Hund knurrt Halter an - ein NO-GO??
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Zitat
Du hast einen Teil meines Beitrags vergessen zu zitieren:
Ursachenbehandlung.Sorry. Wollte nichts verzerren.
ZitatOder würdest du dich etwa mit so einem hier anlegen und kämpfen?
Kann ich schlecht von einem Bild beantworten. Das ist eine eingefrorene Momentaufnahme eines Hundes, den ich nicht kenne. Und klar kann ich jetzt viel »ja würde ich« und »na logisch« schreiben, so lange ich nicht in der Situation stecke. Aber ich denke, dass es Situationen gibt, in denen es keine bessere Alternative gibt, als schnell, klar und deutlich zu handeln.
ZitatBei fremden Hunden würde kaum jemand auf die Idee kommen, diesen zu maßregeln, warum dann den eigenen?
Weil ich nicht mit fremden Hunden zusammenleben muss. Mit meinem eigenen sehr wohl.
Viele Grüße
Frank - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Leo, ganz simpel: Beissen führt zum Ziel, zum gewünschten.
So ist es.
Meine lebenswichtige Ressource riskiere ich nicht, wenn mein Hund mich anknurren würde:
Die körperliche Unversehrheit. -
Zitat
So ist es.
Meine lebenswichtige Ressource riskiere ich nicht, wenn mein Hund mich anknurren würde:
Die körperliche Unversehrheit.Dito Leo.
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Die Antwort zu meiner Frage auf Seite 8, unten, an dich, würde mich noch interessieren.
Da rede ich vom Gegenteil deines erwünschten Ziels. -
So, will auch senfen!
Aaaaaaaalso, sollten meine beiden Rüben, irgendwann in ihrem Leben, das Bedürfnis haben,
MICH (Gott Conny
) anzuknurren, würd ich mir aber mal ganz schnell Gedanken machen, was ICH falsch gemacht habe. 
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Ich meinte gar niemanden hier, sondern meinte es allgemein..
Zitat
Verprügeln wird von den eingefleischten, dramafaszinierten Hundemenschen gleich mal verwendet.
Dafuer brauche ich keine Berichte in einem Forum.. Ich hab nen Hund hier, der fuer jede Unmutsaeusserung Pruegel bekommen hat. Nein kein Klaps o.ae., sondern Pruegel. Mit 11 Monaten kam sie dann zu mir, weil 'der dumme Koeter hat mehrfach gebissen'.. Nicht weil sie so ein Brecher ist, sondern weil es sonst nichts mehr gab, womit sie ihre Grenzen aufzeigen konnte. -
Zitat
Die Antwort zu meiner Frage auf Seite 8, unten, an dich, würde mich noch interessieren.
Da rede ich vom Gegenteil deines erwünschten Ziels.Bin dabei. Alter Mann ist doch kein D-Zug
Zitat
Was würde denn der Hund daraus lernen, wenn er deine Kampfaufforderung mit einem sofortigen, knackigem Biss quittieren würde und du aufgrund dessen nicht weiterhin kampffähig wärest?
Denn das wäre genau das Gegenteil von deinem erwünschtem Ziel:
Hund hat gewonnen!
Du jammerst vor Schmerzen, ziehst logischerweise den Rückzug an, weil du deine Wunde versorgen oder sogar zum Arzt müsstest.Wer hat in so einem Fall was bitte gelernt?
Der Hund hat gelernt, dass er nur ernsthaft genug vorgehen muss, um zum Ziel zu kommen und ich habe gelernt, dass Leo Recht hatte, während ich mir den Fußboden des Wohnzimmers so gemütlich wie irgendwie möglich zurecht mache.
Klar. Auch so kann die Situation ausgehen. Genau so, wie es sein kann, dass der Hund in dieser einen Situation lernt, dass er mit überzogenen Aggressionen nicht durchkommt.
Ich denke, dass auch wir einfach ein unterschiedliches Bild von Hund im Kopf haben. Ich denke bei dieser Diskussion an einen Hund, der einfach mal ausprobiert, was so geht oder aus Frust überzogen reagiert. Ich halte das – je nach Hund – offen gesagt auch für recht normal, dass es irgendwann im Zusammenleben mal zu einer solchen Situation kommt. Und für mich ist es einfach so, dass – ebenfalls abhängig vom Charakter des Hundes – an dieser Stelle viele Dinge für das künftige Miteinander »ausgehandelt« werden.
Viele Grüße
Frank -
Zitat
"Ich glaube, dass es durchaus Hunde gibt, die auch daraus eine Menge lernen und ihr Verhalten dieser Erkenntnis künftig anpassen werden."
Seit ich einen Welshterrierrüden erlebt habe, der eine vierköpfige Familie total unter der Knute hatte, glaube ich das auch.
Der Bursche stellte sich zum Beispiel knurrend in der Küche auf, woraufhin Frauchen fluchtartig den Raum verließ und mich mitzog - auf Zehenspitzen, um ihn nicht zu provozieren. Der Terrier hüpfte dann auf die Arbeitsfläche und futterte die Schüssel mit dem Frikadellen-Teig leer, bei jeder Bewegung auf dem Flur (ich MUSSTE einfach um die Ecke linsen!) lauthals knurrend. Erst als er runterhüpfte und die Küche sozusagen wieder freigab, durften wir wieder rein, gaaanz vorsichtig, weil er auch gern mal nach Beinen schnappte.Mit Sicherheit eine Ausnahme, und wenn ich das und ähnliche Szenen nicht selbst erlebt hätte, hätte ich's nie geglaubt - aber mit ebensolcher Sicherheit gibt es eben Hunde, die lernen, Knurren gezielt als "Waffe" einzusetzen.
Normales Terrierverhalten

Natürlich geht das so nicht. Aber einen offenen Kapf wegen einer Fleischschüssel anzuzetteln( und wenn ein Welsh das so meint, hat das hässlige Folgen), würde ich nicht machen. Die kleine Made würde erst einmal alles entzogen bekommen, was ihm wichtig ist. Dann könnten wir uns weiter unterhalten, so von Terrier zu Terrier

Einen offenen Kampf würde ich nur "annehmen", wenn der Hund sich oder andere in große Gefahr bringt.
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Zitat
Dafuer brauche ich keine Berichte in einem Forum.. Ich hab nen Hund hier, der fuer jede Unmutsaeusserung Pruegel bekommen hat. Nein kein Klaps o.ae., sondern Pruegel. Mit 11 Monaten kam sie dann zu mir, weil 'der dumme Koeter hat mehrfach gebissen'..Tztztz, trotz Prügel hat sie nicht begriffen, wer der Chef ist?
So was aber auch.
Aber schlau hat sie reagiert, im Gegensatz zu ihrem früheren Halter....Selbst "nur" Klapse können so ein Verhalten auslösen, das ist genau das, was ich versuche zu erklären.
Aber nein, der Mensch hat Angst, seine Macht zu verlieren, wenn sein Hund knurrt.
(dass es nicht optimal ist und etwas grundsätzlich im Argen liegen kann, ist unumstritten)
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Zitat
Seit ich einen Welshterrierrüden erlebt habe, der eine vierköpfige Familie total unter der Knute hatte, glaube ich das auch.
Der Bursche stellte sich zum Beispiel knurrend in der Küche auf, woraufhin Frauchen fluchtartig den Raum verließ und mich mitzog - auf Zehenspitzen, um ihn nicht zu provozieren. Der Terrier hüpfte dann auf die Arbeitsfläche und futterte die Schüssel mit dem Frikadellen-Teig leer, bei jeder Bewegung auf dem Flur (ich MUSSTE einfach um die Ecke linsen!) lauthals knurrend. Erst als er runterhüpfte und die Küche sozusagen wieder freigab, durften wir wieder rein, gaaanz vorsichtig, weil er auch gern mal nach Beinen schnappte.Ich finde das ein schönes Beispiel. Irgendwo gab es einen Anfang für diese Form des Zusammenlebens. Und es wäre sicherlich ein einfaches gewesen an diesen Stellen zu sagen: Nein, so geht das nicht. Wahrscheinlich hätte es gereicht verbal zu bleiben. Aber eventuell hätte man auch körperlichen Einsatz gebraucht (und damit meine ich auch seitens des Menschen keine überzogene Aggression, denn wie ich hier lesen durfte gibt es das leider nicht nur bei Hunden).
In der beschriebenen Situation würde ich ebenfalls einen Teufel tun und mich mit dem Hund auf einen offenen Kampf einlassen. Wozu auch? Das diese Situation eskalieren würde, ist mir bereits beim Lesen klar.
Viele Grüße
Frank - Vor einem Moment
- Neu
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