• Ich würde das Körbchen aus der Wohnküche heraus nehmen. Stell es in ein ruhiges Zimmer, damit sie sich vom ganzen Turbel entfernen kann und auch deine kleine Tochter dann nicht zwangsläufig um sie herum ist!

    Meine Maus hat ihre Box im Arbeitszimmer stehen und darf auf unser Bett (auf ihre Decke). Wenn sie ihre Ruhe haben will, dann verzieht sie sich auf eine der beiden Plätze!
    Wenn sie Action will, dann legt sie sich in ihr Körbchen in der Diele und ist dabei! Aber sie kann es selber entscheiden.

    Ein Aussie ist sehr aufmerksam, meine schläft z.B. nicht wirklich (es sei denn sie ist echt platt) tief, wenn ich lerne oder so, sie bekommt immer mit, wenn ich aufstehe oder ähnliches. Das heißt Kinder, die oft ja auch für den Hund seltsame Bewegungen machen oder eher schlecht einzuschätzen sind, stellen oft eine Stressquelle dar, welcher sich der Aussie einfach entziehen können muss!

    Was du allerdings im Rahmen halten solltest, ist das sie dir ständig hinterher läuft. Es ist schwierig, ich weiß das selbst, meine Maus ist auch am liebsten im selben Raum, liegt neben mir und so weiter. Im Grunde sollte sie es zumindest schaffen, auf der ihr zugewiesenen Stelle liegen zu bleiben, während du dich im Raum bewegst oder ihn auch mal kur verlässt!

    Es ist harte Arbeit :headbash: ich weiß das! :p

    Du sagst, deine Tochter hängt sehr an der Maus (kann ich verstehen!), dann solltest du die zwei möglichst auseinander halten und niemals allein lassen, damit nicht doch mal was geschieht und deine Tochter Angst bekommt.

    Deine Tochter sollte ihr nicht hinterher laufen, sie nicht bedrängen oder ähnliches (ich will dich nicht verurteilen, nur aufzählen), sie kann sich aber mit dir auf den Boden setzten und spielen und die Maus zum mitspielen animieren ... sodas deine Maus die Wahl hat!

    Was das Schleppleinentraining angeht musst du nicht unbedingt mit einem "strengen" Nein agieren, viel mehr mit einem konsequenten!
    Fakt ist aber, dass auch das Arbeit ist, d.h. anbinden und gehen ist nicht!

    Dein Fuß-Training finde ich nicht so gelungen. Vielmehr solltest du beachten, dass sie noch sehr jung ist und Fußgehen enorme geistige Anstrengung erfordert (ich verlange auch von meiner 3-jährigen Maus kein ständiges Fuß) und lieber ihre Konzentration fördern!

    Ein Beispiel: stellt euch in die Grundstellung, warte bis deine Maus dich ansieht und belohne sofort (arbeitest du mit einem Clicker?). Dann verlängerst du die Zeiträume des ansehens immer mehr, indem du einen Moment wartest, bis du auflöst und belohnst. Und wenn das klappt, beginnst du mit dem ersten Schritt und dem Komando "Fuß", wenn ein Schritt klappt, sofort auflösen und belohnen ... und langsam Schritt für Schritt erweitern!

    Ach so, was mir auch einfällt! Cheyenne ist manchmal auch einfach gern allein daheim. Unternimm doch mal was mit deriner Familie und lass die kleine Daheim (wenn sie denn allein bleiben kann!). Geht ins Kino, dann ist das schlechte Gewissen nicht so groß, weil sie eh nicht mitgekonnt hätte! :lol:

    VG, aussiemausi!

  • Zitat

    Oder ist einfach nur genervt!

    Stimmt, aber dann wäre es ebenso normales Verhalten :)

  • Zitat

    ich denke mit etwas Arbeit und klaren Linien hast du bald einen tollen Aussie.

    Genau das denke ich auch :gut: Sie scheint eine tolle Hündin zu sein =)
    Man selbst lässt sich eben nur manchmal dazu verleiten nur noch die nervigen Sachen zu sehen ;)

    Ich lese immer wahnsinnig gerne im Junghunde-Kummerkasten-Thread mit, da wird einem immer wieder bewusst, was alles gut läuft und der eigene Hund an Macken auslässt :lol:

  • Guten Morgen,

    habe eben ein paar Agilityübungen für die Wohnung gefunden und da ich eine ergotherapeutische Praxis habe, hab ich auch genügend material.
    durch den Tunnel läuft sie und springt auch über kleine hindernisse, aber vor dem reifen hat sie angst und dabei hab ich ihn nicht mal angehoben, ich brauch ihn nur in die hand nehjmen und sie reist aus, dann kann ich sie auch nicht mehr rufen, sie kommt einfach nicht mehr.

  • Du willst zu viel auf einmal! Übe doch zuerst immer nur ein Hindernis. Wenn sie Angst hat, belohne schon, wenn sie sich dem Reifen nähert, wenn er auf dem Boden liegt. Das wird schon.

    Da hilft nur Geduld, Geduld, Geduld! :D

    LG,

    andrea, merlin, gwyn und fearne

  • Sehe ich auch so ... gerade willst du von 0 auf 100 und 6 Sekunden! ;)

    Mach langsam und eines nach dem anderen (sie ist auch noch sehr jung und sollte nicht so viel Springen, am besten noch keinen richtigen Slalom laufen!).

    Ansonsten finde ich deinen Ansatz sehr schön!

    Vielleicht aber solltest du dir überlegen, in einem Verein zu trainieren. Ja du hast eine schlechte Erfahrung gemacht (hab ich auch), aber schau dich doch einfach weiter um!
    Es kann wirklich rieisgen Spaß machen!

    Wir wünschen dir jedenfalls gutes Gelingen!

    aussiemausi und Cheyenne! :gut:

  • Wenn du deinen Hund nicht kaputt machen willst würde ich es als Anfänger tunlichst vermeiden Agility ohne die erforderliche Anleitung zu machen.
    Man kann soviel falsch machen,und diesen Sport auch sehr ungesund ausleben.

  • Von Cheyenne und Tanja wurden dir hier schon echt super Tips gegeben :gut:

    Zur Beschäftigung, ich bin echt kein Fan davon Agi einfach mal so im Hauseigenen Garten zu machen. Ich finde sowas sollte man unter guter Anleitung machen, wenn man den Hund damit wirklich beschäftigen will und nicht einfach mal aus Abwechslung über ne Hürde springen lassen. (da bietet sich Wald-Agi besser an, die Natur bietet da wirklich viel ;) )

    Vielleicht wäre longieren ja was für dich, da braucht man nicht viel Material für und da kann man auch in Eigen Regie nicht viel falsch machen. Bei You Tube findest du Videos dazu.
    Es ist dazu eine tolle Bindungsarbeit und Distanzkontrolle.

    Tanja macht mit dem kleinen Anjou auch schonmal ganz kurze Einheiten und wird mir daher sicher recht geben, dass man dafür nicht zwingend auf den Hundeplatz muss :smile:
    Ich gehe zwar dazu in die Hundeschule, aber ich bin eh nen Hundeplatz Mensch.
    Und nach 2-3 kleinen Einheiten ist dein Hund körperlich und geistig platt und ausgelastet.

    Ich finde auch, dafür dass wirklich doch so einiges bei euch nicht rund läuft, ist deine Hündin noch echt harmlos und da steckt sicher eine Menge Potential drin. :gut:

    Zum Thema Ruhe, klar unterschreibe ich blind, dass wisst ihr alle. ABER ich finde auch, dass der Hund auch mal richtig puschen und Frust abbauen sollte. Es ist nunmal ein Aussie und ihn immer auf Sparflamme zu halten find ich schade.
    Joker darf beim Frisbee richtig hochdrehen, er bellt dabei nicht, ist aber schon zu 200% da und auch konzentriert (er muss ja auf die Kommandos aufpassen und auf mich achten, damit er weiß wo die nächste Scheibe landet). Oder auch beim Ferkelball, den ich alle paar Wochen mal raushole, da gibt er echt Voll Gas.
    Aber genauso schnell wie ich ihn puschen kann, kriege ich ihn auch wieder runter.
    Und ich glaube das ist eben auch wichtig, dass man den " An und Aus Schalter" findet ;)
    Und den kann man nicht finden, wenn man ihn eben immer nur unten hält.

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