Pflegefamilie werden

  • Wir brauche mal eure Erfahrungen, Meinungen, Ideen usw über Pflegefamilie. Wir sind am überlegen ob wir uns nicht als Pflegefamilie zur Verfügung stellen. Aber wir haben damit noch gar keine Erfahrung oder Ahnung. Wir haben jetzt schon viel gelesen.

    Ich weiß auch nicht ob wir geeignet sind. Es ist ja auch erst mal nur eine Idee und wir wollten uns erst mal ein paar Infos einholen. An wen wendet man sich da? Welche Organisation ist seríös? Kann man auch vom Tierheim eine Pflegestelle werden?

    Lg
    Sacco

  • Hallo :)

    Also als erstes finde ich es super das du diese Idee hast :)

    So 100% kenne ich mich auch nicht aus , ich spreche nur aus meinen erfahrungen :)
    Auf Dshini.de , da sammelt man Dshins und kann sich damit Wünsche aus Amazon und so erfüllen .. da gibt es so Spendendinger. Heißt irgendjemand macht einen Wunsch auf , ich spende meine durch spiele erworbenen Dshins auf den Wunsch und dieser Erlös geht das z.b. an organisationen.. dadurch hab ich damals einen netten Herren kennengelernt.. Er setzt sich für Hunde aus dem Ausland ein. Er hat mir dann die Email adresse der ansprechpartnerin gegeben , ich habe ihr geschrieben und meine nummer gegeben , am gleichen Tag hat sie noch angerufen. Sie hat mir erklärt wie alles funktioniert und ablaufen wird. Ich weiß nicht ob es überall gleich ist.. aber ich wurde gefragt wie meine Situation aussieht und dadurch wurde dann der passende Hund rausgesucht. ca. eine woche später wurde eine Vorkontrolle gemacht. Als die Hündin in Deutschland war (ca 1 monat später) wurde sie mir gebracht , ich musste den vertrag unterschreiben und schwupps hatte ich die kleine hier sitzen. Ich habe geholfen jemanden zu finden , der die kleine für ein Leben lang *verwöhnen* möchte , habe auch den vorbesuch und die Telefonate gemacht , da ich nunmal am besten wusste wie sie sich im alltag macht. Ich konnte immer bei meine *vertrauensperson* anrufen , egal wie spät es war. Bei fragen haben sie immer geholfen :)

    Soweit ich weiß kann man für Tierheimhunde auch eine Pflegestelle sein. Also zumindest geht es bei uns hier im Tierheim. Am besten und fragst einfach nach :)

    Lieben Gruß

  • Wir habe öfter mal auf Spaziergängen Leute getroffen die dann einen Pflegehund hatten. Die eine Frau war traurig ihre Pflegehündin abzugeben. Aber sie bekam dann auch schnell wieder einen Pflegehund. Und sie wusste das es der Hündin dort gut gehen wird. Sie macht das gerne, da sie so mehreren Hunden helfen kann und nicht nur einem. Sie wurde auch gefragt ob sie den Hund behalten will. Aber sie wollte den Hund nicht behalten, da sie dann keinen neuen hätte aufnehmen können.

    Ok das wird man wahrscheinlich nie 100%ig wissen ob es denen in der neuen Familie gut geht.

    Wir wollten eh einen zweiten Hund. Und wir haben dann im Internet auf den Tierheimseiten hier in der Gegend geschaut. Und kamen so auf die Idee von einer Pflegefamilie.

    Das ist eine gute Idee beim Tierheim nachzufragen.

    Lg
    Sacco

  • Hallo,

    ich hätte dazu auch mal eine Frage, kann man denn einen Hund auf für einen begrenzten Zeitraum aufnehmen?
    Wenn ich z.B. sage ich kann den Hund 1 Jahr lang oder 1/2 Jahr lang pflegen und dann muss er aber wieder in seine richtige Familie dann ausziehen?

  • Zitat

    Hallo,

    ich hätte dazu auch mal eine Frage, kann man denn einen Hund auf für einen begrenzten Zeitraum aufnehmen?
    Wenn ich z.B. sage ich kann den Hund 1 Jahr lang oder 1/2 Jahr lang pflegen und dann muss er aber wieder in seine richtige Familie dann ausziehen?

    Und wenn er bis dahin keine Familie hat :???: dann muß er ja wieder woanders hin und sich einleben. Bei uns wird das nicht gemacht.

  • Ich finde diese Idee super :)

    Du darfst aber auf keinen Fall vergessen das es auch passieren kann das du einen Hund bekommst der nicht *perfekt* ist , der viele schlimme erfahrungen sammeln musste in seinem Leben , keine Kommandos kann und und und.

  • Ich finde die Idee auch gut, aber das Wort - Pflege- sagt ja schon einiges aus, es kann durchaus sein, daß du am Anfang richtig Arbeit mit so einem Hund hast, man sollte es sich halt gut überlegen.

  • Ich werde auch im Moment zur Pflege"familie" und ich freu mich schon auf das Abenteuer. Gerade die "Gefahr" das der Pflegehund nicht perfekt ist und noch viel Erziehung benötigt, reizt mich. Denn weder mein erster Hund noch mein zweiter waren perfekt und haben beide noch Erziehung bitter nötig gehabt. Wie jeder andere Hund auch, der noch geformt werden muss. Das ist kein spezielles Tierhilfenproblem, sonder völlig normal.

    Psychische Macken sind da schon schwieriger, aber müssen nicht zum Problem werden. Meine zukünftige Pflegeline ist aus einem fahrenden Auto geworfen worden und fährt heute trotzdem noch gern Auto. :)

  • man kann einen hund vom ts oder th zu pflege nehmen, man muss sich aber im vorraus über einige dinge klar werden.
    - ist mein vorhandener hund verträglich
    - wieviel mehr arbeit auf einen zukommt
    - die meisten pflegehunde kommen nicht erzogen, evtl. krank oder verhaltensgestört zu einem
    - die meisten pflegehunde kennen nichts, macht dreck, pinkelt in die wohnung, macht evtl. sachen kaputt
    - wie groß soll der hund werden
    - was ist wenn es nicht so klappt wie man es sich wünscht, wohin dann mit dem hund, wer springt im notfall ein
    - wenn man kinder hat sollten diese in der anfangszeit rücksicht auf den hund nehmen, ihn nicht bedrängen usw.
    - man muss sich darüber im klaren sein das der hund im besten fall wieder weg geht, kann man das emotional verkraften, können es die kinder?
    - wenn man nur nach einem zweithund sucht, sollte man sich im th umschauen, dort probegassis gehen usw.
    - und noch paar andere dinge die mir grad nich einfallen ;)

    es ist eine schöne tätigkeit, aber man solle die arbeit und den stress den ein zuästzlicher hund macht nicht unterschätzen.
    ich hab zu viele familien erlebt die nach paar tagen den pflegi abgegeben haben, weil sie sich das ganzen anders vorgestellt haben.

    ich persönlich finde auch die tätigkeit als patenfamilie sehr interessant.
    diese verpflichtet sich für ca. 1 jahr - meist einen welpen- bei sich aufzunehmen der später zu einem assistenz- oder blindenhund ausgebildet wird.

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