Welpenschule...und Frage..

  • Zitat

    Die Kleinen müssen lernen dass sie sich nicht alles erlauben dürfen, nur weil sie klein sind .....


    Genau das lernen sie aber nur von gut sozialisierten "Alt"hunden
    .

    Wie soll beispielsweise ein Malteserwelpe von anderen Welpen (Zurückhaltung, nur weil er klein ist) lernen, wenn der Labradorwelpen ihm begeistert mit allen vier Pfoten ins Kreuz springt, der Terrierwelpe ihn grob zu Kampfspielen aufgefordert, der Hütehund ihn treibt und in die Hacken beißt usw. usf.

    Freies Spiel in einer Welpengruppe setzt voraus, dass es von erfahrenen Trainern (max. drei Welpen je Trainer) kontrolliert wird und die Hunde schon eine starke Bindung zur ihren Menschen haben (und bei ihm ggf. Schutz suchen).

    LG

  • Ein souveräner Althund in der Gruppe ist immer vom Vorteil, findet man aber leider nur selten.

    Allerdings finde ich es trotzdem wichtig, dass die noch unerfahrenen Welpen gemeinsam spielen dürfen, damit sie sich austesten können, um ihre Grenzen zu lernen (und dafür hat ein guter Trainer Sorge zu tragen).

    Wenn man eine spielende Welpengruppe beobachtet, wird sehr schnell klar, dass sie auch voneinander lernen (Rollenwechsel untereinander).

    Der Sinn einer Welpengruppe liegt ja auch nicht nur beim Spiel und erste Gehorsamkeitsübungen, sondern auch darin, dass die Welpen mit unterschiedlichen Rassen konfrontiert werden (um u.a. auch deren Körpersprache zu "verstehen" - z.B. Französische Bulldogge, oder ein Hund, der nur einen Stummel als Rute hat u.s.w.).

  • Hallo,
    ich habe ja im Moment eigentlich nur das Problem, dass wenn sie micht erwartet und ich länger nicht da war und sie war in der Zeit z.b. bei meinem Mann mit ihm alleine sie dann pieselt..wir haben noch nicht so rausgekriegt wann, ich denk aber wenn sie die Klingel hört....macht sie aber nur wenn sie uns vielleicht evtl. schon hört...bei Paketboten etc. nicht...da sind wir ja auch dann beide da..

    Und das Problem, dass sie ich denke aus Unsicherheit andere Hunde wenn sie an der Leine ist anbellt....
    Das wars schon...
    Auf hier hört sie gut, alles andere ist auch kein Problem...alleinesein wird schon geübt mit Tür auf Tür zu...

    Da ich keine Ahnung von Hundeschulen habe, und die Trainer das wahrscheinlich auch merken, möchte ich nicht an einen geraten, der mir dann was aufschwatzen will..
    Denn wenn der Trainer will, kann er aus jedem Hund einen Problemfall "reden".....denke ich...

    Habt ihr noch einen Tipp für eine Junghund oder WElpengruppe? Unsere Maus ist ja auch extrem klein und leicht mit ihren 3,3 kg.....

    Raum Köln-Berg.Gladbach-Rösrath-Siegburg-Overath-Lohmar kennt da jemand eine Junghundgruppe oder gute Welpengruppe??
    Danke

  • Zitat

    ich habe ja im Moment eigentlich nur das Problem, dass wenn sie micht erwartet und ich länger nicht da war und sie war in der Zeit z.b. bei meinem Mann mit ihm alleine sie dann pieselt..wir haben noch nicht so rausgekriegt wann, ich denk aber wenn sie die Klingel hört....macht sie aber nur wenn sie uns vielleicht evtl. schon hört...bei Paketboten etc. nicht...da sind wir ja auch dann beide da..

    ...aus Freude und Aufregung evtl., davon abgesehen hat ein Welpe noch eine sehr kleine Blase...., die sie ebenso wenig, wie den Schliesmuskel kontrollieren können.

    Das bedeutet für Euch Geduld...., und immer schön nach jedem Spiel, Füttern und nach dem Schlafen raus zu gehen...

    Was das Bellen betrifft, glaube ich kaum, dass man es verbessern kann, wenn du eine Welpengruppe mit Hunden suchst, die der Größe + Gewicht deiner Fellnase entsprechen - meine Vermutung: sie wird später bei jeder Hundebegegnung mit dem etwas größeren Kalieber bellen - eben aus der Unsicherheit heraus (kommt bei kleineren Hunderassen nicht selten vor).

    Bezüglich Hundeschule suchen kann ich nicht weiterhelfen, da ich aus einer ganz anderen Gegend komme.

    Ich drücke dir die Daumen, die passende Huschu zu finden.

    L.G., Claudia.

  • Ich finde das allerwichtigste was ein Welpe lernen sollte ist Ruhe. Damit meine ich, dass die kleinen nicht permanent beschäftigt werden sollten, sondern zuschauen, wenn andere die Übung machen, man sich vielleicht mal mit den Hunden auf den Boden setzt und unterhält und alle ganz entspannt sind. :sleep: Auch sollte der Wechsel zwischen Spiel- und Arbeitsphasen ausgewogen sein und die Spielphasen nicht zu lang.

    Ganz wichtig finde ich neben den Kontakt mit Welpen aber den mit gut sozialisierten erwachsenen Hunden - da lernen die kleinen sehr, sehr viel =)

    LG Caro & der kleine Schwarze

  • Hallo Ihr Lieben...

    Lilly war am Sonntag auch zum ersten Mal in der Welpenstd.

    Es hatte schon Hand und Fuß was da gemacht wurde - sehr kontrolliertes Spiel, div. kleine Übungen... ganz besonders wie oben beschrieben "Ruhe" zu halten und die anderen auch mal zu beobachten.
    Gut fanden wir auch, dass das Motto dort nicht ist "die machen das unter sich aus". Wenn sich ein Welpe bedrängt fühlt, wird sofort eingegriffen und der andere bekommt eine kleine Auszeit.

    Etwas merkwürdig fand ich, dass man schon versuchte, den kleinen Welpen "bei Fuß" beizubringen. Lilly ist jetzt 12 Wochen alt - die soll kommen, wenn wir rufen, ein klares NEIN respektieren und keinen knappen.... DAS sind so die Primärziele. (Klappt auch schon ganz gut) Alles andere hat Zeit.

    Leider war die kleine Dame auch ziemlich überfordert und hat gegen Ende völlig aufgedreht... sprang an uns hoch, winselte etc.
    Wir werden mittwoch noch mal gehen, da ist weniger los. Das Ganze ging aber auch 1 Std. und 20 Minuten. Da hätte ich an Lillys Stelle auch abgedreht.... :headbash:

    So viel zu unseren Erfahrungen. ;-)

    Seid lieb gegrüßt,
    Chrisi

  • Zitat

    Etwas merkwürdig fand ich, dass man schon versuchte, den kleinen Welpen "bei Fuß" beizubringen.

    Meinst du damit das "Begleithundefuß" oder normal gesittetes Gehen an der Leine ohne zu ziehen?

    Denn letzteres finde ich völlig i. O., wenn man nicht erst damit beginnt, wenn der Junghund bereits das Ziehen an der Leine gelernt hat.
    Nur man sollte es nicht übertreiben.
    Ganz kurze Übungseinheiten reichen schon und wenn der Hund verstanden hat, was gewünscht ist, loben und auflösen (z. B. mit einem kl. Spiel).

    Auf keinen Fall muss der Welpe schon ganze 10 min ruhig an der Leine gehen können, dass schafft kaum ein 12 Wochen alter Hund und wie ich finde, wäre das auch zuviel verlangt.

    Schritt für Schritt aufbauen und nur langsam steigern....

  • Nein, es war richtiges Begleithundefuss...
    Ich habe jetzt noch mehrmals rumtelefoniert, aber entweder haben sie keine Gruppen für so kleine Hunde wie unserer und sie möchten sie nicht mit den Labradoren in die Gruppe tun oder die Schule hat kein eigenes Gelände, was ich wichtig fände...
    Mmh, mal weitersuchen...muss mich nur langsam beeilen, sie ist jetzt 5 Monate alt geworden und bald wahrscheinlich läufig, dann müssten wir eh Pause machen...

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