Referendariat mit Hund
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Jeder, aber wirklich jeder, den ich bisher gesprochen habe, empfand die Referendarzeit als furchtbar. Wird bestimmt lustig.

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Ich fand es auch furchtbar.

Bei mir lagen Schule und Seminar ca. 50km auseinander, d.h. ein 1-2 Tagen bin ich von der Schule direkt ins Seminar gefahren. Also von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr außer Haus (inkl. Fahrten). Mittags heim hätte es meist nicht gereicht. Am kompletten Seminartag hätte es ebenfalls nicht nach Hause gereicht, also auch da mind. 10 Stunden außer Haus. Zum Teil mussten wir dann noch an die Schulen der Ausbilder fahren, da waren das längste 100km, auch das hat ein Loch in die Zeitplanung gerissen. Also plane eine Betreuung mit ein.

Ich arbeite jetzt auch Vollzeit, bin aber viel flexibler in meiner Planung. Trotzdem bin ich zum Teil lange an der Schule (und kann zum Glück mittags mind. 1 Stunde nach Hause). Oder Mia ist mal einen Tag bei Freunden. Mein Job jetzt gefällt mir eindeutig mehr als das Ref.

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Zitat
Blöde Frage, aber was ist das?
Danke für deine Erfahrungen!
Sind 5,5h nicht zu lang?Guten Morgen, liebe Kolleginnen
!AKO = Ausbildungskoordinator, ich weiß nicht, ob es "sowas" in allen BL gibt.
Falco, 5,5h sind lang, meine persönliche Höchstgrenze, aber machbar
!
Um Viertel nach Eins geht´s ab in den Busch oder zum Kanal, jetzt gleich geh ich die Morgenrunde.
Bud pennt vormittags, hab alles gecheckt.Liebe Grüße!
Harmke -
Noch wer Erfahrungen?

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Keine Erfahrungen, aber ich werde wohl auch im Mai 2012 ins Ref starten (vorausgesetzt, ich bestehe alle Prüfungen wie geplant
ist momentan ein bissi stressig, weil ich alle Prüfungen in nur einem Semester ablege) und mache mir schon totale Sorgen, wie ich das mit dem Hund schaffen woll
Leni kann nach wie vor nicht alleine bleiben und ich wage zu bezweifeln, dass von dem - sorry - Popelsgehalt eine tägliche Vollzeitbetreuung drin sein wird. Unser Fokus liegt also gerade darauf, ihr irgendwie doch noch das Alleinesein beizubringen... wobei ich wirklich wenig Hoffnung habe, dass es jemals klappen wird. Ich setze insgeheim darauf, dass notfalls meine Mutter einspringt und sie nimmt, sofern ich in der Nähe bleiben kann. Wenn nicht, habe ich wirklich ein ganz dickes Problem.Wie oft in der Woche muss man eigentlich zum Seminar? Oder ist das in jedem Bundesland unterschiedlich?
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Also hier in Kassel/Hessen finden die Seminare immer am Wochenende statt.
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Hallo,
auch ich kann mal berichten...Ich mache mein Ref in Schleswig-Holstein und empfinde das ganze nicht als so schlimm wie viele andere...Ich habe mir tatsächlich die kleine Finja im Ref angeschafft
Also es ist wirklich sehr stressig, vor allem, wenn du noch viel drumherum freiwillig machst (ich organisiere noch den Sponsorenlauf, Tag der offnen Schule...etc) aber es ist machbar...Ich bin meistens 5-6 Stunden weg, da ich auch recht weit weg wohne.. Bei Tagen, wo es länger ist, wird mein Gassigeher mal ins Haus verlegt, damit sie bei uns Hausaufgaben machen kann
Ich habe eine Jugendliche aus der Nachbarschaft gefragt, die macht das super gerne. Hat selber einen Wuffel und die beiden verstehen sich prima. Seminartage habe ich nur einmal in der Woche und das immer Mittwochs. An solchen Tagen ist Finja bei meinen Eltern und ihrem Dackeltier. Ich gehe vor der Schule ca. 45 Minuten mit ihr und direkt danach auch nochmal...dabei sind Leckerlisuchspiele, sie darf sich austoben vor allem beim Apportieren. So ists alles geplant..garantiert wirds nochmal anders....aber so ein Hund ist die beste Stressreduktion, die ich kenne! 
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Zitat
Also hier in Kassel/Hessen finden die Seminare immer am Wochenende statt.
Bist du im Studienseminar in Kassel?
Ich bewerb mich da auch, aber Erstwahl ist ganz klar Fulda.
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Hallo,
ich bin grad in meiner letzten Woche vom Ref (Ba-Wü, Gymnasium).
Wie war das bei mir? Also die Schule war bei mir nur 10 min von der Wohnung entfernt, sodass ich in Hohlstunden immer mal heim konnte und mit dem Hund ne kleine Runde gehen konnte. Problem war bei mir das Seminar. Da hab ich 1,5 Stunden für eine Fahrt gebraucht, also 3h an einem Seminartag. Da musst ich morgens um 6 aus dem Haus und kam abends um 19 Uhr wieder heim. Wenn da mein Mann nicht gewesen wäre, hätte ich da auf jeden Fall jemanden gebraucht, der den Hundi versorgt. Aber so ging das zum Glück ganz gut.
Mein Mann ist auch Lehrer und unsere Stundenpläne waren sehr unterschiedlich (ich immer vormittags, er oft erst nachmittags), sodass einer eigentlich immer mit dem Hund gehen konnte. Klar, gibt es Tage, wenn wir beide 1.-6. Stunde Schule haben, an denen Mira vormittags allein daheim ist. Aber da macht sie zum Glück überhaupt keine Probleme, sondern schläft die ganze Zeit. So hatte ich auch kein schlechtes Gewissen, da ich wusste, dass sich mein Hund überhaupt nicht stresst, wenn er alleine ist. Ansonsten hätte ich ein Problem gehabt, wenn das mit dem Alleinebleiben nicht so gut klappen würde.
Insgesamt haben mir im Ref immer mal wieder Zeit und Nerven gefehlt, um große Runden mit dem Hund zu gehen. Da war ich dann schon dankbar für die Unterstützung von meinem Mann. Andersrum war es immer ein super Ausgleich mit dem Hund im Wald zu sein und den Stress zu vergessen und wieder runterzukommen.
Ja, das Ref ist teilweise ätzend und anstrengend, aber so schlimm ist es auch nicht. Also nicht zu arg verrückt machen :-)
Liebe Grüße,
Kerstin -
Was ihr schreibt, beruhigt mich ja ein wenig. Ich hätte gedacht, dass man wesentlich länger außer Haus ist :) Aber wahrscheinlich steht und fällt alles mit der Entfernung, die man zwischen Schule, Seminar und Wohnung pendeln muss. Ich hoffe so sehr, dass ich nicht ans Ende der Welt verfrachtet werde.. habe leider keine Sozialpunkte zu bieten..
Seminar am Wochenende fänd ich ja übrigens extremst ätzend!
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