Warum ewige Welpenschulen-Diskussionen?
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Hallo,
ich hab grad wieder einen langen Thread gelesen, warum Welpenschule und warum nicht und warum schon...Soll jetzt kein Neu-Auflauf zu einer neuen Diskussion sein, aber warum kann man es nicht mal auf den Punkt bringen:
(Bindung zum Besitzer aufbauen mit richtig spielen (mit und ohne Spielzeug)
herrufen mit Belohnung
Ohren, Augen, Maul kontrollieren lassen
Welpenparcour
fachmännisch Fragen beantwortet zu bekommen
Sozialisierungsplan als Hausaufgabe (andere Tierarten, verschiedene Untergründe, Auto fahren, Geräusche etc.)
eventuell für 3 Minuten mit gleich energiereichem und gleich großem Welpen unter Beaufsichtigung spielen lassenDas uns sonst NIX!! macht eine sehr gute Welpenschule aus.
Wenn man das weiß, warum ist es dann so schwierig von allen anderen Schulen abzusehen, eine gute zu wählen oder es eben bleiben zu lassen? Und wenn ich Ersthundebesitzer bin und mich ohne Schule nicht auskenne, dann muß Geld für einen Trainer da sein. Ich hab nicht viel Kohle, aber die 20,--/Std. GUTER TRAINER die muß ich mir halt auch noch leisten können. Meist genügen eh 10 Stunden für Welpen Kenntnisse.
Und wenn ich schon dabei bin...WARUM können die meisten Trainer nicht diese allereinfachsten Grundbegriffe des Welpentrainings?? Und quatschen übers Wochenende und die Kochrezepte, während sich 20 Welpen aller Rassen in der Zwischenzeit "vergnügen". Vielleicht mal eine Antwort von Trainern, die hier im Forum sind?!
LG
- Vor einem Moment
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Hi,
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Zitat
Und wenn ich schon dabei bin...WARUM können die meisten Trainer nicht diese allereinfachsten Grundbegriffe des Welpentrainings?? Und quatschen übers Wochenende und die Kochrezepte, während sich 20 Welpen aller Rassen in der Zwischenzeit "vergnügen". Vielleicht mal eine Antwort von Trainern, die hier im Forum sind?!
LGEinfach nur schnell Kohle verdienen - Kommerz ( bin keinTrainer)!

Ob Welpenschule oder nicht muss jeder selber wissen und was er dafür bezahlt, "ich" brauchte sie nie.
Mir war es immer wichtig das meine Hunde in der Welpenzeit nicht nur mit Welpen "spielten", sondern auch mit souveränen, älteren Hunden zusammen kam um auch andere Dinge zu lernen.

Heute hat ein Welpe ja ein strenges Programm bis zum Erwachsenenalter zu absolvieren ( Welpenspiel, Hundetraining, Sportarten etc.) und es wird leider kaum noch mit Bauchgefühl erzogen oder Begegnungen mit anderen Hunden gestattet.
Doch jeder wie er mag!

LG Sabine
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Du hast ja so recht. Zugute halten muß man den Welpenbesitzern allerdings, dass sie es oft nicht besser wissen.
War ja auch mal unwissend und bin zwar in eine "gute " Hundeschule gegangen, dort hab ich meinem Hund allerdings
das "ich MUSS spielen" und "ich MUSS zu jedem Hund hin" beigebracht. Heut wüsst ichs auch besser :-)LG und `nen schön Abend noch!!
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Ich war mit Nanna damals in der Welpenstunde... Nun, Ersthundbesitzerin mit Beagle... Und ich hatte nun so gar keine Ahnung von Hunden, war eigentlich eher ein Katzenmensch... Nach dem 3. Mal haben mein Freund und ich es nur noch als Spielstunde aufgefasst, weil helfen konnten die uns nicht, was wahrscheinlich auch daran lag, dass die Schule einfach nicht gut war... Welpen bis 6 Monate alle Rassen... Tja dort waren auch 4 Bernersennen-Welpen dabei... 4 Monate alt und schon ziemlich groß, klar die lässt man doch gerne mit einem Bichon-Welpen spielen... Was ich damit sagen will, ist, dass man einfach die Augen offen halten sollte, beim Besuch einer HuSchu...
Wir erziehen seit November (da war die Nanna 6Monate alt) unseren Hund mit Herz- und Bauchgefühl... Und JA das klappt... Auch als Ersthundbesitzer mit dem ach soo komplizierten Beagle... *Achtung Ironie*Wobei ich nicht sagen möchte, es gebe keine Baustellen mehr...

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Moin,
die Diskussionen gibt es, weil die Menschen völlig unterschiedliche Ansprüche an eine Welpenschule haben!
Mit meinem Welpen würde ich niemals in eine Welpenschule gehen, wo die Welpen bsp. nach Größe sortiert werden. Was soll ich da, wie er mit gleich großen und Starken Welpen/Hunden spielt weiß er aus seiner Familie. Ich will das er kontrolliert lernen kann, mit viel größeren/stärkeren und viel kleineren /schwächeren Welpen/Hunden vernünftig zu spielen/ umzugehen. So und nun ist eine Welpenschule die für andere super ist, weil sie trennen für mich genau die falsche, weil ich das nicht will!
Denn für mich ist das der einzige weg groß und klein einen unbeschwerten Umgang miteinander zu ermöglichen, denn nur so kann ich später ohne große Ängste Hunde völlig verschiedener Gewichtsklasse miteinander spielen lassen.Und mit allen andern Punkten kann man genauso vorgehen. Der eine erwartet dies der nächste das Gegenteil, eben weil es für das weitere Leben wichtig ist, und weiteres Leben kann eben von Hofleben auf dem Land bis zum Szenestadtteil in der Millionenstadt für einen Hund alles sein. Und so unterschiedlich wie das Leben sind Ansprüche der Halter an eine Welpenschule. Ich finde sehr schade, das die wenigsten gewillt sind mal über den Tellerrand zu gucken! Es gibt viele Wege und die meisten davon sind sicher nicht die schlechtesten, man muss eben nur den finden der am besten zu dem einen Leben, dem eignen Welpen/Hund passt.
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Zitat
War ja auch mal unwissend und bin zwar in eine "gute " Hundeschule gegangen, dort hab ich meinem Hund allerdings
das "ich MUSS spielen" und "ich MUSS zu jedem Hund hin" beigebracht. Heut wüsst ichs auch besser :-)hallo,
wenn ich das lese, muß ich dir leider sagen, dass du dann in keiner guten hundeschule warst.
denn wenn es da so läuft, ist keine welpenschule um einiges besser, als so eine. 
im übrigen können sich neuhundehalter auch anders "schlau" machen, als in einer welpenschule. manchmal ist ebend auch weniger mehr
und manchmal bringt ein seminar, oder vortragsabend mehr.gruß marion - nicht gegen welpenschule, aber gegen schlechte.
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Unsere Welpenstunde lief folgendermaßen ab:
Wir haben uns alle am Parkplatz getroffen und sind gemeinsam ein paar Meter gelaufen, alle Hunde an der Leine, jeder hat auf seinen Hund geachtet, die Trainer (meist waren es 2) haben die Umwelt im Auge behalten und Tipps gegeben.
Dann sind wir auf den Platz (extra Welpenplatz, neben dem regulären Trainingsplatz, durch eine hohe Hecke getrennt) jeder hat sich erstmal positioniert, d.h. sich mit Hund an der Leine ein Plätzchen gesucht und das "Sitz" geübt.
Dann sind wir z.B. gemeinsam im Kreis gelaufen, wobei jeder auf seinen Hund konzentriert gewesen ist, versucht hat, ihn auf sich zu konzentrieren, wir sind aneinander vorbei gelaufen, wenn die anderen auch liefen oder standen oder saßen!
Wir haben mit einem Tunnel geübt, das "anlocken" (sprich Abruf) und so weiter! Fakt ist aber, das ein Welpe nicht so lang konzentriert arbeiten kann und für mich gehört das Spielen genauso dazu wie das Trainieren!
Deswegen durften die Welpen zwischendrin immer mal wieder spielen oder wir haben uns (mit Hunden an der Leine) zusammen gestellt und einzelne Probleme besprochen (allein bleiben, wie viel Beschäftigung, ...)!
Ich fand es sehr gelungen und es hat mir sehr geholfen und Cheyenne viel Spaß gemacht!
(Bis wir wegen der Wachstumsprobleme usgenockt wurden!)Ach so, das ganze war auf einem SV-Platz!
VG, aussiemausi!
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Zitat
Und wenn ich schon dabei bin...WARUM können die meisten Trainer nicht diese allereinfachsten Grundbegriffe des Welpentrainings?? Und quatschen übers Wochenende und die Kochrezepte, während sich 20 Welpen aller Rassen in der Zwischenzeit "vergnügen". Vielleicht mal eine Antwort von Trainern, die hier im Forum sind?!LG
Ich bin Übungsleiter auf einem Hundeplatz und kann dir versichern, dass es bei uns anders abläuft. Ich möchte dir diese Frage aber trotzdem beantworten.
Viele Hundetrainer sind gar nicht ausgebildet. Auf vielen Hundeplätzen, in Schulen und Vereinen arbeiten ehrenamtliche Leute. Sie haben oft keine Ausbildung abgeschlossen. Sie verdienen NICHTS an den Stunden (gerade im Verein) weil der Verein keine Gewinne erziehlen darf um diese an ihre "Angestellten" auszuzahlen. Alles was ich auf dem Hundeplatz mache ist freiwillig! Ob man nun an Seminaren etc teilnimmt ist einem selbst überlassen und muss von einem selbst bezahlt werden. Ich selbst habe diesen Anspruch an mich und bilde mich sehr gerne weiter. Dies gebe ich dann auch gerne an meine Gruppe weiter. Aber, in anderen Vereinen mag es anders aussehen. Da stehen vielleicht auch mal "unwissende" Menschen in der Mitte und nennen sich Trainer! -
Hallo,
also ich bin auch der Meinung, das eine gute Welpenschule wichtig ist.
Wir waren auch und ich habe auch schon Hundeerfahrung. Mir war es aber wichtig, das er lernt mit anderen Hunden zu spielen. Aber eben auch sich auf mich zu konzentrieren wenn auch andere Hunde da sind und eben an der Leine nicht gespielt wird und wir nicht zu anderen Hunden können.
Ich fand auch das Bällebad, Wasserbad, Tunnel, Raschelbänder, Wippe etc. gut.Den Umgang mit älteren lernte mein kleiner durch unsere älteren Hunde (3 bis 11 Jahre) der Familien und Freunden.
Die gesunde Mischung machts!
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Zitat
Viele Hundetrainer sind gar nicht ausgebildet. Auf vielen Hundeplätzen, in Schulen und Vereinen arbeiten ehrenamtliche Leute. Sie haben oft keine Ausbildung abgeschlossen. Sie verdienen NICHTS an den Stunden (gerade im Verein) weil der Verein keine Gewinne erziehlen darf um diese an ihre "Angestellten" auszuzahlen. Alles was ich auf dem Hundeplatz mache ist freiwillig! Ob man nun an Seminaren etc teilnimmt ist einem selbst überlassen und muss von einem selbst bezahlt werden. Ich selbst habe diesen Anspruch an mich und bilde mich sehr gerne weiter. Dies gebe ich dann auch gerne an meine Gruppe weiter. Aber, in anderen Vereinen mag es anders aussehen. Da stehen vielleicht auch mal "unwissende" Menschen in der Mitte und nennen sich Trainer!
Wenn von erzielten Einnahmen qualifizierte Trainer und deren Aus- und Fortbildung bezahlt werden, hat das nichts mit "Gewinn erzielen" zu tun. Gewinn würde erst dann erzielt, wenn Einnahmen gebunkert werden und NICHT für Vereinszwecke ausgegeben werden - wobei ein Verein durchaus auch Rücklagen in gewissen Rahmen bilden kann.
Wenn es bei euch mir ein ehrenamtlicher Arbeit gut läuft - wunderbar. Aber der Verein tut sich auf lange Sicht damit keinen Gefallen, denn er kann die Qualität des Trainings nicht gewährleisten.
Mir persönlich wäre ein Verein, der in seine Trainer auch Geld investiert, lieber - und dann bezahle ich auch gerne für spezielle Kurse einen Extrabeitrag.
Gruss
Gudrun - Vor einem Moment
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