3. Nacht nun und Fragen dazu
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Hast Du mal dran gedacht, sie nachts in einer Transportbox unterzubringen. Ich habe es bisher mit allen meinen Hunden so gemacht und nur positive Erfahrungen gemacht. Vorraussetzung ist natürlich das die Box sorgfältig aufgebaut wurde. Ich hatte das Glück, dass die Welpen sie vom Züchter kannten.
Vorteile der Box sind: sie kann abends nicht mehr rumtoben und irgedetwas kaputt machen. Da Hunde ihren Schlafplatz nicht beschmutzen lernt sie sich zu melden. - Vor einem Moment
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Hi,
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Man könnte es auch mit Geduld und Erziehung versuchen - anstelle den Hund aus Bequemlichkeit wegzusperren

Sorry, ich mag die Boxen nicht. Nicht jeder weiß sie richtig anzuwenden, zu oft werden Hunde weggesperrt wenn sie stören. Ebenso fehlt mir in deinem Beitrag, dass man dem Hund in der Box Wasser zur Verfügung stellen sollte. laut Telefonat mit dem ansässigen OA darf man den Hund mal - und nicht regelmäßig - für nicht mal eine Stunde in die Box sperren. Alles andere ist gegen das Tierschutzgesetz.
Dazu kommt: Meine Hunde liegen beispielsweise in der Nacht mal im Bett, dann gehen sie ins Wohnzimmer oder legen sich im Schlafzimmer auf dem Boden. Eben dahin, wo sie sich wohlfühlen. Woher will man wissen ob die Box in der Zugluft steht, ob es an der Stelle zu warm ist oder so was? Von daher kann ich von einer Box nur abraten.
nelli08 hat hier gute Ratschläge bekommen und ich hoffe, dass sie einige davon beherzigt :)
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Zitat
Er hat sich meist nicht von selber gemeldet, wir erziehen ihn aber auch so, dass er sich nicht melden soll/muss, weil der Hund nach unsrer Erziehung so wenig Entscheiden soll wie möglich, also auch das rausgehen nicht.
Entschuldigung, aber bei so einem Satz geht mir das Messer in der Tasche auf!
Sag mal, hattest du mal Durchfall? Unwohlsein, wo du nicht wusstest, muss ich - muss ich nicht??? Oder eine nette kleine Blasenentzündung?
Gehst du dann, nichtwissend um das Problem, eisern nur dann mit dem Hund raus, wann es DIR gefällt? Sorry, das ist tierschutzrelevant. Ein Hund sollte wenigstens EINE "Entscheidung" selbst treffen dürfen, nämlich die, WANN ER MUSS - und nicht wann DU meinst, dass er müssen soll!
cazcarra
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Zitat
Hast Du mal dran gedacht, sie nachts in einer Transportbox unterzubringen. Ich habe es bisher mit allen meinen Hunden so gemacht und nur positive Erfahrungen gemacht. Vorraussetzung ist natürlich das die Box sorgfältig aufgebaut wurde. Ich hatte das Glück, dass die Welpen sie vom Züchter kannten.
Vorteile der Box sind: sie kann abends nicht mehr rumtoben und irgedetwas kaputt machen. Da Hunde ihren Schlafplatz nicht beschmutzen lernt sie sich zu melden.Naja ich find die Lösung nicht so prickelnd, denn meistens verschiebt man das Problem nur zeitlich. Von ner Bekannten der Rüde, hat seine Welpenzeit in ner riesigen Box verbracht, wenn sie auf der Arbeit war. Jetzt in der Pubertät holt er alles nach. Nur hat er nun in seinem reiferen Alter die Grösse und die Wucht einer Atombombe

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Ich danke euch allen für eure Antworten.
Was mir extrem krass - ich bin ja erst seit ein paar Tagen hier im Forum - auffällt, ist wie heftig der Umgangston hier ist.Fakt ist doch, dass sich hier Menschen sammeln, die Interesse daran haben, dass es den Tieren gut geht. Unterstelle ich jetzt mal einfach so dreist. Fakt ist aber auch, dass jeder Hundehalter (im Rahmen des Gesetzes natürlich) seine ganz eigene Art hat. Und natürlich gibt es Tierquäler. Aber hey Leute, habt ihr euch mal gefragt, ob ihr so auch nur einen Millimeter verändert? Habt ihr je einen Tierquäler auf diese Art zu Verhaltensänderung gebracht? Wenn einem schon das Messer in der Tasche aufgeht, wenn eine Formulierung interpretierbar ist, was bitte macht ihr, wenn ein Sadist vor euch steht?
Ich frage mich wirklich, warum die Leute, wie z.b. Wanjanini, so derbe angegangen werden, als wären sie grausame Tierquäler.
Man kann ihren Satz nämlich auch anders verstehen, im Martin-Rütter'schen Sinne nämlich, dass im Rahmen der Rangordnung der Mensch den normalen Alltag bestimmt. Darin enthalten ist natürlich KEINE Krankheitssituation. Und ich finde es absolut nicht gut, in meinem Hilfe-Info-Thread solche unsachlichen Äußerungen zu hören.
Man Leute, kommt mal wieder runter! -
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Hallo,
ach je, ich verstehe euch auch nicht wirklich.
Ihr habt Welpen, die müssen nun mal noch öfter heraus.
Mir geht auch die Hutschnur hoch, wenn es heißt:
"Ignorier das Gefiepe"; "Sperre ihn in eine Box"; "Die Nächte sind aber hart".Ihr braucht keine permanente Angst davor haben, dass Welpen euch erziehen.
Entwickelt doch bitte etwas Einfühlungsvermögen und Bauchgefühl für so ein Hundebaby.Tja und wenn man einige Welpenbesitzer so liest, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln, weil man das Gefühl bekommt, dass es einigen einfach zu anstrengend ist und der bequeme Weg gesucht wird.
Gruß
Leo -
Zitat
Hast Du mal dran gedacht, sie nachts in einer Transportbox unterzubringen. Ich habe es bisher mit allen meinen Hunden so gemacht und nur positive Erfahrungen gemacht. Vorraussetzung ist natürlich das die Box sorgfältig aufgebaut wurde. Ich hatte das Glück, dass die Welpen sie vom Züchter kannten.
Vorteile der Box sind: sie kann abends nicht mehr rumtoben und irgedetwas kaputt machen. Da Hunde ihren Schlafplatz nicht beschmutzen lernt sie sich zu melden.Oder einen hohen Karton der oben offen ist

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Zitat
Er hat sich meist nicht von selber gemeldet, wir erziehen ihn aber auch so, dass er sich nicht melden soll/muss, weil der Hund nach unsrer Erziehung so wenig Entscheiden soll wie möglich, also auch das rausgehen nicht.Mein letzter Welpe (der übrigens in meinem Arm mit im Bett geschlafen hat, da wird man auch gleich wach, wenn der Kerle sich regt, weil er muss und der dann dennoch völlig problemlos bei zunehmender Dichtigkeit bei den anderen Hundis geschlafen hat) ist zwar schon einige Zeit her - aber erwachsene Hunde, die nie vorher in einem Haus gelebt haben, stubenrein zu bekommen ist ja nun eine ähnliche Geschichte.
Unsere Hunde kommen tagsüber regelmäßig zu relativ "vorhersehbaren" Zeiten zum Lösen nach draussen - dennoch springt der ein oder andere immer mal ausser der Reihe auf, wenn wir fragen "muss wer mal pieselipip?"
So eine Hundeblase ist kein zeitgesteuerter Computer, sondern ein Organ, das auf viele innere und äußere Einflüsse reagiert. Dem Darm geht es ebenso und da von vorneherein ausschliessen zu wollen, dass der Hund sich auch mal ausser der Reihe meldet - finde ich auch sehr grenzwertig.
Ich bin froh, um jedes Fiepen, Winseln, Bellen, an der Tür stehen - wenn der Hund mal zwischendurch müssen muss.
(es heißt nicht umsonst "müssen"....)Meine Hunde leben durchaus in einem (großzügigen) Rahmen von gewissen Vorgaben, die ihnen fast alle Entscheidungen abnehmen - aber die Körperfunktionen, die nicht wirklich dem Willen unterworfen sind, gehören nun nicht dazu.
Verkühlte Blase, Magen-Darm-Infekt, irgendwas unpassendes gefressen, Blasenentzündung, Cortison-Gabe, Prostata-Probleme durch läufige Hündinnen, beginnende Niereninsuffizienz des mittelalten Hundes, betagter Senior, der allmählich die Sache mit der Stubenreinheit wieder vergißt, Futterallergien, Giardien, Herzmedis - das sind so die typischen "Blasen-Darm-Notfälle", die einen im Laufe eines Hundelebens ereilen können... was bleibt einem Hund, der nie gelernt hat, dass er sich natürlich melden darf, wenn er ausserhalb der festgelegten Zeiten mal muss, dann noch übrig, als ins Haus zu machen?
Hunden mit lustigen Einfällen - die das Fiepen zu einem nächtlichen Kontrollgang draussen nutzen möchten - kann man prima durch gutes Beobachten und wieder Reingehen, wenn der Hund draußen nur rumkaspern will, davon abhalten.
Die Vorstellung, einem anderen Lebewesen eine durch dieses selbst unbeeinflussbare Körperfunktion vorschreiben zu wollen, finde ich sehr irritierend.
Praktisch wärs, das gebe ich zu - in meinem Job als Krankenschwester könnte ich auch mal versuchen, den Patienten nur alle paar Stunden eine Bettpfanne zu verordnen. Wehe, es klingelt wer deshalb
Ich würde diese Vorgehensweise noch mal überdenken - ein Hund, der sich melden kann, wenn er dringend muss, hat nach meinen Erfahrungswerten nur Vorteile.
LG, Chris
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Chris, du hast es sehr schön und anschaulich beschrieben.
Meine Kleine hat heute das erste Mal deutlich angezeigt, dass sie raus muss!
Wunderbar.
Ich vermute, nach allem was ich bisher so gelesen habe, dass hinter dem "Warten-auf das Fiepen", die Befürchtung steht, dass der Hund zukünftig alles durch Fiepen versucht durchzusetzen.
Denke aber, wenn das er Fall sein sollte, wird es einen Weg heraus geben, aus der Fiep-Herrschaft und bis dahin bin ich froh, ein Signal zu bekommen.Heute Nacht ist die Kleine erst nach 4 Stunden wach geworden. Immerhin.
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Keine Sorge, die nächte werden auch wieder länger, der Anfang ist ja gemacht

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