein Spielzeug nicht mehr gibt..der droht mir nicht, weil ich sofort aufgebe) oder ich sag ihnen, dass es jetzt reicht (Huendin meiner Tante die kein Bock mehr hat ruhig zu stehen).
    Mich persoenlich stoert einfach nur dieses 'Wenn er es wagt zu knurren, dann knallt's' (wenn damit eben echt abstrafen gemeint ist)..

    Dann sind wir aneinander vorbergeritten
    Mir ging nur um meine eigenen Hunde
    Pflegehunde und co da agiere ich erstmal mit "Ich bin schoooooon weg" bis das ich die Ursache habe und einen "in etwa einblick" in die Rübe, dann überlege ich erst, wat machste nu
    Das geht bei den einen schneller, bei den anderen langsamer eben ab den Punkt wo man "kommunizieren" kann bzw bis das ich den Hund lesen kann und weiss wie weit geht der Kumpel
    Mich stört es eben A wenn jemand sagt : Wer knurrt bekommt eins drauf" genauso isses andersrum verwirrend wenn gesagt wird: " Wenn er knurrt will er mir ja nur sagen...... dann zieh ich mich zurück"

  • Zitat

    Ich glaube, dass es durchaus Hunde gibt, die auch daraus eine Menge lernen und ihr Verhalten dieser Erkenntnis künftig anpassen werden.

    Was würde denn der Hund daraus lernen, wenn er deine Kampfaufforderung mit einem sofortigen, knackigem Biss quittieren würde und du aufgrund dessen nicht weiterhin kampffähig wärest?
    Denn das wäre genau das Gegenteil von deinem erwünschtem Ziel:
    Hund hat gewonnen!
    Du jammerst vor Schmerzen, ziehst logischerweise den Rückzug an, weil du deine Wunde versorgen oder sogar zum Arzt müsstest.

    Wer hat in so einem Fall was bitte gelernt?

  • Zitat

    Ok, das stimmt, das war das Ausgangsposting ... die TS beschrieb, dass ihre "Bekannten", ihre Hunde verprügeln, wenn sie es wagen, zu knurren.
    Aber ich glaube, dass niemand von den Usern hier, die geschrieben haben, sie dulden kein Knurren, damit meinten, dass sie ihre Hunde verprügeln würden, falls sie knurren. :???: Unterstelle ich jetzt einfach mal.

    Verprügeln wird von den eingefleischten, dramafaszinierten Hundemenschen gleich mal verwendet.

    Genauso wie ein kurzes zupfen an der Leine bei manchen ein brutaler Leinenruck wird :lachtot:

    Also auf solche Berichte gebe ich nichts!

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