Referendariat mit Hund

  • Da du ja bereits einen Hund hast, wirst du das Ref. sicher auch mit Hund irgendwie "gut" überstehen. Positiv ist sicherlich auch mal die Ablenkung von dem ganzen "Lehrerkrams" (ich habe mein Ref. selbst letztes Jahr erfolgreich abgeschlossen :roll: ). Jetzt bin ich auch schon ein Jahr am Arbeiten, es macht nach wie vor Spaß UND es ist wesentlich entspannter als im Ref. (meine erste Beurteilung habe ich auch schon hinter mir!). Nun gut, ich bin momentan kein Klassenlehrer, aber unterrichte auch Einiges fachfremd. Trotzdem ist es voll "entspannt" und ich habe Zeit für unseren Hund (natürlich in der Woche nicht immer gleich viel)- es ist alle seine Frage der Organisation. ABer auch deshalb haben wir uns bewusst erst nach dem Ref. bzw. zum Ende des Ref*s (als die Prüfung vorbei war) einen Hund angeschafft. Kopf hoch, das klappt (und die Zeit vergeht schnell!) :gut:
    VG Kirsten

  • Ich hab mal eine kurze Frage. Bis ich ins Ref gehe, dauert es noch genau zwei Jahre. Nehmen wir mal an, ich bekomme den gewünschten Seminarort, die Schule liegt trotzdem 100km entfernt, da der Bereich sehr gross ist. Umziehen ist schwierig, da mein Freund hier noch studieren wird. Und jeden Tag 100km fahren halte ich einfach für mehr als utopisch. Darf ich Seminarorte und Schulen auch ablehnen, ohne beim nächsten Verfahren Nachteile zu haben?

  • Bei uns in Schleswig-Holstein wurde gesagt, dass es Nachteile gibt, wenn du den angebotenen Schulort nicht annimmst. Wir haben unsere "Module" aber auch im ganzen Land und es gibt keine Seminarorte.
    Ich habe es damals angenommen und fahre, da ich übernommen wurde, auch immer munter durch die Gegend. Ich habe auch von einer Menge anderen gehört, die nach der Ablehnung noch eine Schule näher dran bekommen haben.

  • Hier in NRW hast du keine Probleme nach einer Ablehnung, sofern im nächsten Durchgang kein NC ausgeschrieben wird. Falls dem so ist, wirst du nicht berücksichtigt. Aber da ja nun schon jahrelang alles zulassungsfrei war, würde ich mir da nicht allzu viele Gedanken machen :)

    Bei mir läuft es mit Ref und Hund gerade katastrophal. Plötzlich klappt das Alleinebleiben wieder überhaupt gar nicht mehr, mein Stundenplan ist voll mit Nachmittagsunterricht, ich finde keinen Sitter für die zweite Tageshälfte, die Nachbarn steigen mir wegen der Bellerei aufs Dach.. es kann nur besser werden :muede:

  • Ich würde mich gerne hier einreihen...
    Nachdem ich nach meinem Studium (Lehramt für Sonderpädagogik mit den Förderschwerpunkten Lernen und Geistige Entwicklung und den Fächern Deutsch und Mathe) eigentlich erst einmal anderthalb Jahre an der Uni arbeiten wollte, habe ich mich doch kurzfristig entschlossen, mein Referendariat anzutreten. Bis jetzt läuft es eigentlich ganz entspannt, aber ich bin ja auch erst seit Anfang des Monats dabei. Meine Ausbildungsschule ist 850 Meter von meiner Wohnung entfernt und vor der Konferenz habe ich die Möglichkeit, nach Hause zu gehen und eine kleine Runde mit den Hunden zu drehen. Leider ist der Seminartag ziemlich lang, aber ich darf die Hunde an diesem Tag zu meinem Freund bringen (der ist nicht ganz so lange weg).
    Aktuell habe ich zwei Pflegehunde, der kleinere wird wohl kommende Woche ausziehen. Nun bin ich gefragt worden, ob ich noch einmal einen Pflegehund aufnehmen würde. Was meint ihr? Ist das machbar?

  • Naja, im Endeffekt musst du das selbst entscheiden, ob es für dich machbar ist vom Arbeitsaufwand her. Ich bin jetzt 6 Monate im Ref, hätte wahnsinnig gerne einen Zweithund oder Pflegehund, aber für mich ist es definitiv nicht machbar. Ich bin einfach zu viel mit der Schule beschäftigt und froh, dass mein eigener Hund eben so gerade auf seine Kosten kommt. Aber wenn du dir das zutraust ... why not ;)

  • Ich kann es im Moment leider schwer abschätzen. Dadurch, dass ich mich so kurzfristig fürs Referendariat entschlossen habe und eigentlich was anderes machen wollte, bin ich noch gar nicht so drin (vor allem mental). Die anderen beiden Referendare beginnen jetzt schon mit ersten Unterrichtsversuchen, aber darüber habe ich mit meiner Mentorin noch nicht gesprochen.
    Der Pflegehund, der nicht vermittelt wird, ist eigentlich relativ pflegeleicht. Sie ist nicht ableinbar, weil sie einen starken Jagd- und Hetztrieb hat, aber im Haus macht sie z.B. keine Arbeit. Allerdings konnte sie zwischenzeitlich nicht alleine bleiben und hat dies nur mit dem Zweithund, der eben jetzt vermittelt wird, gelernt. Ich habe die Hoffnung, dass sie es auch mit einem anderen Hund schafft.
    Vom Verein habe ich die Zusage, dass sie einen der Pflegehunde auf eine andere PS setzen, wenn es mir zu zeitaufwendig wird. Aber ich möchte natürlich auch nicht, dass ein Hund zum "Wanderpokal" wird.
    Ich weiß, dass ich es im Endeffekt selbst entscheiden muss, aber ich habe gedacht, dass ich hier am ehesten auf Leute treffen, die die Situation verstehen :smile:

  • Wow toller Thread, ich fang erst mit dem Schuljahr 2014 mit dem Ref an, an der Grundschule, aber ist ja schön, hier schonmal was zu lesen, hab nämlich schon etwas das Flattern mit zwei Hunden und zwei Pferden, vielleicht hab ich ja Glück, und meine Hunde können bis dahin schon am Pferd mitlaufen ;)

  • Mit "genügsamen" Hunden geht das sicherlich. Meine Hündin ist halt anders, die ist ein Powerpaket und kann zusätzlich noch schlecht alleine bleiben. Uns hilft eine Halbtagsbetreuung, aber alleine würde ich es mit ihr momentan definitiv nicht schaffen. Aktuell hat sie unter der Woche 5 Stunden Bespaßung vormitags und ist nachmittags so müde, dass sie mich nicht "braucht" (außer zum Ankuscheln oder so). Müsste ich sie nach der Schule noch auslasten, könnte ich das aber definitiv nicht leisten.
    Ich brauche allerdings auch ewig lange für Unterrichtsvorbereitungen. Wenn man da schneller oder "natürlich-begabter" ist, ist es sicher nochmal etwas anderes...

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