1 Hund? 2 Hunde? große entscheidungsprobleme

  • Hallo!!

    Nach "längerer" Zeit wollte ich mich einmal wieder melden, denn ich habe ein riesen Entscheidungsproblem.
    Nachdem Jessy vor wenigen Wochen gestorben ist, habe ich mittlerweile wieder zwei Hunde in Aussicht.
    Zum einen eine ruhige Labradormixhündin (4 jahre) die ins TH kam rund um den Tag in etwa als Jessy starb und sich auch in etwa so gab wie Jessy bei unserer ersten Begegnung damals. Als sie sich bei mir einrollte und zufrieden jammerte beim kraulen und streicheln wurde einem das herz weich. Zum anderen eine gelehrige reinrassige Schäferhündin 1 Jahr und 3 Monate, sie in der wohnung der reinste wirbelwind war (klar hund freut sich natürlich wenn er mal aus dem TH alltag rausdarf) sich gerne neben mich hinwarf zum bauchkraulen während sie an meinen Händen welpenhaft rumkaute (wenn kein spielzeug oder IQ Spiel herumlag, sie ist noch schwerst verspielt und bissl triebhaft kaut gerne ewig lange am Spielzeug). Sie hat auch gleich geschaut was sie denn alles machen darf und die Grenzen etwas ausgelotet. Auf ruhiges streicheln war zu, zumindest zu dem Zeitpunkt nicht scharf (wie gesagt kann durchaus der starken aufregung zuzuschreiben sein, kann aber auch ihrem Charakter entsprechen).

    Sooooo nun das riesen Problem, ich habe schon Tage und Nächte mir um die Ohren geschlagen, ich kann mich auf keine Seite schlagen, zu Groß wäre meine Angst diese gutmütigen seelen an jemand zu verlieren den ich nicht kenne und der unter umständen nicht gut zu ihnen ist. Das bringt mich in ein echtes Dilema. Die Schäferhündin wird im TH für mich zurückgehalten und wie gesagt war sogar schon einige probestunden bei mir daheim drinnen. Die Labbimixhündin, kann jederzeit weg sein und ich kann sich auch nicht zur Probe heimnehmen. Mit jedem Tag der vergeht wächst der Druck mich zu Entscheiden und umso unentschlossener werde ich. Ich war zwar schon manchmal eher dran Blacky (die labihündin) zu nehmen, konnte diese entscheidung aber nur solange halten, wie ich nicht an Asta (die schäferhündin) und ihren weiteren Werdegang denken mußte.

    Nun habe ich mich etwas mit dem Thema (derweilen nur inet, erfahrungsberichte udg) Mehrhundehaltung beschäftigt inkl vor und nachteile die aber mal da sind und mal nicht da sind, jenachdem wie die hunde charakterlich zueinader passen. Leider war nicht so wirklich zu finden ob es nicht am besten ist, wenn man soetwas vorhat, die beiden Hunde wo sie noch nicht wirklich ein neues Territorium haben relativ zeitnah zu nehmen mit höchstens ein paar Tagen dazwischen. ich habe meine bedenken der trainerin von Asta mitgeteilt und auch sie versteht das es mir zur zeit nicht leicht fällt und ich keine Eile haben soll weil umso mehr sich hund und halter vorher kennenlernen umso besser findet sie. Dafür bin ich sehr dankbar. Leider kann ich beim anderen TH nicht mit so einer Unterstützung rechnen und bin nahe dran Blacky sehr bald zu holen (damit die gefahr des wegkommens gebannt ist) und mich dann mit Asta wieder zu treffen und zu schaun wie sich die beiden denn mögen. Eigentlich habe ich bei beiden Hunden keine Probleme mit anderen Hunden auch nicht gleichgeschlechtlicher natur gesehen. Dieser erste Grundpfeiler ist schon mal ein gaaanz kleiner Ansatz. Doch was tun wenn es doch GAR nicht funktioniert nach ein paar Wochen plötzlich?

    Trainerin wird sich mit einer Betreuerin zusammensprechen und sich morgen bei mir rühren, ob sie Ideen haben, wie weit sie mich unterstützen können. Habe also noch eine weitere Nacht um mir den Kopf daran zu zermartern.

    Bin eigentlich dankbar für jede neue Überlegung die jemand einbringen kann :/ Was sagt ihr zu der Sache? Habe ich mich da in irgendwas total verrannt? -_-

  • Ich würde erstmal die Labihündin aufnehmen.
    Sie ist älter, kommt mit Deinem Alltag sicherlich auch schneller klar.

    Und sollte die Schäfermaus tatsächlich nach einem halben Jahr noch im TH sein, dann könntest Du ja mal gucken, ob die Beiden sich mögen ;)

    Ups, die Fotos habe ich gerade noch gesehen.
    Blacky sieht aus wie unser Max damals. Der allerdings einige Jahre älter war, wie vom TH gesagt :hust:
    Weißt Du genau, dass Blacky erst 4 Jahre ist? Oder wurde sie gefunden?

  • Zitat

    . Ich war zwar schon manchmal eher dran Blacky (die labihündin) zu nehmen, konnte diese entscheidung aber nur solange halten, wie ich nicht an Asta (die schäferhündin) und ihren weiteren Werdegang denken mußte.

    warum gehst du davon aus, dass asta keinen guten werdegang haben wird?


    grüße..

  • Da ich Dich ja nicht kenne, liest sich die Entscheidung für mich so wie: "Soll ich die Familienkutsche nehmen oder den Sportwagen"??

    Von daher kann ich das nicht beantworten.

    Versuch doch einfach mal aufzuschreiben, wie Du Dir das Zusammenleben mit dem neuen Hund vorstellst, welche Erwartungen Du hast, was Du gerne machst, was für Aktivitäten Du gerne mit dem Hund machen würdest..

    Ich glaube da kommen wir eher weiter....

  • Ich würde Blacky nehmen und dann mit ihr und Astas Trainerin die Zusammenführung erarbeiten. Wenn das problemlos klappt, dann würde ich Asta nachholen.

    Die Frage ist, ob die Temperamente zusammen passen und ob du bereit bist diesen unterschiedlichen Temperamenten gerecht zu werden oder ob Asta dich vielleicht irgendwann nervt mit ihrer Lebhaftigkeit und wohl auch noch höherem Erziehungsbedarf. Das kannst nur du dir beantworten.

  • Zitat

    Puh, das ist schwer.

    Ich, rein persönlich, würde Asta nehmen.

    da schließ ich mich an ;)

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