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    Und natürlich ist es auch schön, dass sie gut an der Leine läuft, aber erwarten würde ich es nicht.


    was meinst du mit: erwarten würdest du es nicht? Habs nicht ganz verstanden, 'tschuldigung :headbash:

    mmh, schwer zu erklären, also sonst waren wir immer nur vor dem Haus, jetzt gehen wir um mehre Häuser. Wir waren ungefähr 15-20 min unterwegs aber die Beobachtung- und Schnüffelpausen mit in begriffen.
    Ich bin auch froh als Erstbesitzerin eines Hundes Tipps zu bekommen, immer wieder gern! :smile:

  • Ich meine, dass ich nicht erwarten oder eher von ihr verlangen würde, dass sie das schon kann, denn es wird sicher noch einige Situationen und Auslöser geben, bei denen das nicht so toll laufen wird. Und dass es auch dabei Rückschläge geben kann, wenn es in die Junghundphase geht. ;)

    Will nicht pessimistisch klingen, aber gerade als Ersthundehalter erwartet man oft schon sehr viel von den Würmern, weil sie ja auch so schnell lernen und man selber nichts falsch oder zu spät machen möchte und fällt dann später aus allen Wolken, wenn es nicht klappt oder man merkt, dass man den Hund überfordert.

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    Will nicht pessimistisch klingen, aber gerade als Ersthundehalter erwartet man oft schon sehr viel von den Würmern, weil sie ja auch so schnell lernen und man selber nichts falsch oder zu spät machen möchte und fällt dann später aus allen Wolken, wenn es nicht klappt oder man merkt, dass man den Hund überfordert.

    GENAU! so ist es bei mir auch, muss ich zugeben. Ich erwarte von ihr schon viel zu viel. Ich will unbedingt, dass sie gut erzogen ist und mach mir dadurch selbst ein bisschen Druck :???:
    Auch will ich keine Fehler machen, aber ich glaube als Ersthundebesitzer kann man dies nicht vermeiden oder?
    Rüchschläge, mmh ja. Ich bin schon immer eine Perfektionistin gewesen, egal wobei.. :ops:
    Deswegen ist es für mich ein bisschen schwieriger locker und gelassen zu bleiben :pfeif:

  • Ging mir gar nicht anders. Mit 16 Wochen konnte Fiete Sitz, Platz, Komm, Hier, Aus, Pfui, Fuß, Such und Apportieren (hat er mit Beginn der Pubertät übrigens, bis auf Pfui, ALLES wieder vergessen) - und ich habe es so sehr bereut, dass ich mich auf die völlig falschen Sachen konzentriert habe, unentspannt war und es gar nicht richtig genossen habe.
    Denn für mein Empfinden war das die unbeschwerteste Zeit, trotz des nächtlichen Aufstehens und den vielen Kratzern an den Händen.

    "Erst Beziehung, dann Erziehung", das habe ich mir mittlerweile auf die Fahne geschrieben, denn anders funktioniert es langfristig nicht gut. Und vor Allem nicht, wenn man krampfhaft versucht, möglichst schnell zur Perfektion zu kommen.

    Wann, im normalen Alltag, braucht ein Hund denn wirklich "Sitz"? Ich meine, wann ist es unabdingbar, dass er sitzt?
    Viel wichtiger ist es, dass mein Hund gerne zu mir kommt, dass er weiß, dass ich fair bin, ihn beschütze, dass es sich lohnt, mir zu vertrauen, dass ich verständlich agiere. Dass wir Spaß haben, dass er Zeit hat, die Welt und die Grundregeln zu begreifen.

    Wir hoffen doch alle, dass wir minimum 20 Jahre Zeit haben, unsere Hunde zu dressieren (und nichts anderes sind für mich Kommandos wie "Sitz" und "Platz"), haben aber nur ein so kurzes Fenster, in dem eine gute Beziehung zum Hund wie von selbst kommt, wenn man einfach ein bisschen locker bleibt und Spaß an der Sache hat :gut:

  • Man kann damit so früh wie möglich anfangen.
    Das ist nicht das Problem.
    Man sollte nur darauf achten, daß es auch "altersgerecht" gemacht wird.

    Ein so junger Hund kann sich nun mal noch nicht so lange konzentrieren.
    Ebenso ist Streß oder Druck ein schlechter Faktor, wenn es um Lernen geht.
    Da sollte es etwas "spielerischer" rüber kommen.

    Und eine Zeit nehmen, wo der junge Hund aufnahmebereit ist.
    Wenn er kurz vorher gespielt hat, oder schon einen "Lehrspaziergang" gehabt hatte, wird er nicht mehr aufnahmebereit für Neues sein.

    Und mach es auch von Deiner eigenen Stimmung abhängig. Merkst Du, daß Du zum Beispiel wegen irgendeiner Sache ziemlich schnell genervt bist, worüber Du an anderen Tagen einfach nur lachen könntest, dann laß die "Übungsstunde" sausen!

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Liquid_Sky
    Da bin ich aber beruhigt.. aber so viel konnte dein Welpe mit 16 Wochen schon...(naja Pina hab ich ja erst seit der 13. Woche..)
    Ich hör nur immer das man Kommandos am besten im Welpenalter trainiert, weil sie's schneller lernen.
    Ich bin eigentlich nur am Sitz und "NEIN" üben. Deiner Meinung nach sollte ich also jetzt lieber die Beziehung stärken und mit Kommandos erst im Junghundealter oder später anfangen?
    ich hab nur ein bisschen bangel, dass das was er jetzt nicht lernt (von der Erziehung her) später nicht mehr so gut lernen kann. Wann legt sich eigentlich diese "verspielte, verrückte-Phase art" , in welchem Alter? Wann werden sich erwachsener und ruhiger?

  • Unsere wird im November drei und hat immer noch ihre Phasen...... ist doch schön, wenn sie gerne spielen...

    Zum "bestrafen" an sich. Denk mal drüber nach. Bestrafen bedeutet doch immer eine Sanktion gegenüber jemandem, der die Regeln kennt und absichtlich dagegen verstößt.

    Dein Welpi kennt die Regeln aber noch gar nicht - und das ist die Aufgabe, sie zu lernen.

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