Beiträge von Tanzbaerin

    Die Wanderhure ist für mich ein Paradebeispiel für dieses Genre "historischer Roman". Flüssig geschrieben, teilweise spannend, dabei aber auch etwas Romantik (Liebesgeschichten). Aber leider muss da immer auch mindestens ein Gemetzel und eine Vergewaltigung, eine schwere, sehr blutige, gefährliche Geburt usw. enthalten sein. Das Strickmuster ist nahezu immer gleich, nur die Orte und Personen haben andere Namen. Iny Lorentz (ein gemeinsam schreibendes Ehepaar) recherchieren relativ gut, so dass zumindest das geschichtlich beweisbare Umfeld einigermassen stimmt. Aber die immer gleichen Stereotypen und der extrem krass dargestellte Unterschied zwischen den "Ständen", den es sicher gab aber vermutlich nicht so schwarz/weiss, das nervt mich inzwischen.
    Ganz deutlich wird das Strickmuster, wenn eine Geschichte mehrere "Folgen" hat - wie bei der Wanderhure. Ich hatte das Gefühl, es wird von Band zu Band seichter.

    Leicht wegzulesen ist es allemal.
    Ich sehe das bei dieser Art von Büchern aber auch so, dass man nicht zu viele hintereinander lesen sollte - das ist bei Krimis/Thrillern ähnlich. Ich könnte inzwischen keine 2 oder 3 Nele Neuhaus hintereinander lesen, zwischendurch geht aber immer mal sowas, ebenso wie der Ostfriesenkrimifürst Wolf oder Klüpfl/Kobr.

    Die Mischung machts....


    Gruss

    Gudrun

    Ich finde das "Portionen halbieren" nicht gut. Zum einen wird man vermutlich hungrig vom Tisch aufstehen, denn ich glaube nicht, dass bei den Leuten, die hier schreiben, die Teller überquellen.
    Wichtiger wäre, mal ein Ernährungstagebuch zu führen und zu schauen, was da auf dem Teller (und daneben, z. B. am Fernsehsessel/Sofa/Schreibtisch) liegt und gegessen wird.
    Da wird man relativ schnell feststellen, wie der Hase läuft. Man isst vielleicht nur ein kleines Stück Fleisch oder 2 Rühreier, dazu aber nur wenig Frisches und viel "Sättigungsbeilage", weil das ja schön schnell satt macht.
    Man isst vielleicht sehr schnell und merkt gar nicht, dass man eigentlich schon satt ist. Man isst "leere Kalorien" wie z. B. Toastbrot und Co., und hat nach 2 Stunden schon wieder "Hunger".
    Man isst ständig - mal hier ein Möhrchen, ein Äpfelchen, eine Banane, einen Joghurt, ein Stück Schokolade - und natürlich zu den Mahlzeiten "etwas Richtiges". Der Stoffwechsel hat keine Ruhephase, sondern läuft ständig auf Hochtouren, was aber nicht zu besserer sondern nur zu hektischerer Verarbeitung führt.
    Mir hat es wirklich geholfen, das "zwischendurch" wegzulassen und meine Mahlzeiten bewusst zu planen (da muss ich wieder hin!). Low Carb funktioniert bei mir gut, wenn ich genug Protein und Fett dabei habe.
    Ich bin froh, dass jetzt der Sommer mit deutlich besserer Auswahl an frischen Produkten kommt. Das macht es deutlich einfacher. Erdbeeren, Spargel usw. helfen sehr.....

    FdH - also einfach die Portionen halbieren funktioniert nur dann, wenn das, was dann übrig bleibt auch ausgewogen ist und satt macht. Sonst ist es kontraproduktiv, weil auch kein Lerneffekt entsteht.


    Gruss

    Gudrun

    Gibt es hier noch mehr Thriller & Krimi Fans?


    Falls ja, ich bin auf der Suche nach guten Krimi & Thriller Reihen! Irgendwie hab ich das Gefühl ich habe schon fast alles gelesen.

    Egal ob Deutsche, Ami, englisch, nordische Reihen, am liebsten eine Reihe mit relativ vielen Bändern, gefühlt lese ich hier in der Woche ca. 1 Buch.

    Hast du schon mal Tana French versucht? Ich lese nicht gerne Krimi. Aber die mag ich, weil die echt gut sind.

    Von ihr habe ich gerade "Grabesgrün" in Angriff genommen. Momentan geht Lesen nicht so an mich.... ich bin irgendwie faul. Vielleicht habe ich zuviel Zeit.


    Gruss

    Gudrun

    Aber der Schluss schockiert und lässt Fragen offen – für mich überzeugt er nicht,

    Ich fand das Buch durchweg super (kann dein Problem aber total nachvollziehen, ich habe das zwar nicht mit den Tieren, aber ja mit superklugen Kindern als Protas :lol: ), der Schluss gefiel mir aber auch überhaupt nicht :no:

    Ich hatte das Buch von Kathrin bekommen - es war für mich nicht unbedingt ein "Hundebuch". Ich fand die Sichtweise aus Tassens Perspektive manchmal lustig und überlegte, ob unsere Hunde wirklich so weit "denken".
    Ich mochte das Buch, es hat aber nicht den endgültigen Weg in mein Bücherregal geschafft und durfte weiterwandern.


    Ich habe gerade ein anderes Buch, das ich ebenfalls von Kathrin bekommen habe, beendet:


    Der Würfel von Bijan Moini


    Ich weiss nicht so genau, ob ich es als vollständige Dystopie bezeichnen soll, zu gross sind einige Assoziationen zu einer möglichen Entwicklung unserer heutigen Welt - natürlich stark überzeichnet.


    Insgesamt fand ich es nicht schlecht zu lesen - aber auch dieses Buch wird in einem Bücherschrank (oder evtl. bei einem/einer von euch landen, wenn gewünscht.
    Das Buch sah übrigens so aus, als ob Kathrin höchstens darin herumgeblättert hat.


    Gruss

    Gudrun

    Vom Mandelmehl braucht man auch weniger als vom Weizen- oder Dinkelmehl.


    Ich experimentiere derzeit auch mit Buchweizenmehl - zwar nicht kohlenhydratfrei, aber mit weniger KH. Allerdings verhält es sich auch etwas anders als "normales" Mehl, da kein Kleber enthalten ist.


    Gruss

    Gudrun

    Ich habe gestern "Die Knochenuhren" beendet - der letzte Teil hat mich etwas "verstört" - ich hoffe nicht, dass da Hellsichtigkeit im Spiel war.
    Das Buch war schon faszinierend, obwohl ich zwischendurch immer wieder dachte "Warum lese ich weiter, eigentlich finde ich das alles ziemlich konfus". Aber ich glaube, das ist auch ein Teil des "Zaubers" - man versteht nicht so ganz, was da passiert und will wissen, wie es weitergeht. Die Zeitsprünge und Ortswechsel sind schwierig - wieso ist Holly auf einmal in der Schweiz - und trifft dort auf Hugo, der vorher Student in England ist?

    Auch zum Schluss bleiben Fragen offen und lassen Raum für Gedankenwanderungen....

    Es ist kein Buch zum "einfach wegschlabbern". Ich weiss aber noch nicht, ob ich mehr von diesem Autor lesen muss.


    Gruss

    Gudrun

    Ich habe die Abendröte im Westen im Auge.

    Einerseits heißt es, es soll sehr bildgewaltig und dicht sein (das hat mich angefixt), andererseits auch „schonungslos grausam“. Ja, hm :tropf:

    Das kann dann auch irgendwie alles bedeuten.

    Ich weiß jetzt nicht, wie anspruchsvoll du bist, aber mir hat damals vor Jahren " Die mit dem Wind reitet" von Lucia Saint Clair Robson wirklich gut gefallen. Aber ohne Grausamkeiten kommt das Buch auch nicht aus.

    Das mochte ich auch sehr.... Tiana hat mir auch gefallen, aber ihre anderen Bücher habe ich nicht mehr gelesen - weil sie mir nicht "über den Weg liefen".


    Gruss

    Gudrun

    Chicoree kann man etwas "entbittern", wenn man den grössten Teil des Strunks rausschneidet. Ich liebe ihn als Salat mit Orange, Zwiebel, Walnüssen und Schinken/Käse. Da ich mit Dressings sehr untalentiert bin, nehme ich dazu ein Low Carb Honig/Senf-Dressing oder Low Carb Thousand Island Dressing.


    Chicoree kann man auch dünsten/in der Pfanne bruzzeln und dann mit heller Sosse, Schinken und Käse überbacken.


    Raddicchio mag ich auch nicht besonders, wenn er aber irgendwo drin ist, versuche ich, ihn sehr sehr klein zu schneiden.


    Rosenkohl soll ja angeblich auch Bitterstoffe enthalten - das konnte ich noch nie nachvollziehen, für mich ist der gekocht eher süsslich.


    Löwenzahnsalat liebe ich sehr - allerdings kenne ich hier in der Umgebung kein Feld, wo man sammeln kann, ohne jede Menge Autoabgase einzuatmen. In Luxemburg und Frankreich gibt es den zur Saison im Supermarkt. Wenn ich da in der Gegend bin, nehme ich immer welchen mit. Salat mit gekochten Eierwürfeln und einer Vinaigrette mit Senf. Manche mögen auch ausgebratene Speckwürfel dazu.


    Ich glaube, ich muss das mit den Bitterstoffen mal wieder etwas stärker anwenden, zurzeit passe ich nicht so auf, wie ich sollte und esse für meine Verhältnisse zu viele Kohlenhydrate und zu wenig Gemüse.


    Gruss

    Gudrun

    Seit Geraumer Zeit geht die Waage nicht weiter runter und diese halben Portionen und Salate nerven und bringen mir nur Schwindel und Unwohlsein ein.

    Und dann natürlich Fressatacken die die Standhaftigkeit extrem zum wanken bringen?


    Warum ☹️

    Warum? Weil Hunger kein guter Ratgeber ist. Halbe Portionen und Salate machen nicht satt. Such Dir Lebensmittel, die du magst und die Deinen Magen über längere Zeit füllen. Iss genug (und langsam genug), um nach dem Essen ein Sättigungsgefühl zu haben. Lass "Zwischendurchsnacks" weg - iss lieber zu den Mahlzeiten (2 oder drei) genug.

    Bei mir klappt ein moderates Intervallfasten ganz gut und reduzierte Kohlenhydrate (die ausserdem meinem Blutzucker guttun). Dafür gibt es viel Gemüse, auch mal mit Sahne und Butter und auch Fleisch. Eier sorgen ebenfalls für ein gutes Sättigungsgefühl, z. B. Rührei mit viel Gemüse und etwas Schinken, dazu noch ein schöner Salat.


    FdH war noch nie ein gutes Ernährungskonzept, weil eben auch Vitamine und andere gesunde Nahrungselemente halbiert werden.


    Und wenn die Stimmung ganz unten ist: Zum Nachtisch ein Stückchen Schokolade darf durchaus auch mal sein.


    Es ist anfangs etwas mühsam, sich die Mahlzeiten entsprechend zusammenzustellen, aber wenn das mal über 3-4 Wochen läuft, wird es Routine....


    Gruss

    Gudrun

    Gestern Abend habe ich "Und die Welt war jung" beendet. Ich mag ja die Bücher von Carmen Korn sehr gerne und habe nach dem Lesen immer das Gefühl, geschätzte Menschen kennengelernt zu haben.

    Eine Frage warf sich mir tatsächlich auf (für die Handlung unerheblich, deshalb ohne Spoiler): gab es in den 50er Jahren schon Border Collies in Deutschland? Wo kamen die her? Von den britischen Besatzungssoldaten mitgebracht? (Hier kann man solche Fragen ja stellen=))

    Ich habe letztens irgend so einen Australien-Roman gelesen, da wurde der Heiratskandidatin auch ein Paar Border Collies mitgegeben, das spielte im 19. Jahrhundert. Also könnten durchaus auch auf dem Weg Hunde nach Deutschland gekommen sein.
    Auch die Leute, die im Krieg nach UK geflohen sind, könnten ihre Hunde mitgebracht haben. Zumindest waren sie definitiv noch keine Modehunde....


    Gruss

    Gudrun