Ungehorsam, manchmal nicht Abrufbar, beisst TIPS?
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Hallo,
ich schildere hier ausdrücklich einen Fall einer Freundin. Sie war mit ihrem Problem schon in einigen Hundeschulen, das Problem besteht bisher aber weiterhin. Da sie kein Internet hat, habe ich versprochen, dass ich einmal in einem Hundeforum schaue ob jemand vielleicht noch Tips hat. Ich kann ihr in der Situation nicht helfen, da ich mit meinem Hund noch nie solche Probleme hatte. Vielleicht habt ihr ja was Ähnliches erlebt und möchtet berichten, wie ihr das hinbekommen habt.
Zum Problem:
Dobermannrüde, 13 Monate, gekauft mit 4 Monaten aus nicht wirklich guter Haltung- Ersthund.Der Hund lässt sich nur auf dem Feld abrufen, auf dem Hundeplatz, der Hundwiese etc. nicht
Spielt gerne Ball, leider gibt er ihn nicht mehr her. Das größte Problem: wenn der Besitzer mit dem Hund nach Hause gehen möchte, also nach einem spaziergang etc. und der Hund merkt es geht Richtung heimwärts dann bleibt dieser einfach stehen. Auf Abruf kommt er dann mit einer Armlänge Abstand. So, dass man ihn eben nicht zu fassen bekommt. Geht der Besitzer auf den Hund zu, läuft dieser weiter weg. Mit der Schleppleine ist es genauso, jedoch hat man einen größeren Radiuns in dem man den Hund "fangen" kann.
Sieht so aus als wolle der Hund fangen spielen. Sobald sich der Besitzer nähert rennt der Hund weg.
Nächstes Problem: Wenn der Besitzer etwas vom Hund verlangt, dass er nicht machen will, dann fängt dieser an nach dem Arm zu schnappen. Dies schaukelt sich dann hoch...

Wahrscheinlich ist da die "Rangordnung" nicht geklärt. Der Hund ist aber sehr dominant und fängt eben an zu beissen, wenn es nicht nach seiner Schnauze geht. Der Besitzer ist auch eher eine Person, die nicht wirklich durchgreifen kann, bzw. nicht konsequent genug ist. Das weiß der Hund eben.
Auf dem Hundeplatz allerdings führt er die Kommandos altersentsprechend aus

Wie gesagt, vielleicht kann jemand Tips geben. An der Unterordnung muss man natürlich arbeiten, aber wie? Auf dem Hundeplatz geht es soweit.

Vielen Dank im Voraus für die Tips.
Güße -
14. Juni 2011 um 22:57
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Ungehorsam, manchmal nicht Abrufbar, beisst TIPS? - Vor einem Moment
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Für mich klingt es einfach danach das der Hund unerzogen ist und noch dazu ist ein junger Hund
Wenn der Hund ohne Leine nicht hört, dann sollte er nicht frei laufen, ggfs Schleppleine benutzen, wäre auch wohl sinnvoll um die Kommandos beizubringen.
Ansonsten hilft wohl nur Konsequenz und Geduld... vielleicht mit Hilfe einer Hundeschule :) -
Hy
ja danke für die Antwort.
Jaaaa unerzogen ist er auf jeden Fall. Aber er ist auch sehr schlau und macht sich das zunutzen. Und wenn es eben nicht so geht wie er will dann fängt er halt an zu schnappen.

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hm, liest sich nicht wie ein "dominazproblem" oder ein "rangordnungsproblem".
das liest sich vielmehr wie ein ganz normales erziehungsproblem.
interessant wäre, zu erfahren, wie denn bisher gearbeitet wurde?
wie wurde denn der nicht wirklich funktionierende abruf bisher geübt? was und wie wurde gemacht bisher um dem dobibuben vom schnappen abzuhalten?
du hast geschrieben, dass er "schnappt" wenn etwas verlangt wird, was er nicht machen will - ist sicher, dass nur was verlangt wird, was der hund auch kann und wie wurde dies aufgebaut?
ausserdem: schnappen - was genau macht er denn da? nur ein in die luft schnappen, ein festbeissen, ein zwicken, ein festhalten??
mit 13 monaten dürfte der dobi auch noch so richtig in der besten sturm-und drangzeit sein - wie wird er denn sonst so ausgelastet? grad dobis in dem alter brauchen eher was "ruhiges fürs köpfchen" als was hochpushendes.
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Zitat
Jaaaa unerzogen ist er auf jeden Fall. Aber er ist auch sehr schlau und macht sich das zunutzen. Und wenn es eben nicht so geht wie er will dann fängt er halt an zu schnappen.

ich glaube nicht, dass er schnappt, weil es nicht nach seiner nase geht, sondern weil er nicht weiß, was von ihm verlangt wird. es könnte eine übersprungshandlung sein, sage ich jetzt mal so, ohne ihn gesehen zu haben.
der halter sollte sich unbedingt einen guten trainer nehmen, der ihm zeigt, wie er mit dem hund umgehen muß. so wird das nix.
frei laufen lassen sollte er den dobi auch nicht mehr, damit er keinen erfolg mehr hat. wie ist ihm denn das rankommen beigebracht worden? ist er mal gestraft worden, weil er nicht sofort gehört hat?
wie wird überhaupt auf dem platz und auch privat mit ihm gearbeitet?gruß marion
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Zitat
Hallo,
Zum Problem:
Dobermannrüde, 13 MonateSchönes Alter
, eine Rasse mit Power
ZitatDer Hund lässt sich nur auf dem Feld abrufen, auf dem Hundeplatz, der Hundwiese etc. nicht
Wenn der Hund sich schon auf dem Feld abrufen lässt, ist das doch positiv.
Welchen Anreiz hat der Hund denn, um zu Frauchen zu kommen?
Auf der Hundewiese ist die Ablenkung zu groß, der Anreiz wahrscheinlich zu klein, die Motivation zu kommen, liegt bei Null (?).
Den zuverlässigen Abruf würde ich zunächst mal ohne Ablenkung und in reizarmer Gegend üben.
Erzähle bitte kurz, wie der Rückruf trainiert wurde.ZitatSpielt gerne Ball, leider gibt er ihn nicht mehr her.
Warum nicht?
Ggf. Neuen kaufen.ZitatDas größte Problem: wenn der Besitzer mit dem Hund nach Hause gehen möchte, also nach einem spaziergang etc. und der Hund merkt es geht Richtung heimwärts dann bleibt dieser einfach stehen. Auf Abruf kommt er dann mit einer Armlänge Abstand. So, dass man ihn eben nicht zu fassen bekommt. Geht der Besitzer auf den Hund zu, läuft dieser weiter weg. Mit der Schleppleine ist es genauso, jedoch hat man einen größeren Radiuns in dem man den Hund "fangen" kann.
Sieht so aus als wolle der Hund fangen spielen. Sobald sich der Besitzer nähert rennt der Hund weg.
Was passiert, wenn die Halterin wegrennt?
Schon mal ausprobiert?
Wild gestikulierend, jubelnd, interessant wegrennen, mit Ball in der Hand...in die andere Richtung.ZitatNächstes Problem: Wenn der Besitzer etwas vom Hund verlangt, dass er nicht machen will, dann fängt dieser an nach dem Arm zu schnappen. Dies schaukelt sich dann hoch...

Übersprungshandlung - Hund ist überfordert, weiß nicht, was er machen soll.
Dreht voll auf.
Wenn der Hund nicht macht, was verlangt wird, hat er es sehr wahrscheinlich auch nicht verstanden.
Oder er hat keine Motivation.
Zumindest steckt da keine böse Absicht hinter, um Frauchen zu ärgern!
Das muss man wissen!
Es liegt nicht am Hund.ZitatWahrscheinlich ist da die "Rangordnung" nicht geklärt. Der Hund ist aber sehr dominant und fängt eben an zu beissen, wenn es nicht nach seiner Schnauze geht.
Definitiv nicht!
Kein Hund wird dominant geboren - alte Hüte, alte Zöpfe, alte Ansichten.
Kein Hund will die Weltherrschaft.
Die Halterin hat eher ein Kommunikations - als ein Rangordnungsproblem.
Dem Hund fehlt Motivation und Führung im positiven Sinne.
Eine Chefposition beruht auf Vertrauen, Schutz, Spaß, Spiel und Motivation.
Das hat nichts mit Durchsetzen irgendwelcher Kommandos zu tun.
Ein Hund gehorcht nicht, weil er den Halter so toll findet oder weil er "ranghoch" ist.Warum läuft der Hund wohl vor der Halterin weg, wenn sie mit ihm nach Hause will?
Das hat nichts mit Dominanz zu tun.Der Hund macht Party, genau wie wir in der Jugend...
Wieso sollte er mit "Mama" nach Hause und schlafen gehen, wenn es auf der Hundewiese doch so schön ist?
Sie muss ihn mehr motivieren, wie oben beschrieben...
Auch mal mitten im Spiel (nur wenn eine Chance besteht, das heißt, wenn Hund Blickkontakt zur Halterin aufnimmt!) rufen, belohnen, loben und wieder laufen lassen!
Nicht nur abrufen, anleinen und nach Hause gehen.Und kein Trainer konnte ihr helfen?
Wo kommt sie her?
Gruß
Leo -
Hallo
Also auf dem feld kommt er ja der unehorsam ist sozusagen ortsabhängig.
Eine Übersprungshandlung ist es nicht. Zum beispiel passiert es wenn der Hund plarz machen soll. Er kennt das Kommando zu 100% da er es, wenn ihm danach ist, ausführt. Manchmal
Jedoch legt er sich nur kurz hin und wenn er aufspringen will
Und der besitzer sagt nochmal
Platz dann fängt er an nachndrm Arm zu schnappen. Wirklich zubeissen tutber nicht, er zwickt nur.Wie vorher mit ihm gearbeitet wurde weiss ich nicht. Ganz normale hundeschule eben. Vom Welpenkurs zur Rüpelgruppe ins Basistraining. Herankommen ausserhalb des Hundrplatzes mit Lob, Leckerli etc. Aber was macht man wenn der Hund 1 m vor einem steht und sobald man einen schritt auf ihn zugeht er fangn spielen will.Dobermänner brauchen viel Auslauf, da bringt es kaum was wenn man den an der Leine spazieren führt.
Wir haben ja selber
Einen Dobermann, mut ihr sind wir sehr viel unterwegs. 3x die Woche Untrtotdnung, Schutzdienst, fährte, flyball, hinzu kommen mehrere stunden spazieren, fahrradfahren, ball werfen
Etc.Der Hund um den es geht, geht2 x diewoche zur Hundeschule, ansonsten jedrn tag 2-3 STunden spazieren odrr auf die Hundewiese.
Sorry für meine Fehler, tippe auf dem Handy :/
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Auf jeden Fall sollte deine Freundin sofort aufhören ihn zu fangen, zu greifen oder festzuhalten!
Sie sollte weglaufen, locken (hohe stumme), in die Hocke gehen und füttern, wenn der Hund da ist. Aufstehen, weglaufen, in die Hocke gehen, füttern etc.
Der Hund muss merken, dass Frauchen spannend ist, dass sie die Ressourcen verwaltet (nur hier gibts Futter) und dass der Hund NIEMALS festgehalten wird oder gegrapscht.Daher kommt m.M. nach das Abstandhalten und Schnappen.
Zur Not kann man das ganze Prozedere ja mit Schlepp machen, aber nicht herziehen, nur als Notleine verwenden, so als wäre sie gar nicht da!
So ein Dobi ist doch ein schlaues Kerlchen, der hat schnell gemerkt, dass weglaufen/nicht ganz herkommen nicht mehr nötig ist, wenn ihn keiner mehr fängt.
Zur Belohnung auch nicht knuddeln oder anfassen, füttern, weitergehen etc.
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Hallo,
also der ganz normale Weg in der Hundeschule führt eigentlich nicht in die Rüpelgruppe!!!
Warum war er in dieser Gruppe?lg
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Ich kann nur dringend dazu raten keine großen Internetlösungen zu finden, denn es scheint mir, dass hier ein wenig Hundeverständnis fehlt (ist kein Schande und soll kein Angriff sein). Der Dobi befindet sich mitten in der Pubertät und scheint dieser relativ führungslos ausgeliefert zu sein.
Deine Freundin hat definitiv kein Problem mit der Rangfolge und auch ist der Dobi wohl kaum sonderlich dominant. Alles deutet eher auf - wie auch schon geschrieben wurde - Unerzogenheit hin.Verrate doch mal wo ihr wohnt, dann kann man euch vielleicht einen guten Trainer empfehlen.
ZitatDobermänner brauchen viel Auslauf, da bringt es kaum was wenn man den an der Leine spazieren führt.
Wir haben ja selber
Einen Dobermann, mut ihr sind wir sehr viel unterwegs. 3x die Woche Untrtotdnung, Schutzdienst, fährte, flyball, hinzu kommen mehrere stunden spazieren, fahrradfahren, ball werfen
Etc.Von Grundsatz her richtig aber zuviel ist zuviel. Grade ein Dobermann muss Ruhe lernen ... ein sehr wichtiges Kriterium ... und statt Action ist teilweise geistige Auslastung besser, da viele Dobis eh schon nervös genug sind.
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