Wie Welpen "bestrafen"?
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Habe gestern das mit dem "Tauschgeschäft" ausprobiert und den Puschen den sie mir geklaut hat gegen einen Kauknochen ausgetauscht- hat geklappt :)
Aber: als ich ihr Geschirr abnehmen wollte, hat sie angefangen an ihm herumzukauen & zu spielen. Hab es wieder mit dem kauknochen versucht hat aber nicht geklappt :/
erst als sie einmal nicht aufgepasst hat, hab ich ihr schnell das Geschirr, das dann vor ihr lag, geschnappt.Könnte ich es auch so machen, dass ich gegen ein Leckerlie tausche?
Das AUS üben werden wir heute anfangen zu üben :)
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Hallo,
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Du kannst quasi alles tauschen, auch gegen ein Spielzeug, es muss nicht immer ein Leckerlie sein. Das Tauschgut sollte aber immer "besser" sein als das was Hundi hat, zumindest sollte er das denken

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Zitat
Aber: als ich ihr Geschirr abnehmen wollte, hat sie angefangen an ihm herumzukauen & zu spielen.
Mhh dann warst du wohl zu langsam

Geschirr ausziehen und sofort (für den Hund unerreichbar) weghängen/weglegen.
Sollte der Hund schneller gewesen sein, ich hätte so getan als wenn Hundi da nicht dran hängt und würde es wegpacken (irgendwann lässt der Hund los). Auf keinen Fall dran zerren oder ruckartig wegziehen, das regt den Hund nur an hinterher zu jagen, mehr dran zu zerren oder er bekommt irgend nen Schaden am Hals.
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Ich finde das Tauschgeschäft kontraproduktiv. Es kann sonst passieren, dass sie sich nen Schuh holt zum Knabbern, weil sonst nichts zu finden ist, weil sie weiß sie bekommt dann was Anderes (Besseres).
Wie schon von meinen Vorrednern gesagt, diese Tipps sind der totale Quatsch, Zeitung, Schnauzgriff, Nacken schütteln *brrr* - konditioniere das "Nein" und Du wirst sehen, dass es hilft. Was in meinen Augen eine gute Möglichkeiteit ist das Leinebeißen zu verbieten ist, dass Du kurz bevor Dein Hund wieder reinbeißen will Du genau an der Stelle die er haben will hinpackst, damit er merkt, die Leine ist DIR und das darf er nicht. Einige Wiederholungen und es fruchtet. Ansonsten, ignorieren bis er aufhört, dann weitergehen.
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Hallo,
also das mit dem Tauschen hat bei uns auch prima geklappt. Und in dem Moment wenn er die Beute los lässt habe ich "aus" gesagt, dann gabs ein tolles leckerlie oder ein tolles spielzeug.Das klappt übrigens auch gut draußen, somit lässt sammy nun auch taschentücher und müll liegen.
Du brauchst auch keine Angst haben, das er dir immer was bringt oder nimmt. Du merkst wenn dein Hund dich veräppeln will und wenn er "aus" einmal kennt brauch man auch kein Tauschgeschäft mehr machen.

Sammy wollte zum Beispiel sein Schweineohr nicht abgeben, hat es sogar verteidigt. Das war gar nicht immer so leicht ihn zu überzeugen es los zu lassen und entspannt zu sein wenn ich in seine Nähe kam.
Inzwischen klappt alles bestens

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Du schreibst "wie bestrafen?" und darauf moecht ich gern noch mal kurz eingehen.
Zunaechst muss man sich fragen, ob man ueberhaupt bestrafen will. Viele erziehen ihre Tiere ganz ausschliesslich ueber positive Bestaerkung. Ich bestrafe (im Sinne von: kurz schimpfen) in Erziehungssachen, nicht jedoch, wenn ich etwas neu beibringe.
Ich kann mir aber auch eine gaenzlich straffreie Beziehung immer besser vorstellen - das verlangt nach ein bisschen Umdenken, macht aber tendentiell mehr Spass und va kann es viel effektiver sein.Wenn ich mich schon bewusst dazu entscheide (und es sollte immer bewusst sein und bleiben!), dass ich meinen Hund (auch) ueber das Zufuegen eines Schadens (ein Schreck, ein Bedrohungsgefuehl,..) in bestimmten Situationen erziehen will, dann muss ich mir ueberlegen, in welchen. Und davon sollt ich nicht abweichen - nicht hier einmal bestrafen, einmal nicht und va nie in einer anderen Situation.
Die von dir genannte Situation ist fuer Welpi "ich spiele (mit dem Hausschuh)". Das ist keinenfalls eine Situation, die nach Bestrafung verlangt - insbesondere, wenn er keinen blassen Schimmer hat, was daran nicht stimmen soll - er spielt ja nur.
Hier koennen im Grunde genommen drei Signale/Kommandos hilfreich sein.
.) Ein Signal fuer "diese Taetigkeit ist nicht erlaubt"
.) Ein Abbruchsignal "diese Taetigkeit ist jetzt unerwuenscht - hoer auf"
.) "Lass das Ding los"Zweiteres vllt noch am wenigsten, aber du solltest dir allg die drei naeher anschauen. Sei dir immer bewusst, dass dein Hund definitiv nicht Deutsch spricht und "nein", "aus" etc genau wie "sitz" und "komm" nicht besser versteht als auf Chinesisch oder als iiiirgendein Wort. Er muss die Bedeutung erst lernen - und indem wir ihnen Signale beibringen (am einfachsten ausgedrueckt meist so, dass wir sie viele Male grad dann geben, wenn er die zugehoerige Taetigkeit grad ausfuehrt und dann belohnen) ermoeglichen wir eine klare(re) Kommunikation.
Glg
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Erstens um den Umgang mit dem Hund positiver zu gestalten und zweitens auch um sich nie ueber das eigene Handeln zu irren, sollten die Signale immer freundlich gesprochen werden - auch zB wenn sie nicht befolgt werden. ZB: ein freundliches "aus", dass Hund bereits kennt und versteht - keine Reaktion -> ein staerkeres "HEY" und die Aufmerksamkeit zu bekommen und wieder ein freundliches "aus"
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Zitat
Ich finde das Tauschgeschäft kontraproduktiv. Es kann sonst passieren, dass sie sich nen Schuh holt zum Knabbern, weil sonst nichts zu finden ist, weil sie weiß sie bekommt dann was Anderes (Besseres).
Das kann durchaus passieren, jedoch muss dann sichergestellt sein dass der Hund bereits weiß was ihm gehört/er nehmen darf und was eben nicht.
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Ich habs heute mal mit dem "Nichts machen" beim Leinen beißen versucht und sie hat erst ein bisschen drauf rumgekaut (die Leine hab ich durchhängen lassen, sodass keine "Ziehkräfte" wirken) & dann hat sie es liegen gelassen :) Heute sind wir zum 2. Mal eine "größere Runde" spazieren gegangen und ich muss Pina mal echt an der Stelle loben! Sie zeiht überhaupt nicht und wenn sie ein ahrrad dicht an ihr vorbeifahren sieht oder ein Auto o.ä., setzt sie sich hin und beobachtet es. Wenn ich dann sage: "Pina komm" kommt sie zu mir, ist doch gut oder? Besser als wenn sie drauf los laufen und bellen würde..
Manchmal hängt die Leine sogar durch (2m Leine, wird aber ein bisschen kürzer gestellt). ich sage dann immer: "feeeeeein", aber es scheint so als würde sie sich über meine FEEEEIN gar nicht freuen, also reagieren,mmmh zu viele Eindrücke wahrscheinlich oder?
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Was heißt denn bei dir eine "größere Runde"?
Dass sie ruhig beobachtet ist gut, ich würde ihr da auch einfach die Zeit lassen.
Und natürlich ist es auch schön, dass sie gut an der Leine läuft, aber erwarten würde ich es nicht.Schön, dass die Tipps fruchten. Ich wünsche dir viel Erfolg!
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