Referendariat mit Hund

  • Hallöchen!

    Wollte mal wissen wie eure Erfahrungen bezüglich Ref mit Hund aussehen.
    Wie verlief die Betreuung während eurer Abwesenheit (Kosten für Betreuung? Durch wen?) Oder blieb der Hund so lange alleine?
    Wieviele Stunden ward ihr außer Haus?
    War der Hund eine Belastung oder eher ein Ausgleich?
    Wie verlief eure Wohnungssuche mit Hund, konntet ihr eine Wohnung finden die nah an der Schule war, so dass ihr in den Mittagspausen heim konntet?

    Wie ging es danach mit euch weiter? War das Ref anstrengender oder die Zeit als vollständig ausgebildeter Lehrer?

    Bin auf eure Erfahrungen gespannt. :smile:

  • Oh, da schließe ich mich mal direkt an.
    Bei mir gehts am 1.8 los... ich denke, ich hab an alles gedacht aber gespannt bin ich trotzdem ob schlussendlich dann alles klappt.

  • Hallo!

    Ich bin gerade noch im Ref, allerdings mir gerade bestandener Prüfung und muss sagen: Zum Schluss war es echt hart! Kurz vor der UPP habe ich es kaum noch auf die Kette bekommen, eine große Runde mit den Hunden zu gehen udn war sehr froh, dass ich meinen Mann hatte, der es für mich übernehmen konnte. Der hat übrigens auch auf die Hunde aufgepasst, wenn ich in der Schule war, da er selbstständig ist und von zu Hause arbeitet. Nun muss man dazu sagen, dass ich eine relativ weite Anfahrt zur Schule hatte (nämlich eine Stunde). Wenn die zwei Stunden Fahrtzeit täglich nicht gewesen wären, dann wäre es an den meisten Tagen sicherlich auch möglich gewesen, die Hunde allein zu lassen (wenn auch nicht ideal). Ich habe so vier - 5 Stunden jeden Tag arbeiten müssen, am Seminartag etwas länger. Ich denke, bei einer kurzen Anfahrt zur Schule kann man die Köterchen auch mal zu Hause lassen, sofern sie sonst gut ausgelastet werden. Oft ist ja auch nicht die Zeit, die man tatsächlich außer Haus ist, dramatisch, sondern viel eher der ganze Vorbereitungskrám, der sofort ansteht, wenn man nach Hause kommt...Andersherum: Die Zeit für eine große Hunderunde zu nehmen, um mal Abstand von der Schule zu bekommen und den Kopf frei zu kriegen, also quasi "gezwungen" zu werden, eine Pause zu machen; das ist auch von Vorteil.
    Haarig isses natürlich an solchen Tagen wie Elternsprechtagen, Konferenzen etc. gewesen.
    Ansonsten ist es machbar, aber sicherlich nicht die beste Zeit, die man mit bzw. für seine Hunde aufbringen kann, wobei es im ersten Jahr noch ging und dann kontinuierlich zunahm (vor U-Besuchen, während der Zeit der Examensarbeit usw.). Ich habe dann vor allem versucht, am Wochenende und in den Ferien besonders viel Zeit mit den Hunden zu verbringen.
    Weißt Du denn schon, wo Du hinkommst und wie weit der Weg sein wird? Können Deine Hundis allein sein? Hast Du Bekannte, die mal Dogsitter spielen können? Das sind ja alles Punkte, die zum Gelingen beitragen...
    Also: Viel Erfolg, wenn es bei Dir ansteht! :smile:

  • Tja, das ist so die Frage.
    Man bewirbt sich ja für Studienseminare und da gibt es 2 in meiner "Nähe". Die Schulen können dann ja aber überall sein, d.h. 150km von mir daheim entfernt oder 300m.
    Das wird sich dann zeigen.
    Ich hab sehr gute Noten, da dacht ich das klappt alles wie ich will, aber wenn ich mir die benötigten Notendurchschnitte anschaue (mind. 1,5 um überhaupt n Platz zu bekommen), krieg ich schon Muffensausen dass ich das auch wirklich 100% hinkriege.

    Sollte ich im Umkreis von meiner Heimatstadt bleiben springen meine Eltern ein.
    Wenn es wirklich sehr weit weg ist, so dass ich nicht mehr fahren kann(1h Pendeln is noch ok), dann wird es natürlich haarig.
    Zumal ich zwei Hunde habe, einer aber auf meine Mutter angemeldet ist (und die würde ihn mit Sicherheit nicht mitgeben wenn ich wegziehen würde aber dadrüber haben wir noch nicht gesprochen)...ich könnte also nur einen mitnehmen. Ich hoffe daher, dass ich an eine Schule komme, bei der ich die Betreuung meiner Eltern noch in Anspruch nehmen kann...aber ich kann noch gar nichts sagen und wie ich die Behörden kenne entscheidet sich das nicht erst 5 vor 12, sondern 1 vor 12 :headbash:

    Kennt jemand eine gute Begründung wieso man in der Nähe bleiben sollte (sind ja 2 Seminare immerhin, da ist die Chance relativ groß...)? Heimatnähe alleine reicht da nicht. Wenn ich da was von Hunden schreibe, wird die das auch herzlich wenig jucken nehme ich an.

  • Huhu, bei mir geht es auch am 01.08 (ENDLICH) los! (Ich habe ein Jahr warten müssen!) und ich weiß auch schon, dass meine Schule nur 6km von mir zuhause weg ist!

    Cheyenne ist ja bei meinen Schwiegereltern und meinem Mann versorgt wenn ich nicht da bin, aber im ersten Semester wird das auch erstmal nur Dienstag und Mittwoch sein, die lang sind (im Landesseminar!), ab dem zweiten Semester (also Februar 2012) ist es dann auch nur noch der Mittwoch!
    Dazu kommen dann die Tage mit Konferenzen, Fortbildungen und Ausflügen!

    Ich weiß aber, dass es NUR besser werden kann als eine 50 Stunden Woche im Büro mit Arbeit die definitiv keinen Spaß macht! :D

    Schon im Studium (obwohl auch sehr stressig) habe ich Cheyenne eher als Entlastung und wunderbare Abwechslung empfunden und so denke ich, dass es im Ref nicht anders sein wird!

    VlG, aussiemausi!

    Edit: im Saarland werden die Schulen nach Einzugegebiet vergeben, nur das Landesseminar ist festgelegt. Und soweit ich weiß kann man doch bei der Bewerbung einen "Kreis" oder ein "Gebiet" angeben, in dem man bleiben will! Ich hab noch nie gehört, dass jemand 300km weiter weg eingestellt wurde als er wohnt! :???:

  • Zitat


    Edit: im Saarland werden die Schulen nach Einzugegebiet vergeben, nur das Landesseminar ist festgelegt. Und soweit ich weiß kann man doch bei der Bewerbung einen "Kreis" oder ein "Gebiet" angeben, in dem man bleiben will! Ich hab noch nie gehört, dass jemand 300km weiter weg eingestellt wurde als er wohnt! :???:

    300m :D
    Also von 150km bis 300m Entfernung ist alles drin ;) soweit ist nämlich meine Lieblingsschule von mir entfernt

    Also wenns echt am A**** der Welt sein sollte, bin ich auch bereit den Platz abzulehnen. Aber ich schätze mal dass ichs schon in der "Nähe" schaffe.

    Edit: Einen Mann zur Unterstützung hab ich nicht...schonmal schlecht.

  • Zitat

    300m :D
    Also von 150km bis 300m Entfernung ist alles drin ;) soweit ist nämlich meine Lieblingsschule von mir entfernt

    Also wenns echt am A**** der Welt sein sollte, bin ich auch bereit den Platz abzulehnen. Aber ich schätze mal dass ichs schon in der "Nähe" schaffe.

    Edit: Einen Mann zur Unterstützung hab ich nicht...schonmal schlecht.


    Sorry, verlesen! :headbash:

  • Oh prima, Leidensgenossen! :D

    Ich habe letzte Woche auch die Zulassung für August erhalten. Habe im Dezember '10 den Uniabschluss gemacht und nie damit gerechnet, dass ich mit meiner Abschlussnote überhaupt einen Platz bekomme. :hust:

    GsD wohnt Henry noch bei meinen Eltern, so dass ich mich im Notfall darauf verlassen kann, dass Muttern und Vattern einspringen.

    Ist es in anderen Bundesländern auch so, dass man die Schule erst nach Dienstantritt erfährt? Am 1.8. ist die Ernennung zum Beamten auf Widerruf und erst irgendwann danach erfahre ich, wo ich unterkommen. Echt besch*****. :/

    LG,
    Luisa

  • Krass ... ich hab schon alle Infos! Warum dauert das beie cuh so lang und ist so kurz vor knapp!? :???:

    Find ich ja schon irgendwie gemein, oder?

    Und ich dachte schon bei uns dauert das lang!

    Ich drück euch die Daumen, dass es bei euch alles gut hinhaut!

    VlG, aussiemausi!

    P.S. bei uns ist die Vereidigung am 29.07.!

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